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Hallo zusammen,

seit langem schaffe ich es nicht mehr, so regelmäßig zu laufen, wie ich gerne möchte. Im Grunde könnte ich nur zwischen 20:00 Uhr und 5:30 Uhr wirklich laufen. Nur: Abends bin ich fertig und falle wie tot aufs Sofa und morgens komme ich nicht raus. Und um 6 Uhr muss ich schon das Haus verlassen.

Wie schafft ihr es Familie und Laufen zu vereinbaren? Und Familien-Abendessen um 18:30 Uhr und Laufen am gleichen Abend? Vor allem, wenn ihr keinen Rückhalt in der Familie findet und als spinnert angesehen wird.

Wäre um alle mögliche, erfolgreichen Lösungen dankbar.

Ach ja, mein Ziel - sehr langfristig - wäre mal ein 100km-Lauf und ankommen, dass nähergelegene eine 50km-Lauf; jeweils alleine, keine Wettkamppf. Aus dem Alter (44) bin ich raus.

Ich hätte gedacht, dass ein Tempotraining über 1h Mitttwochs, ein möglichst langer Lauf am Samstag (>2h, 20km und steigernd bis durchnittlich 35km) und ein "Auslaufen" am Sonntag oder Montag über 1h vielleicht reichen könnten.

Meine aktuelle Zeit wären ca. 55' auf 10km und ca 2h auf den HM.

Ich hoffe mit diesem Posting, dass ich sehe, dass mein Ziel tatsächlich möglich ist. Denn Laufen muss ich - alles andere klappt nicht wirklich.

Danke, Ingo

Ganz ehrlich???

Training für 100km, wenn deine Familie nicht mitzieht, kostet dich entweder das Training oder die Familie. Unke ich jetzt mal. Und wenn du abends nicht willst oder kannst und morgens zu früh ist (und Mittagspause usw wohl auch entfallen) seh ich keine Luft. Zweimal 1 h und ein langer Lauf am Samstag reciht für 10km bis HM, darüber aber wohl kaum. Auf lange Sicht wirst du deine Familie mit der Lauferei versöhnen müssen.

Ansonsten die üblichen Tipps. zur Arbeit laufen und/oder zurück. Mittagspausen nutzen, früher aufstehen, spätabends laufen (Stirnlampe). Wochenenden koppeln: Familie fährt mit Auto zum Freizeitziel, du läufst hin. Familie fährt Rad, du läufst. Das übliche halt.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hi Ingo...

...Ja recht hast du. Laufen musst du schon alleine! Um dir wirklich klar zumachen, wie du das mit deinem jetzigen Timing in den Griff bekommen willst, geht hier nur sehr vage raus hervor!

Du hast ein Ziel(100km) dann trainiere auch dafür. 100km ist kein Marathon Training, es ist zwar kein riesen Unterschied zu einem vernünftigen Marathontraining, "nur MEHR"!

Warum nur, trainiert die Masse bis zum Halbmarathon!? Weil die Trainingsschinderei zu aufwendig ist...

Sag uns mal deine Arbeitszeiten und wie weit entfernt diese von deinem Zuhause liegt? Wann und wie lange du Mittagspause hast usw.

Ja und natürlich, wann willst du den 50iger und 100er laufen.

Gruß,

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Zu den Tipps und Hinweisen

von Strider und Kawi kannst Du noch überlegen, ob Du die Kids zumindest gelegentlich einbeziehen kannst. Kannst Du sie im Babyjogger mitnehmen oder können sie Dich ab und zu auf dem Fahrrad begleiten, gewinnt Deine Frau etwas Freizeit.

Meine Frau ist auch nicht immer begeistert, wenn ich zu einem längeren Lauf aufbreche, aber sie akzeptiert es. Wobei die 38 km im Mittelgebirge am letzten Sonntag schon etwas länger waren, als üblich. Wenn dann gelegentlich noch ein Ultrawettbewerb als Trainingslauf dazu kommt, muss ich davor und danach schon ein paar Abstriche machen.

