Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von Kaiserstädter

Bis zum 10. März war ich ja noch im Trainingslager auf Mallorca und hatte dort mit einer schönen Bike-Runde über 62,5 km abgeschlossen. Bereits am Tag darauf war ich schon wieder auf Dienstreise und habe da in Pinneberg meine Laufeinheit absolviert. Bisschen Ruhetage und dann wieder Einstieg in das Marathontraining für Bonn im April.

Ich hatte immer so das Gefühl, dass der März so dahinplätschert… nun, wo ich mir mein Trainingstagebuch angucke, da merke ich: Nein – da ist nichts geplätschert. Es ging ganz schön zur Sache. Allerdings ist mir das nach dem Trainingslager eben nicht so vorgekommen.

Im Trainingslager konnte ich micht ganz auf den Sport konzentrieren und hatte an einigen Tagen sogar 3 Einheiten. Das geht natürlich nun nicht mehr. Und so hatte ich den Eindruck, dass ich das Training schludern lasse, obwohl ich den Trainingsplan (mit Anpassungen an die Dienstreisen) zu 95 % durchgezogen habe.

Also war der März gut, obwohl ich ihn schlecht fand: trainingstechnisches Paradoxon.

“Mach Dein Ding!“
Auf Mallorca habe ich Leo kennengelernt. Er hat vor 2 Jahren Cologne 226 gefinished und er konnte mir gute Tipps für meine Langdistanz geben. Am meisten hat mich folgendes beeindruckt. Ich zitiere ihn aus dem Kopf:

“Kümmer dich um niemanden außer um dich selbst. Wenn du am Vorabend aus essen gehst, und du kennst weder die Qualität noch die Größe der Portionen, nimm einfach noch ne Tupperdose mit deinem Essen mit. Kann dir doch egal sein, was die da denken. Die müssen am nächsten morgen ja nicht an den Start.
Verabrede dich nicht, mit jemanden gemeinsam zum Start zu gehen oder zu fahren, nimm niemanden mit, nachher mußt du noch auf den warten – du bereitest dich 2 Jahre auf den Wettkampf vor und dann bist du vor dem Start in Hektik, weil du auf einen anderen wartest, der zu spät zu Treffpunkt kommt? Das kann ja wohl nicht sein. Du kümmerst dich um dich, die anderen kümmern sich um sich. Jedenfalls kümmerst du dich nicht um andere. Mach du nur dein Ding.“

Geiler Typ.

swim
Das Schwimmen war im März mein Sorgenkind. Es fiel einige Male aus. Gründe verschieden, der schlechteste Grund zuerst: Auf einer Dienstreise hatte ich einmal keine Lust.
Auf Mallorca war das Außenbecken noch so kalt, dass ich immer max. 1.000 m schwimmen konnte, ohne auszukühlen. Ich hatte (dummerweise) keinen Neo mit.
Und schließlich wurde die heimische Schwimmhalle bestreikt und war geschlossen.

So, und nun ist der Winter vorbei und ich habe gute Vorsätze für April und vor allem für Mai.

bike
Während ich auf Mallorca meine Rad-km abgespult habe, hatte der Radclub hier im Dorf Saisoneröffnung. Nach dem Trainingslager bin ich dann zum ersten Mal mit dem Radclub ausgefahren und zwar mit meinem Cervelo.

Ich vermute mal, dass die doch alle glauben, dass ich ordentlich einen an der Marmel habe, mit dem Zeitfahrrad bei der Gruppenausfahrt zu erscheinen – ist mir natürlich egal, denn ich muss mich an die Körperhaltung gewöhnen. Diese ist um einiges aggressiver, als der Zeitfahraufsatz auf dem normalen Rennrad. Also? Genau… Augen zu und durch… Wobei ich tierisch aufpassen muss, wenn ich in der Gruppe fahre. Wenn ich auf dem Lenker liege habe ich keine Hand an der Bremse. Was mein Vordermann tut, das muss ich also sehr gut beobachten…

Das Cervelo macht richtig Spaß. Es ist flott unterwegs und immer agro. Es scheint den Wind zu schneiden und ist sehr flott. In mir keimt die Hoffnung auf, die 180 km der Langdistanz doch im 30er Schnitt zu fahren… naja… 28er wäre auch gut.

run
Auf dem Laufen liegt mein Fokus in diesem Frühjahr. Bald steht der Marathon in Bonn an und ich möchte mit einem Lauf sub 3:45 eine neue persönliche Marathonbestzeit laufen.

