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Die Vorbereitungen verliefen in letzter Zeit alles andere als optimal. Beruflich und familiär war einfach keine Ruhe zu kriegen, Überstunden mussten gekloppt, Termine eingehalten und (vor allem pubertär bedingter) Streit ausgetragen werden. Hinzu kam viel zu wenig Schlaf und noch ein Triathlon kurz vorher mit der Mannschaft, zu dem ich mich vor der Anmeldung zum Zugspitz Supertrail - in meiner grenzenlosen Selbstüberschätzung in XL-Variante - gemeldet hatte und für den es auch keinen Ersatz im Verein gab.

Dementsprechend war ich Donnerstag KO, als ich nach Grainau anreiste. Verspätungen der Bahn, umgeänderte Züge und spätes Ankommen machten die Sache nicht besser. Gute Laune gab's aber beim (viel zu kurzen) Treffen der anderen, die schon gemütlich gegessen hatten und zusammensaßen bzw. die ich beim Weg ins Hotel auf der Straße traf. Nun ja, es fand sich noch eine offene Pizzeria im Ort und so war zumindest das Abendessen gerettet.

Freitag morgen dann Ausrüstung zusammenlegen und der erste Schock: ich hab zwar die Trinkblase mit, nicht aber den Schlauch. Mist. Aber es gibt ja eine Expo und so nannte ich wenig später eine Trinkblase MIT Schlauch mein eigen, hatte die Startunterlagen abgeholt (und mindestens dreimal aus- und eingepackt ob auch alles da war) und im Vorbeilaufen noch Carla-Santana begrüßt. Der Rest des Tages war mieses Wetter und bei uns auch miese Luft und Laune. Bei der Pasta-Party trafen wir noch einige und man wünschte mir "Viel Spaß. Erfolg braucht man Dir ja nicht zu wünschen - den hast Du eh". Blöde Sprüche, wie ich sie mir auch hier immer anhören muss. Wir hatten dann noch einen richtig blöden Streit mit dem Fazit, dass ja jeder so blöde Berge wandern könne und das ja gar keine Leistung sei verglichen mit einem schnell gelaufenen Marathon (seitens meines Freundes). Viel zu spät mit schlechter Stimmung ins Bett, schlecht eingeschlafen, schlecht geschlafen, kurz vor 5 raus. Frühstück krieg ich kaum was runter - zwei Brötchen müssen aber und Tee. Dann allein ab zum Bus nach Ehrwald - er verabschiedet mich mit schlechter Laune und als ich ihm viel Spaß wünsche meint er so etwas mache keinen Spaß und eine Leitung sei das schon mal gar nicht.

In Ehrwald treffe ich granreserva und seine Mutter, die gern einen Teil meiner Zwischenverpflegung im Auto mitnimmt und auch unterwegs an mehreren Punkten sein wird. Mir geht's bescheiden, aber ich tu so als ob alles bestens wäre. Und tatsächlich kommt ein wenig Vorfreude auf, bevor es dann mit einem neutralisierten Start losgeht. Auf der Straße halte ich mich nett zurück und schon geht es ab auf den Pfad, wo mir erst mal zwei Leute hintereinder ihre Stockspitzen in den rechten Oberschenkel rammen. So war das doch wohl nicht gemeint! Frauen sind wenige am Start und ich hab keinen Überblick wo ich mich befinde, sehe ein paar im engeren Umfeld vor mir und mache mein Ding. Ich hab keine Erfahrung mit dieser Entfernung - und mit den damit verbundenen Höhenmetern erst recht nicht. Zwar hab ich hügelige Dinge gelaufen in der Vorbereitung, aber Berge? Da war ich lange nicht mehr (zu lange)! Erst mal langsam und locker die ersten beiden Berge, dann mal schauen. So der Plan.

Meine neuen Schuhe laufen sich geschmeidig und haben guten Halt - die hatte ich hier nur im Wald ausprobieren können. Aber auch auf felsigem Untergrund machen sie eine gute Figur. Mein erster Eindruck hat also nicht getäuscht. Der Umgang mit den ebenfalls neuen (und unbenutzten) Stöcken gestaltet sich einfacher als gedacht, als ich mich wieder daran erinnert habe, dass man die oben ausziehen muss, um sie einzurasten (nachdem sie mir dreimal auseinandergeklappt waren). Anfängerfehler. Auch der schwere Rucksack ist ungewohnt. Ich bin nur einmal mit Rucksack gelaufen dieses Jahr - und damals war nur Wasser und Banane drin. Nächster Anfängerfehler - hier muss nämlich jede Menge Zeugs mit - und das wiegt. Doch der Rucksack sitzt super (ist eine Weste - zumindest hatte ich die beim Wörtherseetrail schon mal getragen - immerhin mit Regenjacke und Wasser drin über 57km).

