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Benutzerbild von strider

Menno! Da schaufeln wir uns den Tag kinderfrei, damit wir einmal an einer RTF teilnehmen können, und dann kommt so eine Wettervorhersage! Bäh! Und irgendwie versagte dann noch die Technik und wollte die Strecke nicht hochladen lassen, also nahmen wir wütend Plan B in Angriff: anstatt mit dem Auto zum Startpunkt zu fahren (Startzeit wäre nur bis 10 Uhr gewesen) beschlossen wir mit den Rädern bis Gersheim zu fahren, wo die Strecke vorbei führen würde. Geplant war die 110km Runde, wobei der neue Plan mir die Möglichkeit offen ließ früher abzubrechen, denn nach unserem Radtrainingslager von letzter Woche und einem 32km Lauf am Dienstag war ich mir alles andere als sicher was mein Bestehen einer Über100km Runde anbetrifft - immerhin die zweitlängste Radstrecke meines Lebens!

Es kam natürlich noch dicker.

Zum Einen brachte uns die Planänderung drei zusätzliche Bergwertungen ein: in Ormesheim den netten gleichnamigen Anstieg, dann meine persönliche Hasstrecke zwischen Erfweiler-Ehlingen und keineAhnungwas und zuletzt unseren Heimatberg, der auf 2,2km nochmal knapp über 200Hm aufaddiert, was man ja zum Schluss besonders gebrauchen kann.

Da wir ja uns nicht ordentlich am Startort angemeldet hatten und somit ohne Stempelkarte fuhren schleppten wir die Verpflegung halt selbst mit: jeder hatte zwei Flaschen dabei und in einem Rucksack ein Notbrötchen und ein Gel. Für den Supergau hatten wir tatsächlich daran gedacht ein bisschen Geld einzustecken.

Nun ja, in Gersheim hatten wir 23km und zwei Berge hinter uns und die Strecke vor uns, ab da führten uns nette rote Pfeile mit dem Logo eines lokalen Kreditinstituts. Die lotsten uns ziemlich schnell nach Lothringen rein und über die Dörfer. Ab und ab und auf und ab und auf. Freilaufende Hunde und suboptimale Straßenbeläge inklusive. Und viel Regen und Nässe und Wind.... Das Kloster Hornbach (mir von einem Bussardangriff von 2013 noch bekannt, aber dem war es heute auch zu nass) brachte uns wieder in deutsches Gebiet und wir legten die zweite kurze Pause ein. Sehr kurze Pausen, denn immer mehr wurde deutlich, dass die angekündigten 17 Grad bei 11 steckengeblieben waren und in Zusammenarbeit mit Regen waren unsere Klamotten unzureichend. Ab und an überholten uns flotte Rennradler, ein Idiot war tatsächlich bei der Witterung mit einem Scheibenrad unterwegs!

Zwischen Zweibrücken und Altheim erfolgte dann die Plananpassung. Da wir weder Lust auf eine Wendepunktstrecke noch auf den Bliesradweg, der am 1. Mai bestimmt gut gefüllt mit mehr oder weniger angetrunkenen Maiwanderern sein würde, hatten beendeten wir die RTF und zogen die direkte Strecke nach Mimbach und Blieskastel vor. Gute Idee, noch ein Berg mehr, aber das war jetzt auch egal. Ab Bllieskastel waren wir dann in bekannten Gefilden und strampelten nun mehr in heftigem Dauerregen über Oberwürzbach und St. Ingbert heimwärts. Auf einen Besuch bei der Coachschwester verzichteten wir völlig durchweicht, dreckig und unterkühlt lieber. Man will ja nicht andere Menschen vom Sport abschrecken ;-)

Irgendwann hatte ich meine argen Zweifel, ob ich a) noch Füße besitze - aber ich sah sie am anderen Ende meiner Beine.... und b) wie ich den Heimatberg schaffen sollte. Wenn jetzt eins meiner zahlreichen Kinder mal den Führerschein besäße hätte ich, glaube ich, erwogen, sie das Auto runterfahren zu lassen und uns abzuholen...

So langten wir nach 5h11 und 116km (exakt!) mit knapp über 1000Hm wieder zu Hause an und schossen direkt unter die warme Dusche. So lange habe ich noch nie im Sattel gesessen, da ist wohl noch viiiiel Training nötig (nicht nur, was die Geschwindigkeit von sagenhaften 22,4km/h anbetrifft....).

Ach und ich hätte gerne anderes Wetter. Oder beheizbare regenfeste Radschuhe! Und etwas mehr Mut für die Abfahrten oder eben eine flache Strecke...

3.4
Gesamtwertung: 3.4 (5 Wertungen)

Liebste Strider, Was deine

Liebste Strider,
Was deine Wünsche angeht: die unterschreibe ich alle drei sofort!!!
Dir sei mein allerheftigster Respekt gewiss! Nie nie nie hätte ich das mitgemacht. Ich bin ein Weichei!!! Aber sowas von....

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Nasskalt am Vormittag

Wir haben die geplante RTF daher buchstäblich ins Wasser fallen lassen. Aber am Nachmittag hörte der Regen auf und die Straßen trockneten ab. Und so wurde es doch noch eine 66km- Tour (mit 113 Hm ;-)).
Respekt für deine starke Leistung bei diesen miserablen Bedingungen!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Ich fnde eine gute Leistung

Ich fnde eine gute Leistung für 11o km mit 1000 Höhenmeter, ist doch dafür ein sehr guter Schnitt.

Respekt!

Unter solch widrigen Bedingungen so eine Strecke zu radeln!
Das ist der Nachteil beim Radfahren im Gegensatz zum Laufen: es wird einem kalt... ;-)

Wenn Marathon einfach wäre, hieße es Fußball!

wenn die brihoha...

...sich angesichts deiner mördertour schon als weichei bezeichnet - und ich weiß, dass die frau knallhart sein kann ;-) - dann bin ich nen pudding!!! allein bei der vorstellung von regen und bergen auf'm rad wird mir schon mau...
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laufend würde so ne strecke eher laufen als radeln: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Wetterbestellung

ich war's nicht! Ehrlich! Der Tiger hat mir das nämlich verboten, seitdem mir letztes Jahr auf unserer ersten Trainingsrunde (es hatte geschüttet!) mein sonst so guter Draht zum Universum verwehrt geblieben war! ;-)

Tröste dich, ursprünglich wollte ich ja am Samstag mal beim örtlichen Radtreff vorbei schauen. Doch das konnte man vergessen. Immerhin sieht's ja wettertechnisch heute schon wieder viel besser aus!

Ebenso kann ich dich trösten, was Geschwindigkeit auf dem dem Rad anbelangt. Da besteht bei mir auch noch viel Verbesserungsbedarf...

:-)

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