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Wie viele hatten mich in den letzten Wochen für verrückt erklärt: 100 km? Bist du denn von allen guten Geistern verlassen? 100 km mache ich ja nicht mal mit dem Fahrrad usw. Für mich war es schon seit vielen Jahren der Wunsch, die 100 km als finalen Höhepunkt meiner Läuferkarriere zu bestreiten. Nicht noch mehr Kilometer, dass war klar (und dazu stehe ich auch heute noch), aber 100 km sollten es schon sein. Lange hatte ich den Wusch vor mir her geschoben, aber letztes Jahr war klar: 2014 wird das Projekt in Angriff genommen. Die erste Idee waren die „Deutschen“ in Husum, aber der Geburtstag meines Schwagers am selben Wochenende durchkreuzte den Plan (war wohl auch gut so, denn der Lauf soll nicht gerade toll gewesen sein, Pendelstrecke hinterm Deich mit viel Wind und Regen). Also war klar: Ich laufe Biel. Wieder die Kommentare. Warum soweit weg? Gibt’s in der Schweiz nicht viele Berge? Hier sollten die Kommentatoren ausnahmsweise mal Recht behalten, aber dazu später. Seit November habe ich das Pensum deutlich erhöht. 6 statt 5 Läufe und 120-140 km in der Woche. Wenn die Kumpels 25 liefen, kam ich schon 8 km angelaufen so machte ich meist 40 km beim Langen am Wochenende. Entgegen der Befürchtungen wirkte sich dies positiv und nicht negativ aus. Gut, die Anzahl der Blasen und blauen Nägel an den Füßen stieg, aber sonst war und bin ich fit wie nie. Das wirkte sich auch in meine Unterdistanzergebnisse aus. Über 10 km, 15 km und Halbmarathon kam ich im Januar/Februar fast an meine Bestzeiten heran. Im April lief in Hannover endlich wieder einen Marathon, mit dem ich richtig zufrieden war. Trotzt 42 km Einzelzeitlaufen 2:50 und nebenbei der AK-Sieg in der M45.
Außerdem absolvierte ich viele Vorbereitungswettkämpfe, Marathonläufe im Königsforst (3:02, hups) und in Duisburg, den Rennsteig (6:35) und die Riesenbecker Sixdays. Beim zweiten Lauf dieser Serie kickte ich beim Bergablaufen mit dem linken Fuß um. Erst dachte ich, dass ich den 100er jetzt sausen lassen kann. Zum Glück war es aber nicht so schlimm, nur die 3. und 4. Etappe musste ich streichen, am 5. Tag war ich wieder dabei.
Alles fokussierte sich auf den Höhepunkt, den 100er in Biel. Donnerstag mit meiner Freundin Abfahrt zur gemeinsamen Freundin nach Lörrach, von da am Freitag abend mit dem IC alleine nach Biel. Vor dem Start traf ich noch die Vereinskollegen Johoms, Julia und Stefan, der als alter Biel-Experte noch wertvolle Tipps beisteuerte. Am Start stellte ich mich recht weit vorne auf, denn ich hatte ein klares Zeitziel: Unter 9 Stunden.

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