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Benutzerbild von yazi

Hallo allerseits, nachdem ich eigentlich gedacht hatte, 2013 mal verletzungsfrei durchzukommen - war's wohl doch nüscht. Zuerst tat die rechte Ferse nur ein bisschen weh, und auch gar nicht beim Laufen, sondern morgens beim Aufstehen. Laufpause, Treppenübung, halber Flummi, Igelballmassage brachte keine Veränderung. Als das Wetter schlechter wurde und ich von der U-Bahn in die Arbeit GEHEN musste, wurde es schlimmer, da ging ich zum Orthopäden. Der diagnostizierte Plantarfasziitis, fand irgendeine Achse im Fuß schief und verschrieb Einlagen, die ich zunächst in allen Schuhen und wenn die Beschwerden weg sind, nur noch in Laufschuhen tragen soll. Die Herstellung dauerte über die Feiertage etwas länger, aber seit vier Läufen sind sie im Einsatz.

Erstes Fazit: Zum Gehen in Alltagsschuhen fühlen sie sich prima an. Aber beim Laufen behindern die Dinger mich, ich tapse ganz blöd und komme mir sehr schwerfällig vor. Außerdem schmerzt es außen unten im Sprunggelenk und hinten unten an der Ferse (also gewissermaßen an der Kante), und im Knie stimmt die Statik auch nicht mehr. Hmmm. Was soll ich davon halten? Der Sache eine Chance geben und einfach noch ein paarmal laufen? Und dann? Kann es sein, dass die Einlagen verkehrt sind oder muss ich mich nur daran gewöhnen?

Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Einlagen? Bringen die was? Wie lange habt Ihr sie getragen? Habt Ihr sie irgendwann wieder weggelassen? Gibt es sonst etwas, was noch helfen könnte, die Sache zu beschleunigen?
Fragen über Fragen...

Hallo yazi,

also ich hab auch irgendwelche Schiefstellung, so richtig gerade steht wohl kaum einer. Zumindest hatte ich letztes Jahr Knieprobleme. Kurz und gut - der letzte Orthopäde empfahl mir auch ein paar Einlagen aber speziell angefertigte, von einer empfohlenen Werkstatt, nach seinen Angaben. Die waren kein Schnäppchen aber auch nur ein Paar. Das trage ich im jeweiligen Alltagsschuh und da stimulieren die irgend welche Reflexzonen in der Fußsohle. Funktioniert auch, glaube ich. Bisschen Gewöhnungssache, das hat der mir aber auch schon prophezeit. Die Laufschuhe zumindest laufe ich so wie sie sind. In der Regel halte ich mich darin nicht länger als 1 bis 2 Stunden aller paar Tage auf und wechsle zwischen mehrere Paare. Einlagen in denen bringt nicht viel, ausschlaggebend sind die Dauerzustände im Alltag. Der Orthopäde behandelt eine Handballmannschaft der 2.Bundesliga, ich glaub der hat Ahnung von dem was er sagt und empfiehlt. Zumindest wäre ich vorsichtig mit Einlagen in Laufschuhen. Im Zweifel lieber noch einen anderen Orthopäden aufsuchen. Zumindest würde ich nur im Wohlfühlbereich laufen und nichts erzwingen - das geht ehr schief.
Viel Erfolg für 2014 - Don

