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Benutzerbild von granreserva

Hach ist das schööön, wenn man nicht mehr im Krankenhaus liegen muss, sondern wieder laufen kann. Letzten Freitag musste ich ja nochmals unters Messer. Das schönste war der Freitag Nachmittag, nachdem ich im Aufwachraum mich nach gefühlten 2 Stunden mal bemerkbar machen konnte, und ein leckeren Opiat-Cocktail in die Venen gejagt bekam. Fühlt sich dann so an, als wäre alles in allerbester Ordnung.

Am Samstag, 3.5.standen dann die ersten Spaziergänge auf dem Flur auf dem Programm, nachmittags auch mal kurz Frischluft schnappen.

Sonntag, 4.5. habe ich mich dann zu ersten richtigen "Spaziergang" vor dem Mittagessen verabschiedet, 5km in ca 40 min. Mit Schnappatmung, aber der Arm war völlig einverstanden, hatte morgens auch die letzte Schmerztablette genommen. Das war also schon mal ein vielversprechender Wiedereinstieg in das Trainingsgeschäft.

Kleine Bemerkung am Rande: Das Wortspiel mit dem Ziel meines Trainings im Blogtitel klingt ja ein wenig, als würde ich mir Hoffnungen machen, am Zugspitztrail um die erweiterte Spitze mitlaufen zu können... Dem ist natürlich nicht so, aber ins Training muss eben ein bisschen Zug rein, damit ich überhaupt ankomme ;-)

So geschehen im weiteren Verlauf der Woche. Montag, 5.5. nach der Entlassung aus dem Krankenhaus eine schöne 30km Runde mit etwa 700 hm in 3:24. Immer noch etwas kurzatmig, der Puls bleib aber einigermaßen ruhig bei 71%. Narkosegase abatmen sowie Thrombose- und Dekubitusprophylaxe nannten wir das in der Ausbildung ;-)

Ha, am Dienstag habe ich mal gemerkt, wo meine Grenze ist. Und zwar wollte ich die Entlassung mit einem Doppeldecker feiern, den zweiten morgens nüchtern mit nur Wasser bei. Schwören je viele drauf. Geht bei mir gar nicht. Nach gut 10km war der Ofen aber sowwas von aus, weniger die Beine als der Stoffwechsel gingen mir in die Knie, ich fror, leicht engeschränkte Sicht. Der Besuch beim ansässigen Drogeriemarkt mit Gel- und Riegelkauf brachte auch keine wesentliche Besserung, sodass ich noch den Rest der ersten Runde nach Hause geschlichen bin und mir die zweite geknickt habe. 16 km in 1:42, 6:42er Pacee in der Ebene, so langsam war ich lange nicht ;-) Ich kann zwar recht lange ohne Zwischenmahlzeit, aber ohne Frühstück geht bei mir gar nicht. Da im Moment die Prioritäten auch etwas anders sind, nämlich die Beine an die lange Laufzeit zu gewöhnen habe ich beschlossen, erstmal auf meinen sehr robusten Magen zu bauen und das Nüchternlaufen behutsam ab Juli mal anzugehen.

Am Mittwoch wusste ich nicht so recht, ob ich schon wieder fit für was längeeres bin nachnmeinem Hungereast vom Vortag. Hatte aber die Schuhe für den ZST bekommen, en paar Salomon Fellraiser. Dere wollte natürlich getestet werden. Die ersten 12 km mit 500 hm hat er mich schonmal weitestgehend übeerzeugt, toller Grip, in den sehr dünnen Socken die ich trug etwas zu weit, das könnte aber passen, wenn ich etwas dickere Socken nehme. Der Stoffwechsel schien auch wieder im Lot zu sein, sodass ich drei Stunden später nochmals für 1000 hm kreiseln ging. So kam ch auf insgesamt 38km mit 1500 hm in 4:45. Vor Allem diem letzte Stunde war richtig gut, da "lief der Diesel" wieder. Die Steigezeiten an meinem Trainingshügel (125 hm) schwankten zwischen 9:30 und 10:30, wobei die langsamsten nicht am Schluss waren. Pulsschnitt bei 73%, ist bisschen hoch vielleicht aber noch akzeptabel.

Nachdem ich vom Dienstag gelernt und den Donnerstag ausgelassen hatte standen heute 31 flache km an, für die ich genau 3h brauchte. Ich merke aber deutlich die Belastung dieser Trainingswoche in den Beinen und freue mich auf ein ruhiges Wochenende. Summasummarum kamen diese Woche 120 km mit 2200 hm zusammen, 13,5 Stunden habe ich dafür gebraucht.

