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Benutzerbild von Uhrli

Vorab: ich habe dieses Mal ein wenig gezögert, ob ich einen Blog schreiben soll. Seit dem mehrwöchigen Crash habe ich bei weitem nicht mehr so viel am Jogmap-Leben teilgenommen, wie zuvor. Wenn man selber wenig in Jogmap liest und kommentiert – hat man dann „das Recht“, zu erwarten, dass andere Forenmitglieder die eigenen Beiträge lesen und kommentieren? Ich kann diese Frage nicht schlüssig beantworten. Es hat mich aber nach dem Erlebnis am Samstag auf jeden Fall in den Fingern gejuckt, und ich habe diesem Wunsch, meine Eindrücke zu äußern, gerne nachgegeben.

Der Rennsteig hat für mich eine Vorgeschichte: Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal für den Supermarathon eingeschrieben, ich hatte monatelang sehr viel trainiert. Dann hat mich am Vorabend eine Magen-Darm-Grippe geschwächt, keine Nahrungsaufnahme zugelassen und mich zur Aufgabe gezwungen, ehe es richtig los gegangen war. Es war meine DNF-Premiere, ich war frustriert und habe mich wenig später spontan in Biel angemeldet, um meinen hart erarbeiteten Trainingszustand dort auf die Probe zu stellen. Es war eine sehr harte Probe, die aber glücklich gelang.

Für dieses Jahr habe ich mir also erneut den Rennsteig-Supermarathon als Saisonhöhepunkt vorgenommen. Meine Frau bescherte mir als Begleitung das Rundum-Sorglos-Paket: Hotelbuchung von Freitag auf Samstag in Eisenach, Reservierung eines Restaurant-Platzes für den Freitag Abend, Begleitung zum Start, Umzug zum Zielort mit unserem Gepäck, Support im Ziel in Schmiedefeld und Hotelbuchung in der Umgebung von Schmiedefeld von Samstag auf Sonntag. Ich bin immer wieder überwältigt von dieser Fürsorge und Unterstützung meines nicht immer familienfreundlichen Hobbies.

Am Freitag morgen mache ich erstmal das Material klar: die im April neu erstandenen leicht gestützten Asics Gel DS Trainer 19, X-Socks, Kompressionsbeinlinge, die Biel-erprobte knielange Odlo-Tight, ein sehr dünnes Langarmshirt, darüber eine sehr dünne und leichte Jacke, Salomon-Laufrucksack mit Assecoirs für alle Eventualitäten, eine Mütze und die frisch aufgeladene Garmin-Laufuhr.

Nach der Autofahrt aus Ahrensburg kommen wir im Lauf des Nachmittags in Eisenach an und ich hole meine Startunterlagen. Ich habe auch dieses Mal wieder ein bisschen Magenbeschwerden, die sich aber als nicht ernsthaft und wohl Nervositäts-bedingt entpuppen. Die Pizza am Abend schmeckt mir jedenfalls.

Am Samstag wache ich nach einer kurzen aber guten Nacht noch vor dem Weckerklingeln um 4.45 Uhr auf. Frühstück im Hotel gibt es ab 5 Uhr und gegen zwanzig vor sechs machen wir uns zusammen auf den Weg zum Startpunkt am Marktplatz. Das Wetter verheißt ideale Laufbedingungen. Am Start treffe ich ein paar andere Jogmapper: Tame, Happy, Schalk, Linzgaurunner und weitere mir unbekannte. Wir wünschen einander viel Glück für den Lauf.

Beim Lauf selbst will ich lieber für mich sein, um ohne Druck mein eigenes Tempo laufen zu können.

Meine Ziele sind klar: ich will den Lauf und die Landschaft genießen, Zielzeit ist (fast) egal. Spaß haben und ankommen. Den Rennsteig lächelnd bezwingen. Meiner Frau hatte ich angekündigt, dass sie gegen fünfzehn Uhr, also nach neun Stunden in Schmiedefeld mit mir rechnen solle.

