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Hallo liebe (MIt)Läufer,

ein Blick zurück: Seit 2012 laufe ich zumindest wieder regelmäßig. Am Anfang nach Möglichkeit einmal die Woche, selten zwei Mal und immer froh, wenn eine kleine Runde geschafft war. Immerhin standen am Ende rund 200 km auf der Laufliste. Ich war froh, dabei geblieben zu sein.

Vorsatz für 2013 war: Dran bleiben, Laufleistung langsam steigern und immer öfter statt knapp 5 km mal 10 km oder gar mehr Laufen.
Das mit den Steigerungen hat meist geklappt, manchmal lies der Job nicht das zu was ich wollte, aber auch wenn manchmal 14 Tage dazwischen lagen - ich bin dabei geblieben.
Im "Wettkampf" (bei mir meist einfach ein gutes Ziel nicht am Ende als Letzte anzukommen und eine Möglichkeit mich bei der Stange zu halten) statt 5 km auch mal 10 km gelaufen - leider oft mit vielen, vielen Gehpausen. Und das obwohl ich im Training mitlerweile 10 km gut durch laufen konnte. Im Wettkampf meist zu schnell und deshalb schnell an der Durchhalte-Grenze angelangt.

Egal - dran bleiben sollte die Devise sein und das habe ich. Und war happy, dass am Ende des Jahres 478 km auf der Laufliste standen.

Neue Ziele musste das Jahr bringen. Das Gewicht will und will nicht sinken, der persönliche Schweinehund kommt immer noch viel zu häufig und nicht immer will sich beim Laufen ein - WoW! einstellen.
Also habe ich seit August ein Zwischenziel gesetzt: Unbedingt zwei Mal die Woche laufen. Okay, krankheitsbedingt hat das nicht immer geklappt, aber die monatliche Laufleistung liegt seitdem zwischen 60 und 70 km. Das ist für mich in Ordnung. Manchmal habe ich das Gefühl wenn ich es zu sehr erzwinge werde ich die Lust verlieren. DAS will ich auf keinen Fall.

Also musste ein neues Ziel für 2014 her.

Ich will einen Halbmarathon laufen.

Alleine? Nein, obwohl ich vor geraumer Urzeit schon einmal einen gelaufen bin (das ist Jahrzehnte her) und aktuell fast wieder so (langsam) wie früher laufe fühle ich mich dazu noch nicht entspannt, fit genug dazu.
Laufkollegen aus dem Lauftreff sagen zwar: Mach dir keinen Kopf, schaffst du locker, aber mein Kopf sagt - Nee.
Und man soll ja durchaus auf seinen Kopf hören, der hat ja durchaus ein Mitspracherecht :-)

Also wie? Ich werde mich jetzt in professionelle Hände begeben und mit professionellen Trainern den Schritt in die längere Distanz wagen.

Letzte Woche war der erste Treff - noch nicht so ganz überzeugend, denn statt 10 km "durfte" ich nur knapp 4 km laufen. Das hat mich nicht wirklich befriedigt, denn ich wollte beim Laufen auch mal ein wenig warm werden, und das war ich am Ende nicht.
Aber warten wir mal ab, dieses Wochenende laufe ich noch mal mit meiner Nachbarin, da geht es immer so lange wir Lust haben und darauf freue ich mich schon.
Und dann bin ich sicher, dass sich die Trainingsläufe - versprochen sind Intervalltrainings und andere Schw... eien (die ich nie alleine machenn würde) schon am Ende auszahlen werden.

Ich wünsche euch auch bei euren Vorhaben 2014 Durchhaltewillen und Gesundheit und einen läuferischen Flow...

cmag16

4.8
Gesamtwertung: 4.8 (5 Wertungen)

2014

Ich wünsche dir viel Erfolg und gutes Gelingen!

"Das Gewicht will und will nicht sinken"

Hallo cmag16,
Du schreibst "Das Gewicht will und will nicht sinken".

Probiere doch aus, statt der 2 x pro Woche auf 3 x pro Woche oder "jeden 2. Tag" zu laufen (rein physiologisch reichen hier ca. 30 Min. Ausdaueraktivität).

Physiologisch hilft es dem Körper sehr, wenn Du ca. jd. zweiten Tag Ausdaueraktivität machst, weil dadurch die Empfindlichkeit des körpereigenen Hormons Insulin hoch bleibt / verbessert wird. Ist - aufgrund von zu langen Pausen zwischen Ausdauer-Aktivität die Insulinwirksamkeit schlechter, dann produziert die Bauchspeicheldrüse mehr vom schlecht wirksameren Insulin und schüttet mehr ins Blut aus, was zu einem physiologischen Teufelskreis führt: a) je mehr Insulin im Blut, desto mehr Appetit/Hunger b) je mehr Insulin im Blut, desto schneller der Aufbau von Fett, die sog. Insulin-Mast. Die Bauern haben deshalb das Insulin früher in der Schweinemast eingesetzt und den Ferkeln gespritzt.

