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Benutzerbild von dfrobeen

Mit meinem 73minütigem Regenerationslauf heute morgen fehlen mir für die Woche noch 14 Minuten um den geplanten Wochenumfang zu erreichen. Dazu werde ich am Wochenende daheim eine Dynamic Stability-Einheit zur Rumpfstabilisierung machen und kann jetzt schon ein weiteres Zwischenfazit zu den letzten 4 Trainingswochen, dem Abschluss der Grundlagenphase ziehen.

Es war der dritte von drei 4wöchigen Grundlagenblöcken. Und da diese drei sich steigend aufbauen, waren die vergangenen Wochen die Trainingsumfang-intensivsten des ganzen Trainingsjahr. Mein Zwischenfazit fällt aber weiterhin ähnlich positiv aus, wie hier schon nach dem zweiten Grundlagenblock. Es bleibt dabei, dass ich im Gegensatz zum Vorjahr die hohen Umfänge nicht mehr als Belastung empfinde, sondern eher großen Spaß daran habe. Auch mehrere Sonntage mit 6 oder sogar mehr Stunden Vorbereitung stecke ich sowohl im Kopf, als auch körperlich gut weg. Und die positive Grundstimmung einerseits, als auch die Tatsache, dass ich zwischen den Trainingseinheiten nicht mehr so in den Seilen hänge führt dann auch dazu, dass mir spannende Trainingseinheiten einfallen, die dann auch noch echte Trainingsqualität und/oder höchstwillkommene Abwechslung herbeiführen.

Aber hier erstmal die reinen Fakten:
13.-19.1.: Plan 13:30h – Ist 13:37h (7:12h laufen – 2:35h Indoor Cycling – 2:50 schwimmen – 1:00h Rumpfstabi)
20.-26.1.: Plan 16:00h – Ist 16:02h (10:07h laufen – 3:15h schwimmen – 2:25h MTB – 0:15h Rumpfstabi)
27.1.-2.2.: Plan 17:30h – Ist 17:31h (7:24h laufen – 3:47h schwimmen - 3:10h Indoor Cycling – 2:39h Rennrad – 0:30h Rumpfstabi)
3.-9.2.: Plan 8:30h – Ist 8:31h (7:01h laufen – 1:00h Schwimmen – 0:30h Rumpfstabi)

Die besonderen Highlights für mich in den 4 Wochen waren zum einen die vielen Schwimmeinheiten. Ich habe mein Konzept des Schwimmens nun zum xten mal über den Haufen geworfen. Und nachdem ich zwischendurch auch schon beim Schwimmen dabei war gemäß der Saisonvorbereitungsphase Grundlagen-Einheiten zu schwimmen, habe ich mir nochmal gesagt, dass es kein Sinn macht Schwimm-Grundlagen zu bilden, wenn ich gar nicht schwimmen kann. Also zum wiederholten Male den Reset-Button gedrückt und wieder Techniktraining, Techniktraining, Techniktraining. In den Wochen, wo ich insgesamt je dreimal im Wasser war, habe ich zwei technikorientierte Einheiten gemacht, wo die geschwommmene Entfernung gar keine Rolle spielte. Dazu kam dann eine dritte Einheit, wo ich dann doch mal einigermaßen Strecke geschwommen bin, meistens in mehreren 200m-Invervallen.

Ich bilde mir ein, dass das Training auch was bringt. Zum einen waren auch zwei "Workshops" dabei, einmal Rollwende, einmal Delfin. Ich werde definitiv kein Delfinspezialist, aber es hat gut getan einfach mal völlig andere Bewegungsmuster zu vollziehen, dann geht man die alte Kraulroutine auch ganz anders an. Und ich habe in einer Einheit - eigentlich in vielen Einheiten, in einer aber besonders - vor allem einen sehr wertvollen Tipp bekommen. Meine Zugeffizienz ist noch zu schlecht. Ich brauche viel zu viele Züge für eine Bahn. Und als ich da mal bewusst drauf geachtet hatte, hat sich bei mir plötzlich so etwas wie Gleitgefühl eingestellt.