Um diese Ziele zu verwirklichen ordne ich mich absichtlich weit hinten im Startfeld ein und schon auf den Serpentinen, unmittelbar nach dem Ortsausgang von Eisenach mache ich ein paar Fotos – wie um mir selbst zu beweisen, dass ich es heute nicht eilig habe. Für scharfe Bilder ist es allerdings um kurz nach sechs Uhr wohl noch nicht hell genug.

Schon auf den ersten Kilometern gibt es ein paar erzwungene Gehpausen, weil das Feld von mehr als 2500 Startern zu groß für die Wald- und Feldwege ist.

Kurz nach Kilometer sieben mündet die Laufstrecke auf den Rennsteig-Fernwanderweg. Bis dahin sind schon die ersten gut zweihundert Höhenmeter überwunden.

Bei Kilometer 10 geht die erste SMS bzw. WhatsApp-Nachricht an meine Frau und meine Freiburger Trainingsguppe raus. Meine Frau halte ich über meinen Gemütszustand auf dem Laufenden und innerhalb meiner Trainingsgruppe ist es fast schon eine kleine Tradition geworden, dass an Wettkampftagen live-Berichte per WhatsApp lanciert werden. Bisher erledigten dies Supporter – da es am Rennsteig aber nur wenige Zwischenzeiten auf der Strecke gibt, erledige ich das live-Tracking diesmal einfach während des Laufes selbst.

Zwischendurch gibt es einen wunderschönen Ausblick auf die Wartburg, die über Eisenach thront. Bei Kilometer fünfzehn ein leichtes Ziehen in den Adduktoren des rechten Oberschenkels. Ich höre in mich hinein und stelle fest, dass es nichts Ernsthaftes ist. Die Wanderwegweiser, die die Entfernung zum Großen Inselberg anzeigen haben mittlerweile schon einstellige Größen. Vorher kommt aber schon das erste Highlight: die Verpflegungsstation Glasbachwiese. Die liebevollen Verpflegungsstationen machen einen nicht unbeträchtlichen Teil des Kultcharakters am Rennsteig aus. Wenige hundert Meter vor der Station steht schon die Speisekarte.

Ich halte mich vorläufig an Tee und Heidelbeer-“Schleim“. Für mich eine besonders wichtige Wegmarke, weil ich an diesem Punkt vor zwei Jahren ausgestiegen war. Diesmal bin ich bester Stimmung, flachse ein bisschen mit den Helfern und laufe dann gemütlich weiter. Unmittelbar nach der Glasbachwiese kommt ein technisch schwieriges Stück mit sehr vielen Wurzeln und feuchtem Geläuf. Hier ist der Blick auf den Boden gerichtet, um keinen falschen Tritt zu riskieren.

Das nächste Etappenziel: der erste Gipfel, der Große Inselberg. Wenn es etwas steiler wird, wandert man eben mal ein paar Schritte, um danach wieder in lockeren Trab zu wechseln. Dazwischen bei Kilometer zwanzig werden die nächsten Kurznachrichten abgesetzt – und im weiteren Verlauf nach jedem vollendeten Zehner.

Mit dem Großen Inselberg bei Kilometer 25,5 ist schon ein gutes Drittel der Strecke und mit etwas mehr als 800 Anstiegsmetern schon die Hälfte der positiven Höhenmeter überwunden. Es ist eindrucksvoll aus dem Tal in die nebligen Wälder einzutauchen.

Nach dem Gipfel mit der „Bergwertung“ geht es erst einmal eineinhalb Kilometer steil abwärts. Hundertdreiundneunzig Höhenmeter verschleudern wir, die später wieder erkämpft werden müssten. Aber als Entschädigung können wir uns an der Grenzwiese mit der nächsen Verpflegungsstation bei Kilometer 26,8 physisch und mental bei einem Päuschen stärken.

Die nächsten zwölf Kilometer gehen locker ohne Gehpause mit nur leichten Wellen zu laufen. Und schon darf ich mich wieder stärken. Wieder Tee und leckerer Schleim. Schmalzbrote habe ich mir verkniffen, aber ich finde es großartig, zu sehen, dass sie direkt vor Ort geschmiert werden und die fleißigen Helferinnen kommen der Aufforderung „Bitte Lächeln.“ gerne nach.

