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Benutzerbild von runandbike1

Dietzi hat ja die Anfangssätze schon vorweg genommen.
Für die Hexenstiegler war der Start Freitag morgen um 6 Uhr.
Das Wetter war zunächst optimal, die Strecke ebenso, es ging von Osterode aus erstmal einige Kilometer meist auf Forstraßen mit Bergaufpassagen bis zum 1. VP bei km 15 in Clausthal-Zellerfeld. Wir hatten uns im hinteren Feld eingeordnet und schon bald unser Tempo zusammen mit Heike gefunden. Zwischen Altenau und Torfhaus dann der erste Knaller, der Magdeburger Weg an dessen ende sich bei km 39 der 2. VP befand.
Bis dahin hatte ich schon mit Magenproblemen zu kämpfen, ein Fencheltee brachte kurzzeitig Besserung. Weiter gings es unschwierig bis zum Eckerlochstieg. Von dort ist der Brocken schon zum Greifen nache, etwa 6 km bis zum Gipfel, wir mussten aber noch 15 km um die Eckertalsperre laufen. Ein schwieriger Downhill, meist sehr nass und ziemlich verblockt führte bis zur Staumauer an deren Ende sich die Stempelstelle befand. mit dem Stempel die Startnummer gestempelt und weiter ging es den Plattenweg hoch zum Brocken. eh schon angeschlagen unterwegs viel mir dieser Aufstieg sehr schwer und trotzdem erreichten wir nach 60 km frohen Mutes den Gipfel der an diesem Tag eine sensationelle Fernsicht bot.
Auf der Bergabstrecke bis drei Annen Hohne konnte ich mich tatsächlich wieder erholen, allerdings leider nicht für lange Zeit, ab km 80 wurde es richtig schwer und den VP bei km 85 in Rübeland erreichte ich auf der letzten Rille, Aber nach ausgiebiger Rast in der Gaststätte Tannengrund liefen sich die kommenden 10 km wieder gut weg, obwohl schwierige Waldpassagen in der Dunkelheit zu bewältigen waren. Und wieder kam der Einbruch und die Kilometer bis zum VP bie 105 km zogen sich wie Kaugummi. Der VP befand sich im Hotel Bodeblick, ein DeLuxe VP und trotzdem ging es hinterher genauso schwer weiter. Der Weg hoch zur Rosstrappe wurde zur Tortour, er war sehr ausgefahren von schweren Fahrzeugen und lagen kreuz und quer Baumstämme auf der Strecke. Den Schlußpunkt nach Thale hinunter setzte eine MTB Downhillstrecke, da war die Entscheidung bereits gefallen das Rennen zu beenden.
In Thale gings dann unter die Dusche und im Anschluß um 3 uhr gleich nach Mandelholz um den dortigen VP zu unterstützen, da ist dann auch dietzrun eingekehrt.
Feierabend war dann gegen 19 Uhr, es war trotz DNF ein megageiles WE.
Der Hexenstieg war an diesem Wochenende eben eine Nummer zu groß, Gründe dafür gibt es mehrere, einer davon war sicher dass der schnelle 100er in kienbaum noch in den Knochen steckte.

3.666665
Gesamtwertung: 3.7 (3 Wertungen)

Hallo r&b

Man muss sich wahrlich nicht entschuldigen wenn man einen 200er bei 112 km abbricht.
Als ich nach 104km im Ziel war hätten mich keine 10Pferde dazu bewegen können nochmals diese Strecke zu bewältigen.
Wichtig ist die Gesundheit, man will ja weiterhin diesen faszinierenden Sport ausüben.
Wir sehn uns: Elmtrail? 100 Meilen Berlin?

Hut ab und danke

ich finde jetzt ein DNF nach über 100km auch nicht sooo dramatisch, aber wenn man 200km geplant hat ist es vermutlich anders. Magenprobleme kenne ich auch zur Genüge, mir hat es beim Ottonenlauf 2012 schon nach 25km das DNF eingebracht, da bist du doch aus erheblicherem härterem Holz geschnitzt!

Und danke stellvertretend für alle Läufer, die du mit deinem Einsatz am VP unterstützt hast. Das finde ich einfach Klasse!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich wünsch dir, ...

... dass du den Schlüssel zur Lösung der Magenprobleme findest!
Die Vorhaben werden nicht kürzer und eine vernünftige Versorgung ist eine Basis ohne die da nichts, aber wirklich gar nichts geht.
;-(
Edit: Wieso seid ihr noch bis zur Eckertalsperre runter? Der Hexenstieg geht doch ganz klar dran vorbei (Altenau-Brocken).

Es gibt Tage die sind

Es gibt Tage die sind einfach nicht zum Siegen da. Du hast gute 70Km gekämpft. Hut ab vor so einer Leistung. Ich kenne viele die wären nach den ersten Problemen, keine 5km mehr gerannt. Es heißt immer ein Marthon hätte seine eigenen Gesetze, ein 100 erst recht. Ich denke ein 200er mit absoluter Sicherheit. Die Gesundheit geht vor. Und somit war es eine Gute Entscheidung.
Läufst du dieses Jahr eigentlich den Rennsteig?
Liebe Grüße Eli

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Hey Kollege...

... Der Lauf knabbert an dir, ne!? Es tut weh, wenn man einen Lauf durch irgendwelche Gründe nicht zu Ende laufen kann, richtig weh, sonst würdest du es nicht hier reinschreiben.

Jetzt heißt es für dich, den Lauf zu analysieren. Magenprobleme kommen nicht einfach von irgendwo, sie beginnen bei der Nahrungszufuhr im Vorfeld,(die Einfach behandelt werden kann) oder(im schlimmsten Fall) eine psychische Ursache haben, die dich leider länger begleiten würde. Aber wer kennt dich besser als du selbst... Aber was schreibe ich dir hier, jemand mit deinen Qualitäten, wirst sicher schnell eine Lösung finden :0)

Ich für meinen Teil bin aber von dem was du dort geleistet hast, sehr begeistert, weil der Hexensteig hat seine eigenen Gesetze und ich selbst habe vor diesem einen riesen Respekt. Ich weiß nicht ob ich mir den antun würde...

Gruß,

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

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