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Nein, das war nicht etwa meine Startnummer. Das ist meine Zielzeit: 4h56min7sec.
So lange war ich gestern für die 43,5km des Rennsteigmarathons unterwegs. Das ist eine wirklich hart erkämpfte Zeit, und ich bin stolz darauf.

Der Rennsteiglauf ist ein Phänomen für sich. Irgendwie urig mit allem drum und dran. Man könnte auch sagen: kultig! Das gilt aus meiner Sicht auf alle Fälle für das davor und danach.
Schon am Abend vorher gibt es ja statt einer Pastaparty eine Kloßparty. Und die Thüringer Klöße mit Rotkohl, Roulade und brauner Soße, die allen Marathonis in der GutsMuths-Halle in Neuhaus serviert wurden, waren ausgesprochen lecker, zumal wenn man bedenkt, dass das Essen ja aus einer Großküche kam. In der Halle Hunderte von Bierzeltgarnituren, und auf der Bühne wurde Programm gemacht und schon mal Volksmusik vom Feinsten zelebriert. Und viele feierten und sangen schon mal mit: das Rennsteiglied, das Rennsteiglauflied und den Schneewalzer. Diese drei Lieder sollte ich am Folgetag noch zu Genüge zu Ohren bekommen und schließlich selbst begeistert mitsingen ;-)
Es war sehr schön, dass mein Göga mich zum Rennsteiglauf begleitete, denn geteilte Freude ist doppelte Freude, auch wenn Volksmusik nicht ganz so sein Ding ist (und meins sonst ja eigentlich auch nicht).

Am Samstag klingelte um 6 Uhr der Wecker. Ich war 10min vorher wach, ausgeruht und aufgeregt. Alles passte. Nach einem leckeren Frühstück und der endgültigen Entscheidung der Kleiderfrage (6°C, bewölkt, zur Mittagszeit sollte es 11°C werden – Entscheidung für Langarmshirt und Kurzarmshirt drüber und ¾ Tight) begleitete mich mein Schatz zum Startgelände. Hier trafen wir wie geplant Stachel, gaben die Kleiderbeutel ab, standen am Dixi an und fanden uns pünktlich 10min vor 9 Uhr in der Startaufstellung.
Die Stimmung hier war genial. Auf der Bühne stand ein Mann mit Akkordeon, über unseren Köpfen kreiste der Hubschrauber mit Kameramann, und wir sangen und schunkelten den Schneewalzer und das Rennsteiglied. Gänsehautfeeling! Ich freute mich auf den Lauf.

Um 9 Uhr dann der Startschuss. Stachel und ich wünschten uns gegenseitig viel Freude und Erfolg. Wir würden uns in Schmiedefeld wiedersehen.

Dann ging es los. Raus aus der Skiarena und erstmal einen guten Kilometer bergauf, raus aus dem Ort. Dann bis km4 weiter leicht ansteigend. An den Straßenrändern standen die Angehörigen der Läufer und auch Anwohner und feuerten uns an, über unseren Köpfen kreiste nach wie vor der Hubschrauber. Ja, nun war ich auf der Strecke. Und neugierig, was mir dieser Lauf bringen würde. Die ersten 15km brachten mir auf alle Fälle richtig tolle Laufesfreude. Ich war mittendrin und dabei, und es lief, und ich genoss es. Es sah toll aus, wie sich der Läuferstrom bergauf bewegte. Am Kreisel am Ortsausgang stand mein Schatz und feuerte mich an. Da der Rennsteig in diesem Abschnitt nur ein schmaler Wanderweg neben der Straße ist, der unmöglich diese Läufermassen aufnehmen konnte, liefen wir die ersten knapp 6km auf der Straße. Und ich beschaute mir die LäuferInnen und deren Shirts um mich herum: „Ein runder Geburtstag nimmt seinen Lauf…“, na, da musste ich doch gleich mal kurz gratulieren und bekam eine freudiges Danke zurück. Ein Pärchen, das am gestrigen Tage Silberhochzeit feierte und dies mit einem gemeinsamen Marathon besiegelte, wie auf deren Shirts zu lesen war, zog an mir vorbei. Mein Atem ging leicht, die Füße gingen leicht, es lief. Nach der ersten Getränkestelle ging es dann auf den richtigen Rennsteig.
Oh, der hatte es durchaus in sich. Ich musste gut aufpassen, wohin ich meine Füße setzte, denn sonst herrschte Umknickgefahr oder Wasser-im-Schuh-Gefahr oder gar Sturzgefahr. Wir waren durchaus nicht nur auf Waldautobahnen unterwegs, zum Teil war es schon ein recht herausfordernder Untergrund.

