Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von WWConny

Es hatte ganz gut angefangen, das vergangene Jahr. Als Jahresauftakt gabs in Pulheim einen Teamlauf statt der geplanten Staffel - aber was solls: es war lustig! Und das ist die Hauptsache.

Auch im nicht enden wollenden langen, dunklen Winter gabs den ein oder anderen Licktblick. Ich versuchte mich immer mal wieder (halbherzig) am Rumpfstabilisieren, renovierte ein Kinderzimmer, zwangsbeglückte den frisch gekurten Gatten mit Nordic-Walking-Stöcken, nahm Rat eines mir persönlich unbekannte jogmappers an (und bereuhte es nicht, denn es war die richtige Idee). Struktur suchte man im ersten Quartal allerdings vergeblich in meinem Training.

Es wurde April, und der Winter wollte und wollte nicht enden. Langsam und hinterhältig hatte sich so ganz nebenbei ein fieser, kleiner Rückenschmerz zu mir gesellt, der immer anhänglicher wurde. Ich beschloss, ihn im Fitnessstudio zu vertreiben. Die Wette mit der Kniescheibe habe ich übrigens gewonnen.

Relativ spontan lief ich HM in Bonn und erntete (knapp) eine neue PB. Es folgten Vergnügungläufe in Windhagen (ebenfalls HM), Rengsdorf (32 km) und auf dem Rheinsteig, wo ich beim vorerst (?) letzten RHEX erfolgreich Letzte wurde. Weiterhin wurde die Bergtauglichkeit meine Fahrrades erhöht und zwischendurch eine RTF gefahren. Beim Europawochelauf in Hennef gabs dann ohne Uhr eine neue PB über 10 profilierte km. Sehr schön! So kanns weitergehen.

Es befiel mich der Übermut. Ich meldete mich in Dettenhausen an. Gemeinsam mit Anja Bongard probierten wir dort aus, wie sich ein 24-Stunden-Lauf bei 30°C anfühlt, denn mittlerweile war schon Juli. Mit den dort erlaufenen 66 km fühlte ich mich bestens vorbereitet auf den Marathon in Monschau in der Eifel, der mir leichter fiel als im Jahr zuvor, aber sich nur marginal von dessen Zielzeit unterschied.

Es wäre jetzt die optimale Zeit für eine Pause gewesen nach Monschau. Aber selbst nach 5 Laufjahren passierte mir ein fataler Anfängerfehler: ich vernachlässigte die Regeneration.

Ich machte also munter weiter - lief ja grade so gut! Buchholzer Bahndammlauf Ende August: noch ne PB über 10 km. Geil! In meinem Kopf reifte nach dem enttäuschenden Ergebnis in Monschau der Wunsch, im Herbst noch einen flotteren Marathon zu laufen, ich fasste Essen ins Auge - Mitte Oktober.

Es kam, was kommen musste: Von jetzt auf gleich. Am 23. September endete der Höhenflug mit einer brachialen Notlandung im Sprechzimmer meines Hausarztes. Wie heißt es so schön bei den Handwerkern: nach fest kommt ab. In diesem Stadium befand ich mich nun. Der Körper streikte komplett und der Kopf auch.

Sie holten sich, was sie brauchten: P A U S E

Hier gehts zum Blick nach vorn.

3
Gesamtwertung: 3 (2 Wertungen)

sehr schöne Zusammenfassung

und paar der Dinge durfte ich ja miterleben.
Und das mit der nicht stattfindenden Regeneration kenne ich nur zu gut, vielleicht kommt die Weisheit ja jetzt mit dem Wechsel in die neue AK auch mal bei mir an.

LG,
Anja

Gut, daß Du nur...

einen Blick zurückwirfst und ZWEI nach vorn!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links