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Benutzerbild von granreserva

Wie kommt man nach einer Ruhewoche wieder in Tritt? Ganz einfach: Laufen mit dem Nachwuchs. Das erste Mal seit einem knappen halben Jahr. Der Knabe (9) rennt eigentlich ganztägig (wenn er nicht folterungsähnlich in der Schulbank festgehalten wird oder sich in einem guten Buch verliert) und zwar auf dem Bolzplatz. Bislang war das Tempo eher sehr chillig für mich, zumeist lief er so in einem 7er Schnitt, 1000m Bestzeit war bei 4:35 letztes Jahr. Nun, wir hatten ca 6 km vor der Brust. Nach sehr gechilltem Warmlaufen habe ich ihm ein-zwei Techniktipps gegeben, hauptsächlich bezüglich Armarbeit unf Frequenz. Da zischte er ab. Ich war zwar ohne Uhr, aber geschätzt in 5:30er Pace, er wirkte sehr locker und vergnügt dabei. Nach ca 1 km, er wirkte immer noch sehr entspannt nochmal bisschen anziehen, vielleicht 5er Pace. Der Junge hüpft fröhlich vor sich her. Weitere 2 km später, man merkte etwas Anstrengung bei ihm aber immer noch echt gute Laune und die nötige Lockerheit. Frage: Geht´s noch bisschen schneller? Ja klar! Und er zieht nochmal an. vielleicht auf 4:45-4:40. Echt zügig. Das hst er tatsächlich noch nen km gehalten. Und den die letzten Meter, da gings kurz und knaggisch berchrauf, Endspurt: Gleichauf! Ich bin vielleicht nich all out gelaufen da hoch, habe aber auch nicht getrödelt.... Der Junge hat mich echt erstaunt. Und Spaß hatten wir auch jede Menge zusammen. Und die Muskulatur hatte mal wieder bissl Spannung aufgenommen schadet nix!

Sonntag nochmal Alternativsport: Inlinern, heute die romantische Runde am See. Sehr schön :-). Prima Kraftreiz.Grad für die Oberschnekel:-), das wird bergab bestimmt den Unterschied machen.

Montag Stunde der Wahrheit: Was haben die letzten 4 Wochen Training gebracht? Vor genau 4 Wochen war ich in die spezifische Vorbereitung für den ZST XL (gibt´s den bei BK oder McD? ;-)) mit Höhenmeterpendelintervallen an einer ca 125 hm Seigung hier am Baldeneysee gestartet. Pulswerte bei 85-90%, 4 Wiederholungen, also 500 hm. Steigezeiten bei 7:40 bis 8:10. Habe jetzt versucht, die gleiche Belastung zu fahren, glabe die Pulswerte waren aber leicht darunter. Die Steigezeiten aber auch. 7:07 bis 7:39. Die gesparte Zeit habe ich aber in die doppelte Wiederholungszahl investiert. Schnellstes Intervall war übrigens das Vorletzte. Die beiden Langsamsten gingen auf Konto Stockschießen, äähhh, -laufen. Beim Auslaufen und danach war ich denn doch recht zufrieden mit mir und der Welt.

Die 22,5 km mit den 1000 hm habe ich am nächsten Tag mit einem weiteren hm-Lauf gedoppelt, nochmal 1000 hm, jetzt aber ganz sachte im LDL. Ist mir geglückt, war auch sehr L, der DL. Und echt schwer, die Vorermüdung aber vielleicht auch ein wenig unterschätzt.... 25,5 km in 3:23 bei 1000 hm und 66% Pulsschnitte. Das wäre in etwa das, was ich im Wetterstein laufen möchte, so 8-10 km/h in der Ebene plus 1h pro 1000 hm. Hier und heute trotz schwerer Beine noch etwas schneller... Das könnte hinhauen am 21.6. :-)

Mittwoch mal aus dem Fenster geschaut? Ich wohl. Aber drin geblieben. Klamotten waren eh noch alle nass von den beiden Vortagen. Bääääh.

Am Donnerstag nochmal die 1000 hm gelaufen, jetzt aber in gut 31 km verpackt, wieder LDL. 3:35 bei 70% Pulsschnitt. Das ist vermutlich für den ZST zu intensiv, sonst wäre ich dem schnellen Marschplan schon über 10% voraus gewesen.... Was aber hieße, wenn der langsame durchzuziehen ist auf der langen Distanz, dann sollten 14 Stunden in etwa machbar sein auf den 80 km.... Aber erstens kommt es ja meistens anders und zweitens als man denkt ;-). Das spielen mit möglichen Laufzeiten gehört aber bei mir zu vorhibbelritual, unterwegs werde ich versuchen, ein Gefühl für diese mir vollständig unbekannte Distanz zu entwickeln. Bin sehr gespannt auf die Erfahrungen.