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Moin, ich habe ganz

Moin,
ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht: erst Ansatztendinose, dann Fersensporn. Einlagen mit Fersenspornaussparung für den Alltag, und als das alleine nicht genügte und die Laufkilometer auf Null gingen habe ich zusätzlich und auf Rat hier im Forum Beinachsentraining, manuelle Physiotherapie, Stoßwellentherapie, Balanceboard, Golfsball unter der Sehne rollen, dehnen auf der Treppe und schließlich sensomotorische Einlagen probiert. Durchschlagend ist der Erfolg nicht, es bleiben immer noch Beschwerden genau wie du sie beschreibst: Knöchel aussen/unten, Ansatz Achillessehne, Ferse, ausserdem zieht es in der Oberschenkelrückseite und brennt in der Fußsohle...noch nie habe ich so oft und so gerne barfuß auf kalten Fliesen gestanden...
Aber zurück zu den Einlagen, die wurden nach einem Fußbettscan von einer Spezialistin angefertigt und ein mal korrigiert, und wohl auch noch ein zweites mal. Sie aktivieren Muskelketten entlang der Beinachse und fordern Fuß und Muskulatur sehr. Das ist richtig arbeit. Durch den Druckpunkt am Ballen werden die Zehen gespreizt und somit die Plantarfascie gedehnt. Langfristig soll das die beschwerdefreiheit bringen. Ich versuche mich bei der Arbeit damit und soll, wenn ich die 8 Stunden am Stück tragen kann, vorsicht 2-3 Km damit laufen, mehr nicht. Ich habe die jetzt 2 Wochen, und zum laufen noch nicht angehabt! Also Geduld, das dauert, und laufen kommt damit erst später.
Grüße von Ragnar

plantarfasziitis...

...war bei mir nicht der grund, sondern ein senk-spreizfuß, die der orthopädischer schuhmachermeister im laufschuhladen meines vertrauens beim schuhkauf da diagnostiziert hat. meine hausärztin hat´s bestätigt. daraufhin bekam ich die einlagen. aber nur für die laufschuhe, mit dem argument, dass ich damit ja LAUFE und somit die belastung höher is als beim gehen und dass ich ja auch bei langen läufen etliche stunden drauf steh.
so wirkliche beschwerden hatte ich ohne einlagen nicht, ist halt nur beim nur nen zufallsprodukt beim schuhkauf gewesen.
eines jedenfalls gilt immer: man muss die einlagen einlaufen. erst nur so 3 bis 5 km, dann immer länger. hat drei, vier wochen bestimmt gedauert. nu trag ich sie seit eineinhalb jahren. füße haben sich dran gewöhnt.
ich kann aber auch durchaus mal so 15-20 km ohne, aber inzwischen fühlt es sich mit einlagen besser an.
in normalen alltagsschuhen trag ich keine einlagen, und zuhause geh ich nur barfuß...
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laufend wünscht yazi schnelle besserung und gewöhnung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Alltagsschuhe / Laufschuhe

Bei mir isses umgekehrt, ich hab die Einlagen nur in den Laufschuhen, weil sie in die meisten Alltagsschuhe nicht rein passen (da reicht die Höhe des Spanns nicht aus).
Sensomotorische Einlagen verändern die Verteilung der Belastung. Das führt u.U. zu ähnlichen Beschwerden, wie wenn man zu schnell die Laufumfänge steigert. Es werden ja andere Muskeln beansprucht. Die müssen sich da auch erst dran gewöhnen.

Hast Du für die Laufschuhe spezielle Lauf-Einlagen? Die sind weicher im Vorfußbereich als die, de in die Alltagsschuhe kommen.
Die Probleme, die Du beim Laufen mit Einlagen hast, würde ich auf jeden Fall dem Arzt nochmal vortragen, vielleicht muss was verändert werden. Wenn die Einlage mechanisch drückt, kann der orth. Schumacher helfen und an der kritischen Stelle ein bisschen Material abtragen.
Dauert manchmal, bis das Optimum gefunden ist.
Viel Erfolg!