Bis km 15 flog ich also bestens gelaunt dahin. Am zweiten Verpflegungspunkt bei 10,6km wurde der legendäre Schleim angeboten, und ich griff zu. Der Anblick war gewöhnungsbedürftig, aber er schmeckte eigentlich ganz gut. Ein halber Becher Tee und ein halber Becher Wasser rundeten das ganze ab.
Und dann kam der erste wirklich knackige Anstieg hoch zum höchsten Punkt der Strecke, der Turmbaude Masserberg (841m) bei 18,8km . Fast alle um mich herum verfielen vom Laufen ins Gehen und meine Pulsuhr meinte, dass das auch für mich eine gute Option wäre. Puh, war das anstrengend. Na ja, wie zu erwarten war. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war das leichte Schwindelgefühl, das mich plötzlich befiel. Was war denn das? Hatte ich „Kreislauf“? Und wenn ja, warum? Als ich wieder anlief, verflüchtige sich das komische Gefühl aber schnell wieder.

Am Masserberg war ein richtiges Verpflegungsdorf aufgebaut und alle bedienten sich ausführlich an Haferschleim und Getränken, so auch ich. Dann ein kurze Bergabpassage und dann ging es schon wieder hoch. Und jetzt nach ca. 20km bemerkte ich schon meine ermüdenden Beinmuskeln. Das war viel zu früh! Und dann war wieder dieses leichte Schwindelgefühl da. Ach, nö!
Es folgte ein toller trailiger Hohlweg: es ging über Stock, Wurzeln und Stein – hej, das machte Spaß und war etwas Ablenkung für die Muskulatur. Rum um die Ecke und dann: Stillstand. Was ist denn jetzt los?, fragte ich in die Runde. Das ist hier immer so. Weil es so steil bergab gehe und man nicht überholen könne, gebe es hier immer einen Stau. O.k. Dann pinne ich mir doch mal wieder meine an einer Ecke abgerissene Startnummer richtig an und trinke ein Isogel. Schade, hier wäre ich gern runtergelaufen.

Die Halbmarathonmatte überlief ich nach 2:10h. Ja, eine tolle Durchgangszeit, damit war ich sehr zufrieden.
Was folgte, war ein harter zweiter Halbmarathon, der meinen Kampfgeist forderte. Die Beine fühlten sich müde an. Und dann war das dieses latente Schwindelgefühl im Kopf. Ich habe keine Ahnung, woher dies kam. Ich hatte am Vortag und an Wettkampfmorgen sowie auf der Strecke ausreichend getrunken, ich konnte auch kein Energiedefizit haben. Ich hatte nach 2h 1 Salzkapsel geschluckt. War halt nicht der perfekte Tag, den ich mir für heute gewünscht hätte. Dann musste ich den Tag eben so nehmen, wie er sich mir anbot. Ich versuchte das Tempo zu laufen, das machbar war, und obwohl meine Atmung angestrengt ging, so als wenn ich halt Wettkampf laufe, ging der Puls nicht mehr richtig hoch wie zuvor. Komisch. Halt irgendwie „Kreislauf“.