Es geht rauf auf eine Alm, wo Kühe weiden, die Hütte sieht toll aus und die Berge tauchen so langsam aus dem Morgennebel auf. Die Sonne kommt raus und taucht die Umgebung in schönes Licht. Schöööön. Weiter hoch - wir haben gut 1100 Höhenmeter zu bewältigen, doch vorher schon die erste Verpflegungsstelle, wo ich den Faltbecher austeste (klein!) und was esse. Braucht man bestimmt noch - Banane gibt's und Graubrot und Orange - jedenfalls für mich. Granreserva zieht vorbei - ich geh weiter mein Tempo bergauf und lass ihn ziehen. Weiter zum Joch hoch und runter und hoch und runter und hoch (hier sind nämlich drei Wellen im Profil anstatt einem Hubbel), zweimal vorbei an "gefährliche Passage", die extra mit Eingang und Ausgang beschildert sind, die ich aber nicht gefährlich finde. So langsam krieg ich Kreislaufprobleme (hatte ich die letzten 2 Wochen irgendwie schon Probleme mit) und nehme Salz, was ich mit Wasser aus der Blase runterspüle. Kurze Zeit später - pardauz - fliege ich aus dem Bergab-Lauf auf die Plauze. Tränen schießen mir in die Augen. Tut das weh! Aufrappeln, beide Knie und Hände aufgeschürft, Bauch tut weh. Luft holen, weiter. Und schon bald der nächste Flug - wieder aua. Hier ist KEINE gefährliche Passage! Danach geht nix mehr - mein rechtes Knie wird dick und dicker und hinter einem Busch schaue ich mir meinen Bauch an, der so weh tut. Na, eine nette Abschürfung am Unterleib, klasse! Da auch irgendwie der Kopf leer ist hangel ich mich zur nächsten Verpflegung, wo granreserva Mama noch auf mich wartet. Ich hab einfach keinen Kopf für diesen Lauf, es ist nicht mein Tag heute. Mir ist schwindelig, schummrig, alles tut weh. Nachdem ich ihre Frage "alles OK" wahrheitsgemäß verneint habe quasseln wir und ich sag ihr, dass ich am liebsten aussteigen würde. Alles tut weh, mir geht's überhaupt nicht gut. Die Gute adoptiert mich sofort und schickt mich erst mal rigoros was essen, alles andere könne man dann weiterschauen. Sie ist einfach da - für mich, die ich mir ihr gar nichts zu tun habe. Bemuttert mich - DANKE! Und nach einer Pause wird es auch besser mit dem Kreislauf (ich kippe mir noch Salz auf die bereitliegenden Gurkenscheiben) und ich sage ihr ich versuch zur nächsten Verpflegungsstation zu kommen und bis dahin zu überlegen was ich mache. Hier sind erst 20km geschafft und der nächste VP ist ca. 14km weg. Auf geht's, nachdem ich meine Trinkblase aufgefüllt habe.

Bergab läuft's nicht - tut weh, also gehe ich. Das geht aber. Bei dem Schneckentempo kann ich dann auch die Gegend begucken und sehe blauen Enzian auf den Hängen, schöne Berge, blau-weißen Wolkenhimmel und Sonnne! Die ist nämlich inzwischen da und es wird wärmer. Ich treffe zwei Mädels unterwegs, die auch nur einen "Trainingslauf" hier machen für den CCC - genau wie ich. Eine Weile sind wir zusammen unterwegs, dann bin ich etwas schneller als sie. Am VP muss man erst durch den Medical Check und ich kriege ein wenig Desinfektionszeugs auf meine Wunden gesprüht, aber die nehmen mich nicht raus - dann geh ich auch nicht freiwillig! Bis zum nächsten VP kommt erst mal ziemlich flache Strecke, da kann ich mal schauen wie es läuft. Sind auch nur ca. 8km, also überschaubar. Granreserva Mama wartet auf mich, ich frag nach Brühe und krieg eine Nudelsuppe serviert, die ich auch unter ihren Augen brav verzehre. Dazu noch Banane, Orange, Salz mit Gurke und Tomate, was zu trinken. Und weiter - sie will am nächsten VP wieder warten.

Da es ja flach ist und der Weg so ein breiter Schotterweg verfalle ich in eine Art Schweinsgallop. Richtig laufen geht nicht - Knie tut weh. Tempo geht auch nicht - also schnecke ich vor mich hin. Nen Kilometer später will ich was trinken - pffffft, leer. Vergessen aufzufüllen - ich Idiot! Nächster Anfängerfehler. Aber es geht auch ein wenig durch schattige Strecken und ich denke ein Zehner geht ja auch ohne Wasser, warum dann nicht auch weniger. Ist natürlich nicht prickelnd, kann ich jetzt aber auch nicht mehr ändern. Kurz vor km 40 rauscht von hinten der schalk vorbei. "Schön locker gleichmäßig weitermachen" heißt es, bevor er auf die "40km to go" zeigt und in Lichtgeschwindigkeit entschwindet, während ich vor mich hintrotte. Na, die Hälfte hab ich jetzt schon, da wird der Rest auch noch gehen.

