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Benutzerbild von dfrobeen

Was habe ich mich letztes Jahr mit den Grundlagenblocks meines Friel-Plans abgemüht. Aber es war auch das erste Jahr mit den deutlich gesteigerten Umfängen und der Zielsetzung meine Langdistanzpremiere solide ins Ziel zu bringen. Meinen Friel-Plan für diese Saison habe ich unter den gleichen Prämissen aufgebaut, jedoch durch den ersten frühen Jahreshöhepunkt kommen auch die Grundlagenblöcke deutlich früher.

Heute habe ich den zweiten von drei Grundlagenblöcken abgeschlossen. Ein Block besteht dabei aus 4 Wochen - drei sich steigernde Belastungswochen und anschließend eine Regenerationswoche. Ganz konkret sahen die Wochen wie folgt aus:

16.-22.12.: Plan 12:30h - Ist 12:29h (6:21h laufen - 3:20h Indoor Cycling - 1:32h MTB - 1:00 schwimmen - 0:15h Rumpfstabi)
23.-29.12.: Plan 15:00h - Ist 16:10h (8:36h MTB - 4:03h laufen - 1:30h schwimmen - 1:30h Indoor Cycling - 0:30h Rumpfstabi)
30.12.-5.1.: Plan 16:30h - Ist 16:52h (8:53h MTB - 5:10h laufen - 2:34h schwimmen - 0:15h Rumpfstabi)
6.-12.1.: Plan 8:30h - Ist 10:29h (4:09h laufen - 3:31h MTB - 0:50h Indoor Cycling - 1:30h Schwimmen - 0:30h Rumpfstabi)

Ich bin von mir selbst beigeistert, wie Kopf und Körper die Trainingsumfänge annehmen. Ich freue mich beinahe auf die Trainingseinheiten - im Gegensatz zum letzten Jahr sind sie keine echte Belastung, die mir außerhalb des Trainings und einem Minimum an Leben drumherum, jegliche Energie für mehr geraubt haben. Vor allem haben sich - sofern es die Planung rund um meinem Sohn zulässt - lange Einheiten am Sonntag etabliert, die ich mit großem Spaß absolviere.

Nach einem gemütlichen Frühstück starten diese in der Regel mit den sogenannten Besolalasola meines Triathlonvereins, dem "BESOnders LAngen, LAngsamen SOnntags-LAuf" der allerdings aufgrund der Grundgeschwindigkeit der anderen für mich alles andere als besonders langsam ist. Gleich anschließend schnappe ich mir mein Mountainbike und fahre solange es noch hell ist Tracks im Braunschweiger Umland ab.

Da wären dann auch drei wesentliche Veränderungen zum Vorjahr genannt, die mir auch dabei helfen das gute Trainingsgefühl in diesem Grundlagenblock aufrecht zu halten.

Erstens ist es ein Glücksgriff, dass ich mich dem Braunschweiger Triathlon Team angeschlossen habe. Erstens ist es ein Haufen sehr, sehr netter und lustiger Menschen, mit denen es einfach Spaß macht zu trainieren und die auch mein Braunschweiger Sozialleben signifikant aufgewertet haben. Nach all den einsamen Trainingseinheiten des vergangenen Jahres, habe ich jetzt oft Mittrainierende, die schneller sind und mich dazu zwingen mir noch ein wenig mehr in den Arsch zu treten. Viele hilfreiche Techniktipps zum Laufen gibt es auch. Oder einfach ein paar Jungs, die mich auf den langen Radausfahrten begleiten. Nur im Schwimmen ist der Abstand leider noch so groß, dass "in den Arsch treten und dranbleiben" einfach nicht funktioniert - da gilt es für mich langfristig auch noch hinzukommen.

Zweitens spielt das Wetter mit. Was habe ich im letzten Jahr Einheiten im Fitness-Studio abgearbeitet. Und was konnte ich nach der x-ten Laufeinheit in der Woche die Wand vor den Laufbändern nicht mehr sehen. Sogar die Indoor Cycling-Einheiten fand ich irgendwann nicht mehr motivierend. Dieses Jahr absolviere ich fast alles Outdoor und habe große Freude daran. Man müsste eigentlich mal eine Statistik machen, wie sich die durchschnittlichen Zeiten der Frühjahrsmarathons oder Sommer-Langdistanzen in Abhängigkeit vom vorherigen Winter entwickeln. Letztes Jahr konnte doch niemand so richtig trainieren, so lang und kalt der Winter war.