Wenn Du durch ca. jd. 2. Tag Ausdaueraktivität die Wirksamkeit Deines Insulins verbesserst, dann hilfst Du Deinem Körper, nicht so leicht zuzunehmen.

Ein indirekter Laborwert, mit dem Du diesen Effekt kontrollieren kannst, ist der sog. HbA1c-Wert, den jeder Hausarzt bestimmten kann, es ist der klassische Kontroll-Laborwert, ob jd. einen Diabetes entwickelt bzw. ob die Zuckerkrankheit gut oder schlecht eingestellt ist. Kurz gesagt: je niedriger der HbA1c-Wert ist, desto günstiger, desto wirksamer Dein Insulin bzw. das "Wegschaffen" des Blutzuckers in die körpereigenen Speicher.

Hilft selbstverständlich nur, wenn Du die mehr körperliche Aktivität nicht mit mehr Essen und Nach-Lauf-Appetit koppelst, sondern auch die Ernährungsseite (Art und Gesamtkalorien-Menge) parallel mit beachtest ;-)

Grüße,
waldboden

Mehr Laufen

Hallo waldboden,
recht herzlichen Dank für deine guten Tipps. Schön, dass es mir einmal einer mit entsprechenden Fachbegriffen erklärt.
Ja, Ziel ist dieses Jahr schon (hoffentlich) alle zwei Tage zu laufen.
Das ist mir in den ersten zwei Wochen des Jahres gelungen.
Da es aber aktuell noch mit der Achillessehne Problem gibt, ich alleinerziehend mit drei Jobs bin, ist das nicht immer gut machbar.
Ehrlich gesagt habe ich Angst davor, dieses Ziel nicht zu erreichen.
Also habe ich mir gesagt: Mehr Kilometerlaufen, das ist ein Ziel das ich auf jeden Fall erreichen kann.
Auf meine Ernährung achte ich schon etwas länger, aktuell sogar mit Kalorien-Zählen. Und sieh da: Ich bin echt ein Frust-Esser.
Jetzt will ich langsam aber sicher statt Frust-Esser ein Genuss-Läufer werden.
Und - um den Schweinehund nicht zu sehr zu fordern - ist Minimum halt zwei mal Laufen. Toll wäre natürlich drei Mal. Wird aber nicht immer klappen.

Aktuell ist es für mich auch ein Erfolg wenn ich nicht zunehme. (Ich bin nicht wirklich fett, aber ich will auf gar keinen Fall noch mehr wiegen).
Weniger wiegen wäre also toll, aber wenn ich das doch nicht schaffe trotz laufen,... alleine mehr Bewegung ist schon ein Erfolg. Und weiter laufen, auch wenn man mal eine Woche dazwischen hat wo es aufgrund von Zeitproblemen oder Problemen mit der Gesundheit mal nicht geht...

Danke für deine aufmunternden Worte!

Gesundheitlich habe ich schon seit zwei Jahren zwar keine schlechten Zuckerwerte, aber andere Werte meines Körpers geben mir und meinem Arzt schon sehr zu denken. Auch hier bleiben wir am Ball...

(Eisen und Schilddrüsenwerte müssen häufig kontrolliert werden und laufen öfter aus dem Ruder).

Leben, Laufen und Stress

Hallo!
Auch ich würde Dir empfehlen, alle 2-3 Tage zu laufen, also 2-3 Mal in der Woche.
Da Du durch drei Jobs zeitlich schon sehr eingespannt bist, sollte das Laufen ein Ausgleich sein und nicht zum zusätzlichen Stressfaktor werden (ich MUSS heute laufen). Daher stellt sich die Frage: muss es wirklich ein HM sein - oder reicht nicht ein flotter 10er als Trainingsziel?

Bzgl. Abnehmen: ich hab gute Erfahrung mit dem abendlichen Verzicht auf Kohlenhydrate. Auch das komplette "Low-Carb"-Konzept funktioniert hervorragend. Leider bin auch ich nicht grade Weltmeister in Selbstdisziplin beim Essen ;-) Aber mal so 2-3 Wochen Low Carb und danach weitestgehend abends ohne KH - das war bei mir machbar und hat mir dauerhaft 2-3 Kilo weniger beschert (habe BMI im oberen Normalbereich).
Alles Gute und viel Spaß beim Laufen!

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