soviele Meinungen wie Leute

Ich hatte auch Einlagen wegen Senk-Spreizfuß, die waren erstmal gut, aber dann traten immer wieder Beschwerden auf, die Einlagen wurden immer höher, die Schuhe immer gedämpfter und gestützter, bis mir vom Laufen abgeraten wurde.
Ein Zufallskauf, in den meine Einlagen nicht passten, brachten mich zum Laufen mit Schuhen, die ungestützt, mit vergleichsweiser niedriger Sprengung waren und die ich eben ohne Einlagen lief - ein neues Laufgefühl! Eine Zeitlang lief ich noch abwechselnd mit und ohne Einlagen, bis ich mich an meinen ersten Marathon "ohne" wagte: super!
Im Alltag bin ich immer ohne Einlagen gelaufen, dafür viel in Nike Free, das scheint meinem Fußgewölbe geholfen zu haben. Heute laufe ich ganz ohne und vor allem ohne Beschwerden!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Hallo yazi,

hatte das selbe Problem.
Die angefertigten haben nicht geholfen- zu schwer und steif zum laufen.
Frust war groß.
Bin dann mit dem Boss in einem Birkenstockladen wegen Schlappen gewesen, und hab' durch Zufall Birkenstockeinlagen entdeckt.
Schön flach und flexibel, aber mit einer super Mittelfußstütze.
Habe jetzt in allen Laufschuhen Birkis, und laufe schmerzfrei!
Einen Versuch ist es wert.
Viel Glück

aloahe

Hallo Yazi

auch ich habe dieses problem.
einlagen waren eher kontraproduktiv.
geholfen hat mir ganz einfaches tapen. war sofort fast schmerzfrei.YouTube hat einige anleitungen.
alles gute

gille

Einlagen

Habe Senk-Spreiz-Fuss und in 2013 Probleme mit der Archillessehne, war deshalb beim Spezialisten. Habe Einlagen verschrieben bekommen, nur für das Laufen. Diese Einlagen sind spezial-Einlagen und extra angefertigt, flexibel und bequem. Musste ca. 23€ dazu bezahlen. Einlagen für normale Schuhe sind steif und somit nicht zum laufen geeignet. Habe beim Laufen mit diesen Einlagen deutlich weniger Probleme musste mich aber auch erst daran gewöhnen.
Groß Michael

Laufeinlagen!

Sie schreibt doch von Einlagen, die sie, wenn sie beschwerdefrei ist, in den LAUFschuhen tragen soll, also sind es doch wohl Laufeinlagen?

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Danke an alle für Eure Kommentare

Superspannend, dass es so viele verschiedene Meinungen gibt. Die Einlagen sollen zwar in die Laufschuhe, sind aber echt doof steif. Hmmm. Heute bin ich ganz widerborstig ohne Einlagen gelaufen, und es fühlte sich viel mehr nach Laufen an als mit. Danach bin ich wieder in die Alltagseinlagenschuhe gestiegen, und hoffe, dass das auch geht. Ich denke mal noch über die verschiedenen Ansätze nach, und hoffe, bis dahin nix kaputt zu machen.

Danke jedenfalls für Info und gute Wünsche.
yazi

Hallo Yazi

sehr oft wird eine Plantarfasciitis mit einem Fersensporn verwechselt! Die Plantarsehne entspringt am Fersenbein und verläuft längs der Fußsohle. Wo genau ist also der Schmerz lokalisiert? Bei mir lag er im Mittelfußbereich und die kolossalen Schmerzen habe ich erstmal mit Ibuprofen 600 in den Griff bekommen. Dann weiter mit Einlagen. Einmal für normale Straßenschuhe und spezielle Sporteinlagen. Diese Investition lohnt sich unbedingt!!!!! Die Laufschuheinlagen und die "normalen" Einlagen sind vollkommen unterschiedlich und sollten auch nicht untereinander ausgetauscht werden.
Mein Rat daher: Sofort Einlagen für Straßenschuhe und Laufschuhe verschreiben lassen und keinen Schritt mehr aus dem Haus ohne Einlagen. Und während der orthopädische Schuster die Sporteinlagen fabriziert ist absolute Laufpause!!!
Diese Methode hat bei mir vor sechs Jahren hervorragend gewirkt und ich bin seither zumindest in diesem Bereich vollkommen Beschwerdefrei. Natürlich lässt sich meine Erfahrung nicht 1:1 übertragen aber wenn du einen Schumacher deines Vertrauens konsultierst, hilft das mehr als mancher Besuch beim Orthopäden.....