Am Freitag fühlten sich die Beine nicht wirklich nach einem zweiten Doppeldecker in der Woche an, sodass ich nochmal fremdgergangen bin, heute im Wasser. Eher so von der verspielten Seite, mit den Kindern. War sehr schön und für die Gräten schön erholsam:-).

Insgesamt 85 km, 3000 hm, 10h 20 min. Plus die beiden Alternativeinheiten.

Was die nächste Woche angeht bin ich noch etwas unschlüssig. So/Mo auf jeden Fall noch ein Doppeldecker. Aber dann? Geplant wäre am PfingstWE ein ganz langer Lauf ohne hm, von der Distanz aber schonmal in die nähe der 80. Aber die meisten Ultrapläne sehen doch eher 3 Taperwochen vor, der Plan von PlanB für den ZUT bspw einen 10er Wettkampf als Intensitätshöhepunkt 2 Wochen vor dem Lauf. Bin nun unsicher, bitte um Meinungen! Möchte hier ungern was für den Kopf machen, was den Körper plättet.... Mal eben eine schöne Bestzeit auf der Sprintdistanz wäre natürlich auch ein schicker Motivationshappen (die aktuelle steht bei rund 48 min, das laufe ich aber inzwischen öfter mal im Training....).

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Dein Training scheint recht effektiv zu sein,...

aber was von Deinen Berechnungen wirklich übrig bleibt, wirst Du erst nach dem ZUT wissen, denn da ist alles anders!
Viel wichtiger erscheint mir, ob Du denn auch die anderen sehr wichtigen Faktoren abgeklärt und kalkuliert hast?
Richtige Schuhe und Socken und Klamotten für die entsprechende Wetterlage?
Futter und Getränke ausgetestet? Stöcke? Rucksack mit Pflichtausrüstung?
Schmiere und Blasenpflaster? Geburtstagstorte? ;0)
Es gibt noch sooo viele Faktoren, die das ganze beeinflussen können und werden.
Ich denke, Du bist flexibel genug und wirst Dich einstellen und das Ding sehr zufriedenstellend wuppen!

Momentan weiß ich auch nicht mehr so ganz, was ich jetzt noch sinnvoll machen sollte an Resttraining, aber da fällt mir schon noch was ein, darf es nur nicht mehr übertreiben.

Dein Sohnemann scheint viel von Dir geerbt und Lauftalent zu haben.
Das freut mich für Dich, vielleicht führt er Dich ja in Zukunft ein Mal die Woche aus, damit Du nicht nur im Ultraschlappschritt dahin dümpelst?!? ;0)))

Lieben Gruss Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ausrüstung

klar, dass dem hier ein größerer Stellenwert zukommt als bei normalen Rennen. Socken ist klar: Bei guter bis gemischter Wetterlage Falke Trckingsocken, wenn es Junge Hunde regnet Seal Skinz, die haben zwar eine beschixxene Passform bei mir aber 3,5h nass vom Vortag noch durchfeuchtet, denn das Wasser im Schuh haben sie irgendwann reingelassen ging blasenfrei, habe ich als Härtetest gemacht.

Schuhe gibt es noch ein Fragezeichen. Habe den Salomon Fellraiser, ein Schuh, der mir von den Eigenschaften sehr gut gefällt, drückt aber leicht am rechten Außenknöchel. Werde heute und morgen den Speedcross testen. Wenn der mir auch nicht taugt werde ich wohl den bewährten Adizero XT4 tragen, der mir aber eigentlich zu wenig Grip im Nassen und etwas zu weiche Sohle fürs Hochgebirge hat. Und sehen, ob mir jemand (vermutlich kommt meine Mutter für den Support) ab Leutasch oder Mittenwald ein Wechselpaar bereithält (das sowieso).

Klamotten laufe ich kurz kurz mit Unterhemd, Kompressionsstutzen, Armlinge, dünner Fleece für Wetterstürze und Notfälle, Regenjacke Salomon Bonatti. Lange Winterlaufhose zum Drüberziehen, die ist auch im Regen angenehm warm. Regenhose kann ich nicht gut haben beim Laufen, kommt aber natürlich trotzdem mit nach Grainau.

