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Benutzerbild von Carla-Santana

Wieder hatte ich es getan, mich angemeldet zu dieser feinen kleinen (naja, immerhin 660 Teilnehmer!) familiären Veranstaltung in gut erreichbarer Nähe zu meinem Heim.

Alle zwei Jahre findet diese Veranstaltung nun zum 13. Mal statt und im Gegensatz zum letzten Mal hatte ich mir für die Etappen Mo-Mi. einen halben Tag Urlaub genommen, um auf keinen Fall den Bus zum Start zu verpassen!

6 Tage Laufen zwischen 17 und knapp über 22 km sind der Traumurlaub eines Genussläufers und wenn man es auch mal etwas schneller mag, da sind auch ganz richtig schnelle Läufer in allen Altersklassen unterwegs!!
Gespickt sind die ca. 120 km(offiziell 140 km)mit insgesamt ca. 1700 Höhenmetern, die auf einem großen Rundkurs im Teutoburger Wald gesammelt werden.

Vor zwei Jahren hatte ich es in den ersten drei Etappen etwas übertrieben und in den letzten dreien dafür die Zeche bezahlt mit Muskelkater, Langsamkeit und Schwäche.
Dieses Jahr sollte es anders werden, zwangsläufig.

Die erste Etappe startete Samstags um 14.00 Uhr in Riesenbeck.

Nach dem flotten Marathon in Koblenz am Sonntag vorher hatte ich in der Woche Montags nur kurz langsam ausgelaufen und Mittwochs noch etwas flotter am Waldhügel gekreiselt, ansonsten Do. regenerativ rumgeschlappt, um Samstag auch fit zu sein.
Klar werde ich Einbußen haben wegen des schnellen Marathons, aber mir ging es recht gut, ich hatte keinen Muskelkater danach.
Donnerstags fing aber der Hals an zu kratzen...hmmm...Hypochondrie??
Neee, das wäre aber jetzt doof, also Zink Überdosis und literweise Ingwertee und möglichst lange schlafen sollten jetzt das open window wieder zu machen.

Die erste Etappe am Samstag begann bei strahlendem Sonnenschein und ca. 23 Grad, mein Wetter.
Mit Kratzehals hat man aber ein doofes Gefühl und daher war die Devise Trinken Trinken Trinken und auf den Körper hören!
Tolle Stimmung, toller Start, aber irgendwie lief es nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Die ersten 6-8 km fielen mir schwer.
Da ich eh nicht mit Vollgas anfangen wollte, gab ich dem nach und lief nach Gefühl.
Als die ersten Steigungen durch waren und der Puls mal richtig in Wallungen kam, wurde es etwas besser und die letzten Km liefen ganz ok.

Die knapp 19 km war ich am Ende mit einem Pulsschnitt von 156 gelaufen, was ca. 83% HFmax entspricht.

Pace: 05:23/ 18,76 km/ 93 Hm

Ich war 7 Minuten langsamer bei dieser Etappe, als vor zwei Jahren.
Hm, das ist verdammt viel, werd ich wohl schwerlich aufholen können.
Etwas enttäuschend. :o(
Ok, wenn der Körper nicht kann, macht es keinen Sinn, zu kämpfen.
Dann wird es halt ein qualitativ gutes Training ohne Verbesserungsambitionen.
Ich will meinen Körper ja nicht weiter schwächen und einen Ausfall riskieren, daher beschloss ich, um Gesundheit und Überlastung im Blick zu haben, ab jetzt die Etappen alle auf Puls zu laufen, auch um zu sehen, wie weit auf diesem Wege die Körner reichen.
Erste Priorität ist gesundes Finish!!

Die zweite Etappe am Sonntag von Ibbenbüren nach Tecklenburg war mit 20,16 km und 376 Höhenmeter die schwerste und da ich gewarnt war, ließ ich es relativ locker angehen immer mit Blick auf den Puls.
Die Steigungen versuchte ich alle zu laufen und den Rhythmus zu finden und runter zu gab ich so viel Gas, dass der Puls nicht zu weit runter sackte.
Dabei gelang mir an diesem Tag ein Pulsschnitt von 155 = 82% bei einer Pace von 05:40 mit einem etwas besseren Laufgefühl, als am Tag zuvor.
Auch heute war es sonnig und warm.