Am nächsten VP meint granreserva Mama bis hierher sei es doch gut gegangen (na ja, gut ist relativ, aber es war nicht mies) und sie will natürlich hoch, um granreserva anzufeuern. Klar doch, ich komme durch, versichere ich ihr. Und weiter geht's, rauf und runter. Runter wird's arg schmerzhaft und mühsam, weil ich rechts kaum auftreten kann. Ich jammere ein wenig vor mich hin, als es in die Klamm runtergeht und das hört eine von der Bergwacht. He, komm mal her, was ist? Ich zeig ihr mein Knie, sie meint: "damit würde ich nicht weiterlaufen". Ich sag: "Ich will aber ins Ziel" und da erbarmt sie sich meiner und sprüht mir ein Kühlspray drauf. Und weiterhumpeln. Ich treffe einen Mann, der auch vor sich hinschneckt und wir kommen ins Gespräch. Er kennt die Strecke, war schon mal da. Ist auch Triathlet, Ironman - die Zeit vergeht zu zweit gefühlt gleich viel schneller, während wir uns zu VP 8 mühen. Am VP 8 ist bei mir "Flasche leer, Akku alle" und ich steh da mit zitternden Beinen (Nähmaschine) und Armen und schiebe mir was zu essen rein. Aber irgendwie passt kaum was rein - ein paar Nüsse und Rosinen, dann beschließen wir beide eine kurze Pause zu machen und in Ruhe zu essen. Da passt doch noch was in mich rein. Und Wasser in die Blase, die unterwegs schon wieder leer war.

Dann geht es weiter auf einem recht breiten Forstweg, wo uns auf einmal die beiden Mädels von heute früh überholen. Er meint so: "wollen wir nicht auch?" Und so trotten wir zusammen los und es geht geradeaus nach wenigen Schritten gar nicht so schlecht. Wir sehen die Ausreißerinnen und er meint "die kochen auch nur mit Wasser". Hihi, stimmt, bald haben wir sie und trotten noch eine Weile weiter bis es wieder bergauf geht. Inzwischen werden wir von Ultratrailern überholt, denen wir immer Platz machen. Mensch, wie schießen die da bergab! Und ich humpel da so mühsam vor mich hin. Die erste Frau kommt vorbei und die zweite. Mensch, toller Laufstil - bergauf gehen die ziemlich zackig. Wir schnecken hinterher. Keine Energie mehr, mein Knie tut mehr und mehr weh, geht nicht schneller. Bald sind wir eine Gruppe von vier Leuten, die sich hier hintereinander den Berg hochwinden. Keiner hat Lust zu überholen, jeder meint er wäre am Ende. Willkommen im Club! Gemeinsam ist das irgendwie leichter und wir erreichen VP 9.

Hier müssen wir in die Schleife, die "nur 6km" sein soll und erst mal hoch zur Bergstation der Alpspitzbahn führt. Ich esse in Ruhe und fülle meine Trinkblase auf (nein, aller guten Dinge sind nicht dreimal leere Blase!). Dann geht es weiter. Der Weg wäre gut laufbar - wenn ich noch laufen könnte. So stöckle ich vor mich hin und genieße die Abenddämmerung in den Bergen. Schön sieht das aus - aber hier wird mir auch klar, dass ich den Jägersteig im Dunklen runter muss. Na ja, erst mal Sonnenuntergang genießen (beim Wandern) und sich bergab über die rutschigen Treppen quälen - aua, jeder Schritt ist eine Qual, ich will mich nicht nochmal lang machen und muss schon teilweise recht "komisch unrund" da runter. Auch wenn der Triathlet "den zweiten Wind" kriegt und abhaut, aber ein anderer schließt auf - er musste sich am VP auch wegen Zittern die Jacke erst mal anziehen. Ich hab die Ärmlinge vom Morgen wieder hochgeschoben und friere nicht. Windig ist es auch nicht - ein schöner Sommerabend. Unten sieht man die Lichter des Ortes, die Bergwacht zündet ihre Feuer an und ab und an schallt Musik zu uns hoch und ein Jubel kommt auch an. Ach ja, Deutschland spielt ja - da wird wohl ein Tor gefallen sein. Wir kommen bei VP9 an, der auch VP10 ist, wo dann gerade Radio läuft und Ghana den Ausgleich schießt. Ich werfe mir nochmal was zu essen ein und wir holen die Lampen raus, denn es ist dunkel geworden und jetzt geht es ab in den Wald. Gemeinsam machen wir uns dann an den "nur noch 6km" langen Weg über den Jägersteig. Doch nach gefühlten 3km kommt erst das Schild "5km to go" und wir setzen uns immer wieder mal auf den leichteren Stücken in Schweinsgallop, um schneller da zu sein. Richtig matschig ist es und ich mach noch langsamer, weil ich zweimal fast wieder ausrutsche und hinfliege - und das kann ich mir nicht mehr erlauben. Der Typ ist froh über meine Lampe, weil die auf Stufe 2 recht gut leuchtet. Mehr Licht brauch ich nicht um den Weg zu finden. Ist aber schon irgendwie lustig, so eine Schnitzeljagd im Dunklen! Auch wenn ich null Energie habe, mir vor allem das rechte Knie (und der linke Oberschenkel) weh tun und ich absolut da rumschnecke - irgendwie gefällt es mir. Noch einige schließen auf oder wir holen sie ein. Und ich weiß jetzt: ich schaffe das ins Ziel! Hier und heute werde ich meinen bisher längsten - und härtesten - Lauf beenden.