Mittlerweile kommt sogar die Sonne heraus, ich trenne mich von meiner Jacke und creme Kopf und Gesicht mit Sonnenschutz ein. Außerdem kommen auch die Salztabletten zum Einsatz, denn ich spüre einen leichten Anflug von Kopfschmerzen, die ich auf Salzmangel zurückführe.

Meine Laune ist nach wie vor bestens. Schon fast ein Marathon in den Beinen, viele Anstiegsmeter, bereits mehr als die Hälfte der Strecke zurückgelegt, das Zwicken im Oberschenkel hat sich verflüchtigt und noch kaum eine Spur von Erschöpfung ist spürbar. Kurz: alles fein.

Auf dem nächsten Teilstück wandere ich zwischendurch wieder ein bisschen, um den Scheitelpunkt der Schmalkalder Loipe zu erreichen. Ich stelle mir vor, wie Sven Fischer (früherer Biahtlet aus Schmalkalden) dort seine Trainingsrunden drehte.
Dann geht es sanft hinunter zur nächsten Verpflegungsstation, Neuhöferwiese. Es ist erst elf Uhr vormittags; an einem Samstag durchaus auch vorstellbar, erst jetzt aus den Federn zu kriechen. Aber ich habe schon fünf Stunden Panoramalauf mit gut 45 Kilometern in den Beinen. Eine irgendwie irreale Vorstellung.

Auch auf dem nächsten Abschnitt bis zum Grenzadler bei Kilometer 54,7 sind keine nennenswerten Anstiege. Am Grenzadler esse ich nichts mehr, die verbliebene Zeit reicht für eine Resorption fester Nahrung sowieso nicht mehr aus. Zucker aus Cola und Tee dagegen sind willkommen. Okay, frisch bin ich nun nicht mehr und auch die scheinbar leichten Anstiege werden allmählich mühsam. Ich plaudere ein bisschen mit einem umgebenden Läufer. Fachsimpelnd gehen die nächsten Kilometer fast unbemerkt ins Land. Die Anstiege bis zum höchsten Punkt der Strecke, Plänckners Aussicht auf dem Großen Beerberg bei Kilometer 61,7 sind gut machbar, wenn auch nicht alle laufend. Traditionell wurde dort sogar wieder ein bisschen Schnee hin gekarrt.

Vor allem die Motivation, dass es danach nur noch abwärts geht, versorgt meine Beine mit Energie. Allerdings stimmt das nicht ganz, auch auf dem letzten Zehner sind noch ein paar unerwartete Höhenmeter zu meistern.

Bei Kilometern 64 Schmücke: die letzte der großen Verpflegungsstationen. Eigentlich brauche ich nichts mehr. Aber es wäre zu schade, hier einfach durchzulaufen. Also nehme ich mir nochmal eine Cola und bekomme von den Helfern noch einmal Aufmunterungen mit auf die letzten Kilometer.

Noch knapp sieben Kilometer – gerade genug Zeit, um mich ausführlich auf den Zieleinlauf in Schmiedefeld zu freuen. Subjektiv vergehen die letzten Kilometer wie im Flug, ganz anders als ich es bei manch einem Marathon erlebt habe, wo sie die letzten Kilometer zogen wie Gummi. Ich höre schon von weitem die Lautsprecher aus dem Zielraum und genieße wirklich jeden Meter.

Ein 72,7 Kilometer weiter, 8 Stunden, 31 Minuten und 24 Sekunden langer Genusslauf endet in Hochstimmung auf dem Sportplatz in Schmiedefeld. Ein Gefühl von Stolz und Dankbarkeit erfüllt mich.

Meine Liebste treffe ich gleich nach dem Verlassen des Zielraums. Während ich mich ein bisschen auf den Rasen lege, besorgt sie mir ein Bier und als i-Tüpfelchen auf den gelungenen Tag gibt es in der Therme in Masserberg eine schon im Voraus gebuchte Ganzkörpermassage.