Montags ging es dann von Tecklenburg nach Mettingen auf die dritte Etappe.
Zuhause kam ich bei Gewitter, 16 Grad und Starkregen die 3 Meter von der Haustüre trotz Schirm nicht trocken ins Auto.
Völlig in Regenpelle eingetütet stieg ich in Mettingen in den Bus nach Tecklenburg.
Hier saßen die Läufer in kurzen Hosen und T-Shirt bei 22 Grad und ich entledigte mich erst mal meiner langen Regenhose und Regenjacke.
Ok, so ist es mir auch angenehmer, aber sollte das wirklich halten?
Der Organisator versprach wettermäßig guten Draht nach oben!

Diese Etappe sollte die traurigste Etappe aller Sixdays werden.
Mein Lauf war wieder im Soll mit Pulsschnitt 157 = 84% auf 18,37 km/ 208 Hm und Pace 05:19
Gerade im Ziel zog es sich stockdunkel zu und es wurde windig, so dass ich wie viele andere schnell das Geschehen verließ und mich auf den Heimweg machte, der auf der Autobahn von Starkregen, Aquaplaning und Blitz und Donner begleitet war.

Am nächsten morgen las ich dann im Netz, was passiert war.
Eine französische Teilnehmerin in meinem Alter war bei Km 5 kollabiert und leider nachher im Krankenhaus verstorben.
Sie war erfahrene Ultraläuferin, war kerngesund und hatte ein frisches Gesundheitszeugnis und vor kurzem noch einen 24h-Lauf bestritten.
Oh man, das macht sprachlos, traurig und nachdenklich. :o((
Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden und niemand hätte das voraussehen können.

Es war sehr still am nächsten Tag zur 4. Etappe von Mettingen nach Dickenberg, als es auch beim Briefing im Bus mitgeteilt wurde.
Ich hatte einen dicken Kloß im Hals und war tief betroffen.
Die Familie wollte, dass der Lauf fortgesetzt wird und sie wollten auch keine Schweigeminute, sondern eine Minute Applaus für unsere Mitläuferin, die plötzlich nicht mehr da war...weg...nicht mehr bei uns...tot. :o(
Während dieser Minute Applaus hatte nicht nur ich Tränen in den Augen und Gänsehaut...es ist so unendlich traurig.
Viele, die es vor dem Lauf wussten, liefen in schwarz.
Es regnete.
Die Trails unterwegs waren extrem schlammig und ich war froh, meine wasserdichten Socken in den Straßenschuhen angezogen zu haben.

Den Lauf lief ich einfach, die Kilometer waren mir egal, im Gedanken war ich leer und ohne Ambition. Ich spulte den Lauf einfach ab, es war so schlimm irgendwie.
17,16 km / 283 HM/ Pulsschnitt 158 = 84%/ Pace: 05:32

5. Etappe von Dickenberg nach Ibbenbüren.
Dauerregen.
Ich schrieb einen Bekannten von der Orga an, ob die Strecke heute viel Asphalt oder mehr Trailanteil habe, denn ich konnte mich nicht mehr erinnern, wie es vor zwei Jahren war.
„ viel Asphalt und befestigte Wege und bei km 5 geht’s mal kurz in den Wald“
Aha, also müssten die Nimbus 15 mit wasserdichten Socken doch reichen.
GROßER Fehler!! Ich hätte es wissen müssen.
Der Lauf hatte was vom Strongman Run.
Mindestens die Hälfte war Trail und die so was von glitschig und schlammig, teils wirklich gefährlich an den Naturtreppen.
Mit dem Bekannten musste ich unbedingt noch mal seine Definition von befestigten Wegen diskutieren!

Trotzdem schlug ich mich die 22,12 km/ 259 Hm/ Pace 05:33 mit Pulsschnitt 157 = 84% wie am Schnürchen gezogen verdammt unproblematisch gut durch. Ich war über 5 Minuten schneller, als vor zwei Jahren und hatte bisher nicht am Limit gelaufen und keinen Muka oder irgendwelche anderen Wehwehchen.
Der zwangsläufige Plan schien voll aufzugehen.

Zuhause kam mir die Idee, dann bei der 6. und letzten Etappe einfach Körner zu verheizen und zu schauen, was noch rauszuholen ist.
Mir ging es wieder gut und wenn nichts Unvorhersehbares passiert, sollte das Finish im Sack sein.
Trailschuhe waren sicher an den Füßen!!
Von Ibbenbüren ging es zurück nach Riesenbeck, 22,39 km / 188 Hm.

