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Benutzerbild von thebestcoach

Eigentlich fing der Tag wie immer an. Gemütliches Frühstück um 6 Uhr mit der Familie und danach auf die Arbeit. Auf in den Kampf. Ein ständiges auf und ab des Gemütes.
Es fing langsam an ich brauch, und ich brauch, ich brauch noch mehr, ich brauch am meisten…..bis endlich eine kurze Pause in Sicht war. Die wurde zum Speedshopping beim Discounter um die Ecke genutz. Bewaffnet mit Kaffeestückchen ging es noch einmal für 2,5 h auf die Arbeit um mir die volle Dröhnung zu holen.
Endlich 15 Uhr, frühester Zeitpunkt an dem ich heute gehen kann. Und den schöpfe ich voll aus ;-)
25 min später, zum Glück zu Hause bei den lieben. Zeit zum Entspannen, wenigstens ein paar Minuten. Kaffeezeit. Für ein Mittagessen ist heute Abend auch noch Zeit.
Kraft tanken mit einer Tasse Kaffee und was Süßen für die Hüfte im Kreise der Familie bevor es wieder los geht zum nächsten Termin. Strider hatte einen Schultermin zu wahren und die Kinder mussten auch noch gecoacht werden.
Also kam von mir der Vorschlag ich übernehme das Coaching und die Frau kann ihren Termin wahrnehmen. Da wir in der Zeit, in der die Nummer 4 im Kommunionsunterricht ist eh zum Laufen nutzen fiel mir die Wahl nicht schwer den Fahrdienst zu machen ;-)
Um 17 Uhr ging es ausgestattet mit Stirnlampe, Garmin, Pulsmesser und Nummer 4 zum Unterricht. Die sind es dort schon alle gewöhnt dass strider und coach dort immer mit Sportklamotten auftauchen. Normalerweise brauchen wir für die Fahrt fast 25 min, dieses Mal waren wir aber schon nach 15 min dort. Nach etwas warten im Auto wurden wir schon freudig begrüßt, schön dass du da bist komm gerade mit, dich kann ich gut gebrauchen, du kannst mir helfen. So schnell wird „Mann“ die Kinder los ;-)
OK. Schafft mir etwas mehr Zeit für mein Vorhaben 18 km Crescendolauf. Alle 3 km wollte ich das Tempo um 20 sec verschärfen. 5:30 – 5:10 – 4:50 – 4:30 – 4:10 – 5:30 km/min hatte ich angedacht. Das ganze wäre dann in 1:29 h durch. So lange geht gerade auch der Unterricht. Passt.
Und los geht es. Uihhh die Beine fühlen sich schwer heute an. Tempotraining war in den letzten Monaten bei mir ein Fremdwort. Am Dienstag war ich zwar auch schon flott unterwegs, gefühlt kam es mir aber nicht so vor. Erst am Mittwoch beim Schwimmtraining merkte ich es doch früh dass die Waden erste Anzeichen von Krämpfen zeigen. Nun gut. Lauf so gut es geht und wenn es nicht mehr geht mache ich langsamer. Ich habe ja nun 10 min Puffer bekommen.
So kam es auch die 3 km Splits haben ziemlich gut gepasst. Es wurde nicht überzockt und mit 5:27 – 5:10 – 4:52 waren die ersten 3 genau eingehalten worden.
Beim Start zum vierten gingen mir beide Schnürsenkel auf. Nach einem Blitzstopp ging es endlich weiter. Pace von 4:27 min/km beim vierten passt. Gedanklich wollte ich nicht mehr. Es war dunkel, kalt, die Beine sind müde. Was bringt nun die Brechstange? Irgendwie wäre der letzte 3 Kilometersplit bestimmt gegangen aber der Wille war nicht mehr da. Der Puls war auch noch moderat beim letzten Intervall mit einem Durchschnitt von 152 aber es fehlte wohl an der Kraft, besonders auch an der Geisteskraft. Stopp! Abbruch, genug Tempo ich trabe nun die letzten 6 Km locker aus. Nach einem Neustart der Uhr begab ich mich auf die letzten Meter. Die Strecke an der Saar die ich nun in der Finsternis zurück musste besteht aus aneinander gereihten Betonplatten von ca. 3 Meter Breite und ca. 10 Meter Länge. Da dieser Radweg schon etwas älter ist haben sich die Platten teilweise gesetzt. Eine Platte wurde mir vor ein paar Wochen schon zum Verhängnis. Dieses Mal war es 20 m davor so weit. Der linke Fuß hakte an einen Vorsprung ein und ich geriet wieder in Vorderlage. Nur dieses Mal lag ich flach. Knallte mit beiden Knien auf die Betonplatte, hinzu kamen beide Handballen und ich rutschte fast einen Meter über den Asphalt. Boah, das war nicht gut. Die Knie schmerzten, die Hände brennen und kribbeln. Ein Blick auf die Jacke, Glück gehabt ist ganz, Uhr hat auch nichts abbekommen. Handschuhe haben sich etwas verdünnt (habe zum Glück immer kalte Hände und deshalb oft welche an, hätte sonst enormen Lackschaden gegeben). Hose hat auch wenig abbekommen nur darunter zeigten sich erste Blutspuren. Hilft nix ich muss weiter. Nummer 4 muss abgeholt werden. Die letzten 2,5 km ziehen sich und pünktlich stehe ich mit einem 5:33’er Schnitt fürs Auslaufen vor der Tür bereit.
Schnell die Nummer 4 eingeladen und ab nach Hause. Abendessen für sie und mich zubereitet. Danach vorsichtig eine warme Dusche genommen. Uih, das brennt doch etwas. Und wieder mit Nummer4 ans Auto gesprintet. Nummer 3 wird jetzt abgeholt beim Tanzkurs. Mit beiden geht es wieder quer durch die Stadt nach Hause.
Nummer 3 und Nummer 4 gesund zu Hause geparkt und noch einmal in den Wagen gestiegen.
Strider war den Weg zur Schulveranstaltung mit dem Rad gefahren und noch einmal 12 km in der Kälte und Dunkelheit zurück habe ich abgelehnt.
So geschafft alle sind wieder glücklich zu Hause und der Tag ist rum.

Fazit: Kinder managen ist nix für Männer, die fallen dabei oft auf die Fresse ;-)

3.625
Gesamtwertung: 3.6 (8 Wertungen)

*kicher*

Das ist nur die mangelnde Übung ;-) Warum fällst du eigentlich nicht mal vor mir auf die Knie sondern allein im Dunkeln an der Saar? Frau kann Mann aber auch nicht alleine laufen lassen, prompt fällt der über die eigenen Flossen...

Und dafür durfte ich "Kraft"training machen, weil das Schutzblech an den Crossreifen hing. Da gibt es noch eine Reklamation an den Monteur ;-)))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Kinners:

könnt ihr eigentlich nicht mal gaaaaanz normal Sport machen? Ich sach nur: Mit der Zeit nutzt man sich ab.

Aber da scheinen sich Zwei gefunden zu haben, passt schon! :-)

Hofpoet

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Bestimmt waren

da Springwurzeln! Echt, Du hättest besser auf der Straße die 4:10 abgerissen. Flossen sind nix für Männer!

Hoffe ansonsten ist alles heile und "in Butter". Typisch stridersch halt. Passt schon.

typisch striderisch

gefällt mir sehr gut...
Wünsch euch mal *normales Training*, aber ich glaub, das ist für euch zu langwweilig...


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.

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