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Vorsicht ULTRAdimensionaler Blog. Wer mag mit Käffchen und Schoki....

Die 150-Meilenhelden der Tortour de Ruhr waren schon seit 15 Stunden am schwitzen, kämpfen, leiden, genießen, freuen, zweifeln, ich hatte schon die ersten Zwischenberichte und Fotos auf Facebook gesehen, als ich mich Samstag Abend doch noch aufs Fahrrad setzte und den Tortouristen, vor Allem dem Kawitzi mit seiner Leibgarde, entgegenfuhr. Grob angedacht war das seit Langem, eine spezielle Planung hatte nicht stattgefunden. Zunächstmal war es eine wunderschöne Radtour für mich in die anbrechende Nacht hinein, mit unzähligen Anglern am Ruhrufer, einem beeindruckenden Froschkonzert, einer Mondbeschiebnenen Vorbeifahrt an für mich erinnerungsbewehrten Wegpunken, allen voran die Burg Blankenstein in Hattingen.

Diese bildete zugleich den Idyllischen Höhepunkt der Zufahrt als auch den Start in eine ganz unerwartete und fremde Welt: Am Kemnader See fand an diesaem Wochenende nicht nur großer Laufsport sondern auch eine Kirmes statt. orsichtig schlängelte ich mich, inzwischen schon nach Mitternacht, durch die ausströmenden Betrunkenen, gleichzeitig in Befürchtung, dass mir jemand vors Rad torkelt wie besorgt, die Reste einer zerdepperten Bierflasche zu durchqueren und mir so einen Platten zu holen. Mitten auf dem Kirmesgelände kommt mir plötzlich ein Läufer mit zwei Fahrradbegleitern entgegen. Das musss der Führende sein, Peter Kaminsky,wie sich später herausstellte. Dass es schon ein paar Kilometer in den Knochen hatte konnte man sehen, dennoch wirkte er noch erstaunlich frisch, nach immerhin rund 160 km. Das Beeindruckendste aber war die Ruhe, Gelassenheit und Klarheit, mit der er seine Crew durch das Gewusel dirigierte (eigentlich sollte es doch anders herum sein?), aber er ist ja immerhin Wiederholungstäter und Streckenrekordhalter...

Den folgenden Streckenabschnitt kenne ich zwar, aber nur von der anderen Richtung. Und nur bei Tag. Dabei sollte es auch bleiben. Irgendwelche Orientierungshilfen wir Karten oder GPS hatte ich vorsorglich zu Hause gelassen, und so fand ich den weiteren Weg nicht. Nach zwei Irrungen, beim zweiten Mal vermutlich auf dem richtigen Weg aber dessen unsicher, zumal mir keine weiteren Läufer entgegenkamen, kehrte ich an die Kemnade zurück und machte es mir dort bequem, nachdem ich in Erfahrung gebracht hatte, dass nach Peter Kaminsky lediglich der Zweitplatzierte Oliver Schoiber durch war- in 1,5h Abstand. Kein Wunder, dass mir nieman entgegenkam bei solchen Monsterabständen an der Spitze.

Reichlich später wiederum kam der Drittplatzierte Lars Donath zum VP. Gerade nicht gut drauf, die Hitze hatte deutliche Spuren hinterlassen, außerdem war er fast auf sich allein gestellt, er hatte zwar einen Autobegleiter, aber der konnte ihn nur ab und an abpassen, da der Ruhrtalradweg meist eben nicht an der Straße entlang führt. Bei VP-Abständen von oft über 20 km auf der langen Strecke echt hart. Kurz überlegte ich, ob ich ihm einfach m,eine Dienste anbieten sollte, denn ich hatte inzwischen erfahren, dass schon fast die Hälfte der Teilnehmer am ersten Tag aussteigen mussten und da kein Handykontakt zwischen mr und Kawi bzw. seinen Powergirls bestand wusste ich nicht, ob er überhaupt noch im Rennen war. Auf der anderen Seite wusste ich, dass er einmal in Griechenland einer vergleichbaren Hitzeschlacht zum "Opfer" gefallen war, daraus aber seine Lehren gezogen hatte und im vergangenen Jahr den Spartathlon ruhmreich beendet hat. Einem Kawi passiert sowas nicht zweimal, er wird mit der Hitze klargekommen sein, also warte ich weiter.

