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Benutzerbild von granreserva

Die heiße Phase beginnt.

Nicht nur beim Wetter, auch in der Vorbereitung für Grainau. Viel gutmachen kann man jetzt, in der drittletzten Woche vor einem 80 Kilometerlauf mit rund 4 vertikalen km als Zulage vermutlch nicht mehr. Eine Doppeleinheit, eigentlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stand noch auf dem Zettel. Ich wollte Sonntag 30km mit 1500-2000 hm laufen und Montag nochmals sowas ähnliches, hier würde wenig Zeit sein, da gleichzeitig mein erster Arbeitstag nach 4 Wochen Krankenschein und ich bis 19.00 beschäftigt sein würde.
Sonntag spätvormittag also los, heute ohne Pulsgurt, ich möchte sehen, ob ich mich auf mein Körpergefühl verlassen kann. Kann ich nicht. Vielleicht hätte ich auch was zu Essen mitnehmen sollen, ich glaube aber, ich war einfach zu schnell unterwegs. Oder eine Kombination von beidem. Wie dem auch sei, nach gut 23km und 1000hm bzw. 2:57 Stunden war ich wieder zu Hause. Quälen kann ich mich im Wettkampf, dazu brauche ich kein Training. Das soll mich ja stark machen.

Den langen Arbeitstag vor Augen und das verkürzte Tagespensum vor Augen beschloss ich dann aber abends, den verkürzten Doppeldecker dafür an einem Tag zu laufen, nochmal 1000 hm, jetzt die kurze Version auf der Pendelstrecke. Gute 18 km und 2:25 später konnte ich sehr zufrieden mein Feierabendbier genießen. Nach wenigen Einlaufkilometern lef es im richtigen langsamen Tempo gut rund. auch wieder ohne Pulsgurt. Fürs Wetterstein habe ich mir dank ausführlichem Strecken- und Vergleichszeitenstudium mit Hilfe von FazerBS eine noch etwas gemütlichere Pace für den Anfang vorgenommen. Dies im Bewusstsein und dem Körpergefühl am Sonntagabend, nachdem etwa die Hälfte des papiermäßigen Programms absolviert war bekam ich erstmals eine körperlich spürbare Vorstellung, dass die 80 km für mich möglich sein können. Ya lo veremos!

Das war ein guter Abschluss der langen, höhenmeterbewehrten Kanten. 8 Laüfe über 3 Stunden seit Anfang Mai, plus 4 zwischen 2 und 3 Stunden. Drei Doppeldecker dabei, einer davon an einem Tag. Ich merke einen deutlichen Zuwachs an Ausdauer und vor Allem Kraftausdauer beim Berglaufen. Außerdem wird es bei manchen Hosen schwierig, sie über die Waden zu kriegen beim Ausziehen ;-).

Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche das Tapering eingeletet, knappe 3 Wochen ist lang aber der doch ungewohnt hohen Belastung der letzten Wochen angemessen. So kam neben ein paar kürzeren Fahrradsstrecken nur noch eine Einheit am Mittwoch zustande: Zunächst 18km einrollen im Rekom- bis niedrigen GA1-Puls auf dem Fahrrad. 30er Schnitt, einmal um den See. Mit den dadurch gelockerten und aufgewärmten Beinen zug ich mal wieder die giftigen gelben Schlappen an, ließ den Rucksack und Getränke zu Hause und machte mich auf, Fahrt aufzunehmen. In einem flotten, flachen Fahrtspiel, was mir einerseits Abwechslung bringen, andererseits die Muskeln in erhöhte Leistungsbereitschaft bringen soll. Tapering eben. Am Ende stand seit Langem mal wieder eine 4 vorne (trotz einiger gemütlicher Passagen zwischendrin) auf der 11,5 km Runde :-). Der Schnellst km ging in 4:10 raus. DAs macht Spaß mal wieder richtig zu rennen :-). Und gleichzeitig Lust auf mein Herbstprojekt.

Ansonsten habe ich heute noch die letzten Ausrüstungsteile besorgt (Erste Hilfe und Rettungsdecke, Teil der Pflichtausrüstung). Und jetzt schwing ich mich aufs Velociped, Radle den Ruhrtalradweg hinauf und schaue, ab wann mir die ersten Tortouristen entgegenkommen :-).