Ich hatte das Glück, dass ich den trainingsmäßigen Aufbau für solche Läufe wie den Transalpine Run mit Ultras bis fast 80 km in alpinem Gelände machte, bevor unsere Zwillinge (jetzt 2,5 Jahre alt) auf die Welt kamen. Trotz des aus damaliger Sicht reduzierten Trainings habe ich meine beiden 100-km-Läufe (Zugspitz Ultratrail und Eiger Ultratrail) hinbekommen, als die Kinder schon auf der Welt waren. Der Lauf am Eiger war sogar auch nur ein Vorbereitungslauf auf den UTMB.

So schön es ist, die Kids in der Gegend herumspringen zu sehen, ist es schon etwas schade, dass sie kaum noch im Babyjogger mitkommen wollen. Als sie noch regelmäßig dabei waren, genoss es meine Frau, die ganze Mannschaft für eine Weile vom Hals zu haben.
Immerhin haben sie an Ostern ihren zweiten Halbmarathon als blinde Passagiere im Babyjogger gefinisht.

Seit die Kinder nicht mehr mitkommen wollen, kam es schon mal vor, dass dass ich um 21 oder sogar erst gegen 23 Uhr zu einer Runde aufbrach. Zwei Mal habe ich zu so drastischen Maßnahmen gegriffen, wie morgens mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, abends nach Hause gelaufen (24 km einfache Strecke), am nächsten Morgen ins Büro gelaufen und abends wieder mit den Fahrrad nach Hause zu fahren.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Anschließend zu den oben

Anschließend zu den oben erwähnten Tipps: 1-2mal in der Woche könntest du deine Familie zwar beim Abendessen begleiten selbst aber nur was trinken, dann laufen und danach essen. Dein sportliches Vorbild erhöht übrigens die Wahrscheinlichkeit, dass deine Kinder später Sport treiben. Diese Vorbildfunktion finde ich gar nicht so unwichtig.

Die Arbeitszeiten sind

Die Arbeitszeiten sind eigentlich human, da ich als Lehrer zwar um 7:30 anfange, aber oftmals um 13:30 schon wieder aus der Schule kommen kann. Den Rest an Vorbereitungen und Korrekturen (nein, wir Lehrer haben Nachmittags nicht frei) kann ich dann selbst bestimmen. Aber es gibt halt den ein oder anderen Nachmittagstermin.

Meine Schule ist ca. 40km entfernt und ich wollte das Laufen von der Schule nach Hause schon mal als Trainingslauf miteinplanen.

Der Zeitpunkt der Läufe habe ich nicht festgelegt, da ich ja an keinem Wettbewerb mitmachen möchte, sondern nur für mich Laufen möchte.

Und die Kinder sind 9-15 und können nicht mehr mitgenommen werden.

Noch eine Idee für eine mögliche Trainingsaufteilung?

Ingo

Hmmm...

zwar nachmittags nicht frei, aber flexibel. Meines Erachtens ein Riesenvorteil im Vergleich zu den klassischen 9-17-Uhr Jobs. So könntest du z.B. die Korrekturen auf die Abendstunden legen, denn hierfür brauchst du ja kein Tageslicht! Es sei denn, du bist Kunst-Lehrer o.ä. ;-)

Zu meiner Zeitplanung, klassischer Büro-Job, z. Zt. zweigeteilt, d.h. der Hauptjob 75 % und 25 % "Feuerwehr" eine Etage über mir, wobei die Arbeitszeit wegen meines Anfahrtswegs (45 km einfach) auf Mo.-Do. verteilt ist. Arzttermine o.ä. werden dann auf freitags gelegt, wenn möglich. Sonstigen Alltagskram erledige ich auch abends nach der Laufrunde, also wenn's dunkel ist (s.o.).