Gefühlt haben allein die drei Wochen intensiveren Schwimmtrainings viel gebracht. Zumindest auf meiner 20m-Bahn für mich auch messbar. Zuletzt bin ich für Sprints die 20m immer in 18 oder 19 Sekunden geschwommen, was hochgerechnet einer 1:30 bis 1:35 auf 100m entspricht. Allerdings befürchte ich, dass ich das Tempo auch nicht länger halten kann. Gar nicht aus Kraft- oder Ausdauergründen, sondern weil ich die Bewegungsmuster nicht über diesen Zeitpunkt hinaus aufrecht halten kann und dann schon wieder in alter Routinen verfalle. Ein 400m-Test würde also wohl ähnlich schlecht ausfallen, wie noch vor einigen Wochen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich irgendwann auch über längere Strecken mal schneller schwimmen werde.

Das Laufen ist gerade mein Highlight. Erstens mache ich dort die höchsten Umfänge - und zwar auch weil es mir so großen Spaß bereitet. Zum anderen ist da natürlich auch der konkreteste Wettkampfanlass, schließlich starte ich schon in etwas über 9 Wochen beim Rotterdam-Marathon um dort hoffentlich eine neue Bestzeit aufzustellen. In diesem Grundlagenblock bin ich auch meine ersten beiden 30+x km-Läufe des Jahres gelaufen. Zum einen der tolle Trailrun im Siebengebirge über 31km und knapp 800hm. Zum anderen ein Lauf, der eigentlich eher so auf 20km ausgelegt war, aber so Spaß gemacht hat, dass ich einfach auf 30km verlängert habe.

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Diese Woche hat dann auch die konkrete Marathonvorbereitung gestartet und das Training wird jetzt noch Laufspezifischer. Die Grundlagen sind ja jetzt da, jetzt heißt es für mich "schneller werden". Montag bin ich die ersten Marathon-Tempointervalle gelaufen (5x2000m in 4:13-Pace) - das ging problemlos. Dienstag dann beim Triathleten-Lauftraining ein spontan ausgerufener 5km-Test, den ich in 19:09 Minuten höchst zufriedenstellend absolviert habe. Beim Triathleten-Vereinstraining muss ich jetzt mal schauen, wie ich es mache. Ich möchte auf jeden Fall dabei sein, allein schon aus socializing-Aspekten. Aber ich muss sehen, wie es in die Marathon-Vorbereitung passt und ob ich ggf. eine andere Einheit dafür ausfallen lassen kann. Ein 5km-Test am Tag nach den ersten Intervallen stand z.B. in keinem meiner Trainingspläne. Mittwoch dann ein gemütlicher langer Lauf über 19km und Donnerstag der erste Tempodauerlauf. Im Trainingsplan stand was von 4:40-Pace, tatsächlich ging der 10er in 42:43 Minuten raus - das ist 4:17er-Pace.

Und Rennradpremiere habe ich für 2014 gefeiert. Das war toll um zu erkennen, dass man ebenso bei Kälte Rennrad fahren kann, wie man sich auch zum Laufen vor die Tür traut. Und ich bin im zweiten Jahr im Tria-Verein erstmals mit dem Radtrainer gefahren, der mir gleich zum Einstand mal 1000 wertvolle Trainingstipps gegeben hat. Bisher bestand mein Radtraining eher aus Radfahren, methodisch war da nicht viel dabei. Das wird sich wohl kurzfristig ändern.

Am Montag geht es dann mit der Marathon-Vorbereitung weiter, mit einem langen Lauf über mindestens 27km. Ab jetzt bestimmt die Marathonvorbereitung den Trainingsplan und nur die fehlenden Umfänge bis zu den Soll-Stunden werden mit Radeln und Schwimmen aufgefüllt.