Das verleiht scheinbar "Flügel" (oder war es das Red Bull Cola an VP10, was man mir eingeschenkt hatte?), denn kaum unten angekommen ist ebene Straße. Yeah, die Stöcke in die rechte Hand genommen und in den Schweinsgallop fallen ist eins. Die Männer bleiben unter sich. Im Ort fand ich die Wegsuche nicht so einfach, doch hin und wieder sind Leute unterwegs, die klatschen und Beifall spenden. Ja, hab ich nötig. Danke. Und schon geht es ab auf "bekannten" Wegen Richtung Ziel und ich seh und höre es. Jaaaaaaaaaaa! Rein in den Kanal, Arme hoch und durch den Bogen laufen sind eins. Ein Grinsen im Gesicht: ich hab's geschafft! Ich bin zwar auch geschafft und es war nicht so wie ich es gern gehabt hätte, aber ich bin DRIN!

Da stehen auch schon ein paar Leute rum und der erste, der mich in den Arm nimmt, ist der schalk, der gar nicht viele Worte macht und weiß wie sehr ich "daneben" bin. Dann kommt Mama granreserva, die mich umarmt und mir zu meinem Kampfgeist gratuliert. Sie strahlt - wenn ich so ein Leuchten mal in den Augen meiner Familie sehen würde... Auch granreserva ist da und mein Freund, der mich wortlos umarmt. Der schalk holt mir das Finisherbier während ich an den Tisch sinke wo die anderen sitzen (u.a. renbueh). Die beiden Mädels von unterwegs kommen so 10 Minuten nach mir rein - als 10. Frauen. Und ich dachte ich wäre vieeeel weiter hinten. Ich zittere total und mein Freund holt dankenswerter Weise die trockenen Klamotten, in die ich mich werfe. Aber das Zittern hört nicht auf und ich kann nix essen und mag auch kein Bier mehr. Und so wackel ich dann mit meinem Freund Richtung Hotel, wo ich unter die warme Dusche krieche und anschließend mit einem Riegel Schokolade ins Bett verziehe. Dauert eine ganze Weile, bis das Zittern unter der Bettdecke aufhört.

Mein Dank gilt Mama granreserva (ohne die ich vermutlich bei km 20 ausgestiegen wäre), den Begleitern (namenlos) auf dem Weg, den ganzen Supportern, die ich unterwegs gar nicht gewürdigt (weil nicht erwartet) habe, der Bergwacht (die so aufmerksam waren), den Verpflegungsposten (ohne die ich verhungert und verdurstet wäre) und dem ganzen verrückten Haufen von Jogmappern und nicht Jogmappern, die ich bei der Pastaparty, beim Zieleinlauf oder am Tag danach bei der Abschlussveranstaltung getroffen habe.

War ein Trainingslauf - ich hab eine Menge gelernt.

15:22h hat die Tortour gedauert, die ich von der Gegend her (meistens) genossen habe. Die Diskussion über Leistung oder nicht Leistung, Lauf oder nicht Lauf, Sinn oder Unsinn mag nun beginnen.

P.S. Nachdem ich seit gestern mein Knie kühlen und einbalsamieren kann ist schon wieder erkennbar, dass es eins ist. Fette Prellung vermutlich, also nix Schlimmes. Laufen kann ich grad nicht, aber schon schmerzfrei geradeaus gehen und Treppen schmerzhaft humpeln. Lageveränderungen dauern - alte Frau halt. Wird wieder (hoffe ich).

5
Gesamtwertung: 5 (8 Wertungen)

Zuerst einmal

meinen herzlichsten Glueckwunsch zum Finish und zu diesem Kampfgeist!
Richtig mitgelitten habe ich und Knieschmerzen habe ich auch beim Lesen bekommen. Och menno - nur gut, das nichts schlimmeres passiert ist.
Gute Besserung fuer Dein Knie!
Liebe Gruesse Petra

Das macht mich gerade ganz nachdenklich

So ein harter Kampf mit solcher Verletzung. Boah, da möchte ich dich einfach mal umarmen und grandreservas Mama gleich dazu! Die gute Seele des Tages. Wie doof ist es, schon mit Ärger und Enttäuschung im Bauch auf die Strecke gehen zu müssen. Und dann diese fiesen Stürze! Wie gut zu lesen, dass du dem Lauf trotz allem auch schöne Seiten abgewinnen konntest. Danke für deinen ehrlichen Bericht! Gute Besserung wünsch ich dir!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

so ein Leuchten mal in den Augen meiner Familie

ich weiß ganz genau, wovon du sprichst ! :-(

aber freu dich an den anderen, die für dich da sind/waren
Hoffe, du hast dir wirklich nicht ernsthaft weh getan ! Erhol dich gut !!!

Gratulation zu dieser LEISTUNG !!! denn das war es unumstritten !

da gibbet nix...

...zu diskutieren. das war leistung, und zwar ne richtig tolle! das war lauf, denn nen wanderer macht sowas nich in der zeit und nen schnellen stadtmarathon können viele. und es macht sinn, weil du es wolltest und vor allem, weil du es kannst. punkt!
pfleg dich! haste dir verdient!
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laufend gratuliert dem harten knochen fazerbs: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Oh, Du Tapfere!

