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Benutzerbild von volker1310

Hallo,

ich weiß, dass das Thema oft besprochen wurde, doch ich habe eine spezifische Frage, zu der ich noch keine richtige Antwort gefunden habe.

Beim langen Lauf soll die HF bis max 75% gehen. Das gelingt mir auf den ersten 12-15km auch sehr gut, doch danach geht der Puls hoch, ohne, dass ich am Tempo etwas verändere (MRT + 60 - 75sec., ich trainiere für Marathon). Am Ende der zuletzt 28km liege ich dann bei 85%, Spitzenwerte bei Brücken oder Hund noch höher... Im Schnitt komme ich dann auf 78-80%.
Laufe ich insgesamt zu schnell? Soll ich gegen Ende Tempo rausnehmen oder bin ich einfach nur unterzuckert (ich laufe morgens, vorweg 1-2 Bananen und einen Kaffee, dabei habe ich nur Wasser)?

Für Tipps und Anregungen dankbar.

volker

Erste Frage: Bist Du sicher,

Erste Frage: Bist Du sicher, dass Deine HFmax auch Deine HFmax ist? Sprich, wie hast Du getestet?

Wenn man davon ausgeht, dass die Belastungsbereich richtig festgelegt sind würde ich vorschlagen, zu Anfang etwas rauszunehmen, also auf den ersten km den Puls bei/ unter 70% zu halten, sodass Du die Distanz locker durchlaufen kannst. Dass der Puls bei langen Dauerläufen allmählich ansteigt ist normal, wird weniger bei besserem Trainingszustand. Ist das MRT realistisch gewählt könnte man aus den Zahlen schließen, dass Dein Defizit vor Allem die Grundlagenausdauer ist, sprich das sollte vermutlich der Trainingsschwerpunkt in der nächsten Zeit sein, aber das Tempo eben dosieren, nach und nach wirst Du auch in diesem Bereich (70-75%) schneller werden. Also zusätzlich zum langen gemütlichen noch 1 Lauf mit 15-20k in der gleichen Pace pro Woche.

Wenn ich morgens laufe bin ich auch immer langsamer als abends, quasi nüchtern geht bei mir auch auf die Leistung. Muss aber jeder für sich rausfinden.

Viel Erfolg.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

MRT +60-75 sec passt sehr gut für LDL

Sofern dein geplantest MRT realistisch ist, dann passt dein Trainingstempo. +60-75 sec ist eigentlich ein gutter Wert. Mach dir um die HF nicht zu viele Gedanken.

1. ist es völlig normal, dass bei langen Läufen der Puls nach oben geht, dafür sorgt die fortschreitende Ermüdung des Körpers.

2. wer weiß ob der von dir bestimmte Höchstpuls auch deine tatsächliche Leistungsgrenze widerspiegelt. Die Faustformeln kann man getrost vergessen und auch bei den Belastungstests spielen zu viele Variablen mit.

Ich würde sagen: Beobachte deine HF, aber orientiere dich mehr an der Pace und an deinem Laufgefühl. Und keinesfalls in der Endphase des langen Laufes langsamer werden, nur weil der Puls nach oben geht. Schließlich trainierst Du, um neue Trainingsreize zu setzen und dich zu verbessern. Wenn Du dich selbst einbremst, dein sieht auch dein Körper keinen Grund, sich auf die gestiegenen "Anforderungen" einzustellen.

nein das ist so

du machst das schon richtig! Ich bin anfangs nach einem pulsgesteuerten Trainingsplan gelaufen, der auch von einem Trainer überwacht wurde. Seine Order für die langen Läufe: Loslaufen, etwa nach 15min auf die Uhr schauen und Puls/Tempo justieren, d.h. so schnell laufen, dass der Puls im gewünschten Bereich liegt (LDL 70%!). Dieses TEMPO dann beibehalten. Je nach Länge des Laufes steigt der Puls, spätestens ab 2h wegen Dehydrierung (auch wenn du trinkst), Ermüdung usw. Dann nicht langsamer laufen (es sei denn, der Puls springt in abartige Höhen), sondern einfach weiterlaufen. Im Schnitt ist der Puls dann je nach Länge des Laufes bei 72-75%, das ist ok.