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Gesamtwertung: 4.7 (3 Wertungen)

Strukturierter Spaß

Es ist beeindruckend von deinen kontinuierlichen Fortschritten zu lesen!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Respekt

Schon mal über eine Leistungsdiagnose zum Einstieg ins Marathontraining nachgedacht? Hintergrund: Wenn Dir das Tempo so leicht und so deutlich über den Vorgaben von der Hand geht, solltest Du evtl. die Zielzeiten korrigieren. Wäre interessant, zumindest den rel. Puls beim TDL zu wissen.

Heisst: Das klingt, das wird. Wenn Du gesund bleibst und so weitermachst wirst Du locker die 4:13 au 42,2 halten können!

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Vielen Dank für die

Vielen Dank für die Rückmeldung. Eine Leistungsdiagnostik würde wahrscheinlich tatsächlich Sinn machen. Meine letzte liegt 2 Jahre zurück. Und da es so super im Moment bei mir läuft, hatte ich auch schon mal darüber nachgedacht meine Ziele ggf. schneller zu definieren. Aber ich will auf dem Teppich bleiben und der eigentliche Jahreshöhepunkt soll die Langdistanz in Roth werden, sodass ich ein paar Körner vom Marathon noch übrig behalten kann. Mein Ziel für den Marathon ist eine 3:04, dann hätte ich die Boston-Quali für 2015 sicher und ein Traum wäre die 2:59. Wenn man die hat, dann kann man ganz über neue Ziele nachdenken.

Die Intervalle am Montag gingen sehr leicht. Nach den Pulsbereichen aus der letzten Leistungsdiagnostik bin ich überhaupt erst im vierten Intervall in den GA1-Bereich eingedrungen. Aber beim TDL war schon weniger Luft, nach 10km in 4:17-Pace stand ich bei 88% von HFmax.

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Beeindruckend zu lesen -

sauber durchgezogen. Ich wünsche Dir die Gesundheit und Freude, die zur Erreichung Deiner Ziele notwendig ist.

Das mit dem Techniktraining sehe ich aber auch so: mir fehlt es nicht an Ausdauer - daher macht auch nicht viel Sinn immer "viel" zu schwimmen. Aber Delfin - ich glaub ich lern's nicht mehr. Ich schummel bei "Lagenwechsel" immer mit Brustschwimmen.

Delfin rockt :-)

Ich werd beim Lagenschwimmen auch weiterhin Delfin schummeln. Aber dennoch bleibe ich dabei, dass mir der Workshop und jetzt immer mal wieder Teile des Bewegungsmusters total viel bringen. Durch diese Wellenbewegung des Körpers "spielt" man viel mehr mit dem Wasser und wird selber etwas lockerer. Ich lag bis vor ein, zwei Wochen immer noch wie ein Brett im Wasser, weil ich dachte das sei gemeint, wenn die Schwimmtrainer immer von Körperspannung reden. Bei mir führt es eher zu verkrampfungen.

Gestern dann der verdiente Lohn für die letzten Wochen. Abweichend von meiner Ankündigung im Blog bin ich statt 15 Min. Krafttraining doch nochmal 45 Min. schwimmen gegangen. Beim Einschwimmen (!) habe ich dann mal auf die Uhr geguckt und bin 100m gekrault. Mein großes Ziel war es ja irgendwann vllt. vor Sommer einmal 100m ohne Hilfsmittel unter 2 Minuten zu schwimmen. Als es sich gestern ganz gut anfühlte habe ich die letzte Bahn nochmal Gas gegeben und....tattaaaa...1:48 Min.!!! Ich bin stolz wie Bolle! Es geht also doch noch was beim Schwimmen :-)

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Das mit dem verkrampft

kommt bei mir auch immer raus :(.

Klasse Steigerung! Traumzeit.

Es geht also auf jeden Fall noch was beim Schwimmen!

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