Die nächste Woche wird ganz ähnlich aussehen denke ich, vielleicht die hm noch etwas steigern. Dann folgt eine Woche mit deutlich reduziertem Umfang, bevor ich in den beiden verbleibenden Belastungswochen 2-3 echte lange Doppeldecker und einen ganz langen Lauf machen möchte. Wenn die Gesundheit hält, was bisher sehr gut aussieht :-)

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Nüchterläufe

gehen bei mir auch gar nicht, etwas muss in den Magen, sonst gehe ich in die Knie...

Hut ab vor deinem Pensum!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Coole Thromboseprohylaxe!

Andere Leute müssen sich dafür ihre Rettungsringe punktieren... ;-)

Wenn man kein Typ für Nüchternläufe ist,

wüsste ich nicht, wofür man das extra trainieren sollte? Da hätte ich eher Angst, dass mein Stoffwechsel an den Muskeln knabbert, um das bisschen Glukose zu bekommen, das er für die Fettverbrennung braucht. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Ansonsten: sehr schicke Dekubitusprophylaxe ;-)

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Dass nüchtern

nicht viel geht bei mir war mir eigentlich bewusst. Musste ich mir offenbar aber nochmals ganz klar beweisen... Aber gut zu hören, dass es mir nicht allein so geht, strider, und dass man als Nicht-Nüchtern-Läufer auch erfolgreich Ultras rennen kann :-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Ja die Rettungsringe

hammsemir auch malträtiert. Dachte, wär dann doch sinniger was zu tun, damit diese verschwinden ;-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Nachgedacht

habe ich darüber auch nicht besonders vielleicht hast Du Recht. Man sieht halt so, was die Anderen machen und ich wollte das ebenfalls mal versuchen. Werde mich wohl eher auf "essen beim Laufen" trainieren verlegen, zumindest bei einigen meiner langen Läufe.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Es macht schon mal Sinn.

Gerade, wenn Dein Ziel das Ultralaufen ist, wirst Du nach ein paar Stunden
immer mal in eine Phase kommen, wo Du zu wenig gegessen oder getrunken hast und dann kommt der Einbruch und wenn Du es schon erlebt hast, spürst Du es und kannst vorher reagieren...vielleicht.
Man sollte es nur nicht übertreiben und gewöhnen kann man sich auch ein wenig dran, muss man aber nicht.

Das Essen (vor allem was?!) sollte man genauso trainieren bzw. herausfinden, was am besten funktioniert! Soll ja welche geben, die auf Bier laufen oder Salami und Käse! ;o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Wie sich unterzucker anfühlt

weiss ich eigentlich gut, wie er sich ankündigt ebenso. In den letzten langen Läufen (die Meisten ohne Unterwegsverpflegung und bis 3,5 Std.) gingen in etwa an die Grenze, an die ich ohne Essen komme. Ich denke aber, dass man wenn man es schon merkt, dass man zu wenig gegessen hat, man nicht mehr schnell genug nachfüllen kann, ohne dass de Leistung erstmal stark zurück geht. Je früher man es merkt, desto kürzer und kleiner ist der Leistungsabfall natürlich. Und unterwegs leerlaufen ist für mich zumindest auch definitiv etwas Anderes als nüchtern loszulaufen, ich merke da vom ersten Schritt an, dass ich was essen müsste. Heisst also quasi, ich habe eine gute Stunde Zeit vom ersten Merken bis der Ofen endgültig aus ist ;-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Klar kann das ne Typfrage sein, ...

... Ich denke aber, dass da ne Menge Gewöhnung bei ist. Nen Schluck Wasser und los. Da geht mittlerweile auch ohne weiteres Trinken nen 30er. Aber ich mag sie eigentlich auch nicht diese Läufe ohne Futter - vor dem Lauf.
Während des Laufs gibt es selten was zu Futter und zu trinken maximal Wasser. Ok, zum Gewöhnen auch ab und an mal ne lange Einheit mit Chiasamen und die gibts dann nicht nur mit Wasser angelöst. Da kommt dann für den Geschmack auch Fruchtsaft rein.
ZUT is das Ziel? Super! Dann sehen wir uns ja.
;-)

Ist auch eine Frage der Belastung

Wenn ich morgens vor der Arbeit laufe, laufe ich immer nüchtern bzw. mit
nem Schluck Wasser vorher. Da erwarte ich auch keine Höchstleistungen bzw. da würde ich niemals Intervalle oder TDL laufen können.