Auch am Sonntag sind meine Gräten noch soweit in Ordnung, dass sie einen Besuch des treppenreichen Baumkronenpfads im Nationalpark Hainig zulassen, ehe es mit dem Zug zurück nach Freiburg geht.

Mein Fazit: eines der schönsten Lauferlebnisse überhaupt. Es hat einfach alles gepasst.

Grüße
Uli

5
Gesamtwertung: 5 (10 Wertungen)

do ut des

finde ich hier völlig überflüssig, oder wer rechnet nach, wer wie oft gebloggt und /oder kommentiert hat???

Lieber Uhrli, ganz tapfer, dass du den Lauf nach der verpatzten Premiere wieder angegangen bist. Und dann noch so ne prima Zeit rausgehauen. Und ganz liebe Grüße an deine beste Supporterin, die so wunderbar für ein Rundumbetreuungspaket gesorgt hat.

ich gratuliere zu einem wunderbaren Lauferlebnis!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ein Lauf mit Speisekarte...

...herrlich!
Danke für Deinen wunderschönen Bericht! Aus jeder Zeile spricht die Zufriedenheit. Es war offensichtlich für Dich genau der richtige Tag für diesen Lauf.
Ich freu mich mit Dir über diesen Erfolg!

Juhu....

..ein Fotoblog - die mag ich immer besonders gerne! Und dann noch so ein schöner Bericht dabei.
Herzlichen Glückwunsch, zu diesem zufriedenstellenden und glufklichen Wochenende und inkl. Laufhighlight und Wellness.

Grandios! :-)

Uli, diesen herlichen Foto-Blog darfst du nun wirklich niemandem vorenthalten. Wer ihn liest kann eigentlich gar nicht anders, als sich schnell beim 43. GutsMuths-Rennsteiglauf anzumelden;-)))
Meine Güte, bist du locker und leichtfüßig gelaufen, sensationell! Ganz fetten Glückwunsch zum Genuss-Ultra und zur fantastischen Supporterin!!! Ein wirklich wunderschönes Erlebnis. Wie gut, dass du einen zweiten Anlauf genommen hast.
Aber was war jetzt "härter" für dich? Der Rennsteig mit seinen vielen Höhenmetern oder 100km Biel in der Nacht?
Schön, euch am Morgen vor dem Start noch getroffen zu haben! Erhol dich gut!
Und glaube ja nicht, dass man hier immer präsent sein "muss". Das wäre doch wirklich doof. Mal hat man mehr mal weniger Zeit, hier rumzustöbern.

Lieben Gruß
Tame

"mache ich ein paar Fotos – wie um mir selbst zu beweisen,

dass ich es nicht eilig habe" - kenne ich auch von einigen Läufen - und freue mich mit Dir, dass die "Wiedergutmachung" nun so reibungslos, bestens organisiert (boah, bin voll neidisch auf Deine Supporterin), bei schönem Wetter und mit Genussfaktor ins Ziel geschaukelt wurde.

Warst ja "leider" schneller als angekündigt :grins:.

Klasse beschrieben, bebildert und gelaufen. Erhol Dich gut und vergiss nicht Dich bei Deiner Supporterin zu revanchieren!

oh, wie ist das schön ...

*sing*
ich bin froh, dass du uns an deinem Rennsteig teilhaben lässt !
Es hat einfach alles gepasst ! Freu mich sehr für dich / mit dir !

Ich sag jetzt mal nicht, nächstes Jahr ... aber ich nehms mir (mal wieder) fest vor :-(

VLG
Uwe

Lieber Urli, herzlichen

Lieber Urli, herzlichen Glückwunsch zum Finisch!!! Und dein Blog ist genial geschrieben. Schade das wir uns nur kurz am Start gesehen haben. Hätte gerne mit dir länger gesprochen. Müssen wir nächstes Jahr umbedingt nach holen. Dank deiner ausfühlinchen Wegbeschreibung kann ich mich dann in meinem Blog dann kurz fassen. Und Bilder einfügen brauch ich dann auch nicht mehr.;-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Super

Auch von mir herzlichen Glückwunsch, lieber Uhrli!!
Das klingt nach einem tollen Erlebnis und interessanten Lauf. Das Verpflegungsangebot ist ja der Hammer, da würd ich nicht mehr viel zum Laufen kommen! ;)
72 km zu Laufen und auch noch zu geniesen, da gehört schon Einiges dazu, Respekt!