Irgendwaann, ein paar wenige weitere Läufer sind inzwischen durch, werde ich auf eine junge, attraktive Supporterdame aufmerksam, die mr bekannte Vornamen benutzt. Als sie dann auch noch Kawis Heimatstadt erwähnt spreche ich sie an und sie stellt sich mir als hkp-c vor :-) Sehr angenehm, granreserva :-). Schnell war man bei Gesprächsthemen wie dem gemeinsamen Vorhaben in Grainau (auf anderen Strecken, aber das ist ja Nebensache...) und natürlich der aktuellen Tortour im Gespräch vertieft sodass wir fast nicht gemerkt hätten, dass der Kawi mit seinem Drahteselpferdchen schon überfällig war. Das hatte nämlich ihr kommen angekündigt, warum sollten sie aber plötzlich für 2-3 km über eine halbe Stunde brauchen? Na klar, dem Kawi waren 230km eben doch noch nicht genug, die Beiden hatten enen kleinen Umweg eingebaut! An der gleichen Stelle, an der ich mich von der anderen Seite zweimal verfahren hatte. So ein Schxxx! Orientierung im Dunkeln ist echt Banane und die Urh mit dem Track war gerade im Anhänger zum Aufladen. Näxtes Mal im Hellen laden, nech;-)?

Der Kawi wirkte im Vergleich zu einigen anderen, die vor ihm durch waren noch recht gut. Nur die Oberschnekel seien etwas schlecht gelaunt meinte er und die würden etwas meckern über ihre Aufgaben. Da konnte ich also sofort meines Amtes walten und ein wenig Durchblutung rein und Spannung rauskneten. Schien halbwegs zu funktionieren, ich durfte das ab sofort an jedem VP wiederholen.Ist ja nicht selbstverständlich, bei so einer extrembelastung sollte man eigentlich auch als Sportler und Physio ein eingespieltes Team sein, das funktionierte aber auch hier, wie beim gemeinsamen Laufen im Herbst am Baldeneysee-Marathon offenbar auf Anhieb.

Gemeinsam ging es dann weiter in die Morgendämmerung hinein. Eine unglaublichnschöne Stimmung, die ich schon zu Studentenzeiten liebte, die Morgendämmerung mit ihrem Vogelkonzert nach durchwachter Nacht. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich damals meist auf dem Heimweg aus irgendeinem Club war und zusätzlich noch das typische klingeln im Ohr hatte. Und ich lernte direkt meine erste Ultralektion. Kawi wurde zum Trinken gezwungen, sanft aber bestimmt. Das hat mich ehrlich gesagt sehr gewundert. Ist er doch ein erfahrener Ultraläufer, der auch mehrfach über 200 km gelaufen, mehrfach in der Hitze gelaufen ist. Der muss doch selber wissen, wann und was er trinken muss? Weiss er auch- und genau deshalb hat er seine blonden Engel instruiert, ihn nach Plan zu ernähren und nicht nach Geschmack oder Lust und Laune. Sicherlich mit ein Schlüssel zum Erfolg in der Hitze.