Viel Glück und gute Besserung!

Liebe Yazi

aaalso vorab ich bin kein Freund von Einlagen. Die behindern doch egal wie man es nimmt immer den normalen Bewegungsablauf im Fuß, Knie, Bein- im Körper. Anziehen würde ich die Dinger deshalb nicht. (ich hatte auch mal welche und habe sie ganz mutig irgendwann rausgeschmissen, weil mir die Füße mit den Teilen mehr weh taten, als ohne).
Wenn Du sicher bist, dass du keine Entzündung in der Achillessehne hast, würde ich anfangen die Treppenstufen zum Dehnen zu benutzen, Golfball unter dem Fuß rumrollen, ruhig mit etwas mehr Druck. Die Sehne vom Ansatz aus mit zwei Fingern 'abfahren' und ausstreichen, dann vielleicht noch eine Packung TK ERbsen nehmen und öfter pro Tag mal kühlen wenn es angenehm ist. Oder eine kleine Flasche Wasser tieffrieren und mit der Sehne über die Flasche rollen. (Flasche auf den Boden legen und Bein drüberrollen)
Dann würde ich mal meine Laufschuhe anschauen. Hast du in letzter Zeit neue gekauft, die unscheinbar flacher sind als die Alten? Das macht sich nämlich bemerkbar, weil der Zug auf die Sehne viel höher ist (auch wenn man im Alltag viel barfuß läuft!!!) und denkt man sein daran gewöhnt ohne Absatz zu gehen). Ich würde meine Laufschuhe häufiger mal wechseln oder die Innensohlen, falls sie passen, zwischen den Schuhen hin und her tauschen. Außerdem würde ich mir Zeit nehmen, bis sich alles wieder gut anfühlt.
Gute Besserung...don't be a deaf tenant...

Checken lassen

Hallo yazi,

wenn Dir das Laufen mit Einlagen Probleme bereitet, würd' ich das unbedingt mit dem Orthopäden besprechen. Nicht, dass Du das Problem verschlimmerst und am Ende Ärger mit der Hüfte oder den Knien hast! Einlagen-Bauer sind auch keine Götter, bei mir war es mehrmals so, dass ich die korrigieren lassen musste; das machen die in der Regel auch ohne zu jammern, denn die wissen, was da alles schiefgehen kann. Gute Einlagen hab' ich dagegen immer als angenehm empfunden, zumindest jedoch nie als wirklich störend.

Andererseits hab' ich meine Plantarsehne ausgerechnet mit Einlagen in den Schuhen auf einem 24-Stunden-Lauf massiv geärgert, da ging anschließend eine Weile gar nichts mehr. Nach zwei Wochen langsam angehen lassen in anderen Schuhen war's dann aber zum Glück wieder gut.

Das Gehassel um Einlagen und Schuhe kann einem wirklich den Nerv rauben ... ich hab Füße wie ein Hobbit und glaub' ja, dass ich mir mit den angeblich so gesunden Nike Frees die A-Sehne ruiniert hab; andererseits lass ich die Einlagen in Laufschuhen mittlerweile raus und laufe abwechselnd mit mehreren (Stabil-) Schuhpaaren, damit die Füße sich nicht zu sehr an einen bestimmten Treter gewöhnen.

Der Ansatz dahinter - Füße trainieren, mit wechselnden Reizen umzugehen, statt ihnen alle Arbeit abzunehmen - leuchtet mir ein. Aus Fehlbelastungen werden ja erst dann Verletzungen, wenn die immer und immer wieder in gleicher Weise auftreten. Und jeder Schuh macht da mit dem Fuß was anderes, so dass sich's am Ende vielleicht rausmendelt. Ist zumindest meine Hoffnung.