Es würde mir was fehlen

wenn du nicht bloggen würdest.
Spannend und lebendig geschrieben,
der Spaß ist förmlich greifbar.
Aber man darf nicht vergessen das es über 72km im Stück waren.
Und dann die wohl beste Supporterin ever,
da kann ja nix schief gehen.

Herzlichen Glückwunsch und
gaaaannz viel Respekt zu dieser Laufleistung.

Gute Erholung und viele Grüße
Olaf

JogMap Schleswig-Holstein, die Neongelben aus dem Norden.

hoffe auch sehr , das deine "Finger noch sehr oft jucken", ...

... damit Du uns gerne immer und immer wieder mit sehr schönen WK- und/oder Lauf- Erlebnissen beglückst!

Am meisten hast du dich aber letzten Samstag wohl selbst BEGLÜCKT, mit deinem Finish
des Rennsteig Super-Marathon's. Gleichzeitig hast du die offene Rechnung, sehr souverän beglichen.

Glückwunsch zu diesem, DEINEM sehr schönem Lauf mit (zu frühem) Finish und zu deiner Frau
... ohne die du dich nur halb so doll über dieser Erfolg freuen würdest! ;-)
[ Einfach nur sehr schön wenn man solche Lebenspartner hat. ]

Lieben Gruß an euch BEIDE von UNS BEIDEN ( Markus & Nicole )

Schön das es diesmal

Schön das es diesmal geklappt hat, herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Zeit.
Und danke für den tollen Bericht der einen ein Stück mit nimmt. :-)

ich freue mich

für dich, dass es diesmal so super geklappt hat.
Dann brauchst du ja nicht auf Biel ausweichen.
Danke für den Bericht und hoffentlich bis bald mal.
LG
Gerald

Das liest sich,

als wenn Ultra einfach wäre. Einen Riesenglückwunsch zu diesem tollen Lauf mit allem drum und dran! Dieses Erlebnis bleibt fürs Leben und das DNF des Vorjahres wird verblassen. Erhol dich gut! Und ich freu mich sehr auf weitere Blogs von dir.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Alles richtig gemacht! ...

... Den Blick auf die Wartburg hab ich noch nie gesehen. ;-( Ich weiß, dass er irgendwo da ist.
Diesen Lauf hast du wirklich voll genossen. Herrlich! Irgendwie sahst du schon am Brunnen sehr entspannt und zufrieden aus.
Sehr schön, dass es so blieb!
Klasse!
;-)
PS: Und Dnake für den Blog!

Danke!!!

Hallo Uhrli,
vielen Dank für den tollen Blog und herzlichen Glückwunsch zu so einem tollen Lauferlebnis!
Wie so oft war ich vor dem Lesen am Überlegen, ob ich meinen Trainingslauf verschieben kann/soll/will. Aber dein anschaulicher Bericht hat mir so viel Lust aufs Laufen gemacht, dass es danach überhaupt keine Frage mehr war, ob ich laufe!!!

Viele Grüße sendet
die_dankbare_alternative

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare.

@strider: Den Rennsteig zu finishen war nach dem DNF 2012 ein Muss. Künftige Rennsteige werden gegebenenfalls ein „Darf“ sein. Grüße sind ausgerichtet.

@Conny: Die Zufriedenheit umgibt mich noch immer. Ich habe schon überlegt, ob ich künftig nur noch Läufe mit Speisekarte auswähle :-)

@hkp_c: Man gönnt sich ja nicht immer die Zeit, im „Wettkampf“ Fotos zu machen, aber diesmal war Zeit Nebensache, und gerade deshalb war es so schön.

