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Benutzerbild von gpeuser

Am Donnerstag morgen gings mit dem Flieger nach Basel und von dort weiter nach Lyss, ein kleiner Ort bei Biel, wo wir – meine Frau und ich – bei einer Freundin unterkommen konnten.
Abends gings dann gleich nach Biel zum Startunterlagen abholen.
Anschließend fuhren wir noch den ersten Teil der Strecke mit dem auto ab, damit ich schon mal den ersten Berg sehen konnte (die Schweizer nennen das Hügel).
Dann gings in eine Dorfwirtschaft (Stärnepintli), die bekannt ist für ihr Cordon Bleu, das man frei konfigurieren kann. Ich hatte bereits Mühe mit der Mädchenvariante, die 'Arbeiterausführung' ist unglaublich groß. Aber sehr lecker.Mit Spätzle fürs Carboloading.
Freitag war dann das große Warten, auf Abkühlung, die kam am Nachmittag nach einem kräftigen Schauer, dann noch ein Schläfchen und dann ging's los nach Biel.
Kleiderbeutel abgegeben, ein wenig das Vorprogramm angeschaut, aber dann hatte ich keine Ruhe mehr. Ich ließ meine Frau und Freunde an der Strecke und machte mich bereit. Trinkblase auffüllen. Letzte Kontrolle, ob alles im Rucksack ist. Und ich hab alle (Ex-)Jogmapper getroffen, von denen ich wußte, dass sie am Start sind. Erstmalig den altbekannten Dietzrun, die Wade MarathonJan, Slowmike mit seinen Laufburschen. Außerdem traf ich noch Anke und Willi, die kenn' ich aus Rüningen und hab die beiden auch in Amsterdam beim Marathon getroffen.
Es wurde plötzlich dunkel draußen und dann gings auch schon los. Die Startzone war etwas zu klein für die fast 1400 Läufer, so dauerte es ein, zwei Minuten bis ich die Startlinie überlief.
Meine Begleiter sah ich am Anfang und nach der ersten Schleife durch die Stadt. Inzwischen hatte ich auch Willi getroffen und lief mit ihm und seiner Laufbegleitung die ersten Kilometer bis zum ersten Berg. Hier verabschiedete ich mich, da die beiden hinaufgehen wollten. Als die Steigung zunahm ging auch ich. Bergab gings dann im Sauseschritt.Dann kam auch schon die zweite Verpflegungsstation und es ging raus aufs Land. Da ich keine Stirnlampe aufgesetzt hatte, war die Frage wie die Sicht ist. Der Vollmond war noch etwas hinter den Wolken versteckt, aber es liefen so viele Läufer mit Lampe, dass ich meine nicht benötigte. Irgendwann kamen die schnellen Halbmarathonis, die auch schon bald in Aarberg fertig waren, da Sie eine Runde zusätzlich in Biel laufen mussten. Ich war dort nach etwas über 2 Stunden auf Platz 691. Die 20 km machte ich zwischen Aarberg und Lyss voll nach 2:24. Damit war Zeit für eine erste Hochrechnung. Die sagte ich dann meiner Frau und unseren Freunden in Lyss – auf jeden Fall nach 10 in Biel. Das war noch vor den nächsten beiden Anstiegen. Meine Uhr hatte ich ausgeschaltet, da sie ohnehin nur 6 Stunden hält, ich wollte nur zu anfang etwas kontrolliert starten. Nach Lyss gings wieder aufwärts durch kleine Dörfer mit vielen Menschen, die den Läufern Hop, hop, hop zuriefen. Außerdem kamen hier die Fahrradbegleitungen hinzu, die für noch mehr Licht sorgten. Immer wieder überholten auch die schnellen Marathonläufer und irgendwann auch die Stafettenläufer, die erst eine Stunde nach uns gestartet waren. Seit Aarberg gabs dann endlich Brühe, die ich jetzt regelmäßig neben dem anderen Getränkeangebot zu mir nahm.Daneben gab's noch Graubrot, Bananen, recht zähe Energieriegel und ab und an Äpfel zu essen. Irgendwann kam dann Oberramsern, der erste Ausstiegspunkt und Ziel der Marathonis. Hier war ich nach 4:40 Std. und auf Platz 615. Jetzt waren nur noch die 100'er und die Stafetten auf der Strecke.Zeit zum rechnen. Nach 4:56 Std.war ich bei 40 km. Wenn ich eine 12 vorne haben wollte, musste ich die restliche Strecke in 8'er Pace durchlaufen.
Und das tat ich jetzt in 5 km Abschnitten. Wie ich das schon oft gelesen hatte. Alle 5 km gab's ein Schild. Es wurde jetzt schon anstrengend – und das noch vor dem ersten Marathon. Und es funktionierte. Selbst bei den Abschnitten mit Steigungen passten die 40 Minuten für 5 km. Und wenns eben war oder bergab ging, gewann ich ein paar Minuten hinzu. Vor Kirchberg gab's noch mal Motivation um 4:35 in einem kleinen Dorf. Hier waren am Anfang 3 Erwachsene, die jeden einzelnen Läufer anfeuerten und am Ende 3 johlende Mädchen, die bestimmt im Laufe des Tages ihre Stimme verloren haben. Dann wurde es immer mal wieder trotz Vollmond ziemlich dunkel, da es einige Male durch den Wald ging.
