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Benutzerbild von Thor3108

haben wir nicht das schönste Hobby der Welt?

So hallte es in meinen Gedanken schon kurz nachdem wir losgelaufen sind...

Ja! Das ist es was ich suche! Das ist es was "mein" Hobby ausmacht und was ich am liebsten mit anderen teile.

Sicher, ich hatte mich rar gemacht hier auf JM. Sicher, ich habe nicht viele Blogs geschrieben oder viele Dinge kommentiert hier auf JM. Trotzdem war ich immer dabei und habe als fleissiger Vielleser doch etliches mitbekommen. Davon ab, war mein letzter Blog der Bericht vom DNF beim KoBoLT letzten November. In Summe war es ein sehr lehrreiches Jahr 2013 für mich. All die vielen kleinen Verletzungen, die großen Überlastungen, Frust und Enttäuschung haben letztendlich für ein massives Umdenken meiner Trainingsgewohnheiten bewirkt. Nach dem KoBoLT war erstmal Ruhe. Drei Wochen nur wenig bis kaum Bewegung. Habe noch mal den Reset Knopf gedrückt. Allerdings habe ich versucht wirklich konsequent am Alternativtraining teilzunehmen und ebenso konsequent meine bis dahin total desolate Ernährungshaltung zu korrigieren.

Ich darf vorweg sagen, das ist der Punkt, der mir am schwersten fällt...

Doch der Reihe nach. Das Thema Rumpfstabi und Dehnen und Gymnastik hat ja immer so eine Eigenmotivation. Die ist umso höher, je größer der Schmerz ist. Proportional zu abklingenden Beschwerden sinkt die Rumpfstabiunddehnmotivation. Ehrlich Wahr! Das war einer der Punkte, die ich dringend überdenken sollte.

Desweiteren hatte ich bereits mehrfach über meine ungebremste Zuckersucht geschrieben. Nach so ner ganzen Doppelkeksrolle (in zwei Stunden weg) konnte ich meine Stabilität im Rumpf quasi bei jeder Bewegung spüren. Ebenso liegt die Halbwertzeit einer Kilodose Weingummi bei rund einer Stunde... Ein weiteres Highlight meines perfektionistischen Selbstbetrugs findet sich in den Nahrungsausgabefenstern einer Kette mit gelbem Buchstabenlogo... Früher, der Klassiker "Big mac Menü Maxi, Pommes, Milch Shake Schoko, nen 9er und ne Apfeltasche" passte locker unterwegs von der Firma nach Hause in die Wampe... nicht, dass es zwei Stunden später zuhause auch was zu futtern gibt?!
Zudem merkte ich, wie sehr mir die unter der Woche aufgenommenen Scheusslichkeiten die Laufenergie am Wochenende raubten... Ich konnte es echt spüren, wieviele Burger für welches schlechte Gefühl verantwortlich waren.

Doch zurück, ich schweife wieder ab. Beginnend mit dem Burgerverbot, tastete ich mich immer weiter vor und lernte, den Süßigkeiten den Kampf anzusagen. Ich muss sagen, langsam aber sicher bekomme ich das in den Griff.

ebenso das leidige Thema mit dem Ausgleichssport und der Rumpfstabi. Um Weihnachten rum habe ich mich den Sportstreakern angeschlossen. Nicht um jeden Tag zu laufen, nein, ich laufe nach wie vor 4 - 6 Einheiten die Woche an etwa 4 Lauftagen. Entscheident sind die Lauffreien Tage. Hier habe ich versucht mich durch eine Art Selbstverpflichtung zu zwingen Alterniveinheiten zu machen.
4 Lauftage, 1 Tag Spinning, und 2 Tage Rumpfstabi (echte), Blackroll, Wackelkissen etc.
Ich muss sagen, das wirkt! In Echt und ohne Quatsch... hatte ich im letzten jahr noch viel Ärger mit unterschiedlichsten Überlastungen, konnte ich nach und nach eins nach dem anderen abhaken und ausheilen, eine Umstellung des Laufstils wurde mir von der Laufanalyse geraten und wird weitestgehend umgesetzt.

Was hat das jetzt alles mit dem Titel Pure Running zu tun?

Kann ich euch sagen. Meine Laufambitionen sind ja bekanntermassen etwas oberhalb vom Marathon (hüstel) angesiedelt. Und der eine oder andere Traum steht da noch aus. Leider lassen sich solche Sachen nur mit akribischer Vorbereitung machen und ein gewisses Laufpensum sollte daher auch jederzeit abrufbar sein. Langsam bin ich um Weihnachten rum wieder ins Training eingestiegen. Es wurde regelmässiger, es wurde länger... immer mit Blick auf die Gräten und deren mögliche Überlastung... und siehe da, selbst die chronischsten Beschwerden auf dem Schienbein gingen weg. Ich traute mich wieder was. Lief die ersten nennenswerten Double oder Triple Einheiten und pendelte mich langsam ein.

