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Benutzerbild von Sonnenblume2

...liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin ;-)

Bei meiner letzten Fortbildung zur Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (kurz PEP) genannt, ging es unter anderem auch um Selbstakzeptanz und Selbstbeziehungsverbesserung. Ein spannendes Thema. Im Moment bin ich noch in der Nachbearbeitungsphase dieser Fortbildung sprich beim Literaturstudium. Auf eines der kommenden Kapitel bin ich da schon besonders neugierig: PEP im Sportcoaching.

Auf jeden Fall hat mir diese Fortbildung für mich persönlich schon viele interessante Einblicke gebracht. Unter anderem die oben genannte Selbstakzeptanzübung.

In Vorbereitung auf den Rennsteigmarathon waren wir gestern wieder mit dem Lauftreff des ortsansässigen Fitnessstudios in Barsinghausen im Deister unterwegs. Besonders gefreut habe ich mich über die erneute Anreise von Tame. Die Barsinghäusener Läufer haben den Deister genau vor der Haustür und beherrschen das Berglaufen aus dem Effeff. Meine Sportfreunde vom Garbsener SC sind schon in der Ebene alle schneller als ich, so auch am Berg. Und Tame hat auf Grund ihrer vielen Laufkilometer mittlerweile so viel Kraft in ihren Beinen, sie flog die Berge quasi hinauf.
Hej, aber was soll's? Schließlich war ich zum Training angereist. Und das darf dann schonmal wehtun. So im positiven Sinne natürlich. 5km non stop den Deister hoch! So eine Passage fordert und fördert. Schietegal, ob ich da mittendrin mitlaufe oder hinterher. Es ist MEIN Training, das mich für MEIN persönliches Ziel voran bringt.
Als total positiv erlebe ich übrigens jedesmal das Wiedereingesammeltwerden durch die schnellen Läufer. Jedesmal an einer Weggabelung wird ein kurzer Stopp eingelegt und die Schnellen laufen nochmal zurück und gucken und fragen, wie es mir so gehe. Wenn ich dann auch an der Weggabelung angekommen bin, geht es für alle weiter. Somit kann ich die komplette Deisterrunde von 17km nahezu ohne Stopp (nur mal zwei kleine Trinkpausen) durchlaufen - auch ein toller Trainingseffekt. Auf den Bergabpassagen liebe ich dann das schnelle Dahinfliegen, auch wenn alle anderen schneller fliegen. Aber hier kommen Tame und ASG zurück und wir laufen zu dritt :-)

Nach 17km mit 327 Höhenmetern wieder zurück am Auto füllten Tame und ich unser Flüssigkeitsdefizit auf und haben dann noch eine 8km lange flache und lockere Feldrunde rangehängt. Und endlich kommen wir auch ausführlich zum Quatschen. Nach 2:50h und 25km ist mein erster längerer Lauf für den Rennsteig-Marathon im Kasten und ein zufriedenes Gefühl macht sich breit.

Wie wird es mit dem Training weitergehen? Diese Woche steht erstmal eine zeitintensive Fortbildung an, die jeweils von 7:30 Uhr bis 20 Uhr geht. Vielleicht schaffe ich es, in der Mittagspause zu laufen? Mal sehen. Und ab nächster Woche wird es richtig hart. Ungeplanterweise werde ich bis Ende März meine Kollegin vertreten müssen. Das sind dann immer lange Tage. Auch da hoffe ich, die Mittagspausen für die eine oder andere Lauf- oder Schwimmeinheit nutzen zu können. Ich hoffe, es wird sich finden. Den Sonntagslauf im Deister werde ich jedenfalls gern beibehalten.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Na das hoffe ich doch wohl, *lach!* ...