Ich hatte im März einige wirklich tolle Läufe. Intervalle, Koppelläufe und auch einen Vorbereitungs-Halbmarathon. Diesen habe ich in Eschweiler in neuer PB gefinished: 1:34:01 steht auf der Urkunde. Immerhin 12. meiner Altersklasse. Es war ein wirklich starker Lauf von mir. Und es hat super Spaß gemacht, mit meinem Jugendfreund Ralph fast gemeinsam durch´s Ziel zu laufen. Es war aber auch schön VOR ihm durch´s Ziel zu laufen. Hahahaa…
Ihn nach so langer Zeit zu treffen, war sehr schön. Es war sofort so vertraut, wie damals… keine Distanz zwischen uns. Sehr schön. Tolles Gefühl.

Und dann war da noch ein 30er gemeinsam mit Ellen, die sich auf den Hamburg-Marathon vorbereitet! Boha, war das ätzend (lag aber nicht an ihr). Regen und kalt. Danach dann auf dem Roller noch nach Hause, total durchgefroren… Das war ein Lauf, wo ich hinterher nur froh war, dass er vorbei war und dass die 30 km auf dem Wecker standen.

In Magdeburg bin ich dann noch mit einem Vertriebstrainer der LVM-Versicherung 18 km gelaufen. Sehr flott der junge Mann, wir liefen Pace von 5:17. Allerdings, je länger wir liefen, desto einsilbiger wurde er dann. Nach dem Lauf war ich mir sicher, dass ich mein Ziel in Bonn erreichen werde.

Gesundheit und Gewicht
Jetzt, wo ich dies schreibe bin ich mir nicht mehr so sicher, dass ich in Bonn sub 3:45 laufen werde, weil ich seit 2 Tagen sehr starken Husten habe. Hoffentlich schwächt mir das nicht zu sehr.

Wir werden sehen…

Schlecht ist, dass ich bei langen Ausfahrten auf dem Rad nun sogar in der Aero-Haltung leichte Schmerzen in der rechten Schulter habe. Physio läuft noch und ich denke, dass es eventuell eine Gewöhnungssache ist, weil ich auf dem Cervelo noch aggressiver sitze.

Mein Gewicht hat sich bei 80,0 kg eingependelt. Finde ich momentan ok.

Zahlenwerk
Trainingseinheiten März 2014
swim 4
bike 16
run 17
Stretching 2
Qi-Gong -
Allgemeine Athletik 3
Sonstiges 6

Trainingskilometer März 2014 / März 2013 / Summe seit Januar 2013 / Summe 2014
swim 6,925 / 14 / 165,925 / 36,925
bike 1.010,02 / 251 / 7.427,02/ 1.876,02
run 226,45 / 155 / 2.761,45 / 683.45

Trainingstagebuch
Mein elektronisches Trainingstagebuch “Jogmap” ist kaputt. Wo soll ich eigentlich nun diesen Blog veröffentlichen? Wie auch immer, es ist wohl ein großer Schaden und ich befürchte, dass nach der Wiederinbetriebnahme meine Daten alle weg sind.

Gut, dass ich die Blogs auch ausgedruckt habe und das Trainingstagebuch, was für mich wichtig ist, als Buch (ja, ein richtiges Buch mit Papier und so…) führe. Analog eben.

Immer schön bescheiden bleiben:
“Heute bin ich mit 3 Männern gefahren, die dermaßen an Selbstüberschätzung litten, dass sie komplett abgekackt sind. Somit qualifizieren sie sich als Beispiel dafür, dass Großkotzigkeit sehr lächerlich ist.“

Kontrastbeispiel:
“Mit einem zweifachen Olympiasieger nebeneinander im Wind zu fahren, das ist schon etwas Besonderes. Die Ausfahrt war sehr schwierig… Regen, Sturm, fast immer Gegenwind und viel Führungsarbeit in der kleinen 3er-Gruppe. Großer Heldenfaktor.“

“Super Vortrag von Dr. Feil zum Thema Ernährung bei Sportlern“.