Dein Beißvermögen ist unfassbar (und ich muss gestehen, ich bewundere das, beneide Dich aber nicht darum - manchmal scheint es mir ein Segen zu sein, nicht zu streng zu sich sein zu müssen). Was für ein harter Lauf - dass Du dem noch ein "irgendwie gefällt es mir" abringen kannst, ist ein Glück. Dass Leistung/Laufen/Sinn überhaupt Themen sind, über die diskutiert werden muss, stimmt mich ganz traurig - für mich bist Du eine der tollsten Läuferinnen, denen ich schriftlich folgen darf. Dir sollten sie zujubeln, Dich unterstützen und feiern, echt mal (naja, Pubertistinnen sind halt Pubertistinnen - ich glaube, ich war auch eine ziemlich schlimme, das geht vorbei, echt!). Wie schön, dass Mama Granreserva Dich ein bisschen umsorgen konnte, das hast Du echt verdient.

Hoffentlich geht es dem Knie bald wieder gut. Schnelle gute Besserung und ganz herzlichen Glückwunsch zum Finishen

yazi

Diese Leuchten wirst du

genauso wenig wie ich in den Augen unserer Familien entdecken. Wir sprachen schon davon. Ärger im Bauch macht unaufmerksam. Das hast du leider schmerzlich erfahren. Aber da war auch ein Laufengel unterwegs. Manchmal braucht man sie, um ins Ziel zu kommen.
Danke, dass du uns mitgenommen hast auf den langen und machmal quälenden Weg. Für mich ist das völlig unvorstellbar. Länge, Terrain, Laufzeit - einfach unvorstellbar.
Gute Besserung wünsche ich dir!
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LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

Leistung!!!

Schade, dass ihr darüber diskutiert habt. Ich schließe mich meinen Vorschreibern an und sage: das ist definitiv eine Leistung. Klar, man läuft nicht nur...aber man wird von keinem Wanderer überholt, sondern überholt diese. Und sag mal zu einem "normalo" er soll 80km hochalpin laufen....da fällt der doch um....oder zu nem Straßenmarathoni... Ich finde, du hast wahnsinnig toll gekämpft!!! Schön, dass du trotz deiner Schmerzen und dem Ärger im Bauch die tollen Seiten des Laufes sehen und auch etwas genießen konntest.
Mama Granreserva hat dich ganz aufgeregt schon im Ziel erwartet und regelmäßig auf die Uhr geguckt, wann du denn ca. einläufst. Schön, so eine gute Seele zur Seite zu haben, die einen unterstützt und mitfierbert.
Weiterhin gute Besserung!!!

Großen Respekt

fürs Durchbeißen. Ich finde diese Leistung wesentlich beeindruckender als wenn es weitgehend glatt läuft wie bei mir. Aber das hatten wir ja schon ;-)

An der Pestkapelle dachte ich, Du hast mich gleich wieder. Habe mich immer wieder umgesehen, aber Du kamst nicht. Habe dann erst am Hubertushof erfahren warum. Dass meine Mutter Dir ebenfalls eine Hilfe sein kann freut mich sehr. Traurig ist zu hören, wenn dieses Strahlen anderen verwehrt blieb von den Eltern. Gleichzeitig zeigt es, wie viel Glück man selbst in dieser Hinsicht gehabt hat.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

NATÜRLICH IST ES

NATÜRLICH IST ES LEISTUNG!!!
Eine gewaltige sogar!!!
Nach der Partachklamm, haben beim 36er viele aufgehört die nicht damit gerechnet haben wie steil das Ganze ist. Einige waren den Steig runter, sogar schneller wie ich. Vor mir war ein Norddeutsches Paar das sich den Begriff Steil anderst vorgestellt hatte. Ich kenne einige gute Marathonläufer, recht schnelle sogar, die jede Bodenwelle scheuen.
Hut ab. Ich war auch etwa so fünf- sechs mal kurz am straucheln. Ich weiß nicht ob ich weiter gemacht hätte, wenn ich so wie du gestürzt wäre.
@ granreserva Deine Mutter ist ein Schatz!!! Wenn meine so wäre, wäre ich froh.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Man Man

Du bist 80km durch hochalpines Gelände gelaufen und hast sauschwere Anstiege und Abstiege gemeistert.
Ich rede da nicht mehr von Leistung. Ich rede dabei nur von Respekt und Anerkennung für jeden. Streckenunabhängig.

Du hast etwas großes vollbracht. Vllt. dauert es e twas bis das sackt. Bei mir wars beim ersten mal so.

Dann legste Dich auch noch hin. Und finisht das Ding.
DU bist ne ganz große ! :)

Und Mama granreserva ist ne Wucht :)

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

Selbst zu meinen Laufzeiten

Selbst zu meinen Laufzeiten hätte ich mir den ZUT nicht zugetraut. Was ihr alle da geleistet habt! Klasse!

Ach liebe Fazer,...