Es kamen die ersten Einladungen, die ersten Ausschreibungen für tolle Läufe... da ich mich inzwischen meist auf privaten Einladungsläufen aufhalte oder ähnlich organisierten Trailläufen, musste ich sehen, dass ich Planungstechnisch langsam in die Hufe komme. Der erste private Ultra anfang Januar wurde kurzfristig abgesagt, 56 km beim NEU durch die Eifel... noch zu weit. Ein weiterer sehr Reizvoller Lauf, der JAM bei den Endorphinjunkies wurde auch gecancelt. Terminsorgen machten auch diese entscheidung leichter... immernoch im leichten Schongang unterwegs, wenn auch mit inzwischen wieder rund 100 Wochenkilometern rückte der dritte Ultra-Termin im neuen Jahr in greifbare Nähe.

Rund um Hattingen. Ein Wanderweg einmal Rund um Hattingen, durch herrliche Felder, Wiesen und Wälder, teils anspruchsvoll, teils wellig, alles in allem aber auch nicht zu unterschätzen, denn insgsamt sprach man doch von 62km und rund 2.000 barometrisch vermessenen Höhenmetern. Ausgerufen als spontaner Trainingslauf unter Bekloppten, für viele der letzte lange Lauf vor der BC, für einige die erste Bewährungsprobe im neuen Jahr. Ich klärte vorraussichtliche Pace, Dauer, VP, Track und eventuelle Ausstiegspunkte ab, ich wollte schliesslich kein Risiko eingehen. Am Sonntag den 2.2. sollte es also sein. Um 8:00 war Start ausgerufen, gelaufen werden sollte als gemeinsamer Gruppenlauf, der letzte bestimmt das Tempo und wenn möglich sollte die Gruppe zusammenbleiben... das allerdings erschien mir beim lesen der Starterliste als eher unwarscheinlich, denn es waren mehr als nur ein oder zwei echte Ultragrössen am Start. Viele von denen hatte ich schon bei diversen Veranstaltungen am Horizont entschwinden sehen, da war ich mit meinem fetten Arsch noch nicht über der Startlinie...

Nun gut, ein weiteres "Minenfeld" für mich war die geplante Verpflegung...

Das wurde von Stefan sehr einfach gehalten: KEINE VP, waste brauchst, nimmste mit.
War ich nicht beim KoBoLT genau daran gescheitert? an meinen Essstörungen? Ok, ich hatte trainiert. Unter anderem auch die Futterversorgung für Unterwegs. Hatte gelernt ohne Zucker auszukommen, konsequent, bei jedem lauf, der länger als 90 Minuten war, hatte ich den Rucksack auf. Um nicht drei mal die Woche die Trinkblase zu säubern hatte ich einfach ne 2 Liter Flasche Wasser mitgeschleppt... Ich hatte bis 30 km bewusst auf Riegel, Gels etc, verzichtet. Bin morgens 25 km nur mit Wasser aber ohne Frühstück gelaufen um den Körper zu zwingen erstmal das zu verbrauchen, was er schon hat und nicht, was er grade mal eben umwandeln könnte auf dem Weg vom Schlund bis in den Magen...

Das könnte ein echter erster Test des Jahres werden. OK. ist kein Wettkampf... Gruppenlauf... was auf der einen Seite ein Segen ist, in der Gruppe schön gemeinsam langsam zu laufen, ist auf der anderen Seite ein Fluch, weil echte Tiefs gehen sofort zu Lasten der ganzen Gruppe... Was solls, all das Grübeln und Zweifeln hilft nichts, wenn du es nicht versuchst. Den Track hatte ich geladen, so dass ich notfalls den Lauf auch alleine hätte beenden können wenn für die letzten 10-15km die Kraft fehlt und ich doch wieder Wandertag habe.

Die Tage vorher hatte der Regen den Boden schön aufgeweicht und an einigen Stellen echt in eine kleine Schlammwüste verwandelt. Soviel wussten wir im Vorfeld schon. Der Wetterbericcht für den Sonntag war rech positiv, es sollte morgens einigen Hochnebel und dann aber trocken mit durchaus aufgelockerten Wolken und Sonnenschein geben. Die Kleiderfrage wurde leicht zwiebelig gelöst, der Rucksack gepackt mit allerhand Leckereien (kein Süßkram und kein ISO) und pünktlich um 8:00 Uhr stand ich mit 30 weiteren durchgeknallten an der imaginären Startlinie. Stefan erklärte, das seine Freundin doch einen VP einrichten würde, etwa bei km 30 und es möglich wäre dort auszusteigen, da sie mit zwei Autos da seien und einige wohl danach gefragt hätten ... Cool! So, also 2 x 30 km gilt es Verpflegungstechnisch durchzubringen.