Aber bald sah man die Morgendämmerung. Kurz bevor es richtig hell wurde wurde, ging der Mond unter und es wurde kurzzeitig dunkler.
Und dann kam Kirchberg. Zweiter Ausstiegspunkt.km 56,8 – 7:01 – Platz 536.
Und der spannendste Anbschnitt des Rennens. Der berühmte Ho-Chi-Minh Pfad. Und die Fahrradbegleitungen waren noch mal weg. Hier kriegte ich eine zweite Luft. Der Pfad war für mich anspruchsvoll durch die vielen Steine im Gras, aber das Tempo stieg. Ich überholte sogar einige Läufer und hatte einen Läufer im Nacken. Dadurch war ich fast ein bißchen schnell. Eilweise in 7'er Pace. Aber es machte Spaß. Dann war irgendwann der Dschungelpfad zu Ende und wurde durch einen Schotterweg abgelöst. Hier nahm ich Tempo raus und dachte, jetzt kann ich ein wenig entspannen. Und dann kam die Schrecksekunde. Plötzlich lag ich auf dem Boden. Ein Stein ragte aus dem Schotter, den ich nicht geshen habe und nach 63 km läßt die Reaktionsfähigkeit (zumindest bei mir) deutlich nach. Eine Sekunde bekam ich lkaum Luft, dann gings wieder. Vorsichtig aufgestanden. Beine unverletzt. Schrammen an der rechten Hand. Der nächste Läufer fragte, wies geht. Ich sagte alles in Ordnung. Und ich lief weiter. Ich bemerkte dann aber, dass die Hand an der Außenkante weh tut. Das störte aber nicht beim Laufen. Dafür aber eher das Klärwerk, an dem wir vorbeilaufen mussten. Dann war irgendwann der Pfad zuende, die Fahhradfahrer kamen wieder und es begann der lange Aufstieg. Die ersten 5 Kilometer eine leichte Steigung. Hier half mir mein heutiges Mantra, das ich vorher bei schwierigen Abschnitten eingesetzt hatte – der Körperzellenblues (gibt’s bei Youtube). Das hob meine Laune sehr zuverlässig. Jetzt begann ich auch bewusster Läufer zu überholen, die hier gingen. Ich konnte noch laufen, hurra. Un dann kam Kilometer 75 und damit fast die Gewißheit – du packst das. Der letzte Ausstiegspunkt in Bibern. Kilometer 76,7 nach 9:42 Platz 496. Keine Option. Jetzt kommt noch ein steiler Anstieg,den ich gehe. Der letzte für heute. Die Berge habe ich unterschätzt. Ich hatte in der Vorbereitung keine Höhenmeter. Aber jetzt kam die Belohnung. Der letzte Bergababschnitt. Und ich kann auch bei km 79/80 noch schnell. Ich hab alle überholt, die vor mir liefen oder gingen. Die Oberschenkel stöhnten aber machten willig mit.Das war vermeintlich mein Zielsprint. Dann kam der Verpflegungspunkt bei km 81. Verschnaufpause. Jetzt lagen noch knapp 20 flache Kilometer an der Aare vor mir. Jetzt hätte ich für mein Zeitziel fast gehen können. Was ich denn auch tat. Kurz gehen dann wieder anlaufen. Ich hatte hier eigentlich keine Lust mehr zu Laufen, aber ich wollte ins Ziel, möglichst schnell. Also anlaufen. Das Anlaufen ging völlig problemlos. Jetzt brauchte ich wieder meinen Körperzellenblues zur Motivation. Dann lief es wieder 3-4 Kilometer. Noch 15 Kilometer. Und die ganze Zeit Rückenwind. Ein paar Kilometer lief ich noch mit einem ortsansässigen Schweizer zusammen, der jetzt beim 2. Anlauf sein erstes Finish erleben sollte.Nach ein paar Kilometern ließ ich ihn ziehen. Kilomter 90. Jetzt wird nur noch Cola und Wasser getrunken. Jeder zufällige oder bewusste Zuschauer muntert die Läufer mit einem Bravo auf. Das tut jetzt gut. Noch5 Kilometer. Ein letztes mal 2 Becher Wasser – 2 Becher Cola.Immer noch sammle ich gehende Läufer ein. Die Gehpausen sind nur kurz. Dann kommt Biel. 2 Kilometer vorm Ziel kriege ich noch einen Becher Wasser von zwei Kindern. Dann weiter. 2 Läufer überholen mich noch. Ich laufe. Kurz vorm Ziel beschleunige ich noch mal. Das hätte ich nicht für möglich gehalten ich biege in den Zieleinlauf ein 5'er Pace, die Arme gehen nach oben. Ich bin im Ziel. 100 km – 12:46:58 Platz 464.
Ich bin stolz und glücklich. Meine Frau nimmt mich in Empfang.
Jetzt geht’s zu den Sanitätern – die Hand säubern und verpflastern. Dann Siegershirt und Urkunde abholen, duschen. Ich merke jetzt schon einen beginennden Muskelkater. Wir fahren zurück nach Lyss. Um 18:00 Uhr beim Essen breche ich dann zusammen und muss mich hinlegen.
Das Aufstehen und setzen ist nur noch unter Schmerzen möglich.
Sonntag wird die rechte Hand ganz dick. Heute gab's Entwarnung. Wohl doch nur 'ne Prellung. Die Außenkante des linken Fußes tut jetzt auch noch weh. Das ist heute auch wieder weg.
Gerade habe ich den ersten Nach-Biel Lauf gemacht. Es hat Spaß gemacht. Das linke Bein ist ein bißchen gereizt – aber ich hab' Donnerstag einen Termin beim Ostheopathen.
Mein erster Hunderter – ein oberaffengeiler Hammerlauf.