Du hast etwas großes geleistet und ohne das ärgerliche Handicap wärest Du selbst als "Flachlandschnecke" noch deutlich weiter vorn platziert gewesen, vielleicht sogar auf dem Treppchen, da bin ich sicher! :o)

Du weißt, dass Du es kannst, Du brauchst diese Bestätigung derer nicht mehr, die es sowieso nicht wertzuschätzen wissen.
Akzeptiere, dass es sich niemals ändern wird (das fehlende Leuchten) und mach Dein eigenes Ding, erst dann wirst Du wirklich glücklich dabei!
Es ist wie es ist und geht auch vielen anderen so, traurig, aber wahr. :o(

Ich lese aber auch deutlich heraus, dass es (das Laufwandern im "Alptraum") Dir trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat und vielleicht eine Zeit lang Deinen Kopf klarer gepustet hat und etwas Urlaubsgefühl im ganzen Stress gespendet hat.

Dieser Lauf ist wohl kaum mit einem schnellen flachen Marathon oder flotten Hügelultra (beides sicher genauso schwer, wenn am Limit gelaufen) zu vergleichen, er fordert gerade uns Flachländer meines Erachtens mehr und anders, nicht linear, sondern noch reaktiver und erlebnisreicher, weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll, eben ganz anders halt.
Ich kam mir beim Start sooo anfängermäßig vor, als wenn ich in Kenia versuchen würde, einen schnellen Marathon zu laufen...eigentlich lachhaft. ;o)

Ja, Du hast es geschafft und hattest einen wunderbaren Engel an der Seite, die Dir dieses Glück am Ende vielleicht erst ermöglichte. Sie sind einfach plötzlich da, wenn man sie braucht, ich hatte auch dieses Glück während des Laufes. :o)

Sei stolz und werde schnell wieder ganz gesund, dann kommt neues Glück!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Alle jogmapper

Haben ein Leuchten in den Augen, wenn sie deinen Bericht lesen!!!
Waaaaaahnsinns Leistung, Super Kampfgeist, unvorstellbareres Durchhaltevermögen und ich ziehe meinen Hut!
Schön, dass Mama granreserva dich motivieren und aufmuntern konnte, im Ziel hat sie auf jeden Fall auf dich gewartet und mitgefiebert.
Wie heißt es so schön:
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt.
Also vergiss die Berge und die doofen Stürze, du hast sie besiegt!!!!
Schön, dich kennen gelernt zu haben!

Leistung oder nicht? ...

... Ich hatte die Frage schon in Grainau nicht verstanden. Die ist auch nicht zu verstehen. Dieser Vergleich mit einem (Stadt-)Marathon ist so etwas von irrelevant. Ich kenne einige Leute, die einen schnellen Marathon laufen können - deutlich schneller als ich. Da stehen Zeiten von 2:35 oder 2:40h. Das ist richtig schnell und richtig gut! Stimmt.
Andere laufen einen 10er in 33min. Ab 25km geht denen aber die Luft aus. Sind die Marathonies jetzt richtig gute Leute und die mit dem schnellen 10er Luschen?
Bergultras sind anders. Ganz anders. Ich kenne zwei Leute, denen kann ich beim M nicht das Wasser reichen. Die sind einfach vor mir. Sowie ein Hügel kommt (ich rede noch nicht von Berg), bin ich weg. Da fehlt einfach das Gefühl für das Dembo am Anstieg und damit ist beizeiten die Luft raus. Wenn hier wer der Meinung ist das wäre keine Leistung, biete ich mich an mit ihm mal ne Runde in den Bergen zu drehen. Aber das kannst du vielleicht ohne Verletzung auch selbst aufzeigen.
Beim Bergultra zählt Ausdauer, Ruhe, Gefühl für den jeweiligen Streckenabschnitt, Gelassenheit zu Beginn des Laufs wo sich mancher erst mal austoben muß. Natürlich gehört da auch Erfahrung zu. Haste grad ne Menge von mitgenommen. Vor dem VP in den Kopf hämmern was nötig ist. Das alles war sicherlich sehr, sehr wichtig für den CCC.
Aber eins war es ganz sicher nicht - keine sportliche Leistung!
Den Wanderer möchte ich sehen, der am Tag 80km wandert! Da ist nach der Hälfte die Hütte zur Übernachtung dran. Und, aber das schrieb ich schon, da gibt es viele Marathonie, die nach dem ersten Hügel den Bus nach Hause nehmen.
Ultraläufe sind noch mehr Kopfsache, als die ganzen "Kurzdistanzen". Dein Kopf war wirklich nicht frei für einen Lauf wie du ihn da abliefern kannst. Aber das ist nicht schlimm. Das Kämpferherz, das du am Samstag ausgepackt hast, brauchst du im September in Chamonix auch! Nur da brauchst du die Fehler vom Samstag nicht mehr machen.
Kopf hoch, erhol dich gut.
Ich wünsche vor allem einen freien Kopf für die Vorbereitung und den Lauf in der ersten Septemberwoche!
Ja, das ist ein Lauf, dieser CCC. Wer das anzweifelt, kann die Strecke einfach mal wandern - von mir aus auch mit Stöcken, oder - sicher auch sehr schön - versuchen den in einer 6er Pace durch zu laufen (eher ne Luschenzeit für M). ;-))
;-)
;-)

Grandiose Leistung

die Du da abgeliefert hast. Nach den Stürzen hätten die meisten ganz sicher aufgehört, aber Du hast Dich heldenhaft durchgebissen.
Und schön, dass Mama granreserva ein wenig auf Dich aufgepasst hat, wenn es schon die eigene Familie nicht tut.
Und egal ob gelaufen oder gewandert, das ist ein ganz anderer Schnack als ein flacher Marathon und verdient m.E. viel mehr Respekt.
Erhol Dich gut und pfleg Dein Knie, Du hast noch viel vor.