Aber ich wollte den Lauf und die Strecke genießen, also suchte ich nach schönen Laufmomenten. Und ich stellte fest, dass die im Thüringer Wald rar gesät sind. Man läuft halt viel durch den Fichtenwald. Insgesamt habe ich bewusst nur 3 schöne Fernsichten genießen können. An vielen Anstiegen ging ich, aber das taten eigentlich fast alle um mich herum.
Ich teilte den Lauf mental bewusst in kleine Abschnitte: von einem Verpflegungspunkt zum nächsten. Die km-Zahlen dieser hatte ich mir vorsorglich mit Kugelschreiber auf meinem linken Unterarm markiert gehabt. Und dann dachte ich voll Bewunderung an die ganzen Jogmapper, die jetzt auf der Supermarathonstrecke unterwegs waren. Wie konnte man sich solch eine Strecke noch 30 km länger antun? ;-) Was ich sehr schade fand, war die geringe Zuschauerresonanz an der Strecke. Bis auf die Verpflegungspunkte war nicht viel los. Nicht verwunderlich bei einem Landschaftsmarathon, ich weiß. Aber ich habe ganz deutlich für mich festgestellt, dass ich Publikum gern habe, dass ich Stimmung am Streckenrand brauche. Die lenkt von der müde werdenden Muskulatur ab und lässt mir das Laufen leichter erscheinen.

Und hier sind meine schönen Laufmomente: der Trompeter, der am Wegesrand stand und nur für uns Läufer ein Lied nach dem anderen spielte, die eine Kinderhand, die ich abklatschen konnte, die tolle Aussicht, nachdem wir den Skihang hochgelaufen waren, der Leierkastenmann, der an einer Straßenkreuzung stand und spielte und dem ich dankbar zulächelte, die vier klatschenden Männer mitten im Wald: „Und jetzt kommt ein Applaus für Sonnenblume!“, die lila Blaskapelle aus Ilmenau, die an der Kreuzung des kleinen Ortes Allzunah scheinbar nur für mich „Heut´ ist so ein schöner Tag“ spielte.

Ich lief und kämpfe und lief. Und irgendwie kam ich tatsächlich dem Ziel näher. Und immer wenn ich es bergab richtig rollen lassen konnte, stand trotzdem keine wirklich flotte Pace mehr auf der Uhr, obwohl es mir schnell vorkam. Aber das war mir jetzt total unwichtig. Ich wollte diesen Lauf mit den Kräften, die mir heute zur Verfügung standen, zu Ende laufen. Und ich sah, dass ich es unter 5 Stunden schaffen würde, immerhin.

Und die wahren Laufglücksgefühle bescherte mir dann der letzte Kilometer in Schmiedefeld. Als mir ein älterer Herr am Straßenrand zurief, dass es jetzt nur noch ein Kilometer bis zum Ziel sei, begann quasi schon der Zieleinlauf. Ein Streifen der stetig bergaufführenden Straße war für die hochlaufenden Marathonis abgesperrt und auf der anderen Häfte standen und gingen LäuferInnen und Angehörige bergab, die schon fertig waren mir ihrem Wettkampf (Marathonis, Supermarathonis, Halbmarathonis, Wanderer). Und die spendeten frenetischen Applaus und namentliche Anfeuerungen ohne Ende: Sonnenblume, das sieht super aus! Ja, Powerfrau, du hast es gleich geschafft… Ich lächelte breit über das ganze Gesicht und lachte alle an, und ganze viele lachten mich an und klatschten. Und mir traten glatt kurz Tränen der Rührung in die Augen. Keine Muskelfaser schmerzte in diesem Moment. Der Schwindel war komplett verflogen. So wirkt Adrenalin. Oder Endorphin?!

Dann ging es ins Stadion des schönsten Ziels der Welt. Wo war denn nun der Zielbogen? Nein, der war noch nicht zu sehen. Um die nächste Ecke, nein, das dahinten war er immer noch nicht. Rum um die nächste Ecke, ja, dahinten war das Ziel! Hinter dem Flatterband auf der rechten Seite liefen die Supermarathonis ein. Wir Marathonis liefen links. Und kurz vorm Zielbogen stand mein Schatz inmitten der klatschenden Zuschauer und feuerte mich an. Wie schön! Mit einem breiten Siegeslächeln und erhobenen Armen lief ich über die Ziellinie. Ich hatte den Rennsteigmarathon erfolgreich gefinisht! Was für eine Herausforderung. Ich war und bin stolz auf mich!