@happy: Du denkst aber schon dran, dass Lauf-Einlagen ähnlich lange halten wie Laufschuhe? Bei Deinem Pensum müsstest Du eigentlich alle drei Monate neue besorgen, sonst bringen die plattgerannten Dinger ähnlich viel wie ein Flokati im Schuh.

Viele schöne Kilometer noch!

P

+++ Laufen bringt dich voran +++

Portos, Du hast Recht...

Einlage ist nicht gleich Einlage.
Mit den Nike Free bekomme ich auch Fußschmerzen.

Als ich welche verschrieben bekam, ging ich erst zum Schuhmacher in unserem Ort. Der stellte mich auf Pauschpapier und schickte das ein, wo dann Ledereinlagen (steif) mit Pilotte gemacht wurden.
Damit ging zumindest nach 3 Wochen entdlich Shin Splints weg.
Es hieß, die halten schon ein Zeitchen.

Bei meinem Laufpensum waren die aber so schnell schlabberig, dass ich für die nächsten zum von meinem Orthopäden empfohlenen Ortopädischen Schuhmacher in meinem Arbeitsort ging, der per Fußscan auf Scheibe Bilder machte und nach Problemzonen fragte und sportlichen Einsätzen/Vorhaben usw..

Er baute mir dann innerhalb von 3 Tagen weiche aber doch extrem wellige(gefühlt buckelig) Einlagen, die er extra an meine Laufschuhe angepasst hat.
Vorsichtig sollte ich sie einlaufen, was nach 6 km gleich zu einer Mörderblase unterm Ballen vorne führte.
Ich solle wiederkommen, wenn was drückt und fuhr wieder hin und er hat was abgeschliffen. Danach dauerte es ca. 2-3 Wochen, bis die Dinger eingelaufen waren und meine Füße sich pudelwohl drin fühlten.

Die "halten" max. 1000 km, dann sind se ziemlich platt, aber für kurze Läufe noch absolut gut. So muss ich nicht immer welchseln in meinen Trainingsschuhen, denn mittlerweile haben sich einige Einlagen-Paare (wenn se nicht ganz auseinander fallen) angesammelt.
Mit den zwei Mal im Jahr ausgeschriebenen Rezept komm ich so grade hin.
Wenn ich die selber bezahlen sollte, kosten die angeblich zwischen 70-80 EUR.
Komm ich wohl auf Dauer nicht drumherum.
Morgen bekomme ich wieder neue, die auch dringend nötig sind.

Vor 1,5 Jahren war ich mal bei nem anderen angeblichen Laufschuhguru in Münster und hab mir dort Einlagen machen lassen und musste nur 10 EUR anstatt 21 EUR zuzahlen.
Der hat meine Füße nur mit einem Kuli nachgezeichnet und sich Notizen nach Auge gemacht.
Die Einlagen sollten besonders weich, angenehm und haltbar sein. Waren se aber nicht, viel härter und unangenehm, kein Vergleich zu meinen jetzigen, bei denen ich bleiben werde.
So kann es gehen!

Yazi, ich drück Dir die Daumen, dass Du den richtigen findest/gefunden hast und dass Du bald die Schmerzen los bist.
Ansonsten sind die Ideen von Frau mainrenner sehr gut. Musst nur geduldig durchziehen (geht gut unterm Schreibtisch).
Ansonsten zum Golfball unterm Fuß hat mir meine Physio empfohlen, nicht nur zu drücken, sondern dabei immer wieder die Zehen hochzuziehen (dehnt noch mehr die Plantarsehne). Fußgymnastik und auch regelmäßig die Treppenübung sorgen bei mir für Beschwerdefreiheit. Vergesse ich die mal länger, piekt irgendwann garantiert was.