Voraussetzung ist allerdings, dass du deinen Maxpuls kennst (Laktatmessung o.ä.). Allgemeine Formeln wie 220 minus Lebensalter sind ungefähr so zuverlässig wie Schuhgröße zum Quadrat ;-)

Unterzuckerung kann den Puls in die Höhe treiben, Hunde sowieso ;-) Brücken sollten es nicht... Aber dann hast du ja eine Erklärung und brauchst dir keine Gedanken zu machen.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

So unterschiedlich ist das. ;-)

... Ich habe immer den Puls auf den langen Läufen konstant gehalten, womit automatisch die Pace flöten geht.
Jezz haste genau gegensätzliche Richtungen und wir können beide Lang, Strider und ich. ;-))
Jup, Schwerpunkt Grundlagenausdauer war schon angesprochen. Aber ich glaube gerade auf dem Part ganz gut drauf zu sein im Moment. Und trotzdem geht auch bei mir ab 20 oder 30km der Puls langsam hoch oder die Pace sinkt. Wieviel müßte ich erst nachschauen. Wenn, habe ich in letzter Zeit den Pulsgurt zur späteren Statistik um. Darauf schauen, mache ich lange nicht mehr.
;-)

Prima, ich danke Euch, jetzt

Prima, ich danke Euch, jetzt weiß ich, dass meine Vermutung richtig war.
Langsamer starten und dann beibehalten hört sich für mich stimmig an, Pace rausnehmen wäre bei meinem Tempo dann schnell gehen...
Einen zweiten längeren Lauf plane ich jetzt ein und wenn ich mir die Vorbereitung aus dem letzten Jahr ansehe, bin ich sehr zuversichtlich, das sich die Zeiten und Pulsfrequenzen rasch entsprechend entwickeln werden.
danke Euch!
P.S. @strider: Wieso dürfen Brücken den Puls nicht hoch treiben? Für einen Flachländer wie mich ist das eine Seltenheit und Höhenmeter gehören weder zum Training noch zum Wettkampf. :)

*kicher*

Ok, jetzt habe ich es verstanden: ja, so treiben Brücken mir auch den Puls hoch ;-)) Ich hatte es erst so gelesen als ob unter Brücken laufen nicht nur den GPS Empfang beeinflusst sondern auch auf die Pulsmessung Einfluss haben soll... bin halt manchmal etwas blond ;-)

Bin übrigens auch Flachländer ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

LOL! Ja, jetzt weiß ich

LOL! Ja, jetzt weiß ich auch was Du meinst. Und tatsächlich habe ich einen Streckenteil, eine Straßenunterführung, die so lang und unbeleuchtet ist, dass es bei manchen Personen auch den Puls hoch treiben könnte, auch ohne Höhenmeter!

Schnelles Gehen :D

Ich hab in diesem Jahr nach einer längeren Verletzungspause das erste mal angefangen mit einem Trainingsplan zu trainieren, mit Plan und Trainer und was soll ich sagen, hätte ich mich bei den ersten langen Dauerläufen an die Vorgaben der HFQ gehalten, dann wäre ich nicht mal mehr schnell gegangen sondern wahrscheinlich rückwärts gelaufen, ich hab dann nach Gefühl schon sehr sehr langsam gemacht, so dass es aber noch angenehm war und nicht nur schwerfällig und bin definitiv nicht in meinem vorgegebenen Bereich gewesen, aber das hat sich schnell geändert, jetzt hatte gestern einen langen Dauerlauf und musste irgendwann mal blöde grinsen weil ich doch tatsächlich mal unter der Vorgabe gelandet bin... und das bei einem sehr viel schnelleren Tempo als vor ein paar Wochen. Also hab ein bisschen Geduld, Tempo kommt auch beim langsam laufen und das mit der HFQ pendelt sich auch ein, und das Ermüdung und andere Einflüsse diese mal nach oben treiben ist auch normal.
Viel Spaß bei deinen weiteren Läufen

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