...soviel zur Selbstakzeptanz;-)
Na soviel bist du ja auch nicht hinter uns geblieben. Außerdem wolltest du haushalten, damit wir noch eine Runde ranhängen können. Aber du hast Recht, das macht der Lauftreff wirklich klasse, sammeln uns alle wieder ein und erst dann gehts weiter. Auch fragen sie ständig ob alles o.k. sei und wenn man sie erreicht hat, ob wir eine kleine Pause brauchen oder es weitergehen darf. Nein, am Berg hatten wir keine Chance, uns zu verlaufen, gut, dass wir das auf freier Strecke nachgeholt haben, *kicher!*
Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht und ich war selbst erstaunt, wieviel Kraft ich mittlerweile Dank der vielen Kilometer in den Beinen habe. Das Hinauflaufen hat schon viel weniger Mühe gekostet, auch beim Runterrollenlassen schwindet so langsam aber sicher die Angst.
Es war mal wieder ein perfekter Tag und ein perfektes Timing, was das Abholen und Zurückbringen vom/zum Barsinghausener Bahnhof betrifft. Ach, wie habe ich dein alkfreies Weizen in meiner Plastiktrinkflasche im Zug genossen;-)))


Lieben Gruß
Tame
P.S.: ...und ich habe immer noch den Blick vor Augen und die Worte der Fitnessstudiobesucherin im Ohr: "...boah, wer hat denn hier seine Schuhe saubergemacht und solchen Dreck hinterlassen?", *prust!* Na, besser dort im Eingangsbereich am Schuhputzer als in der Umkleide, oder??? ;-)

eingesammelt werden

oh ja, das kenne ich vor allem von den Vereinsausfahrten - bis ich oben bin starten alle wieder. Und beim Schwimmen: die Zeiten, die da als RIchtungswerte stehen, sind für mich völlig utopisch, da muss ich schon die Pausen mit dranhängen...

PEP klingt gut! Und Training sowieso.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Klingt super -

solltest Du so beibehalten.

Auch Selbstreflektion ist immer wieder mal gefragt. Das "gebildet" zu tun hat doch was!

Du kriegst das schon irgendwie unter. Zur Not halt was am WE.

Diese Deisterrunde hört sich richtig schön an und der Lauftreff ist wie er sein sollte: menschlich und nicht elitär!

Weiter gute Vorbereitung!

Selbstakzeptanz und Sport?!

Einige finden durchs Laufen zu sich und andere laufen ständig vor sich weg!
Wobei ich selber nie ganz sicher bin, welcher Gruppe ich mich zugehörig fühle.
Spannendes Thema auf jeden Fall.

Barsinghausen, Sportschule, Deister... lang, lang ist es her, als ich dort auch mal gelaufen bin. Danke, dass Du mit dem Blog verschüttete Erinnerungen wachgerufen hast. Alles Gute für den weiteren Verlauf der Vorbereitung.

Laufen bildet

... ich sach's ja immer wieder! :-)

In vielem, was du schreibst, erkenne ich mein eigenes mühsames Bergtraining wieder. Aber wie du schreibst, es ist Training. Das bedeutet Arbeit und penetrantes Dranbleiben, gerade dann wenn es für längere Zeit einfach nicht voran geht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwann schnackelt es dann doch... zwar ganz allmählich und ganz langsam, aber immerhin. Bleib also weiterhin so gut dran wie jetzt! Das wird! Zumal ja deine Disziplin fast schon schwäbische Züge annimmt!
;-))

Jeder...

nach seinen Möglichkeiten.
Hauptsache man tut etwas.
Auch beim Olympischen Marathon wird einer Letzter.Na und?
Wie hiess es so schön bei den Berichten von der BC:
"Jeder wurde wie ein Sieger gefeiert"
Und die Letzten bekamen sogar mehr Applaus, weil mehr zum Klatschen da waren.

dietzrun...sach ich doch

das war bei der BC genau so. Als der arme Schalk im Ziel war, da war er alleine (okay, fast alleine) mit dem Sieger. Applaus. Aber als ich, jahaja, ins Ziel kam, da waren schon richtig viele Leute da, alle frisch geduscht und in bieriger Feierlaune- da ging die Post ab- so rein applaustechnisch. ALso ich bin gar nicht so traurig über fehlende Geschwindigkeit. uffgerappelt, mitgedappelt.
...going beyond the mind -it's where the magic happens...

der arme Schalk

war auch mal ganz alleine. Da gab es nicht mal ein Ziel! Das wurde dann erst aufgebaut, als er drin war. So schnell hatte niemand mit einem Sieger gerechnet. Ort: Saar Hunrück Trail 2011....

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Schneller als der Schall(k)!

Ja, so kann's gehen. Aber mal ehrlich strider: warum hattest Du die nicht vorgewarnt? Ich hab den Bericht noch im Kopf.

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