Arbeit Mo.-Do.: 7:00-17:30 Uhr. Entweder laufe ich "zwischen den beiden Jobs" dann ist natürlich noch später Schluss, oder jetzt wo die Tage wieder länger sind direkt nach Feierabend zu Hause. O.k., meine Brut ist erwachsen (also knapp 20 und 22 Jahre) und mein Schatz kommt auch oft nicht vor 19:00 Uhr nach Hause, da geht das. Wobei man dazu sagen muss, dass ab dem Teenie-Alter eine sturmfreie Bude immer willkommen ist...
;-))

Ganz Ehrlich, Part 2

Ich sehe das so wie Strider, nur wenn Du Dich Abends nicht vom Sofa bekommst und Morgens zu früh ist... wie willst Du dann Deine innere mentale Komfortzone verlassen um 100km zu finishen?
Iss mit der Familie um 18:30 Uhr, stopf Dich nicht voll, und zu Tatortbeginn (oder GNTM, DSDS oder whatever)läufst Du - Du wirst sehen, Du verpaßt nicht viel...;-)
Und meine Erfahrung ist, wenn Deine Familie mitkriegt, daß Du mehr Energie aus dem Laufen mitnimmst, als Du reinsteckst und damit zufriedener und ausgeglichen bist, und Dich um eine "Sport-Familien-Bilanz" bemühst, dann versteht sie das alles zwar weiterhin nicht, akzeptiert es aber wahrscheinlich.

Bleib dran, Grüße Fritze


"To finish, you have to start!!"

Schwieriges Thema!

Nochmal ehrlich: Verabschiede dich von dem 100-km-Ziel. Zumindest vorerst. Die Familie hat halt auch ihre berechtigten Ansprüche. Die Kinder werden irgendwann größer und selbstständiger. Bis dahin kann man wunderbar mit 10ern, HMs und von mir aus auch Marathons Spaß haben. Letzteres ist schon aufwändig genug. In 5 Jahren kannst du die 100 km immer noch ins Auge fassen. So viel Zeit muss sein.

Ich bin in deinem Alter erst mit dem Laufen angefangen. Da waren meine Kids 14. Vorher hätte ich gar keinen Kopf dafür gehabt, zumal ich auch noch eine Nebensportart betreibe.

Gruß

Sirius
...der aber immer noch keine 100 km rennt.

nochmal ich

auch Lehrerin allerdings selten vor 15 Uhr aus der Schule...

Drei Freistunden am Stück (ja, habe ich im Stundenplan...)? Laufsachen mitnehmen, auf Toilette umziehen, ein paar Ründchen drehen, Katzenwäsche und wieder umziehen. Passt. Als Nichtsportlehrerin habe ich keinen Anspruch auf die Lehrerdusche (aber vielleicht hast du da mehr Glück). Ebenso Konferenzpausen u.ä. Meine Schüler haben sich auch daran gewöhnt ;-)

Kinder zwischen 9 und 15 können nicht mitgenommen werden??? Meine beiden Jüngsten sind fast 9 und 15. Die 9 jährige begleitet gerne per Fahrrad (und transportiert voller Stolz die Banane oder die Flasche). Die 15 jährige kommt schon mal mit, wenn es nicht zu lang ist (Wettkampfschwimmerin aber keinen Meter laufen...). Meine jetzt 17 jährige ist mit noch 15 mit mir ihren ersten Halbmarathon gelaufen. Heute dreht sie mit mir am Wochenende ihre Runden, da sie unter der Woche jetzt woanders lebt. Geht alles.

Lange Läufe kann man auch splitten. Natürlich ist es am Stück effektiver, aber besser geteilt als gar nichts. Zusammen haben wir fünf Kinder, da muss organisiert werden ;-) Also am Wochenende vor der (eh bis 9 Uhr schlafenden) Brut flotte 15km absolvieren und auf dem Rückweg die Brötchen mitbringen. Und dann im Lauf des Tages oder abends die zweite Hälfte laufen.

Gut sind auch Rundenläufe (da laufen auch die Kinder gerne mal mit) oder Bahntrainings (kann jeder nach seinem Tempo laufen). Und wenn doch mal Wettkampf, da lassen sich auch mehrere am Stück absolvieren: 5km schnell alleine und mit Kind 10km langsam (oder andersherum), beliebig erweiterbar. Wandern gefällig? IVV raussuchen: die Kids wandern die 5km (gibt Tee und Stempel) Strecke, du rennst die 15km, alle kriegen hinterher Kuchen und Rostwurst.

Und zur Not bestechen: ich gehe mit euch abends ins Kino, wenn ihr nachmittags alleine miteinander klarkommt und ich zwei Stunden laufen darf. Wenn ich wieder komme ist der Kaffeetisch gedeckt und ich bringe die Kuchenstücke mit ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Aufteilung Training

Reichlich Inspiration gibt's hier!