Die nächste Etappe war der legendäre VP174, bereitgestellt vom "Dealer", dem Ultraspezialisierten Laufladen in Wattenscheid. Hier waren echte Ultragourmets am Werk, wie an den folgenden VP´s auch, mit allem, was das Läuferherz begehrt. Nur, dass es nach 174 km schon gar nicht mehr so begehrlich ist und mit frischen Keartoffeln und einem kühlen Weizen voll zufrieden ist. Besser gesagt, etwas gefunden hat, was reingeht, der Geschmack sei ihm schon lange abhanden gekommen. Es gibt ein weiteres Gesicht von JM kennen zu lernen, Klada macht Vp Betreuung sowie später die Zielbierausgabe. Sehr schön, zu den Geschichten langsam immer mehr Gesichter und Menschen kennen zu lernen!
Es herrscht betreuerische Arbeitsteilung, ich kümmere mich wieder um die Muskeln, Pferdchen salbt zum letzten Mal die Füße.

Auf dem nächsten Streckenabschnitt muss ich mich entscheiden: Mitlaufen oder weiter mit dem Rad fahren. Die Strecke führt einen knappen km an meiner Haustür vorbei, zum VP 188 ("nur noch Marathon") sind es 2 km. Ich spreche mit kawi ab, er entschuldigt sich, meint aber, dass er mir keinen tollen Lauf "bieten" kann. Er sei zu platt und müsse immer wieder Gehpausen machen. So ein Quatsch, es war einer meiner beeindruckendsten Läufe bisher, eigentlich nur getoppt vom ersten Marathon. Dembo wird halt... nee Quatsch, keine Phrasen kloppen jetzt;-). Und gelernt habe ich sicher meht, als wenn Du das locker hättest nach Hause, pardon, zum Rheinorange hättest laufen können. Und laufend war ich definitiv näher dran, konnte ein wenig mitspüren, wie es lief, einerseits ein wenig Ultralaufgefühl erheischen, ohne selbst wirklich auf Ultra unterwegs zu sein, aber mit der Zeit auch einen Hauch dessen entwickeln, was den Kawi als Hasen so auszeichent: Gespür für das Empfinden des Anderen.

Zu Anfang des letzen Marathons (von etwa 5!) ging es eine weile gemeinsam mit Mäx daher, er hatte uns zunächst überholt, dann nachn dem VP188 einen plötzlichen Schwächeanfall, von dem er sich aber 3km später wieder erholte. Der lief heute seinen ersten Wettkampf jenseits der 100 Meilen! Und zeigte eine weitere Kunst der Ultralaufens: Langsam laufen. Er war konstant langsamer laufend unterwegs als Kawi. Dementsprechend bis km 174 hinter ihm. Auf den Kilometern, die wir etwa gleichauf waren, überholten wir immer laufenderweise. Mussten aber mehr Gehpausen machen. Das lag mit Sicherheit auch an Kawis Blasenfüßen, die ihm mittlerweile argen Ärger bereiteten, aber für jemanden, der im Training locker eine niedrige 5er Pace läuft und auch mit einer 4 vorne noch weit kommt ist es nunmal gar nicht so einfach, eine langsame 6er oder 7er Pace zu halten. Die Beine wollen schneller. Das halten sie aber nicht mehr durch. Gehpausen sind offensichtlich normal auf diesen Strecken. Aber wer möglichst gleichmäßig durchkommt ist am Ende vorn. So wie Mäx, der uns auf den letzten etwa 35 km noch über eine halbe Stunde abnahm. Oder wie der Kawi, der auf den letzten 10 (oder waren es 8?) km den nächsten Beiden noch 20 Minuten abknöpfte! Da habe ich dann versucht, ihn zum durchlaufen zu animieren, bis 220 habe ich ihn sein Tempo laufen lassen, am Schluss fand ich kann man aber nichts mehr kaputtmachen und er ließ sich gerne treiben in den Tunnel.

Den Weg freizukämpfen, dafür zu sorgen, dass er konstantes Tempo laufen kann war jetzt gar nicht so einfach, zum Einen wird der Weg am Duisburger Hafen echt eng, zu Anderen war recht viel Betrieb am frühen Sonntagnachmittag, außerdem überholten wir gerade wieder eine 4er Gruppe Duisburger, die auf der 100km Strecke unterwegs waren und natürlich auch entsprechend platt waren und ihren eigen Rhythmus liefen, der eben nicht gut harmonierte mit unserem. Rücksicht konnte ich aber auch nicht mehr nehmen, Ellbogen raus und durch die Menge pflügen, schauen dass der Kawi hinter mir bleibt. Zwischendurch haben wir sogar einen Radler überholt, nach über 220 km laufen! Also nicht ich, aber der Kawitzi eben.