Die Etappe fiel mir dann doch schon schwerer, viel mehr fiel es mir schwer, jetzt noch einen drauf zu legen.
Der Körper hatte irgendwie den Tempomat drin, wollte nicht schneller, der Puls wollte nicht mehr höher, die Beine hatten nur eine bestimmte Menge an Kraft, aber kaum noch Spritzigkeit. Oder war es doch der Kopf?

Die letzten 10 Km wurden durch gelbe Schilder angezeigt.
Einen Läufer, der vor mir ging, animierte ich noch, ein Stück mitzulaufen, ist ja nicht mehr weit. 3-4 Km blieben wir zusammen ohne viel zu reden.
Gleich kommt das Finale.

Das erste Mal nehme ich Cola und am letzten VP höre ich die Stimme einer Freundin, die mich anfeuert, gesehen hab ich sie aber nicht mehr.

Meinen Begleiter hatte ich am VP verloren.
Nur noch 4 km, das ist nichts, weiter.

3 Km vor dem Ziel, Höhenmeter gab es auf den letzten 8 km nicht mehr, hörte ich zwei Damen hinter mir näher kommen und leise quatschen.
Nein, die jagen mich, die wollen sich ransaugen und mich einkassieren...nenene, da geht noch was, nur nicht zu früh anfangen.
Ich wurde langsam schneller und es ging doch noch mal ganz seicht bergauf nach Riesenbeck rein.
1 km vor dem Ziel ging es nur noch leicht runter und ich gab noch mal richtig Gas und die Beine gehorchten.
Die Damen hatten schon an der Steigung aufgegeben, aber vor mir war noch ein Mann, der stumpf in der vorletzten Kurve seine Ellenbogen ausfuhr, damit ich innen nicht vorbei kam. Fast wäre mir was rausgerutscht...nä, ist mir zu doof, lauf ich halt außen rum, ich hab mehr Power, als Du!!!
Ätsch! :P
Zzzzzang, vorbei!

Vollgas im Zielkorridor, ich kann einfach nicht anders.

Die Leute tragen mich, es ist wie Fliegen, nur noch schöner!!

Volle Endorphindosis! :o))

Und dann die Zielkurve mit dem blauen Bogen, noch ca. 30 Meter und vor mir ist noch eine Frau...langsam.
Ist das jetzt gemein...nein, es ist ein Wettkampf, auch jetzt noch und das wird der Lohn für den Sprint und die aufbewahrten Körner!

Ich rase 20 Meter vor der Zielmatte an ihr vorbei.
Tschuldigung, aber musste sein.

Drin...DRIN!!!!! *pust* JAAAAAAA!!!!! :o))))

Riesenbecker Sixdays zum zweiten Mal gefinished! :o)))

Sie tippt mir auf die Schulter und sagt, hey, stark, gratuliere!
Das gebe ich natürlich zurück!!
Ich komme mir trotzdem etwas gemein vor. :o(

Diese Schlussetappe war wieder über 5 Minuten schneller mit einer Pace von 05:26 aber nur noch Pulsschnitt 155 = 82%. Mehr war nicht drin.
Meine Gesamtzeit war am Ende 10:53:12h, 50 Sekunden langsamer, als vor zwei Jahren.
Da hatte ich doch ne Menge wieder aufgeholt, ohne mich kaputt zu laufen und wurde damit 25. Frau und 6.W35 :o))

Fazit:
Ein richtig toller Etappenlauf, für den es sich wirklich lohnt, auch mal Urlaub zu nehmen!
Die Orga ist vorbildlich und Top, auch als dieses unendlich traurige Schlimmste passierte, was überhaupt passieren konnte.
Die Einteilung und die Entscheidung, nach Puls zu laufen war am Ende genau richtig.
Die Läufe waren damit hoffentlich wieder eine gute Vorbereitung für den ZUT.

Ganz wichtig zu erwähnen sei noch, dass unsere Jogmapper fazer und yggdrasil, die die ganze Zeit von glatzek begleitet wurde, auf dem Treppchen landeten, was abends im proppevollen Zelt noch gebührend gefeiert wurde! :o))
Das sollen sie aber lieber selber berichten.

Lieben Gruß Carla-Santana

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Sehr sehr schick

die ganze Veranstaltung. Klingt sehr nach "nächstes Mal selbst hinfahren".