5 Einheiten muss man also pro Woche einplanen und mit guter Organisation ist das gut zu schaffen. Zwei davon am WE, d.h. früh aufstehen, so dass eine familienfreundliche Rückkehr möglich ist. Am besten auf dem Rückweg gleich Brötchen für's Frühstück mitbringen. Das ist zwar hart, auch am WE so früh aufzustehen, aber ein Hunderter setzt eine gute Portion Willenskraft voraus! Unter der Woche muss die Couch vor dem geplanten Lauf übrigens tabu sein. Denn wenn man mal sitzt oder herumlümmelt, wird's schwierig, den A... wieder hoch zu bekommen! Aber dafür sind ja die Trainingseinheiten kürzer. ;-)

Es kommt auch noch stark darauf an, warum das Laufen für deine Familie ein solches Problem darstellt. Fühlt sich momentan jemand benachteiligt oder sind die Aufgaben ungleich verteilt oder kommen gemeinsame Aktivitäten zu kurz? Hast du es jedoch "nur" mit ein paar Bewegungsmuffeln zu tun, die das Laufen lediglich schlecht reden, weil es Anstrengung bedeutet, fällt es natürlich leichter, die eigenen Interessen durchzusetzen.

:-)

Wow, ich bin beeindruckt. So

Wow, ich bin beeindruckt. So kann man das natürlich auch managen. Aber meine Kids sind da irgendwie anders. Keiner will Sport machen, einer macht jetzt wenigstens mal Tischtennis. Aber der Rest geht lieber nichtsportlichen Aktivitäten nach.

Zusammengefasst kann ich wohl sagen, dass 100km erstmal nicht gehen wird. Marathon sollte mal wieder machbar sein.

Schwerpunkt sollte am Wochenende sein, wenn alle noch schlafen; ich stehe eh immer viel früher auf. Und unter der Woche einmal laufen. Vielleicht den langen Lauf eher Freitags, da komme ich noch früher raus und kann zurücklaufen.

Ich muss mich da mal auf die Suche nach einem halbwegs passenden Trainingsplan machen.

Danke euch allen für die konstruktive Einschätzung und Hilfe,

Ingo

Verständnnis füreinander

Ich möchte auch kurz noch meinen Senf dazu geben. Es muss doch möglich sein, der Familie klar zu machen, wie wichtig das Laufen ist. Die müssen ja nicht begeistert sein, aber es akzeptieren und nicht meckern oder die Augen verdrehen.

Mit den Kindern ist es bei mir ähnlich wie bei strider. Erstens machen die selber Sport und zweitens sind die unheimlich stolz auf ihre Mama, die mit 47 Ziele hat, sportlich ist und sie trotzdem immer unterstützt. Mein unsportlicher Mann ist einfach auch nur stolz. Natürlich sitzt er abends mal alleine vor der Glotze oder wartet am Wochenende mit dem Frühstück bis ich nach stundenlangem Gerenne heim komme. Aber irgendwann war ihm klar, dass ich laufe. Entweder wir diskutieren jedesmal wieder drüber. Oder er akzeptiert es und freut sich über seine fitte Gattin.

Zum Glück habe ich meine Kinder von frühester Kindheit an zum Sport gebracht, die könnten gar nicht anders als rennen, turnen, Ball spielen. Die mittlerweile erwachsene Tochter läuft mit (bisher nur HM), die anderen stehen nicht so aufs Laufen, dafür stehe ich bei deren Spielen oder Wettkämpfen am Spielfeldrand.

Und ich habe auch einen Job, an dem ich nachmittags heim komme.

Rufe vielleicht nochmal eine Familienkonferenz ein und stelle klar, WIE wichtig das ist.

Ansonsten sehe ich schwarz für 100 km-Läufe. Wobei mich interessieren würde, warum du so eine Mammutstrecke alleine laufen möchtest und nicht auf einem entsprechenden Lauf.