Wir laufen los. Alles entspannt, das große quasseln beginnt, alle tauschen sich aus, viele kennen sich seit Jahren, Tolle Gespräche beginnen zu kreiseln. Das Wetter ist trocken, 3 - 4 Grad vielleicht und der Himmel noch zu vom Hochnebel. Ich hatte mich für ein Fleece entschieden und eine Softshellweste, die vor allem Winddicht ist. So trabten wir den ersten Anstiegen entgegen. Junge! War das faszinierend! Da ruft der Stefan vor vier Wochen via FB zu nem kleinen Trainingsläufchen auf und plopp kommen 31 Irre und laufen mal eben Anfang Februar 62 km als entspannten Sonntagslauf... nur mal so um sich zu treffen und ein wenig zu quatschen. Die Kilometer gehen dahin. Einer nach dem anderen... Die Gruppe bleibt doch recht ordentlich zusammen. Das Tempo ist moderat, auch wenn einige deutlich schneller könnten. An den Anstiegen machen wir langsam oder warten oben in aller Ruhe auf die nachfolgenden. Ich schiebe rechtzeitig und ausreichend Nahrung nach und spüle regelmässig mit Wasser nach... es läuft!

Nach gut 1,5, Stunden können wir die ersten Sonnenstrahlen erahnen, ab da geht alles rasend schnell. Die Sonne kommt raus, der Wind ist quasi kaum vorhanden, es wird richtig angenehm warm. Das Fleece verschwindet im Rucksack. In der Sonne gut 8-9 Grad, phantastisches Laufwetter, tolle Leute, herrlich! Pure running... PURES LAUFEN.

Bei km 30 kommt der versprochene VP. Wir rechneten mit etwas frischem Wasser, evtl. paar Kekse oder so... nix da! Alles was das Herz begehrt... Von heissem Tee, über Cola, Schorle, Kekse, salziges und saures... bis hin zu 4 Monstertellern mit Schnittchen ... alles für die wilde Horde! Nach dem ich dort ein paar Schnittchen (kein Süßkram, wie Kekse oder Schoki) und Tee (hmmm - ob der aber Zuckerfrei war?!) bekommen habe ging es locker weiter, den nächsten Kilometern entgegen. 4 unserer Gruppe sind dort ausgestiegen, zwei weitere ungefähr bei der Marathonmarke, dort bogen sie ab richtung Heimat und hatten am Ende so um die 50 km in den Beinen... Der Rest aber lief einfach weiter... Marathon war durch, jetzt nur noch ein Halber und es ist schon vorbei ... noch ein paar anständige Bodenwellen und dann runter zur Ruhr. Dort noch einige Kilometer über den Radweg rein nach Hattingen und von dort rüber nach Bochum Dahlhausen zum Start/Ziel Parkplatz... Die letzten Kilometer an der Ruhr und durch Hattingen waren doch recht zäh für mich. Ganz klar, mein längster Lauf seit November waren 32 km und einmal 40 am Tag (2 x 20) woher sollte es kommen. Aber, und hier muss ich ganz klar sagen, der Test ist megagelungen. Ernährungstechnisch habe ich sehr viel verbessert. Ich bin die Strecke wunderbar autark mit meinem Rucksack und dem mitgebrachten gesummsel bei einem VP auf 62km zurecht gekommen. War auch nicht so ausgelaugt, dass ich an der ersten Raststätte drei Schokoriegel zum Überleben gebraucht hätte... nein! Klar, ich war müde, geschafft, die Beine schwer, ich musste noch über eine Stunde nach Hause fahren aber es war alles OK. Selbst der von dort mitgebrachte MuKa hielt sich in den Tagen danach erstaunlich zurück. Logisch war es zu merken und klar hatte ich ordentlich musik in den Beinen aber da hatte ich durchaus schon schlimmere Dinge bei mehr Training erlebt...