Mit Deinen Pulsprozentrechnungen komme ich zwar nicht so komplett klar, sehe aber, dass Du das Rennen exzellent eingetelt hast, und das über 6 Tage. Wenn das mal kein gutes Ohmen für so transalpine Unternehmungen ist? Auch die Form scheint ja echt wieder da zu sein, das freut mich ja besonders. Die paar Sekündchen gehen ganz klar auf das schexxx Fenster, näxtes Mal direkt zulassen, spar Dir das Aufmachen, den Kratzehals, dann sind auch wieder Bestzeiten drin :-).

granreserva


___________________________
Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

ja, schlimm...

...mein lauftreff-kamerad hat das ähnlich empfunden wie du. hat er mir heut erzählt. die junge frau ist im krankenhaus gestorben. soll ein herzinfarkt gewesen sein. dass die verantalter absolute profis sind, zeigt der umgang mit dem geschehenen. ganz stark.

ja, die sixdays. hab dich beneidet. nen klitzkleinen augenblick hab ich echt gezuckt, als das angebot des startplatzes kam *seufz* ich bin manchmal zu vernünftig ;-)
dir aber einen herzlichen glückwunsch, pferdchen. haste fein hinbekommen!
____________________
laufend wird die nächsten sixdays aber ganz sicher mitlaufen *doppelschwör*: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Danke granreserva,...

einmal Zahlendreher, gleich korrigiert! :o)

Ja, genau, für diese transalpinen Unternehmungen und auch das alpine Ding da in 3 Wochen sollte es hoffentlich ein gutes Training gewesen sein.
Naja, was erwarte ich...nach nem flotten Mara macht man ja eingentlich sowas nicht direkt hinterher, es sei denn, die nächste Aufgabe wird noch größer....dann muss man einfach mal da durch! ;o)
Übrigens, ich bin ein kleiner strategischer Bestzeitensammler, ich mache möglichst immer nur ganz knappe Fortschritte, dann gibts erheblich mehr Bestzeiten und bei fast jedem Lauf Grund zur Freunde! ;o)
Allerdings freue ich mich auch über solche Läufe, wo am Anfang alles nicht so gut läuft und nachher dann doch! Das können auch am Ende die besten sein! :o)

Niederlagen gehören auch auch dazu, um auf dem Teppich zu bleiben!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Happily, das würde mich sehr sehr freuen!!! :o))

Wenn Du auch beim nächsten Mal dabei wärest, denn es lohnt sich wirklich, egal, ob auf Tempo oder Genuss!!

Wenn man mitbekommt, was alles in solch einem schlimmen Fall beim Veranstalter passiert, da haben die eine megaschwere Aufgabe und wollen natürlich alles richtig machen, obwohl es natürlich nichts ungeschehen macht oder ändert. Es wurde eine Spendenaktion für Karine gemacht und die 3. Etappe nach Ihr benannt, was zwar nichts ändert, aber zumindest ein Zeichen und eine gute Geste ist.
Es kann jedem jederzeit passieren und niemand und auch keine Veranstaltung ist davor sicher, auch die privat organisierten Veranstaltungen und die besttrainiertesten Läufer nicht.

Lieben Gruß Carla
Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Juhu, ...

... hatte Dich ja schon auf Glatzeks Bildern entdeckt und schwer gehofft, auch einen Bericht dazu zu lesen. Vielen Dank dafür, Du bist mal wieder toll gelaufen und hast toll berichtet. Die Sache mit dem Todesfall ist traurig, aber Du hast recht: so etwas kann einfach immer passieren, und dann ist es schlimm, aber niemand kann etwas dafür oder hätte es verhindern können. Es ist einfach sehr, sehr traurig. Aber trotz alledem - Dir meine ganz herzlichen Glückwünsche!

yazi

Ich persönlich

find es immer sehr schwer nach einem Unglück oder einem Todesfall wie hier einfach so weiter zu machen obwohl es richtig ist. Auf der anderen Seite will man aber auch zeigen das man FÜR die betroffenen läuft.
Den Spagat find ich total schwer. Hin und hergerissen durch Solidarität. Und irgendwie ist es so wie Du schreibst (obwohl man sie nicht persönlich kennt) eine sehr komische Situation.