Widrige Gene ;-)

Tröste dich, meine Brut hat ja auch nicht mein Sportgen geerbt, so dass ich seinerzeit mit meinen Versuchen, die beiden für Sport zu begeistern gescheitert bin. Klar, da jetzt herumzukritteln macht überhaupt keinen Sinn, bzw. schafft nur ein ungutes Klima. Umgekehrt bin ich wiederum kein Freund von (Computer-)Spielen mit Ausnahme von Bewegungsspielen an der frischen Luft! ;-)) Dann muss man eben was anderes finden, das allen Spaß macht.

Wenn was ist, ist man ja auch sehr gerne für sie da und streicht die ein oder andere Einheit, aber ansonsten bestehe ich schon auf meine Läufchen! Das brauche ich für meine Psyche, wovon ja wiederum das Umfeld profitiert! ;-)

Alles was Du dir vorstellst ist auch mit wenig Einsatz erreichba

Hi,
deine Idee mit dreimal die Woche zu trainieren kann klappen. Deine Komfortzone musst Du allerdings verlassen, da in diesem Fall das Training sehr hart wird.
Am Wochenende machst Du deinen langen lauf 13km < 42,2km, langsam steigend (Jede Woche 2-3km drauf, schau wie es dir damit geht). Wenn Du z.B. die 40km (nur wenn Du auf 100km trainierst) erreicht hast beginnst Du am Ende jedesmal 3km Endbeschleunigung mehr einzubauen. Schau dazu mal den Greif "Countdown" an. Wichtig die Endbeschleunigung frühestens 7 Wochen vor dem eigentlichen Zielwettkampf beginnen, sie ist stark Formgebend.
Wochenanfang würde ich nicht auslaufen, sondern einen Tempodauerlauf (Umso kürzer der Zielwettkampf umso mehr Tempo) von ca. 10-25km länge machen, alternativ ein Fahrtspiel oder Intervalltraining (Um so kürzer die geplante Wettkampfstrecke um so intensiver die Intervalle. Umso länger der WK umso eher Fahrtspiel). Letzteres kannst Du auf die Wochenmitte verlegen oder eben dort den Tempodauerlauf, je nachdem wie es dir besser gefällt. Aber auf alle Fälle zwischen den Trainigseinheiten je mind. 1 Tag Pause und zusätzlich musst Du einen Rhytmus finden, in dem Du Pausenwochen einbaust, z.b. 1:1 (z.b. nach Verletzung), 2:1, 3:1 oder 4:1 (das machen Elite Laufsportler maximal), d.h. 2:1 bedeutet zwei Wochen steigern, dann eine Woche Pause (50-75% der Umfänge der Vorwoche).
Ich mache 3:1 und laufe Marathon in 3:12Std. Ich laufe zw. 3-5mal/Woche, meinen ersten Marathon bin ich mit einem einzigen 25km Lauf gelaufen in drei Monaten Vorbereitung.
Meine Bestzeit bin ich mit max. einem 30iger gelaufen und ca. 8 Läufe zw. 20-30km in 16 Wochen.
Zur Frage Wettkampf oder alleine einfach so. Beides ist machbar, wobei ein Wettkampf zum Beispiel bei einer sehr langen Distanz den Vorteil hat, dass Du dich nicht so sehr um deine Versorgung kümmern musst, was alleine eine ganz schöne Herausforderung darstellen kann, es sei denn Du läufst nur auf einer sehr kleinen Runde und erhöhst damit aber die Gefahr vorzeitig abzubrechen. Ich würde für einen Anfänger den Wettkampf empfehlen.
Viel Erfolg

P.S. Trainingspläne: Steffny und Marquardt (www.natural-running.com) sind nicht so umfangreich und eher für Anfänger. Greif (www.Greif.de), Beck, Ollbricht (http://www.wolfgang-olbrich.de/training/ultramarathonplaene/100-km-in-10-stunden) und Aderhold (http://www.schattauer.de/en/book/our-service/for-readers/zusatzmaterial/aderhold-weigelt-2840.html) sind eher für Fortgeschrittene und Umfangreicher.
Letzterer ist dafür ausgelegt sich nur auf die drei Kerneinheiten (Tempo, Intervall/Fahrtspiel, Langer Lauf) zu beschränken.

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