Und dann kam er endlich, der letzte Kilometer, der Zieleinlauf, leicht abschüssig, unser Held der Tortour dreht nochmal voll auf. Schnellste Pace 3:50 sagt die Uhr später. Nach 230km. Fotograf und Organisator Jens versuchen verzweifelt vorwegzulaufen um ihn gebührend empfangen und den Zieleinlauf ablichten zu können, das Zielbier, schon geöffnet, schäumt und läuft über. Aber der Kawitzi kennt keine Gnade und zieht den Schlussspurt voll durch, die arme hkp-c ist kurz davor, vom hoppelnden Lastenanhänger ausgehebelt und in der Rhein geschleudert zu werden.

Wenn das laufen nicht schon dreimal Grund genug wäre, sich solche und ähnliche Veranstaltungen zu nähern, die Athmosphäre und freundschaftliche Stimmung unter den Teilnehmern während und nach dem Lauf wäre es alleine auch. Natürlich ist es Wettkampf. Natürlich will man vorne landen. Aber ich kann keinen Neid und keine Missgunst, keine Tendenz zum Drängeln oder Übervorteilen wollen, keine Überheblichkeit oder Arroganz erkennen. Allenthalben nur Freude am geilsten Hobby der Welt, Anerkennung für die Anderen und viel Freundschaft und Gemeinsinn. Ich habe den Eindruck, das geht tiefer als sonst, ähnlch wie das Erleben des Selbst mit längerem Laufen intensiver wird. Sehr beeindruckt hat mich, dass einer der Hitzeopfer, Birger Jüchter, der am Vortag aufgeben musste und somit auch die "Millenium Quest", Junut, Hexenstieg, Tortour und WiBoLT, innerhalb von 2 Jahren zu absolvieren, beim dritten von den 4 Läufen aufgeben musste, abends gut gelaunt mitfeierte und dieses "Scheitern" offenbar als normale Option sah. Hier zeigt sich mehr als in allen anderen Veranstaltungen die ich kenne wahrer Sportsgeist, ein wunderbarer Kontrast zur Neid- und Ellbogengesellschaft, die ich in meinem Musikstudium erleben musste.

Das ist Laufen, das ist Leben. Danke an alle, die so etwas möglich machen, allen voran an Kawitzi, Pferdchen und hkp-c.

4.90909
Gesamtwertung: 4.9 (11 Wertungen)

Großartig!

Toll geschrieben, die Stimmung kommt gut rüber. Hatte ursprünglich damit geliebäugelt, am Sonntag noch zu Rollis VP an KM 174 aufzubrechen, ein Bereitschaftseinsatz hat das dann leider zunichte gemacht.
Allen Teilnehmern, Helfern und den Organisatoren der TTdR mein höchster Respekt!

wow...

...ich bin.....sprachlos!!
Lieber Granreserva - vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht. Die Atmosphäre hast du so schön passend beschrieben. .. Super, dass du noch zu uns gestoßen bist!
Wir sehen uns in 8 Tagen ; 0)))
hkp_c

Danke

an alle die sowas mitmachen. Sonst könnt ich sowas nicht lesen und genau wie Schalk angefixt sein. Äh, bevor Missverständnisse aufkommen, ich rede nicht vom Laufen. Aber als Support würd ich sowas auch machen. Obwohl auch das sauschwer ist.

Klasse gemacht
Cu in G_ai_a_

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

Käffchen steht neben dem PC, Schoki...noch zu früh dafür :-)

...zweite Tasse Kaffee...
-Gänsehaut, immer wieder Gänsehaut-
...jetzt doch nen Stück Schoki...