5
Gesamtwertung: 5 (12 Wertungen)

Herzlichen Glückwunsch

Wow, toll gemacht - trotz Sturz hast du dich durchgekämpft! Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten 100er!! Genieß das verdiente Hochgefühl!!!

Die Schmerzen gehen -

Deine unglaubliche Leistung bleibt.
Gratulation und riesigen Respekt, lieber Gerald, 100km laufen ist eine großartige Leistung! Eine Herausforderung, die Du seriös vorbereitet und mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angegangen bist. Wie schön, dass Du deinen Plan realisieren konntest. Ich freue mich mit und ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.
LG Reinhard

Wunderbar...

...hast du das gemacht und geschrieben, bist einfach ein ganz Großer! Muss gerade an meinen ersten Halbmarathon HH 2011 denken, bei dem ich dich kennen gelernt habe... Und jetzt Biel!

zausel

>

Was für ein toller Bericht,

Was für ein toller Bericht, danke das du uns ein Stück mit nimmst.
Du bist ein 100 km Held :-)

Phantastisch!

Toll, lieber Gerald!
Ich habe ja Deine Vorbereitungsläufe ganz gut verfolgen können und gesehen, wie fleißig und konsequent Du trainiert hast! Dabei für mein Empfinden auch ganz maßvoll, nie übertrieben - mit Köpfchen!
Du hast Dich selbst für all die Mühen belohnt und kannst wirklich stolz auf Deine Leistung sein! Und ich kenne jetzt einen Biel-Läufer!!!

Allerherzlichsten Glückwunsch...

... zum toll eingeteilten Lauf und zum Bericht! Chapeau!!!!!
Keine Tiefs gehabt? Unglaublich!!

Irgendwann muss ich vielleicht auch mal...

LG von der Elbe!

Wahnsinn!