Fazit: Ich bin gutgelaunt und sehr zuversichtlich, was die kommenden Aufgaben angeht. Das war genau der Einstand, den ich gebraucht hatte um Zuversicht zu tanken. Ich sehe, ich bin auf dem richtigen Weg. Von meinen Malaissen nichts zu spüren. Nicht mal im Ansatz muckt was rum. Ich habe diese Woche zur Ruhewoche ausgerufen. Zweimal habe ich schon insensives Rollern und Dehnen gemacht, ein wenig Stabi und am Dienstag war ich im Keller "spinnen"... eigentlich wollte ich heute laufen, aber jetzt sitze ich hier immernoch an dem Blog und haue in die Tasten. Vielleicht heute noch mal Spinning und morgen dann Lauftreff... Am WE mach ich auch nicht viel und am Montag startet der nächste Belastungsblock mit einer zweistündigen Leistungsdiagnostik. Dann sehen wir mal wo ich stehe und wo ich hinwill ... OK, wo will ich eigentlich hin im ersten Halbjahr ...

FIX ist auf jedenfall Rheinburgenweg ende März, Seilersee 24h anfang Mai, TTdR160 anfang Juni und der Eiger E101 ende Juli ... Damit wäre glaub ich mein Potential für das erste Halbjahr mehr als ausgeschöpft... falls sich kleinere "Unterdistanzen" noch unterwegs ergeben mache ich das Tagesformabhängig und entscheide spontan.

So... nu ist aber schluss, ich schreib immer so viel, dabei will ich das zu Anfang gar nicht...

Gruß Thorsten

5
Gesamtwertung: 5 (8 Wertungen)

na denn

lass es laufen :-)
klingt doch super - freu mich für dich
bin aber auch fast ein bisschen neidisch ;-)
Werde versuchen, zu lernen !

Deine Aussage "Proportional zu abklingenden Beschwerden sinkt die Rumpfstabiunddehnmotivation" kann ich nämlich absolut bestätigen !
Nur das die entsprechende Motivation schon bei Beschwerden sehr gering ist :-(

Alles Gute

Ich kann dir aus leidvoller Erfahrung sagen

dass ich seit vier Jahren aktiver Vielläufer bin und davon fast zwei Jahre mit lernen verbracht habe ...

Wenn du nicht gerade ein unglaubliches Naturtalent bist, was meiner Ansicht nach nicht mal 1 von 1000 ist, der egal bei welcher Belastung nie Beschwerden hat, dann lass dir gesagt sein, dass Laufen ab einer bestimmten Grenze (die bei jedem persönlich individuell ist) mehr ist als nur regelmäßig ein Fuß vor den anderen zu Setzen...

Das wollen wir nur nicht hören, ich übrigens auch nicht... ;-)

If you see me collapse,
pause my Garmin...

Toll,

Besonders mit der Ernaehrungsumstellung finde ich interessant - die Strecken sind fuer mich eh unerreichbar. Da hatte ich auch viiiieeeel Verbesserungspotenzial...

LG,
Anja

Pure Running - pure Lauffreude

Das ist so schön zu lesen! Danke fürs Erzählen und Glückwunsch zur gefundenen Gesundheit und damit auch Freiheit!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Das klingt doch alles ganz gut! ...

... Nüchtern geht bei dem Wetter auch gut bis 30km. Da würd ich aber Trinken mitnehmen.
Alternativ laufe ich im Moment bis 30km auch ganz ohne Verpflegung. Is geil so ohne alles und temperaturbedingt geht's halt auch.
Gels und Riegel oder Iso is im Training komplett tabu. Das ist richtig und gut. (Fast) Egal wie weit.
So wird das was!
Etwas überdenken würde ich die Anzahl der Läufe des ersten Hj. Das klingt doch viel. Paß da bloß auf. Lernen is ja OK. Aber nich zwei Mal das Gleiche. Das kann auch beim ersten Mal sitzen.
Ich wünsch nen guten Start in 2014!
Noch klingts nicht so. Aber wär schön, wir würden uns wieder wo sehen.
;-)

Pure insight

Es ist beeindruckend, zu lesen, wie Du Dich mit Dir selbst auseinandergesetzt hast, Dir Gedanken gemacht hast, wie Du Deine Ziele, hochgesteckte Ziele sind das, erreichen kannst.

Für mich besonders schwer ist auch das Thema Zucker, Doppelkeks ist zwar nicht so sehr meins, Weingummi hat aber eine ähnliche Lebenserwartung. Ist mir also einiges nicht gerade fremd, was Du schreibst.

Drücke die Daumen, das die Veränderungen dauerhaft bleiben und nicht in der nächsten Stressituation sich auflösen. Da helfen solche Erfolgserlebnisse wie am Wochenende.

Weiter so,

granreserva


___________________________
Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Du Held!

Das gelbe Buchstabenlogo ist nur nach langen Läufen mein Problem, aber süß geht immer, da bin ich nicht halb so weit du! Insofern hast du meine vollste Bewunderung!