Zu Dir kann ich wie immer nix mehr sagen. Doch warte; Du Tier ;)Sehr schön gemacht. Konsequent und Konstant. Top.
T-19. Freu mich schon :)

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

So einen Todesfall

hatten wir auch mal beim Bärenfelstrail, ich war nur einige Meter hinter dem Läufer, der 150m vor dem ziel zusammenbrach. Eine Frau, die kurz hinter ihm lief, leistete sofort Erste Hilfe, der Rettungswagen (der im Ziel stand) war wenige Sekunden später da, es half nichts, er war bereits tot. Problem so blöd es klingt: Tote dürfe nicht per Rettungswagen abtransportiert werden, der Bestatter kam satte drei Stunden später, so lange lag der da! Die Veranstaltung wurde abgebrochen, aber nicht alle Läufer (21km Runde!) haben das mitbekommen. Die Obduktion ergab einen Hinterwandinfarkt, der Mann wäre auch beim Zwiebelschneiden oder Zeitunglesen gestorben, war wohl tot, bevor er auf dem Boden aufschlug. Übrigens ein erfahrerer Läufer, Trainer und selbst Arzt! Der Herzfehler ist wohl nur sehr schwer zu erkennen, normale kardiologische Untersuchungen reichen da nicht aus. Wir werden dem Tod nicht aus dem Weg gehen können, auch nicht laufend.

Dir ganz herzlichen Glückwunsch zum Finish unter schwierigen Bedingungen! Würde mich auch reizen, aber Mehrtagesläufe außerhalb der Ferien sind leider vor der Pensionierung nicht machbar ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Von einer anderen Welt

bist Du! Du bist nicht mehr nur das Pferdchen, sondern jetzt Pegasus! Dir sind Flügel gewachsen. Britta und ich konnte nicht ein einziges Mal gemeinsam mit Dir laufen(fliegen).. (grins)...

Ja es war supertoll und ich brauch noch ein wenig Zeit, um meinen Roman zu verfassen. Aber der Bericht kommt ! Versprochen !

LG
Many

Gratulation!!

Und nein: Gemein brauchst Du Dir nicht vorkommen. Das ist doch das Salz in der Suppe. Und vorher hattest Du Dich ja noch zurückgehalten..Klasse Bericht. Zwei Freunde von mir waren auch dabei. Deutlich hinter Dir :-) Viel Erfolg beim ZUT

Es läuft wieder.

Und wie!

Marathon
Six-Days
Westerwald

Bissl verschnaufen jetzt?

Das hört sich alles wahnsinning

spannend an und macht Lust am Dabeisein. Ist aber leider viel zu weit weg von hier. Mannometer Pferdchen, das hast du super toll hinbekommen!!! Und all das nach Kranken- und Verletzungsgeschichte. Ganz fetten Glückwunsch!!! So kurz vor dem Ziel darf man jawohl noch vorbeisprinten, wenn man sich die Kraft "extra" dafür aufbewahrt hat;-) Richtig, richtig toll!!! Der ZUT kann kommen :-)

Lieben Gruß
Tame

Danke Dir Yazi,...:o)

ja, theoretisch hätte man über jede einzelne Etappe einen schönen Bericht schreiben können, denn es ist immer wieder neu und immer wieder schön, vor allem weil man auch immer wieder Freunde und Bekannte trifft, die man sonst kaum sieht! Alle kämpfen mit ihren kleinen Problemchen oder diskutieren über ihre Strategien oder auch einfach nur über tolle Erlebnisse, das macht es wirklich aus. Da wird ein Lauf mit über 600 Leuten doch persönlich und etwas familiär und jeden Tag ist es toll, noch dabei sein zu drüfen!
Das wäre ganz sicher auch ein schöner Laufurlaub für Dich!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ja waxl,...

da denkt tatsächlich jeder anders und auf seine eigene Weise drüber nach und der eine ist mehr betroffen, der andere weniger oder man sieht es demjenigen einfach nicht an.
Eine liebe Bekannte und Mitläuferin, mit der ich mich vor jedem dieser Läufe, auch vor zwei Jahren schon immer getroffen habe, hatte Erste Hilfe geleistet und sie noch bei Bewußtsein an die Helfer übergeben. Trotzdem hat es sie so unsicher gemacht und aufgewühlt, dass sie sich am anderen Morgen bei einer befreundeten Krankenschwester vergewissert hat, ob sie denn auch alles richtig gemacht hat, was sie definitiv hat!
Sie fragte sich auch, mach ich weiter, oder nicht, aber es ändert ja nichts, gar nichts, leider.
Ich glaube, wenn man nicht weiter macht, nehmen einen diese Gedanken noch mehr gefangen, was nicht sein darf. Das ist aber bei jedem unterschiedlich und jedem selbst überlassen. Wenn man tatsächlich mal in einer solchen Situation ist, ist sowieso alles anders, als man vorher vielleicht dachte, was man tut oder nicht.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ach strider,...

