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Benutzerbild von kaesbe66

Momentan befinde ich mich im Training für einen HM nach einem 21-Wochen-Plan. Da ich aufgrund der Witterungsverhältnisse keine Chance sah, die geforderten Zeiten zu schaffen, bin ich für die kürzeren, flotten Einheiten auf's Band umgestiegen. Dort stelle ich mir auch ein bisschen Profil ein. Ist der Trainingseffekt eigentlich vergleichbar?

ja und nein

Einerseits empfinde ich Laufbandtraining als extrem anstregend, vor allem, weil in der Regel die Kühlung fehlt. Und es einfach total langweilig ist. Andererseits bin ich auf dem Band in der Regel auch schneller, die Gründe hierfür sind mir noch unklar: weil das Band gleichmäßig läuft und keine Bodenunebenheiten mich abbremsen? Weil ich einfach mehr Mut habe die Geschwindigkeit hochzujagen als draußen ("ich muss ja noch zurück...")? Weil kein Gegenwind mich abbremst, Kälte mich mürbe macht oder Hitze mich austrocknet?

Ich denke es ist wie mit Rollentraining/Spinning fürs Radtraining: im Winter besser als nix. Aber grundsätzlich sollte man Wettkämpfe wenn möglich dort trainieren wo sie stattfinden, und das heißt bei uns: draußen.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@strider

Du hast gut reden! Ihr dort unten in Südfrankreich habt ja noch nie was vom sibirischen Ostwind gehört ;) Mit Wehmut denke ich an euren schönen gefühlte 100 km langen asphaltierten Weg an der Saar entlang!

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doch haben wir

aber der kommt bei uns aus dem Westen ;-)))

Nee, du hast schon Recht. Seitdem ich Winter in Potsdam erlebt habe sage ich nichts mehr gegen eisige Winde, glaub mir. Und wenn du willst kannst du wesentlich mehr als 100km an der Saar entlang radeln, sag Bescheid, wir bieten Quartier ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Laufbandtraining

2009 trainierte ich für einen HM eine komplette Woche auf dem Laufband, incl. eines Langen über 20 km. War grade auf Korfu, und es war draussen einfach zu heiß. Es war zwar furchtbar öde, aber trotzdem schaffte ich beim HM eine Zielzeit-Punktlandung. Ich versuche seitdem das Laufbandtraining zu vermeiden, wann es nur geht.

Trainingsefekt vergleichbar

Nun, ich kenne Laufband nur aus dem Laufladen, als ich noch nicht im I-net bestellt habe ;0). Und Temperaturen unter 20ºC finde ich auch nicht prickelnd. Aus diesem Grund halten sich meine km auch sehr in Grenzen. Um das Ganze auf den Punkt zu bringen, bin ich der Meinung, dass Laufband keine wirkliche Alternative zum reellen Training/Laufen draußen im wahren Läuferleben ist. Schlichtweg, weil es nicht die realen Bedingungen sind ....

Besser als nix,

lauf im Winter öfter im Wechsel draussen und auf dem LB. Ich kann auf dem LB mein Tempo besser halten und konnte so das erste mal mein allgemeines Tempo auch für DRAUSSEN verbessern. Seitdem plane ich Tempoläufe / Steigerungen auf dem LB mit ein. Auch Steigungen lassen sich auf dem LB leicht einstellen, Bergrunter geht noch nicht, ODER??

Im Winter auf dem Bank

Da ich im Oberharz lebe, ist der Winter oft lang. Wege mit Eis und Schnee bedeckt. Für mich ist das Laufband eine gute Alternative. Absolviere verschiedene Einheiten, Intervall, Ausdauer oder auch langsame/lange Läufe, das ganze mit einer Steigung von 1 %. Da ich ein Laufband mein Eigen nennen darf, ist der Raum nicht über heizt und vorher wird das Fenster geöffnet. Natürlich laufe ich auch viel lieber draußen, aber so kann ich in der Winterzeit eben auch trainieren.

Einfach anders

Laufbandlaufen ist einfach was anderes. Aber nicht schlechter. Die Ausdauer kann darauf wunderbar gehalten und verbessert werden. Und ich würde im Winter nicht die Hälfte laufen, hätte ich kein Laufband. Und das mit dem langweilig kann über einen TV und viele gute Serien auch entschärft werden.
Aber, was wirklich zu beachten ist, auf dem Laufband werden die Muskeln anders (halt eintöniger) belastet. Ich für mich habe mich darauf eingeschossen, dass ich mich halt Ende Winter langsam wieder an die raue Wirklichkeit gewöhnen muss. Die Umstellung dauert halt 6-8 Wochen. Und während dem Winter versuche ich über TRX und so ne steh-drauf-scheibe (MFT oder so) die Core-Muskulatur nicht ganz einschlafen zu lassen.
Jedem das seine, aber Laufband hat durchaus seine Berechtigung.

@bireweich

Vielen Dank für den wirklich hilfreichen Kommentar ... ich kann also beruhigt so weitermachen, denn ich bin/war mindestens 2x wöchentlich immer für jeweils 20 bzw. 25 km draußen unterwegs, so dass auch die anderen Muskeln nicht zum verkümmern kamen ... inzwischen wird das Wetter auch besser und es bleibt länger hell, da kann man das Tempo auch wieder draußen kloppen ... dass das Bandlaufen nicht so verkehrt sein kann, habe ich schon daran gemerkt, dass es auf der Straße wirklich gut läuft, jetzt, wo man wieder Grip hat (Schnee ist endlich weg) ... na, hoffen wir mal, dass wir nicht im März noch einen Wintereinbruch haben :)

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