Nach der Arbeit, wenn das letzte Essen in der Mittagspause, also vor 5-6 Stunden war, dann geht das trotzdem mit Intervallen oder TDL. Das Futter danach schmeckt dann umso besser! ;o)
Das sollte aber wirklich jeder so machen, wie er am besten klar kommt.
Jeder Stoffwechsel ist anders.

Ich denke einfach, es werden Phasen kommen, vor allem bei Ultras, wo das mal eben aussteigen, wenn der Magen streikt oder das Futter nur noch durchflutscht o. ä. (frag den Schalk bzgl. UTMB) nicht so einfach geht und dann geht man und wartet auf Beruhigung, auf Energieresorbtion, einfach darauf, dass es wieder besser wird...das sind die tieferen Löcher, vor denen kein Ultra sicher ist. Da muss man den Körper und seine Reaktionen und Grenzen echt kennen und wissen, wie man schnell wieder auf den Damm kommt oder wann man tatsächlich Hilfe braucht.
Sowas kann man natürlich nicht deckend trainieren, sollte man auch niemals tun, aber das Nüchternlaufen ab und an ist da wertvoll als Erfahrung. Gesund ist es sicherlich nicht.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Wenn

ich nüchtern laufe schaffe ich exakt 3 km. Dann ists vorbei. Ich hab mich so dran gewöhnt das es ohne nicht geht.

Ich merke auch relativ gut wann es kritisch wird und kann dann je nach Situation meinen Speicher auffüllen bevor er in den Keller oder noch drunter absinkt.
Und unter normalen Umständen wirst Du bspw. beim ZUT nicht in die Falle geraten denn die Abstände sind doch recht ok, finde ich.

Hab auch mal, wie Schalk, den Chiasamen ausprobiert. Komm damit ganz gut zurecht. Obwohl ich persönlich immer noch auf meine selbstgebastelten Riegel schwöre weil ich da halt nur die Sachen reinmache die ich wirklich mag und von denen ich weiß das ich sie vertrage (Nüsse, Rosinen, Fleischwurst, Bier, Chili, Rosmarin, Kidneybohnen und für den Geschmack etwas Leberkas)Sollte danach jemand hintermir laufen hatt er halt Pech ;)

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

Vieelleicht sogar eher

eine Glaubensfrage? Auf der einen Seite ist es sicher wichtig, den Körper dazu zu bringen, möglichst effektiv seine Energiespeicher anzuzapfen beim Laufen. Auf der anderen Seite bringt das ja ab einer gewissen Wettkampfdauer nichts mehr, da muss man essen, die 14-16 Stunden, die ich am ZST rechne gehören da sicher dazu. Ergo wäre es sinnvoll, Darmaktivität beim Laufen zu "trainieren", damit dieser sich nicht fragt was das denn soll und anfängt zu rebellieren.

Ich werde bis zum ZST beides trainieren in meinen langen Läufen, mit und ohne Futter. Aber nüchtern vorerst nicht, die Gewöhnung, wenn sie denn möglich ist, bekomme ich in 6 Wochen eh nicht mehr hin.

Freue mich auch schon sehr, Dich und viele andere Jogmapper in Grainau kennen zu lernen ;-)

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Huaaargh

mit der Mischung trainierst Du Dir ne Elefantenhaut in den Magen, da kannst dann zur Not auch Deine Schuhsohlen futtern ohne dass der Magen rebelliert ;-)

Nachtrag zum letzten Blog: Mit Stecken geht noch nicht wg. Arm :-(. Koordinativ kein Problem (Lang- und Tourenskilauf, auch wandern mit Stöcken). Werde es wohl in den letzten 4 Wochen noch machen, mich aber größtenteils auf die Beine verlassen müssen. Rucksack habe ich auf bei den längeren Läufen, ist soweit auch kein Problem.

Wenn Du mit weniger hm auskommst beruhigt mich das sehr, bin ja eh nicht der, der sich verbissen an die eigenen Vorgaben hält ;-). Wenn es läuft, dann auch mit 4000 hm in 1 oder 2 Wochen der Vorbereitung, wenn nicht eben nicht. Flache km waren in der ersten Belastungswoche kaum, das werde ich vermutlich im zweiten Zyklus genau so halten, jetzt in der zweiten Woche sind auch gut 45 ganz flache km dabei gewesen, zuzüglich der Flachstücke beim Kreiseln. Nur wenn ich pendle ist komplett rauf oder runter.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

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