LG,
Anja

Tapfer gekämpft!

Bist halt 'ne ganz Zähe und allen Widrigkeiten zum Trotz immer noch super dabei! Dein Durchhaltevermögen ist einfach bewundernswert! Kreislaufprobleme gab's dieses Mal wohl zuhauf. Auch tiger hatte es heftig erwischt.

Ja, solche dummen Sprüche können einem schon auf das Gemüt schlagen, aber die Berge entschädigen dafür. Dass Bergläufe nichts mit Sport zu tun hätten - denn wandern könne ja jeder - hatte ich ja letztes Jahr auch schon anlässlich des Supertrails zu hören bekommen. Wohlbemerkt von jemandem, der praktisch überhaupt nicht läuft! Mein Konter war: anmelden und das kleine Ründchen mitlaufen! Wo es doch sooo einfach sein soll. Somit war dieses Thema schnell gegessen! ;-))

Hab' das aber auch schon von begnadeten Marathonies gehört. Deren Gejammer war allerdings nach einem ersten und letzten Ultraschnuppern beträchtlich... ;-))

Liebe fazer!!..

... ich bewundere und schätze deine Leistung die du da Grandios abgeliefert hast, Du bist definitiv ein Ultra :0)!!!

Was mich persönlich an deinem, diesem Erlebnis stört ist dies, es liest sich so, als würdest du dich dafür entschuldigen wollen, dass es bei dir an diesem Tag nicht so gut lief wie es sonst bei dir der Fall wäre!!?!
Ich persönlich finde, besser kann ein Lauf nicht sein, wenn man soooooooo viel daraus lernen kann!

Und jetzt erhole dich ganz schnell und lass dich von mir beglückwünschen zu diesem Abenteuer :0))...

Gruß,

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Mit Gelitten

habe ich beim Lesen.
Danke für die ehrlichen einfühlsamen Zeilen, die mir bestätigen, dass das nichts für mich ist.

Glückwunsch zum erfolgreichen "Überlebenskampf".

Du bist eine starke Frau!

LG
Many

hey du kampfsau

Und das ist ehrenvoll gemeint! Leistung? Aber Hallo! Ich hhatte letztes Jahr viel weniger als du und bin raus! Du hast Absatz durchgehalten und das in einer respektablen Zeit! Wenn nicht das Leistung ist, was dann???
Sei stolz auf dich! Ich bin es ;-) und gute Besserung!!!

P.s. Zut ist irgendwie nicht gut für Beziehungen, scheint mir....

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Gratulation zu dieser Wahnsinns-Leistung!!

Diese steht außer Frage. Sehr rührend Deine Beschreibung mit granreservas Mama.
Auch ich weiß, was Du meinst. Aber ich hab ja meine Schwiegermama, die geweint hat nach meinem ersten Marathon...

mensch fazer

das ist ja zum Teil ganz schön deprimieren was Du das schreibst.
Erwarte nicht das leuchten in den Augen derer, die das gar nicht nachvollziehen KÖNNEN!
Für meine Eltern ist das was ich mache schon völlig übertrieben und das wiederum ist im Gegensatz zu Dir nur ein Bruchteil dessen.
Du läufst für Dich und Du hast das Bestmögliche gegeben.
Pass auf Dich auf und sei lieb zu Dir :-).
LG, KS
P.S. bei mir weint auch die Schwiegermutter ;-)

Hey,

Erstens war/ ist es eine Leistung egal was andere sagen!

Zweitens, sieh es mal so: Der Supertrail war eine Probe für den CCC. Und beim Proben kann mal was daneben gehen.

Dein Ziel ist doch der CCC und der läuft bestimmt besser.

LG Fraggle

Leistung, oder nicht?

Das kann doch gar niemand beurteilen, der nicht schon mal an solch einem Wettbewerb teilgenommen hat! Ich finde, du hast Unheimliches geleistet. Mental und körperlich geschlaucht, trotzdem den Schweinehund und dich selbst überwunden! Und ohne Dir das Wasser reichen zu können...ein bisschen hätte der Bericht auch von mir sein können. Irgendwie läuft wenig glatt und man muss ganz hart beißen, um das Ziel zu erreichen. Nur den Schüttelfrost nehm ich mir immer zwischendrin (und das mit dem Knie, lass ich sein). Ich wünsche Dir schnell gute Besserung und für den CCC ein frohes Herz und frische Knochen.
...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Einfach

nur Glückwunsch
und geniesse all deine Erfahrung dadurch
Toll geschrieben mit all den Emotionen die dazu gehören, dafür auch Danke

Genese weiter gut

Entschuldigen will ich mich

in keiner Weise. Es war mehr so meine Sicht der Dinge. Die Erwartungen haben nur andere - ich habe zwei meiner drei Ziele erreicht und jede Menge gelernt. Ich bin angekommen - das war für den Kopf ungemein wichtig.