Und dann ging es nach Kleiderbeutelsuche, Duschen im Duschzelt, Massage, Bratwurst essen, Medaille gravieren lassen, Urkunde ausdrucken lassen zum wahrhaft kultigen Teil des Rennsteiglaufs: der Party im Festzelt. Es war so schön, hier alle Jogmapper wieder zutreffen und ihre Geschichten vom heuten Tage zu hören. Es war eine so wahnsinnig tolle Stimmung! Und wie oft standen wir an diesem Abend auf den Bänken der Bierzeltgarnituren und schunkelten und sangen und tanzten? Das war pure Lebensfreude! Das Rennsteiglied, das Rennsteiglauflied, der Schneewalzer. Ute Freudenberg, Münchener Freiheit, Peter Schilling, Nena… Und dann halt noch mal das Rennsteiglauflied und das Rennsteiglied und Es gibt kein Bier auf Hawaii… Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Danke an alle, die Ihr da wart!

Ich wurde gestern Abend mehrfach gefragt, ob ich den Rennsteigmarathon noch mal laufen würde oder nicht sogar den Supermarathon. Nein, bestimmt nicht. Das war ein harter Marathon. Und es gibt viele andere Läufe, die ich noch gern laufen würde.
Aber diese Party am Abend im Festzelt, die wäre es wirklich Wert, noch mal dort mitzumachen. Na ja, da gibt es ja noch den Halbmarathon…

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

5
Gesamtwertung: 5 (8 Wertungen)

Glückwunsch!

Stark gelaufen, toll gekämpft. Gratulere zu einem tollen Erlebnislauf!

Das mit dem Schwindeln kenne ich eigentlich, wenn ich in Unterzucker komme. Leichtes Drömmelgefühl, bisschen eingeengtes Sichtfeld, Konzentration lässt nach, evtl. etwas fröstelg, Puddingbeinchen. Vielleicht hat die Nahrungszufuhr mit den erhöhten Kraftbedarf des Traillaufens im Vergleich zur Straße nicht 100% gepasst? Oder war vielleicht doch die Volksmusik schuld, Du solltest den Schneewalzer doch erst abends mittanzen ;-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Na, da kannst du aber auch

Na, da kannst du aber auch wirklich stolz sein. Fetten Glückwunsch!
Und vielen Dank für deinen stimmungsvollen und ehrlichen Bericht.
So viel Volksmusik wäre zu viel für mich.

Gruß

Sirius
...der lieber rockig rennt.

Boah, wie toll.

Respekt zu der Laufleistung, der ehrlichen Selbsteinschätzung unterwegs und der konsequenten Umsetzung des "es ist wie es ist". Und vielen lieben Dank für die Mühe des ausführlichen und emotionalen Berichtes und des Mitnehmens auf die Strecke und auf die Party.

:-)

Man kommt ja glatt selbst ins Überlegen...

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Wow

Man hat das Gefühl jeden einzelnen Kilometer neben dir gelaufen zu sein. Fichte rechts, Fichte links - hat nicht MC damals so etwas geschrieben?
Glückwunsch liebe Sonnenblume!
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LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

Erstmal:

Glückwunsch zu Deiner Leistung!
Wenn Du wirklich nicht mehr am Rennsteig den M bzw.SM laufen willst, bitte tu Dir den 1/2M nicht an.
Das ist von vorn bis hinten, etwas übertrieben gesagt,wie beim M am Hohlweg.
Das macht keinen Spass.

wieder solch ein Gänsehautblog

Es ist sehr schön, bei einem Event an den Start zu gehen, an dem auch du dabei bist. Denn wenn ich deinen Blog jetzt lese, ist es, als liefe ich wieder auf der Strecke, wenn es auch nicht ganz genau dieselbe gewesen ist. Wunderbare Erinnerungen kehren vor das geistige Auge zurück, bin wieder völlig gerührt.
Liebe Anja, du hast Großartiges geleistet. Mannometer, dein "erst" vieter Marathon und dann gleich so ne Hausnummer!!! Ganz herzlichen Glückwunsch zum tollen Finish und zum tollen Erlebniswochenende überhaupt!!!
Wir müssen (nach ausgiebiger Regeneration) unbedingt mal wieder am Deister rocken und uns gegenseitig dabei unser Rennsteig-Lauferlebnis erzählen;-)))

