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Benutzerbild von Etu58

Es regnet als Männe und ich losfahren in Richtung Solothurn. Tolle Voraussetzung für einen Berglauf, denke ich noch. Als wir ankommen ist es trocken. Startnummern sind schnell geholt, der Kleiderbeutel auf den offenen Anhänger gelegt und schon ging es los. Es ist 19:20 Uhr.
Jeder läuft diesmal sein eigenes Ding, so die Vereinbarung. Die Strecke ist bis auf die letzten 1200 m alles asphaltierte Passstrasse. Von unten kann man den auf schroffen Felsen stehenden Gempenturm erkennen und erahnen, dass es nun ganz schön hoch gehen wird.
Diesmal nicht von der rasenden Menge mitziehen lassen denke ich. Die ersten drei Kilometer sind hart, dann finde ich mein Tempo. Motivation, um dieses nicht zu verlieren, ist Läufer einsammeln. Bei KM 4,2 eine Wasserstelle. Kurz einen Schluck um den Mund zu befeuchten und bloss nicht aufhören zu laufen. Zuschauer gab es an der Strecke nur unten im Dorf Dornach und dann an der Verpflegungsstelle und erst später wieder im Ziel. Jetzt wird es schon dunkel. Ich überhole eine Läuferin. Diese ist die ganze Zeit nur am Ausschneutzen, spucken, Rülpsen und als ich passiert habe, meinte ich noch zu hören, dass sie sich übergeben hat. Das war echt unappetitlich. Bei KM 6,5 fängt es an zu tröpfeln und dann donnert es und regnet stark. Erst tut der Regen gut, dann wird es mühsam gegen den aufkommenden Wind im Starkregen zu rennen. Als die Strecke dann weiter im Wald auf Naturboden verläuft, schaffe ich es noch, einen schon lang anvisierten Läufer einzusammeln. Stock und Stein und Matsch, das ist mein Gebiet, so sind meine Trainingsläufe. Ich höre seinen Atem im Hintergrund, der will mich wieder holen. Ich gebe alles, dass das nicht passiert. Und ja, er hat es nicht geschafft. Zieleinlauf mit 59:02 Minuten bei 7,8 km und 426 Höhenmeter. Mein Garmin hat 7,86 KM gemessen mit einer pace von 7:31 min/KM. Männe ist schon vorher im Ziel gewesen. Ich bin zufrieden. Er ist es auch. Im Ziel herrscht Aufbruchstimmung, da es der Regen doch sehr ungemütlich macht. Ich hole meinen Kleidersack, der nun völlig durchweicht im Anhänger liegt. Jetzt müssen wir noch gut 1,5 km talwärts laufen, bis wird den Pendelbus erreichen. Da ist es schön warm drin. Warm waren auch noch die Duschen, kalt und nass die mitgebrachten Kleider. Als Geschenk bekam man dann noch eine Tüte Basler Leckeri, eine Art Lebkuchengebäck. Zur Stärkung gingen wir noch in die Turnhalle, wo Männe die Nachlaufbratwurst (Würste) bekam und ich ein Stück Torte.
Jetzt heisst es, noch ein wenig härter zu trainieren, damit wir für den 22. Juni fit für den Grenchenberglauf sind. Dieser ist mit 12 KM und 800 Höhenmetern ausgeschrieben.

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Habe mir auch noch überlegt

Habe mir auch noch überlegt den zu laufen, komme aber zur Zeit selten Zeitig aus dem Büro... ich hätte nach dem Lauf auf der anderen Seite Abwärts joggen können und wäre schneller wieder zu Hause gewesen als via Dornach - Basel ;-)

Habe mich aber im Juni für die 10 Meilen in Laufen entschieden (an 21.06.)

Entwickelst Dich

ja hier gerade zu einer veritablen Bergziege! Ist das zwangsläufig, wenn man lang genug in der Schwiiz wohnt? Sollte da auch nochmal drüber nachdenken....

Glückwunsch zum zweiten von drei Streichen!

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

@ granreserva

Merci granreserva.

Der erste Streich war ja der Teufelsschlucht-Berglauf ;-)

Ja, ist tatsächlich so, ich habe hier fast keine ebenen Strecken. Ist richtig mühsam, welche zu finden, die keine Steigung haben.

Mein Sternzeichen ist mein Zweitname ..... Steingeiss ......

Die wirklichen Herausforderungen warten allerdings noch auf mich. Da braucht es noch viel Training.

liäbe Gruess us de Schwiiz

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

Viel Erfolg

für die 10 Meilen in Laufen.

lg

Laufen berührt die Sinne, verwöhnt unsere Seele und macht uns stark, das Leben in allen Situationen anzunehmen.

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