DANKE für diesen super schönen Blog!!! Hach jaaaaaa, D-A-S ist Ultra!!!
Und du bist ja auch bald dran. Dieses Erlebnis wird das Vorfreuhibbeln verstärken, aber sowas von;-)

Ganz fetten Glückwunsch und riesen Respekt an den Kawi und sein Team!!!


Lieben Gruß
Tame

Ich habe mir - wie empfohlen

Ich habe mir - wie empfohlen - vor dem Lesen einen Kaffee geholt , morgens Zeitung lesen wird vollkommen überbewertet, jogmap Blogs sind viiiiiiiieeeeel informativer :)
Vielen Dank für den tollen Bericht und fürs Stimmung rüber bringen!
Bei eurem irren Zieleinlauf wäre ich ja nur zu gerne dabei gewesen...
Freu mich schon auf die Blogs von Pferdchen und Kawi, kann gar nicht genug bekommen :)

Boah, Menno! ...

... Noch so 'n Gänsehautbericht. Und das Schlimmste. Ich kenn auch noch so 'n paar Leute und kann mir sher gut vostellen, dass jedes Wort da wahr ist. Und noch schlimmer. In ein paar Tagen können die Eindrücke nicht gelesen, sondern noch mal und noch mal erzählt aufgenommen werden.
Ätzend! Doddal Ätzend!
Nein, kein Stück. Einfach nur schön. Da brennt die Lust auf den nächsten Ultra. Der ist ja bald. Und noch mehr brennt sie auf diese Totour.
Janz großes Kino habt ihr da abgeliefert. Erlebt habt ihr es. Das ist nicht zu toppen.
Aufgeschrieben hast du es - ein wenig zum nacherleben.
Dnake dafür.
;-)
PS: bis in ein paar Tagen.

Grandios

war die Leistung aller teilnehmenden Läufer/innen und dabei hast Du, wie die anderen Supporter, ebensoviel geleistet. Hut ab - meinen Riesenrespekt habt ihr.

Toller Bericht von einem außergewöhnlichen Laufevent, aber warum "wirfst" du mir vor, einen Urlaubstag zur Lektüre von meinem Riesenbeck-Bericht zu benötigen ? Gib`s zu, Du wolltest es mir gleichtun!? ;-) ;-)

Ich habe das Lesen in meiner Mittagspause genossen. Danke für das kurzweilige Erlebnis.

LG
Many

Hai granreserva ...

... es war mir eine große Hilfe, dich in meinem Team gehabt zu haben :0)!
Danke für deine versorgende Unterstützung, denn nur ein gemeinsames gutes Ultra-Team kann zusammen Erfolgreich sein, nie einer alleine, besonders bei diesen Kilometerentfernungen und diesem Wetter. Und deswegen kannst dich mit auf dieser Liste der Finisher setzen lassen, weil wie heißt es so schön bei den Ultras! "Hast du es geschafft oder bist du Ausgeschieden"!? Die Zielzeiten sind meist unrelevant...

Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Jeder Finisher ist auch Sieger

Sieger über sich selbst, über den Körer, den Geist und die Strecke.

Da ist ja ein wertvoller Helfer zum Team gestoßen, das erfolgreich die Mission beendet hat.

Peter kenn ich auch - der fährt nach 'nem 100er auch noch eben 2h nach Hause!

Leider hab ich eine kurze Begleitung bei einem Bambini vor zwei Jahren nicht in so positiver Erinnerung. Mir erschien das alles einfach nur "verrückt". Da lauf ich lieber Ultra auf der Kurzstrecke :grins:.

Aber die Stimmung und der Zusammenhalt - das trifft es. DAS ist Ultra.

Wollte eigentlich auch vorbeikommen, aber meine Eltern kamen aus dem Urlaub zurück und mussten vom Flughafen abgeholt und betüddelt werden. Gab ja nix zu kaufen.