Sturz, Zusammenbruch, alles zusammen. Und Biel geschafft, du Held! In einer Superzeit! Oh ich freu mich so für dich und könnte dich jetzt glatt mal umarmen! Tue ich dann halt virtuell ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

So...

hatte ich es mir für dich gewünscht, naja, also bis auf den Sturz. Die Außenkante wird bald wieder normal und in der Erinnerung bleiben die tollen Momente der Nacht der Nächte und dieses neu erworbene Selbstbewußtsein: Ich kann 100 Kilometer laufen. Das gibt Schub für den Rest des Lebens!
Bin schon gespannt, was du als nächstes anstellst:)
...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Super!

Ganz herzlichen Glückwunsch zu einem phänomenalen Einstieg in die wundersame Welt der Hunderter - für mich unvorstellbar!

Herzliche Grüße
yazi

Beschrieben als ob es

ein Spaziergang gewesen wäre. Nur 5km - immer wieder. Bis ins Ziel. Einfach toll, wie Du das mental eingeteilt, vorbereitet und durchgezogen hast. Riesenrespekt vor Deiner Leistung, das LAUFEND nach Sturz zu beenden.

Und das mit dem Umkippen danach: ich bin schon nach dem Rennsteig (und der hat ja nur gut 70km) abends mit dem Kopf beinahe auf der Tischplatte gelandet, weil ich fast im Sitzen eingeschlafen bin. Trotz Party. Also das kann ich absolut nachvollziehen.

Erhol Dich gut.

Lieber Gerald!

Klasse!!! :o))))
Ganz dicken Glückwunsch, hast top eingeteilt gelaufen und Dich trotz Sturz nicht ablenken lassen und das durchgezogen!
Auf diese Leistung kannst Du verdammt stolz sein!!!
Gute Besserung für Deine Hand und ich bin gespannt, was Du als nächstes in Angriff nimmst! :o)
Schönes Regenerieren wünsch ich Dir jetzt.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

irgendwo hab ich mal gelesen:

"wenn dir beim Ultra nichts wehtut, keine Angst, das geht vorbei!" :-)
schön, dass es bei dir erst nach dem Laufen war ... und noch schöner, dass es dir schon wieder besser geht !

Mannomann, hast du das genial durchgezogen - riesige Gratulation und allen Respekt !
Oberaffengeile Leistung !!!

Was für ein Finish!!

Nochmal Gratulation zu Deinem sensationellen Lauf! Ich wusste ja gar nicht, dass Du erst nach so vielen Kilometern gestürzt bist. Das ist schon hart. Du aber warst hart im Nehmen und hast noch so einen geilen Finish hingelegt. Biel kann Dir nun keiner mehr nehmen. Jetzt wünsche ich Dir, dass Du noch vollkommen regenerierst.

Gut weggesteckt...

... den 1.Hunni.
Glückwunsch zur mentalen Stärke und zum bravourösen Finish.

Toller Bericht

Glückwunsch zu dieser famosen Leistung und dem tollen Bericht. Man fiebert richtig mit, selbst in meiner Altersklasse ist so etwas also noch möglich!

Aber mit dem Hinweis auf den Körperzellensong hast Du mir was angetan, ein vorsichtig gesagt "simpler" Song, der nicht mehr aus dem Kopf geht. Werde das auf der nächsten "Kurzdistanz" (Marathon) mal testen. :-)

- Christof

grandios, gerald...

...ganz grandios gelaufen! ich hab´s auf dem live-ticker verfolgt und mich sehr für dich gefreut. hast ales richtig gemacht! glückwunsch, allerfettesten!
____________________
laufend wünscht geralds hand schnelle besserung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

OMG.

Was hast Du angerichtet. Ich habe mir auf youtube tatsächlich den Körperzellenglücklich Song angehört. Und das Getanze dazu angesehen. Au weia! ;-)

Die positive Wirkung erschloss sich mir ehrlicherweise nicht sofort. Vermutlich eine Botschaft zwischen den Zeilen oder wenn man das Ganze rückwärts hört. Oder mit Informationen über Schwingungen aufgeladen, what ever... ;-) Und, wenn es damit immer weiter geht... ok. :-)

Toll gelaufen, toll geschrieben, danke für den Bericht und weiterhin alles Gute.

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Klasse, Gerald !!!!

Noch mal Gratulation, super Bericht!!!!! Meiner kommt später, kann vor lauter Grinsen noch immer nicht klar denken, alles Gute Gerald auch für die Hand. LG der Micha


DER WILLE IST AUS STAHL

GLÜCKWUNSCH zu dieser DEINER LEISTUNG !

Wie akribisch du dich auf diesen "100Km WETTKAMPF" vorbereitet hast und wieviel
Ehrfurcht du vor diesen 100Km hattest wusste ich von dir sehr genau.