Lieben Gruß
Tame

Tolle Leistung, herzlichen

Tolle Leistung, herzlichen Glückwunsch... mal schauen ob du nicht doch noch mal willst ;-)

Oh ja der Rennsteig hat

Oh ja der Rennsteig hat seinen eigenen Charm. Wie hieß es letztes Jahr "Hart aber schön." Und die Party ist vom aller feinsten. Irgend wie kratzt meine Stimme heute auch noch.
Das mit dem Schwindel ging mir letztes Jahr so. Bis ich irgendwann merkte das die Gels mich zu sehr hoch puschen, um nach etwa 20 minuten dann abzusacken. Irgendwie bin ich dann letztes Jahr auf Schmalzbrot umgestiegen und das war dann perfekt. Dieses Jahr hab ich dann nur Schmalzbrot und Schleim zu mir genommen und hatte mit Schwindel keine Probleme.
Es war schön dich endlich mal kennen zu lernen.
Bisste sicher das du nächstes Jahr nicht den Supermarathon laufen willst? Könntest den ja janz jemütlich mit mir laufen. :-) So Genusslangstreckendauerlaufquasselmässig. :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Das Ergebnis zählt!

Es scheint wohl nicht Dein Tag gewesen zu sein. Oder Du hattest tatsächlich zuwenig Berg in der Vorbereitung? Aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen - so strukturiert, wie Du trainierst.
Wie auch immer: Du bist um eine Erfahrung reicher, um die zumindest ich Dich ein klein wenig beneide. Ob meine Gräten mir jemals so einen Lauf ermöglichen werden - wer weiß.

Du hast es geschafft und bist ohne Blessuren in einer tollen Zeit über diese Strecke gerannt! Das finde ich großartig!!!
Liebe Grüße aus der Ferne, WWConny

Stolz auf dich

Na, aber ich bitte drum! Du hast den Marathon akribisch vorbereitet und super gefinished, also darfst du wohl ganz zu Recht stolz auf dich sein. Ich bin es jedenfalls ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Dicken Glückwunsch

Du hast ihn gerockt und dich nicht klein kriegen lassen. Du hast den Tag genommen, wie er kam.

Dieses Erlebnis kann dir keiner mehr nehmen. Sei ganz zurecht stolz auf dich.

Gruß Nicole

Glückwunsch!

Liebe Sonnenblume2,

das ist ein wunderbarer Bericht von einem beeindruckenden Lauf. Das hast Du großartig hingekriegt, Du kannst echt kämpfen. Mir gefällt ja besonders gut Deine Sammlung der schönen Laufmomente und der Zieleinlauf. Wow!

Meine allerherzlichsten Glückwünsche!
yazi

Klasse !

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Lauf. Starke Leistung und super gekämpft.

In Wirklichkeit ist das ja schon ein "kleiner" Ultra mit 43,5km Länge und dem harten Profil.

Erhol dich gut.

Liebe Grüße
Uli

Glückwunsch!!

Zuerst einmal finde ich, hast Du das großartig gemacht.Ich finde auch die Zeit super. Und toller Bericht!! Das mit dem Schwindel hatte ich übrigens auch einmal bei einem Halbmarathon. Keine Ahnung, warum und wieso. Kam danach nie wieder.

Vielleicht jetzt für den Herbst einen schönen flachen Stadtmarathon mit viel Publikum anpeilen? Das wärs doch ....

Erst mal Gückwunsch

zum hart erkämpften Ergebnis. Nee, an mangelndem Training und mangelnden Höhenmetern liegt es sicherlich nicht. Der Warnung vor dem HM kann ich mich nur anschließen - Du wirst als "Ersttäter" ganz hinten einsortiert und es ist einfach nur Stau.

Schwindel: eine Salzkapsel war vielleicht etwas wenig - und die braucht ja auch, bis sie ankommt. Weiß ja nicht, was Du so unterwegs zu Dir genommen hat - nimm lieber was "langkettiges" als "kurzkettiges".