wenn der Lauf bei Dir in der relativen Nähe wäre, wäre der perfekt für Dich, denn Samstags und Sonntags und am finalen Feiertag begann der Lauf jeweils um 14.00 Uhr und von Montag bis Mittwoch abends um 18.00 Uhr! Der Organisator sagte auch, dass dieser Lauf relativ wenig bekannt sei, weil keine große Werbung dafür gemacht würde in den bekannten Zeitschriften oder Presse, denn Geld für Werbeanzeigen sei im Buget nicht eingeplant, das Starterfeld sei beschränkt und die Startgebühr moderat, die Preisgelder nicht der Rede wert, weil alle etwas bekommen (Mütze und Buff dieses Mal!)und die ganze Veranstaltung seinen familiären Touch behalten soll.
Aber was spricht dagegen, dass evtl. in Zukunft auch andere Vereine so etwas auf die Beine stellen? Ok, man braucht ein verdammt großes und zuverlässiges Helferteam, die top motiviert sind. Daher machen die das auch nur alle zwei Jahre, aber jetzt schon zum 13. Mal!
Jedenfalls ist diese Veranstaltung eine vorbildliche ganz besondere Laufveranstaltung, zu der es sich sogar lohnt, eine Woche Urlaub oder Pensions-/Rentenzeit im schönen Münsterland und Teutoburger Wald zu verbringen! :o)

(Hihiii...einer der Läufer kurz vor dem Start bemerkte so nebenbei, dass doch mindestens die Hälfte der Starter zu den grauhaarigen gehöre! ;o)))) Die waren teilweise aber verdammt schnell unterwegs!!)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke Proteco,...

dann werden Deine Freunde Dir das Ding sicherlich auch schmackhaft gemacht haben, oder?!? :o))
Also, wie wärs mit 2016?
Urlaub kannste ja jetzt schon einreichen! ;o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Jooo, dietzi...:o))

zwei Tage ohne Laufen hab ich schon geschafft, gut ne?! ;o))
Aber jetzt scheint die Sonne soooo schön, ich glaub, ich verschwinde jetzt mal wieder etwas im Teuto, aber schöööön gemütlich! :o)
Hey, für Dich und Deine Familie wäre das doch auch ein schöner Laufurlaub??!
CU 2016 in Riesenbeck! :o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Also Tame,...

ich glaube, die Happy ist auch schon fast für 2016 überzeugt und ich glaube, der MaJo ist auch nicht ganz abgeneigt, obwohl, dann musste auf jedenfall Regensachen mitbringen, is klar, ne?
Würde mich sehr freuen, wenn Du auch mal mit dabei wärest!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Glatzek, höma,....

getzze hörma auf mit diesen maßlosen Übertreibungen, ick bin nur n ganz mormalet Lauftier, sonst nix!
Ich finds gut, dass Du mit Britta gelaufen bist und sie hat sich die ersten beiden Etappen genau richtig zurückgehalten, um am Schluss noch ordentlich durchzustarten aufs Treppchen!! Habt Ihr super hinbekommen und dazu noch einmal Respekt und herzlichen Glückwunsch! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Carla-Santana,

das Rennpferd mit Flügeln! Was ein toller Lauf (ich mein von Dir) nach dem Desaster am Jahresanfang. Da hat sich doch alles gleich gelohnt.

Am Schuhwerk für den 5. Tag feilen wir noch, ne? Und glauben keinen Wiederholungstätern mehr. Wieder was gelernt - befestigte Wege - pruuussst.

Hat mich sehr gefreut Dich ständig bei guter Laune zu treffen - also eigentlich wie immer :).

Hahahaa....fazer, ...:o)))

ich glaube, der Pegasus warst ehr Du!!!
Du bist alle 6 Etappen sowas von genial gelaufen...Hammer!
Treppe ganz oben voll verdient und das Standingovation bei der Siegerehrung auch!!!
Habe mich sehr für Dich gefreut und ich denke, bis auf meine weitergegebene Schuhauswahlempfehlung war doch alles genau richtig empfohlen, oder? :o)
Klasse, dass Ihr beide da wart und unser schönes Tecklenburger Land und Münsterland von ihrer schönsten Seite kennen lernen konntet, selbst bei Regen! :o)
Ich war heute wieder im Teuto und hab auch noch mal Teile der 6. Etappe, vor allem die Steigungen mehrfach abgelaufen....letztes Höhenmetersammeln (aber langsam) für den ZUT.
Bei dem Wetter musste ich einfach wieder dahin!

Wir sehn uns beim ZUT!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

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