Wie du dann diese 100Km gelaufen und gefinished hast habe ich am Live-Ticker verfolgt.

Doch durch diesen Deinen Bericht, kann man sehr schön mitempfingen und fühlen
wie es dir auf der Strecke ergangen ist, obwohl es teilweise "locker" klingt.

Meine allerherzlichsten und respekvollen GLÜCKWÜNSCHE an dich zum FINISH in dieser ZEIT. => EINFACH GEIL <=

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Wieder im alltag angekommen

und schon wieder im Urlaub - diesmal im hohen Norden in Dänemark.
Dem Fahrgestell geht's gut - die Hand schmerzt noch und die Rippen haben auch was abgekriegt.
@hkp_c - das Gefühl ist einfach super, das muss man genießen
@heiner1960 - es war nicht immer leicht das durchzuziehen, ende Juli klapptbei dir ja leider nicht.
@zausel - hätte mir 2011 jemand gesagt, dass ich 3 Jahre später einen 100'er laufe, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Jetzt bin ich es selber.
@Sonnenschein - den ganzen Lauf kann ich nicht teilen, mir fällt immer noch was ein, was ich noch hätte schreiben können, komm doch nächstes mal einfach mit.
@Ricamara - im Nachhinein war es ganz offensichtlich richtig, mein Training, aber vorher war ich einfach unsicher, und ivh kenn jetzt eine, die einen kennt, der in Biel gelaufen ist :-).
@Hamburgschlumpf - im Grunde gab's kein richtiges Tief. Und mir hat letztes Jahr ein erfahrener Ultra gesagt: mach dir keinen Kopf, lauf da einfach!
@Strider - nur eine kleine Katastrophe, ich fühl mich von dir gedrückt. Es lief super!
@mainrenner - das Gefühl ist einfach super, und ja, ich weiß jetzt, dass ich das kann. Jetzt muss erst mal wieder alles heil werden und dann schau ich mal.
@Yazi - das war auch für mich eine Schallmauer, und ich hab sie durchbrochen.
@fazerBS - das Entscheidende war tatsächlich die kleinen 'Schritte'. Für mich mental genau richtig. Und die Verletzung habe ich eigentlich erst hinterher so richtig gemerkt.
@Carla - Danke, regenerieren tut gut, vor allem das Laufen ohne Plan, ganz entspannt.
Das kannst du jetzt ja auch.
@RitterEd - die Hand tat auch schon während des Laufs weh (aber damit muss ich ja nicht laufen), aber die anderen Systeme haben sich erstaunlich schnell erholt.
@proteco - ich bin immer ganz überrascht, dass ich überhaupt noch schnell laufen kann - und dann nach 99.8 km war schon echt irre.
@dietzrun - für dich ne normale Strecke, aber jetzt hab ich es auch getan
@cnijogmap und Lachgas - ich singe gerne und das Lied kann meine Stimmung positiv beeinflussen (es kommt aus dem Lachyoga, wenn man das noch nie gesehen hat, ist es sicher merkwürdig).
@happy - danke für die Glückwünsche, ich hab die Verfolgung gespürt
@slowmike - wollkommen im Club, haben wir die neongelbe Hunderterschar wieder stark vergrößert
@runner_hh - ja ich brauchte vorher einigen Zuspruch, es war eben der erste Hunderter.
es war nicht immer leicht, aber das Ende hab ich mir schwerer vorgestellt.

Das war wirklich der Knaller,

mit all seinen Höhen und Tiefen, genau wie im Training in den Monaten davor. Es spiegelt sich regelrecht wider.
Der Schrecken bei km63 steckte dir ganz sicher noch nachhaltig in den Beinen. Man kommt völlig aus dem Rhythmus, ganz zu schweigen davon, wie weh ein Sturz nach so vielen Kilometern tut.
Du hast dir den Lauf total gut eingeteilt und hast Biel Hammer stark gerockt! Ganz fetten Glückwunsch und riesen Respekt!!! Und vielen Dank für den schönen Bericht, gehe die Strecke schon mal im Geiste durch...man weiß ja nie;-))

Lieben Gruß
Tame

wer weiß

schon, was nächstes Jahr alles auf dem Plan steht.
Ich war in der Tat selbst überrascht, wie gleichmäßig der Lauf tatsächlich war. Und 100 km hören sich schlimmer an, als sie sind.

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