Auf den Kopf kommt ein Laufschirm gegen Sonne und Gesichtsregen (oder Visor oder wie das Ding heißt), Funktionsmütze zum drunterziehen, Radhandschuhe zum Stocklaufen plus ebenfalls Funktionshandschuhe darunter. Stichwort Stöcke, da bin ich ebenfalls noch etwas unsicher. Mit den Stöcken wird mir entweder die Frequenz stark reduziert oder die weiterlaufende Bewegung im Rumpf abgewürgt, außerdem kann ich mit rechts nach der zweiten EllbogenOP gerade erst wieder mit Stock laufen, der Nutzen ist aber noch stark reduziert. Vermutlich werde ich erst ab Mittenwald zum Stock greifen.

Futter und Getränke ist bei mir total unproblematisch, ich habe sowas wie einen "Pferdemagen". Werde ein paar Riegel und Gels als Notfallvertpflegung mitnehmen sowie selbstangemischten Hirse-Fruktose-Salz Brei für kontinuierlche Nahrungsaufnahme zwischen den VP´s. Dort soll aber die Hauptverpflegung stattfinden.

Geschmiert wird morgens, notwendig ist es vermutlich nicht, vertragen tu ich es, das habe ich getestet. Blasenpflaster kommt sicherheitshalber ins erste Hilfe Set. Die letzte Blase hatte ich allerdings vor 12-13 Jahren, das auch nur in neuen Wanderschuhen. Aber die Belastung ist in dem Fall natürlich auch für die Haut der Füße nicht vorhersehbar.

Rucksack habe ich mich für den Montane Dragon entschieden, der hat mit den Besten Spielraum nach oben (was das Packmaß angeht, bin auch mal für irgendwelche Solotrips oder ähnliches zu haben, soll aber einer für alles "längere" reichen.)

Stirnlampe habe eine LED Lenser, bissl schwer aber sehr lichtstark, das passt.

Brauche noch einen fettfreien Sonnenschutz, Empfehlungen?

Mit nach Grainau kommen auf jeden Fall Höhenmesser und Kompass, wobei ich denke, dass der track auf der Uhr (310 XT) in Kombination mit der markierten Strecke ausreichend Orientierungssicherheit bieten. Bei ganz schwierigen Bedingungen kommen sie aber mit.

Denke, ich habe eine recht solide aber flexible Grundausrüstung und -einstellung, die den gängigen Herausforderungen des Hochgebirges gewachsen ist, Überraschungen und Planänderungen, auch was das Lauftempo usw. angeht, erwarte ich unterwegs und macht ja auch den Reiz bei der Sache aus.

Was das Söhnchen angeht ist wohl die Frage, wie lange ich noch mithalten kann ;-). Aber nach Grainau und entsprechender Erholung wird ja auch erstmal wieder Tempo gemacht.... ;-), im Herbst soll ja ein schneller Marathon her.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Du

solltest jetzt nochmal richtig was raushauen. So ein lockerer 60-70'er in ner 5:00 Pace und natürlich noch Hm reinbauen ;))))

Persönlich werde ich noch ca. eine Woche so weiter machen wie bisher und dann langsam runterkommen. Du scheinst gut drauf, daher würd ich nicht mehr übertreiben. Und wie Pferdchen schreibt; da ist alles anders als hier, ALLES.
Selbst das Bier schmeckt besser;)

Und bring ja nen vernünftigen Kuchen mit ;O) Werde, da wir schon das WE vorher da sind schon mal die Strecke auf Schneebeschaffenheit testen und die neuralgischen Stellen gelb markieren :))
Mach Dir keinen Kopf und nich mehr soviel!

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

gut vorbereitet

scheint mir!

Doppeldecker ist gut, an die 80km heran würde ich nicht mehr laufen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wegschaffen,

nich anmalen ;-). Oder, wenns mal grade runter geht, ne schöne Rutsche bauen. Scheint ja eh Mode zu sein, den ZUT mit Rodeleinlage zu bestreiten....

Hmm, alles anders? Muss ich auf Händen laufen? Einen Kursus im Ministery of silly walks belegen? Klamotten auf links anziehen? Fragen über Fragen....

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Ob die Vorbereitung reicht

wird sich dann zeigen ;-). Den Doppeldecker habe ich dann mal auf einen Tag gelegt, das war auch interessant...obwohl "nur" 40 km zusammenkamen, die 2000 hm machten beim LDL dann doch fast 5,5h draus....

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

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