Oh ja, granreserva....

hat mich sehr erfreut, als Du dann doch noch aufgetaucht bist und sogar bis zum Schluss begleitet und unterstützt hast, das hat dem Kawi glaub ich noch ne Menge gebracht und Du hast auch für Dich einiges daraus schöpfen können für Deine Ultrazukunft! :o)

Sehr schön beschreibst Du die entsprechende Stimmung bei solche einer verrückten Geschichte, wo tatsächlich Priorität die Zielerreichung und nicht das Laufen gegen andere ist.
Wenn die körperlichen und materiellen Bedingungen passen, gehört trotzdem zusätzlich unglaubliche mentale Kraft dazu, so etwas zu schaffen und dazu kann man solche dezenten einfühlsamen wertvollen Helfer und Motivatoren, wie Dich bestens gebrauchen!!

Top Job!!:o)

Und unter diesen Leuten muss man sich doch einfach wohl fühlen, oder?!?! :o)
Schön, dass Du so kurzfristig doch noch dabei warst!
Freue mich auf Grainau mit Dir!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Menschenskinder

ihr liefert ab ... ganz großer Sport !
Dem Kawi kann man nicht genug Respekt zollen ...
Und doch habt ihr drei ganz großen Anteil an diesem speziellen Erfolg, wahnsinnig tolle Leistung !
Schade, dass diese Dinger immer so weit weg von mir sind :-(

Beim Goldsteig Lauf im Spätsommer macht nicht zufällig jemand mit ???

was für ein toller Bericht

über sagenhafte Leistungen! Danke!!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Eine Ultrafamilie.

Sehr schön beschrieben! Danke!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

@RitterEd

Leider nein, auch zu weit weg. Aber dieser weise Spruch auf der Startseite ist es schon Wert, die Seite anzuklicken! Und er ist soooo wahr! ;-)

Lieben Gruß
Tame

vielen Dank!

In Gedanken war ich bei euch, aber eine Vorstellung wie es wirklich ist, hatte ich nicht. Deshalb ganz herzlichen Dank für Aufschreiben und Mitnehmen.
...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Gemessen an dem was zu Laufen ist, ...

... Und was man an Training vorher reinsteckt finde ich die Anreise überhaupt nich weit oder lange. Dat is wie umme Ecke. Und bei den Jungs un Mädels die ich von da kenne, isses umme Ecke - quasi fast daheim.
;-)

Klasse

Der Bericht und Kawis grandiose Leistung.
Viele Deiner Gedanken zu unserem Sport sprechen mir aus der Seele.
Für Deinen Ultra demnächst viel Glück!

Vielen lieben Dank

euch Allen für das tolle Feedback zu meinem Bericht. Es freut mich besonders, dass erstens offenbar ein wenig von dem, was das Laufen insgesamt aber diese Aktion im Besonderen für mich bedeutet und zweitens noch mehr, dass es offenbar hier viele Menschen gibt, die diese Liebe zum Laufen ähnlich empfinden wie ich.