Drittens feiere ich meine Investition in den Garmin Edge 800. Der GPS-fähige Radcomputer ermöglicht es mir Tracks aus dem Netz runterzuladen und so unterbrechungsfrei (für Orientierung, Kartenanalyse, Smartphonenutzung etc.) abzufahren. Gerade mit meinem MTB fahre ich Tracks von einem Vereinsmitglied ab, der scheinbar jeden Winkel Wald in der Braunschweiger Umgebung persönlich kennt. So erfahre ich auch das MTB fahren, nämlich radeln querfeldein über die verrücktesten Routen - statt immer wieder die gleichen "Waldautobahnen" abfahren, wie letztes Jahr. So kommt auch echte Abwechslung zustande und kräftige Fortschritte in Sachen Fahrtechnik. Vor 4 Wochen hätte ich sicher nicht gedacht, was für Teilstücke ich heute fahrend bewältigt habe.

So darf es also weitergehen. Jetzt heißt es nochmal beißen, schließlich folgt der dritte und damit insgesamt umfangreichste Grundlagenblock. Wobei das "beißen" wohl weniger auf die sportliche Bewältigung der Umfänge, als auf deren Umsetzung im Tages- und Wochenablauf bezogen ist. Kommendes Wochenende fällt als Trainingszeit komplett aus, dennoch stehen 13,5 Stunden im Plan. Aber auch das wird irgendwie gelingen, bzw. wenn mal eine Stunde fehlt, werde ich deshalb meine Saisonziele nicht verfehlen. Denn was neben der Bewältigung der Trainingsquantität auch noch stimmt, ist die Qualität.

Ohne echte, vergleichbare Nachweise darüber zu haben, bilde ich mir ein auch in Sachen Tempo weiterzukommen. Gerade im Laufen merke ich die Fortschritte von Woche zu Woche. Die längeren Läufe, die ich im vergangenen Jahr so in 5:15 bis 5:30-Pace absolviert habe, gehen jetzt - insbesondere mit dem Triathlon-Team - auch mal in glatt 5er-Pace raus und hinterher habe ich noch genügend Energie um mich dann knappe 5 Stunden auf das Mountainbike zu setzen. Und beim progressiven Lauf diesen Dienstag bin ich den letzten km der insgesamt 14km-langen Einheit in 3:37 Minuten gelaufen - das sind Zeiten, die ich sonst nur aus zu schnell gelaufenden ersten Kilometern von 10km-Rennen kenne.

Durchgängig Fazit der letzten 4 Wochen ist also: läuft!!! Es darf sehr sehr gerne so weitergehen...

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Wow, das sind Umfänge, mein

Wow, das sind Umfänge, mein lieber Schwan!

Ich kenn sogar einen jungen Herren vom Triathlon Team BS (Basti), wenn der Rest auch so drauf ist, glaub ich dir sofort, dass das Laune macht! Und beim 2013 erstmals von denen veranstalteten Prinz-Albrecht-Lauf durfte ich meine Premiere auf dem Treppchen feiern (2. Gesamt, 1. AK). Falls du da dieses Jahr Einfluss nehmen kannst, sorg mal dafür, dass der Lauf 10 statt 9,63km lang ist! ;)

Dann lass dich mal ordentlich mitziehen und hau noch ne saftige LD raus dieses Jahr...ich kann nur meinen Respekt zollen!!!

Ja, habe Deinen Blog damals

Ja, habe Deinen Blog damals gelesen. Ich kippe das mal in die Planung. Beim Event selber werde ich leider nicht dabei sein...da steht noch der verdiente Urlaub nach dem Boston-Marathon an. Durch den Prinz-Albrecht-Park sind wir übrigens heute auch gelaufen, die km 16 und 17 des Besolalasola um zum Abschluss noch ein paar Höhenmeter zu sammeln.

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Was für Umfänge!

Aber mit dem Outdoor, mehr Gruppe und mehr Spaß und Tempo hast Du Recht. Letztes Jahr hab ich die ersten Radausfahrten um Ostern gemacht und da noch dicke Klamotten (bei Schnee auf den Feldern und zugefrorenen Seen) gemacht - diesen Winter hab ich bisher nicht mal die Rolle aufgebaut.

Wenn's diese Woche mit den 13h nicht klappt hast Du die ja quasi schon "vorgeholt".

Also, Deine Umfänge und

Also, Deine Umfänge und Deine Trainingskonsequenz finde ich echt beeindruckend. Was mich wundert ist, warum Du nicht im Schnee läufst. Das sind für mich die schönsten Läufe, ganz besonders, wenn es frisch schneit ;-).

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Garmin Edge 800?

Hört sich neben deinen gigantischen Umfängen spannend an. Werde mich mal belesen zu dem Teil.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

das Dumme

am Lesen Deiner Blogs ist, dass ich mich danach immer irgendwie ganz klein fühle.
Aber nur ganz kurz, denn ich weiß ja, dass der sicherste Weg zum Unglücklich sein der Vergleich mit anderen ist.
Darum:
Es ist schön zu lesen, dass es mal bei jemandem richtig rund läuft und Du nur so strotzt vor Energie! Davon lass ich mich dann gern inspirieren und nehm das mit auf meinen eigenen Weg...

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

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