Ja, anstrengender als ein Straßenlauf ist das auf jeden Fall. Es war ja auch - wie schon vorher bemerkt - ein Ultra und kein Marathon. Mit einem nicht einfachen Profil.

Wenn Dir Menschenmassen beim Lauf mehr liegen, dann solltest Du eher bei Stadt-Events laufen.

Erhol Dich gut, sei stolz auf Deine Leistung (hart erarbeitet schon im Vorfeld, wenn ich an Deinen Termin-Eiertanz denke) und überleg Dir schon mal ein schönes, neues Ziel!

Glückwunsch zum Finish und

Glückwunsch zum Finish und danke für den schönen Bericht :-)

Der Wahnsinn

Herzlichen Glückwunsch! Super Leistung, da kannst du wirklich soo stolz auf dich sein! Und ein toller Bericht, danke fürs "mitnehmen". ;)

Liebe Sonnenblume,

ich hatte gehofft und vermutet, dass Du weniger kämpfen und mehr genießen kannst. Du warst bestens trainiert.
Dennoch hast Du am Samstag das BESTE daraus gemacht.
Und das Zelt hinterher, lässt zum Glück alles schnell vergessen :-))
Aber eines musst Du mir versprechen, tu Dir nicht den HM dort an! Dann geh lieber auf direktem Weg ins Zelt.
Hier ein Blog. Nur so zur Erinnerung... ;-) http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/264914
LG und Glückwunsch, KS

Tannenkoller

Oh ja, ich weiß genau, was du meinst! Damals bei meiner ersten Teilnahme hätte ich auch niemals gedacht, dass noch drei weitere folgen sollten! ;-) So gesehen ist der Rennsteiglauf landschaftlich bis auf 2-3 Ausnahmen wirklich nicht der Bringer. Was einem immer wieder zurück an den "Ort des Verbrechens" geführt hatte, bzw. hoffentlich nächstes Jahr führt, war nicht nur die Party, sondern auch die Atmosphäre, die netten Helfer, die vielen Schlemmerstände, das oftmals überraschende Wiedersehen mit vielen Läufern, die man im Laufe der Zeit bei irgendwelchen anderen (Ultra-)Marathons kennengelernt hatte. Vor dieser immergrünen Kulisse muss man sich eben selbst unterhalten! ;-)

Kreislaufprobleme habe ich ja auch immer wieder mal, vor allem dann, wenn ich nicht an ausreichende Energiezufuhr gedacht hatte. Während eines Ultras habe ich oftmals keinen Appetit und muss mich somit immer zwingen, etwas aufzunehmen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Finish! Schön, zu "hören", dass du einer weiteren Teilnahme - wenn auch auf einer anderen Distanz - zumindest nicht mehr ganz abgeneigt bist. Wobei der HM allerdings sehr überlaufen sein soll. Dann vielleicht doch lieber den Supermarathon! ;-))

Boah...meinen

Boah...meinen allerherzlichsten Glückwunsch!
Hart gekämpft, super gefinished, was will Frau mehr? Und ja, du kannst mit Recht stolz auf dich sein!
Ich freue mich sehr, dich im Ziel getroffen zu haben, ich wäre enttäuscht gewesen, wenn es nicht geklappt hätte. Und ob du diesen Lauf nochmal laufen willst oder nicht...warte mal ein paar Tage und lass dich dann nochmal fragen :-)))

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Vielen vielen Dank

für eure Glückwünsche und eure Gedanken.
Also das mit dem Energiedefizit kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Ich hatte die Tage vor dem Lauf gutes Carboloading betrieben. Am Vorabend ja die Thüringer Klöße UND einen dicken Thüringer Pfannkuchen - ich war so pappensatt! Am Morgen gab es 3h vor dem Start 3 Brötchen (mit Käse, mit Honig und mit Zuckerrübensirup) und 1/2h vorher noch 1 Banane und 3 BCAA-Kapseln. Während des Laufes habe ich ab km10 alle 5km ein Isogel genommen und an allen drei VPs, an denen es Haferschleim gab auch einen Becher Schleim, zudem jeweils einen Becher Tee und einen Becher Wasser (na ja, die waren eher halb voll) an jedem VP und dann nach 2 und 3 1/2h eine Salzkapsel. Gefühlt habe ich mehr Kalorien aufgenommen, als ich beim Laufen verbraucht habe ;-)