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Das ist motivierend....

... wenn man merkt:"das Training bringt was", demnach alles richtig gemacht.
Mach beim ZUT dann auch alles richtig, z.B. wie Du Dir vorgenommen hast die "gemütliche" pace am Anfang!
Viel Glück

Liest sich vielversprechend.

Weiterhin viel Erfolg für deine Unternehmung.

aufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Drei Wochen Tapern ..

... sind in der Tat recht lang. Selbst wenn die Belastungssteigerung ungewohnt war. Aber so lange du in den drei Wochen nicht eingeschlafen bist und Akzente setzt, paßt das schon.
Der Plan zu Beginn schön sachte ranzugehen, ist gut. Du mußt dich aber auch dran halten! Den ZUT "gewinnt" man hinten und nicht vorn. Ab Scharnitzjoch bzw. Hubertushof kannste dann Gas geben. Und richtig zulaufen kann man dann ab km42 bis zur Bergstation der Alpspitzbahn. Da heißt es mit dem richtigen Dembo unten in den Berg rein und dann konstant bis oben Durchziehen. Da kann man noch mal richtig einsammeln.
Wir sehen uns!
;-)

das motiviert

und macht richtig Spaß :-). "Alles" ist bestimmt nicht richtig, aber es passt. Und das verdoppelt die Vorfreude auf Grainau!

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Danke :-)

mit ein wenig Glück wird das ein tolles Wochenende.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Tapern oder nicht

ist auch so ein Ding der Gelegenheit. Wenn viel Arbeit ist lässt sich gut tapern. Wenn WE und vor der Haustür einer der 4 großen Deutschen Langultras vorbeigeht, bei dem auch noch mein "Marathon-Hase" mitläuft ist das schon schwerer. Wurden seit gestern 11:00 Dann rund 70 km Rad und 44 km Lauf, Hasenjob jetzt umgekehrt in der Mittagshitze;-).

Jetzt ist aber wirklich nix Langes mehr im Kalender! Nur noch ausruhen und Spannung halten.

Das hintenraus die Plätze gemacht und vorne raus verloren werden konnte man gestern/heute beim TTdR sehr unschön sehen, auf Grund der Hitze gab es wohl über 50% Ausfälle auf der langen Strecke. Und Läufer, die lange enteilt geglaubt, wurden teilweise später wieder einkassiert. DAs war eine hrvorragende Lektion in Renneinteilung und -Taktik für mich heute. Im Prinzip alles klar durch die vielen Berichte, durch Zwischenzeitenstudien bei verschiedenen Läufen usw., aber lve erlebt doch nochmal viel eindrücklicher! Wieviel Gas ich da noch geben kann und ob da jemand einzusammeln ist wird sch zeigen. Wahrscheinlich überlasse ich das FazerBS;-)

Freue mich wie gesagt sehr auf Grainau und bin sehr gespannt, Dich und die anderen Bekloppten kennen zu lernen. Wir sehen uns :-)

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Hahahaaaaa,

das jemandem ohne Ahnung zu überlassen grenzt an Selbstüberschätzung, aber wir werden das Ding schon rocken. Getreu dem Motto: "Gewonnen oder verloren wird zwischen den Ohren!"

Hau rein!

Problemzone Wade ;-)

Willkommen im Club!

Zwischen den Ohren, genau!

Wichtig ist doch, überhaupt eine Idee von der Strecke zu kriegen. Gelaufen wird dann aufm Trail! Und da wird je nach Tagesform, Wetter etc.pp. der rote Faden übern Haufen geworfen. Das war z.B. auch bei der Hitzeschlacht an der Tortour am WE gut zu beobachten, dass man reagieren und nach eigenem "Bauch" laufen muss, erzwingen kann man nix! Und dann wie Du sagst: Rock´n´roll!!!!

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Auch HM gemacht? ;-)

Wird beim Mann aber im Allgemeinen goutiert, in den letzten Wochen habe ich auch schonmal ein "guck mal, der hat aber schöne Waden" gehört ;-). Das geht natürlich runter :-) (nöö, eitel bin ich sonst eigentlich nich so doll...).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

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