Vor allem habe ich viele liebe Menschen getroffen - und DAS macht das Laufen und das Drumherum so schön! Ich genieße diese Gemeinschaft gern.

Einer war hinterher gar enttäuscht, dass ich "nicht mal erste meiner AK" geworden bin. Hallo? Das war NICHT mein Ziel (auch nicht das eine verpasste).

Gedanken muss ich mir um die Verpflegung unterwegs machen - zu schnell ist bei mir "Ende" und ich konnte nur wenig aufnehmen.

Ich bewundere alle, die solche Läufe irgendwie jedes Wochenende machen. Wie geht das? Wie schafft man das?

Mein Respekt vor den 100km ist nochmal gestiegen. Ich bin aber auch zuversichtlich das schaffen zu können und lege vorher noch ein kleines "Trainingslager" (Wanderurlaub in den Bergen) ein. Sagt ja niemand, dass man beim Wandern nicht auch mal laufen darf.

Sobald mein Knie mal wieder will wie ich und die Müdigkeit aus meinem Körper raus ist geht es weiter. Denn natürlich war zu Hause wieder der "normale Wahnsinn".

Nein, meine Familie wird das nie verstehen - die können eh alle alles besser und haben alles besser gemacht als ich. Aber ich mach es so gut ich es halt kann und vermag - und freue mich über meinen persönlichen Schutzengel bei diesem Lauf.

Beim CCC wird es einen anderen geben, aber es wird einer da sein - dessen bin ich mir sicher!

Ich würd ja auch gern noch ein paar Fotos einstellen, aber irgendwie muckt JM immer. Wirklich eine tolle Gegend! Auch Organisation und Beschlderung waren fabelhaft.

15 Std. Kampf...

..so scheint es mir.
Gleich am Anfang ein Sturz. Wirklich nicht schön.
Durchgebissen und einiges gelernt für die nächste Herausforderung.
Das wird bestimmt besser.

Soso, da gibt es Leute die können das besser. ...

... Mit Verlaub, das glaub ich nicht. Oder die müssen janz fix unterwegs sein.
Und vielleicht auch ein paar Worte zu deiner Frage wie man so was jede Woche laufen kann. Fazer, so wie du so einen Lauf läufst, kann man das nicht jede Woche. Ganz sicher nicht. Ich kann jedes Wochenende 120km laufen. Kein Problem. Naja, vielleicht bzgl. Der dafür benötigten zeit. Aber lauftechnisch kein Problem. Nach dem ZUT hatte ich keinen Muskelkater. Ich kann auch wieder laufen. Alles gut. Aber die Beine sind Müde! Mein Körper braucht noch Erholung. Ich spüre das und gebe sie ihm. Ich könnte heute noch mal um die Zugspitze laufen. Aber dann nicht in 13h. Und es wäre nicht gut für den Körper.
Wäre ich den ZUT in 18h gelaufen, sähe das ganz anders aus.
Ständig Wettkämpfe am Stück laufen geht also. Klar. Aber nicht mit Vollgas.
Und genau letzteres kannst du nicht. (Ich anscheinend auch nich ganz so gut. Siehe diesjähriger ZUT). Und deshalb is das nix für dich.
;-)

Die Familie

Ach Schwesterlein,

wie gerne würde ich da mal mit Dir fahren, Dich anfeuern, Proviant liefern, und soooooooooooo weit weg wohne ich ja auch gar nicht von so manchen Bergen :-). Muss jetzt noch der Zwerg ein wenig größer werden, dann mache ich das mal, wenn Du mir frühzeitig Bescheid gibst, wann Du mal bei uns in der Nähe was läufst. Und ich verspreche Dir auch leuchtende Augen!

Weißt Du, es ist so schön, dass da auch eine "fremde" Mama Dir geholfen hat; ohne Dich groß zu kennen, hat sie Dich unterstützt, Dir geholfen - was unsere Eltern so nicht gemacht haben in dem Moment. Wenn wir den Gedanken aber mal weiterspinnen in einem Leben voller sozialer Kontakte, dann ist das doch schön, wenn man diese erlebte Hilfsbereitschaft auch wiederum weitergibt, auch an Leute, von denen man sie nicht selbst erfahren hat. Dann entsteht eine Welt voller Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Einfach sehen, wo Hilfe nötig ist und sie dort gerne und ohne Erwartung einer Gegenleistung zu geben. Ich weiß nicht wie ich das besser formulieren soll und hoffe, Du verstehst was ich meine.

Und dass ich Dich mal zu einem Lauf gerne begleite, das meine ich ernst - vielleicht geht das schon im nächsten Jahr, und wenn nicht, dann läufst Du hoffentlich in 2 Jahren immer noch.

Ich wünsche Dir viele Glücksmomente beim Laufen, in Dir selber (die bekommt man selten von außen gereicht).

Gruß die kleine Schwester :-)

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