“Irgendwie bin ich mit mir und dem bisherigen Verlauf der Woche unzufrieden. Nach dem HM war ja klar, dass der Beginn der Woche der Regeneration dienen sollte. So war es auch, also objektiv ok. Dennoch: Ich vermute, der HM war zu hart, der Preis für die PB ist die lange Regeneratinszeit. Dazu kommt noch, dass ich mit dem Essen (und Trinken) geschludert habe und auch das Stretching vernachlässigt habe. Kurz und gut: Knöpfe auf reset… Alles wieder besser machen.“

“Wieder einmal habe ich es nicht geschafft, vor dem Frühstück zu sporteln. Hier muss ich besser planen und an den Vorabenden früher ins Bett. Sportsachen abends rauslegen!“

“In der Summe war das Training letzte Woche ok. Und während ich dies schreibe, kommt es mir in den Sinn, dass ich Ähnliches schon zu berichten hatte. Ich gucke und sehe den Eintrag vom 20.3.!
Mein Thema aktuell: ERNÄHRUNG!!!“

Aussichten
kurzfristig
Bonn-Marathon sub 3:45 !!! Ich bin motiviert und außer dem Husten auch fit. Ich will das.
Es wird gekämpft bis zum umfallen.
Taktik sieht so aus:
Pace von anbeginn konstant bei 5:19… durchhalten, durchhalten und durchhalten und bei km 38 gucken, was noch in den Muskeln steckt und dann volle Möhre zum Ziel: Zielfoto-Lächeln, Finisher-Medaille, Sauerstoffzelt.

mittelfristig
Im April folgt dann der Dachser-Duathlon, den ich als Trainingseinheit bestreite. Da wird das Cervelo erstmalig in die Wechselzone gestellt.

Ende April dann die Vereinsmeisterschaft vom DLC Aachen in der Tria Sprintdistanz in Aachen-Brand. Taktik dort habe ich von einem Bild auf Facebook übernommen:
start – go fast – faster - attack – attack – attack – more! – finish

langfristig
Bald ist September…

Motivation:

“Wer den Blick hebt,
sieht keine Grenzen.“

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Wer seinen Blick hebt..

...sieht den Hintern der vor ihm fahrenden Radsportlerin ;-)

Bleib nur schön gesund!

Das ist doch auch was!!

Wichtig ist doch, dass man sich die Motivation holt, wo man nur kann.
:-)

Zum Glück

...ist unser elektronisches Trainingstagebuch wieder heile. Sonst wäre mir dieser tolle Blog entgangen. Danke!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Es ist sehr gut,...

das alles inkl. der Gedanken schriftlich festzuhalten!
Ich frage mich die letzten Wochen immer wieder, wie ich das ganze
Training für Roth letztes Jahr so relativ problemlos zusammen bekommen habe...ohne Trainingsplan!
War wohl auch total focusiert und nur so kann es funktionieren!
Du hast das sehr gut im Griff!

Denk an Dich!
Ja, grundsätzlich wird Dir dort wohl kaum jemand helfen, wenn Du selbst Dich und Dein Tun nicht im Griff hast, aber das hast Du!
Ja, nimm Dir Zeit, damit Du die Momente auch kurz genießen (innehalten) kannst...vorher, nachher (das ist wichtig, das ist Konzentration, Du wirst neben Dir stehen und es aufsaugen)....mittendrin hast Du keine Zeit, da spulst Du es einfach ab und handelst so, wie es kommt.
Ändere kurz vorher höchstens noch Kleinigkeiten, nichts großes...ein paar kleine Tricks durfte ich von den Profis kurz vorher noch aufsaugen.

Eine LD ist nicht wie ein Marathon oder Ultralauf, wo jemand für Dich anhält, wenn Du ein Problem hast...da zieht jeder seins durch. Das fand ich hart, aber das ist nun mal harter Wettkampfsport! Während des Radelns kann man sich gut mit jemandem im ähnlichen Tempo unterhalten und die Zeit verkürzen...beim Lauf wird das auch möglich, aber schon schwerer...egal, Du ziehst es durch, knallhart!

Hey, das wird Dein Traum! Hart, schön und unvergesslich!!!
Focus! :o)
*Gänsehaut*...bin grad wieder auf den letzten Kilometern auf dem roten Teppich durch Roth und ins Stadion rein...*träum* :o)

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links