@Tame : Deine Frage ist leicht zu beantworten: ich fand Biel wesentlich härter. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens war ich noch einmal drei Stunden länger unterwegs und zweitens taten meinen Füßen die wechselnden Untergründe am Rennsteig wesentlich besser, als die 90km Asphalt in Biel. Dennoch will ich nicht ausschließen, irgendwann wieder einmal in Biel zu laufen. Dieses Jahr werde ich es allerdings entspannt (aber sehr interessiert) aus der Distanz beobachten, da neben Gerald noch 6 Läufer aus meiner Freiburger Trainingsgruppe teilnehmen.

@fazer: Ich bin mir meiner Premium-Betreuung voll bewusst und versuche einfach, mich jeden Tag ein bisschen zu revanchieren.

@RitterEd: Schade, dass du den Rennsteig verschoben hast – so verschiebt sich auch das Kennenlernen. Und dass du dich trotz mir gegenüber fast 400 Kilometern mehr Lauftraining 2014 nicht ausreichend vorbereitet fühltest, hat mich schon gewundert. Aber nächstes Jahr klappt es dann bestimmt – hoffentlich hast du dann genauso viel Spaß wie ich 2014.

@Linzgaurunner: Schön, dass wieder mal ein Nickname ein Gesicht bekommen hat. Zumal wir ja schon mehrfach an gleichen Veranstaltungen teilgenommen haben, ohne einander zu sehen.

@Tinaa: Wir haben jetzt doch beide unsere Jahresziele schon erreicht. Ein schönes Gefühl – hast du schon wieder Pläne geschmiedet?

@Lurch: Danke für die Ermutigung: ich werde also weiter bloggen. Ich musste am Rennsteig mehrmals an den (ich glaube von Dieter Baumann stammenden) Spruch denken: „Das Tempo tötet, nicht die Strecke.“ Gemütlich hat sich die Strecke gut machen lassen. Und ja: es ist dennoch weit.

@runner_hh: Danke für die Glückwünsche und schön, dass du auch eine Frau hast, die dich (so wie ich es bisher erlebt habe) bei deinem Hobby voll unterstützt. Grüße an euch beide zurück !

@Sonnenschein: Danke für die Glückwünsche. Es war mir ein Vergnügen, auf der Zugrückfahrt, den Bericht zu schreiben.

@gpeuser: Biel passt mir dieses Jahr definitiv nicht, denn der Lauf findet am Geburtstag meiner Frau statt und da habe ich nicht vor, die ganze Nacht rumzurennen :-)

@Sonnenblume: Der einzige kleine Wermutstropfen: dass ich dich nicht persönlich zu DEINEM Lauf beglückwünschen konnte.

@Schalk: Darfst halt nicht so schnell vorbeirennen – aber ich bin auch nur auf den Ausblick aufmerksam geworden, weil ein Läufer vor mir dort stehenblieb und photographierte. Dein Pech ist halt, dass einfach nicht so viele Läufer vor dir sind.

@die_alternative: Jetzt bin ich endgültig überzeugt, dass sich der Blog „gelohnt“ hat. Denn andere Läufer zu motivieren, ist wirklich ein Grund, zu schreiben.

Grüße
Uhrli

Das mit dem wechselnden Untergrund

finde ich auch und habe mir überlegt, sollte ich einmal in Biel laufen, meinem Supporter ein anderes Paar Schuhe in die Hand zu drücken. Vielleicht bringt das schon was!? Ja, drei Stunden länger sind sowie hart. Der Steig war für mich auch schon lang genug;-)

Lieben Gruß
Tame

Etwas verspätet...

komme ich dazu, dir herzlichst zu gratulieren, da auch ich hier etwas weniger aktiv in diesem Jahr bin..

Einen herzlichsten Glückwunsch zum grandiosen Super-Runners-High!! Vielen Dank fürs Mitnehmen und Mit-Erleben lassen, auch für die Fotos. Sehr cool!

Viele Grüße und ich wünsche Dir noch viele solche Erlebnisse!

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