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Füße und Beine

Hallo Yazi,

wie Du an der Reaktion auf die Einlagen im Knie gemerkt hast ist das ganze Sytem Fuß-Bein-Becken- Lendenwirbelsäule ein recht komplexes dynamisch stabilisierendes Gebilde. Ist eigentlich in der Gesamtheit auch mit moderner Technik oder maximalem Sachverstand nicht wirklich umfassend zu begreifen und zu beschreiben. Das führt dazu, dass jeder, der daran "rumdoktort" die paar Stellschrauben bedient, die in seinem Repertoire sind. Bei Beschwerden in der Fußsohle ist sicher der erste Blick auf die Fußstatik sinnvoll, ob das ausreicht steht aber auf einem anderen Blatt. Verdrehungen in Knie und Hüfte gehen häufig damit einher und sind sinnvollerweise meistens mitzubehandeln. Und das eben nicht im normalen Stand sondern in der Laufbewegung.

Beim Verwenden von Einlagen muss der Körper den Bewegungsablauf quasi neu lernen, das kann schon mal zu Turbulenzen kommen. In so fern würde ich die Einlagen nicht primär als lindernde Maßnahme sondern als Trainingsgerät für die Beinachsen betrachten. Und als solches sollten die Umfänge auf jeden Fall eher vorsichtig dosiert werden. Klein anfangen, langsam ausbauen.

Ob man darüber hinaus noch ohne Einlagen läuft ist so ein bisschen eine Glaubensfrage. Da es sich bei den Tendinosen (-itis ist hier irreführend, da bei den Allermeisten histologischen Sehnenuntersuchungen keine Entzündungszeichen gefunden wurden) um degenerative Erkrankungen handelt ist eine Belastungspause nicht zwingend notwendig, unter Umständen sogar kontraproduktiv (das ist in einem von Schalks Blogs nachzulesen, der während der Saison keine Probleme mit seiner Sehne hatte, in der Pause zwischen den Saisons dann aber wieder Probleme bekam).

Womit ich bei Patienten die Beinstabilität gerne behandle ist der Schlingentrainer, hier ist natürlich eine gute Anleitung sehr hilfreich.

Methoden, Durchblutung, Entspannung und somit Regeneration in der Fußsohle zu fördern wurden hier reichlich genannt, ist so´n bisschen Typfrage was man mag. Ich steh z.B. auf heißes Fußbad (kann z.B. auch mit Rheuma-Badezusatz sein) und zwischendurch Selbstmassage mit halbem Flummy.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Schwein gehabt, Carla!

Meine Einlagen haben mich immer so um die 150 Eur gekostet, und ich kriegte nix dazubezahlt, auch nicht mit Rezept vom Orthopäden! Der Einlagenanfertiger ist selbst Läufer und Orthopädiefachmann, ich denke, der weiß was er tut. Die Einlagen habe ich in der Regel 2 Jahre getragen (auch bei meinem Laufpensum!), zwischendurch wurde nachgearbeitet bzw. verstärkt.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Kommt drauf an, strider....

meine würden niemals 2 Jahre halten.
Wegen dem Schlamm- und Matschtrails zwischendurch löst sich manchmal zum Ende hin etwas die Oberfläche vom Grundmaterial. (kann er aber wieder kleben hat er gesagt. Nur meistens waren die dann schon so platt, dass er mir neue empfahl)
Sind also bestimmt nicht so hochwertig/haltbar, wie Deine.
Ist so ein weiches Material mit Oberfläche vergleichbar mit Alcantara.
Kannste auch super barfuß drauf laufen, wegen Tria. (hab ich aber erst zwei mal gemacht)
Er scannt aber jedes mal neu und reagiert bei Veränderungen/Verbesserungen der Fußmuskulatur, wo sich innerhalb von 2 Jahren ja viel tun kann.

Ich bekomme morgen neue, dann mach ich mal n Foto von den frischen Dingern.

Lieben Gruß Carla.
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

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