Eine Idee ist mir noch gekommen. Vielleicht war der letzte 30er zwei Wochen vor dem Wettkampf zu viel? Vielleicht braucht mein Körper nach so einem langen Kanten eine längere Regeneration als 13 Tage.
Das werde ich bei meinem nächsten Marathon jedenfalls berücksichtigen. Und der steht auch schon fest: im Herbst gibt es einen Stadtmarathon - in Frankfurt. Bin schon seit Dezember angemeldet :-)

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Dass mit der positiven ...

... Energiebilanz würde ich aber auch voll unterschreiben! Aber du hattest Glück. Einmal ist kein Mal. Man sah es dir wirklich nicht an. ;-)
Die schweren Beine könnten durchaus auch aus der ersten Hälfte resultieren. Gerade in die leichten Anstiege nehmen zu Beginn vollkommen unbemerkt Substanz. Da geht es einem schließlich noch gut. Da merkt man wirklich nicht, wie man Kraft verknallt. Das geht selbst schnellen und erfahrenen Leuten schnell mal so.
Aber genau das ist es ja dann: damit umgehen können. Und das hast du bestens hinbekommen!
Gratulation zu diesem hart erkämpften Lauf!
Belohnt haben wir uns ja dann ausgiebig!
;-)
Reschbeggd nochmal an deinen Männl! Der hat wirklich heldenhaft gekämpft. Das war auch ganz großer Sport unter stark erschwerten Bedingungen - so als Fahrer. ;-))

Großer Kampf


Ich denke mal , wenn man den Rennsteig noch nie gelaufen ist, kann man sich überhaupt kein Urteil darüber machen. Deshalb fällt mir auch nix mehr dazu ein. Großen Respekt von mir , wie Du Dich durchgebissen hast ! Nächstes Jahr bin ich auch dabei....fest vorgenommen, regeneriere gut und dann geht es ja schon weiter, die Tria- Saison beginnt. Gruß Maik

gestrahlt wie eine sonne...

...hast du im zelt! zurecht! klasse gelaufen. da soll nochmal einer sagen, wir flachlandtiroler können keine berge ;-)
an sich ist der letzte 30er zwei wochen vorher voll ok. auf jeden fall für einen flachen stadtmarathon.
der rennsteig mit den höhenmetern ist einfach eine andere belastung, ungewohnter für uns aus dem flachland. es ist schwieriger, einen laufrhythmus zu finden, evt. macht sich das bei dem einen oder anderen auch kreislauftechnisch bemerkbar...
____________________
laufend gratuliert sonnenblume herzlich: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Meinen Glückwunsch zum ...

... Durchkämpfen mit deinen körperlichen Problemen
... sehr emotionalen Ziel-Einlauf
... Finish des Rennsteig-Marathon in dieser Ziel-Zeit !

Am Live-Ticker habe ich deine irre Laufleistung verfolgt,
da war das schon sehr beeindruckend, doch mit deinem
Blog ist das noch viel emotionaler !!!

Einfach TOLL und KLASSE GELAUFEN ! - Glückwunsch an Dich

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

nanu, hier hatte ich schon

nanu, hier hatte ich schon längst was gepostet...? Ok, also ganz verspätet noch einmal ganz viele liebe Glückwünsche, du hast das auf Sonnenblumen-Art ins Ziel gekämpft, Hut ab vor dieser Riesenleistung, ich freu mich für dich!
Und über einen ehrlichen Bericht, es ist nun einmal nicht jeder Tag gleich und jeder Lauf gleich schön, sei er noch so traditionsreich und landschaftlich-romantisch beschrieben. Ich kann mir vorstellen, genauso zu empfinden... umso schöner, daß es vor allem die Menschen waren, die dir den Lauf trotzdem unvergeßlich gemacht haben!

LG britta

Danke, Britta!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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