Und dein Lauf, der klingt einfach klasse. Schön, dass du das für dich so gut erreicht hast! Lernfähig - obwohl Mann ;-)*jetztaberjanzschnellwech*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk 2014)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarl

12.04. - Vorschlag für April

Bei Rund um Solingen kannst Du eine oder zwei Runden laufen - jeweils 50 km.

Mächtig beeindruckend, Dein Bericht. Habe sofort Lust bekommen, wieder loszulaufen (bin gerade von einem Zwanni zurück), warte aber vernünftigerweise bis morgen ;-)

Herzlichst,
Holgi



16.02. Bertlich
30.03. Venloop
12.04. Rund um Solingen

Zuckersucht ist eine Krankheit.

Ich verlange Anerkennung! Selbsthilfegruppen und Therapieplätze ... !

@Schalk: ja das Programm ist ambitioniert. Der Fokus liegt auf TTdR und Eiger, wenn ich unterwegs merke, dass ich an Grenzen stoße, wird ohne mit der Wimper zu Zucken gestrichen.

@Holgi: ja, Solingen habe ich auch gesehen, wird mir aber alles zuviel. 29.3. ist RBW mit 110km und am 5.4. hab ich den WUT gemeldet , das geht schon nicht. Da werde ich mich schon entscheiden müssen... Es gibt noch die Nachtvariante des NEU im April, das Zuckerspiel... Ich mach das spontan, ohne Stress. Ich melde auch außer den 4 o.g. Läufen nichts mehr vorher. Ok. Den WUT hab ich schon aber das steht eher in den Sternen...

If you see me collapse,
pause my Garmin...

Wahnsinn

..aber das könnte dein Jahr werden und zum Abschluss treffen wir uns in gesunder Runde wieder mit Mick zum WGVL!

LG
Many

Ernährungsumstellung

scheint zu funktionieren. Aber 2h Leistungsdiagnostik - wozu? Um diese geplanten (vielen) langen Kanten zu schaffen? Du hast ja Recht: in dem Bereich ist es mehr als nur einen Fuß vor den anderen setzen - da ist auch viel Kopfarbeit notwendig.

Keep on running! Und bleib gesund.

Zieh es durch!

Von der Doppelkeksrolle über die Black roll zu neuen Ufern.
Du wirst sehen: "Nur fliegen ist schöner"

Lieber Thor

ich bin echt beeindruckt und es ist doch immer wieder toll zu lesen, was das laufen alles so bewirken kann. Du bist auf dem richtigen Weg, und jetzt nicht verlaufen ;-)
LG, KS

Ich wünsche dir, dass alle deine Vorhaben gelingen!!!

Du glaubst es nicht, aber mit den Fressattacken bist du nicht allein, es soll noch den einen oder die andere Läuferin geben, die dein Schicksal teilen;-)...ähnlich sieht es mit den Stabiübungen aus, *grmpf!* Und ein Familienmitglied von uns schafft die Rolle Doppelkeks in nur einer Stunde. Tja, da biste raus, da haste verloren;-)Aber bei deinen 62, da haste gewonnen, aber sowatt von!!!

Lieben Gruß
Tame

Warum

kommt mir alles so bekannt vor..:-)
Du bist auf dem richtigen Weg!

LG
Fraggle

Thor, nur die Ruhe, du bist

Thor, nur die Ruhe, du bist auf dem richtigen Weg!
Wenn es dir gelingt, nicht aus lauter Begeisterung weil es fluppt, wieder zu übertreiben, wird das was!
Immer schön an die Stabi Übungen denken!! ;-) ich weiß, ist nicht sooo prickelnd, aber ich muss zähneknirschend zugeben, es hilft! Ich merke es auch gerade!
Und was deine Ernährung angeht...hm, was soll ich dir raten? Hör auf deinen Körper! Und wenn du dir einbildest, er schreit nach Süßkram, zeig ihm, wer der Chef ist! Bei mir hilft gnadenlos rationieren...nur sehr wenig einkaufen, wie bei einem Kleinkind mit Belohnungen arbeiten...damit geht es einigermaßen. (Glaube bloß nicht du bist der einzige...hast du ne Ahnung, was ich so verdrücken kann?!?)
Nur Nüchternläufe....also näää, das ist nicht so meins. Jedenfalls nicht so weit, maximal 10 km!
Ich wünsche dir das du es hinbekommst, wird Zeit, das wir nochmal was zusammen anstellen :-)))
Allerdings diesen Nachtlauf, ich fürchte, das wird nix bei mir...:-(
Vielleicht im Sommer nochmal?

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

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