@chardes: Rollis VP war tatsächlich einer der großen Highlights, da gab´s mehr als "nur Futter".
@hkp_c: Bin auch sehr froh, das gemacht zu haben, ich war ja etwas am Zweifeln wegen Grainau. War aber genau die richtige Entscheidung :-). Wir sehen uns! :-)
@waxl: Es gibt ja noch den "Bambinilauf". "Nur" ein Hunderter, höhöhöhö ;-). Ist aber eh nix für Dich, der Spaß, ist ja bis auf die ersten paar Meter beim 230er topfeben, geine Berge zum waxln ;-).
@Tame: Genau das habe ich irgendwie geahnt, nur dass es so ins Herz trifft nicht gedacht :-). Die Vorfreude ist immens.
@kikilotta: In zwei Jahren dann ;-). Womöglich musst Du dann aber Deine Schwester supporten ;-).
@Schalk: Du willst Dir echt 230 km Asphalttreterei antun? Als Bergziege? Ich weiss ja nicht... Für das Drumherum kann man es bei der Tortour allerdings überlegen in Kauf zu nehmen ;-).
@Glatzek: Scheint hier in Mode zu kommen, langes Geschreibe von langen Veranstaltungen. Verdoppelt dann glatt die gefühlte Urlaubszeit ;-)
@Kawi: Gabs auch Wetter? Hab ich schon vergessen ;-).
@fazerBS: Zu kaufen nicht aber zu gucken. Bzw. zu essen und trinken am Abend ;-).
@Carla-Santana: Ja,ja und Ja.Danke, dito. Genau,stimmt. Dito. Bis dann ;-)
@RitterEd: Danke! Mach doch Kurzurlaub in Grainau, das lohnt sich für paar Tage :-). Beim Goldsteig st soviel ich die Meldeliste deuten kann nur der Uusi dabei, der aber hier im Forum nicht mehr aktiv ist, evtl. noch in der ein oder anderen Gruppe, das weiß ich nicht.
@Tame nochmal: Nicht nur dieser Spruch ist weise, der ganze Schriftsteller ist es. Nicht nur wenn er erklärt, "wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede".
@mainrenner: Avec plaisir;-). Langsam fange ich an, Ultravielstarter wie Dich ein wenig besser zu verstehen....
@strider: Danke und gerne :-)
@Sonnenbume2: Ebenso :-)
@dietzrun: Ohne diese Liebe zum Laufen wäre Dien Pensum auch vollkommen unvorstellbar! Danke :-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Haruki Murakami

Vielen Dank für den Link! Sehr interessant!!!

Lieben Gruß
Tame

Lieber Granreserva...

...ich glaube du hast doch einen kleinen Sonnenstich bekommen ; 0)))) ich laufe da in zwei Jahre zu 99,99999% nicht mit, daher muss kikilotta mich nicht begleite !!!! Eher supporte ich dich oder das Pferdchen :0))

Sonnenstich

ist nicht von der Hand zu weisen, Montag hatte ich latente Kopfschmerzen und echt wenig Appetit ;-). Aber in 2 Jahren der erste Hunderter wäre so absurd nicht, bei dem Lauflehrer?

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Beim Goldsteig ...

... ist runandbike noch mit an Bord.
;-)

In 2 Jahren...

Bin ich 30 liebe hkp_c und wer weiß was ich mir zum Geburtstag wünsche, dann musst du mit mir da den Bambinilauf machen und granreserva fährt mit dem Fahrrad nebenher ;-)

Notiert!

Das merk ich mir - schöner Wunsch zum 30.! Und der laufverrückte Trainer hat das bestimmt auch gelesen.... da hast du uns ja in was reingeritten!!
Glaube aber, dass wir wir den Granreserva eher im ziel treffen....nach seinem hundertmeiler ; 0))

Vielen Dank

uns mitgenommen zu haben auf einem Teilstück der TTdR.

Wirklich toll beschrieben wie die LäuferInnen sind bei so einem Lauf und was man da mitnehmen kann für sich selbst. Laufen macht Spaß, auch wenn es manchmal eine Qual ist. Und mal eben einen Marathon aus der Hüfte schiessen ist ja auch nicht schlecht, Geschwindigkeit wird überbewertet.

Wenn ich was zu meinem Laufen schreibe dann als
Bambiniläufer

Danke :-)

aber eben ein Marathon aus dem Ärmel ist ja nicht wirklich der Fall, ich habe ja für den ZST trainiert und schon eine Woche getapered. Da sollte ein flacher Lauf über 44km (soviel wars von der Haustür aus) in 5:30 Stunden nicht das Problem sein ;-). Und ich übe mich ja ein wenig in der Einstellung "Marathon-geht immer". ;-)

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Laufen

wär schon geil! Strecke wird näxtes Frühjahr entschieden ;-). Und dann muss man ja das Glück einer Einladung haben...

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

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