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Benutzerbild von candysmama

Seit gut 4 Wochen "muckelt" es nun - mein rechtes Füßlein.

Laut Doc ein reines Überlastungssyndrom - ich befürchte er hat recht.
Hatte in Anbetracht meiner Anmeldung zum HH Marathon angefangen, die Wochenumfänge und die langen Läufe zu steigern.
Und zeitgleich mein Hundi beim Canicross ordentlich ziehen lassen, so dass ich mit ihm in Geschwindigkeiten gelaufen bin, die ich ohne ihn nie schaffen würde. Auch wenn's pustemäßig nicht so anstrengend ist, weil der Süße zieht - aber die Belastung für den Bewegungsapparat ist halt trotzdem da....

Nachdem ich dann einen Tag lang kaum hier durch's Haus kam, hab ich zwangsläufig mein Laufpensum - sowohl Umfang als auch Tempo - drastisch reduziert. So langsam wird's auch wieder - geht halt bergauf und bergab, mal ein, zwei Tage besser (so wie vorgestern und gestern), dann wieder schlechter (so wie heute... und hoffentlich nicht morgen).

Was mich total nervt: durch den Marathon "im Nacken" und durch die Erinnerung an meinen eigentlichen Trainingsplan (den ich längst abgeschrieben habe) mache ich mir soviel Druck, dass ich auch die schönen Läufe gar nicht wirklich genießen kann.

Hab dauernd im Hinterkopf "eigentlich wolltest Du ja in dieser Woche dieses oder jenes schaffen / eigentlich schon so und so weit sein" bzw. "wie soll ich das nur hinkriegen, bis HH ausreichend fit zu werden, wenn Dir jetzt schon so relativ kurze Strecken Probleme machen und Du nur so schnarchelangsam laufen kannst?".

Ganz ehrlich: im Moment verfluche ich mich mehrmals täglich dafür, mich angemeldet zu haben - und würd es sofort rückgängig machen, wenn ich könnte (ja, ich geb's zu, ich war so doof mir die Rücktrittsversicherung zu sparen...).

So, ich weiß, besser wird mein Fuß von dem Gejammer auch nicht - aber ich mußte es mal loswerden, vor einem Publikum, dass mich hoffentlich verstehen kann und mir nicht (wie meine nicht-laufenden Freundinnen) nur mit Sprüchen kommt wie "na lauf doch einfach so weit wie es schmerzfrei geht / ach, so'n Marathon kannst Du doch auch noch wann anders laufen / ist das denn wirklich sooooo wichtig?"

So, Trost jederzeit willkommen - Erfahrungsberichte zum Wiedereinstieg nach Verletzungen auch.

Und trotzdem und nicht zuletzt: allen Mitstreitern hier ein supertolles Jahr 2014!!!

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leider

hilft da nur Geduld - und ein bisschen Gottvertrauen ;-)

Ich kann es dir so gut nachvollziehen, aber abgesehen davon, dass du vielleicht von einer Zielzeit Abschied nehmen musst, kann dir wirklich nicht viel passieren. Du hast doch noch soviel Zeit!

Was mir nach einer Sprunggelenksfraktur half war Galloway: für mich 4km laufen, 1km gehen. Für lange Läufe reichte nämlich die Zeit (angemeldet war ein 100km Lauf - drei Monate nach der Fraktur!) nicht mehr. Also habe ich einfach zugesehen, dass ich überhaupt wieder schmerzfrei laufen konnte, langsam gesteigert und bin mit dem Plan im Hinterkopf hingefahren. Konsequent bis km 80 durchgezogen, die letzten 20km durchgelaufen ;-) Die Zeit war vielleicht nicht sensationell, aber für mich prima, denn es war mein erster Hunderter ;-)

Druck rauszunehmen ist schwer, aber glaub mir: besser du schraubst jetzt runter und tastest dich langsam wieder ran also du ruinierst dir alles komplett und musst wirklich absagen! Ich wünsche dir gute Besserung!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Geduld und Zuversicht

Hör auf deinen Körper und schau zu dass dir das Laufen Spass bereitet. Ab und zu beissen und sich quälen gehört dazu, es sollte jedoch nie Überhand nehmen und ein MUSS werden. Ich würde trotzdem an den Marathon gehen, soweit laufen wies geht und dann mit Gehpausen finishen. Du wirst sehen das wird dich motivieren und es geht immer besser... Aber eben: Geduld haben.

Wünsche dir ein schönes erfolgreiches Jogging-Jahr mit vielen tollen Erlebnissen

Grüsse

Michael

Freu-Alternative

Moin Ihr,

erstmal: HAPPY NEW YEAR allerseits!!!

Und dann: hab heute morgen beim einem wunderschönen Neujahrsläufchen (12 km hügelig im Wald) ein wenig nachgedacht.

1) hab ich mir eine Freu-Alternative gesucht: sollte es wirklich mit HH nix werden, dann kann ich mich auf den Winsener Deichlauf am 1.5. freuen. Mit Auswahl 5, 10 oder HM - super gemütliches kleines Provinz-Läufchen mit Vor-Ort-Anmeldung, bei dem ich jedes Mal ne Menge Leute treffe, denen ich sonst nur kurz über den Weg laufe. Und dort kann man vor dem Start und im Ziel mal locker ne Runde schnacken - würde mir irgendwie sogar fehlen, wenn ich HH laufe...

2) werd ich versuchen, in den nächsten Wochen, wo Distanz und Tempo gedrosselt werden müssen, möglichst viele Hügelchen mitzunehmen - in der Hoffnung ein paar Muckis zu entwickeln....

3) hab ich grad mein Spinning-Bike abgestaubt - hat hier jemand Erfahrung, wie man so'n Teil am besten in ne M-Vorbereitung einbaut???

Schon wieder etwas optimistischer Grüße

Mojag & Helga

Die mit dem Hund läuft

Hey, frohes Neues!! :o)

Überlastungen in der Wettkampfvorbereitung kommen immer wieder mal vor, das ist einfach deprimierend und demotivierend und man versucht krampfhaft, Wege daraus zu finden und trotzdem irgendwie weiter zu machen.
Nur wenn man trotz Schmerzen weiter macht, kann sich das ganze auch in die Länge ziehen.
Hier gilt tatsächlich Versuch macht Klug.

Bitte versuche nicht, Distanz und Tempo jetzt durch massenhaft Hügelchen auszugleichen.
Das kann genauso nach hinten losgehen mit Überlastungen, wenn Du es nicht gewohnt bist und langsam steigerst.

Hamburg ist doch nicht morgen und wenn Du mal den Tempogedanken aus Deinem Kopf bekommst, kann Hamburg so richtig schön und genussvoll werden.

Wie die anderen schreiben, höre in Deinen Fuß hinein.
Wenn es Überlastung war, hilft einfach nix, außer runterfahren oder einfach mal ein paar Tage Pause (was das schwierigste, aber manchmal sinnvollste ist).

Spinning ist allerdings hervorragend mit in das Marathon-Training einzubinden.
Mach zwischendurch Koppeleinheiten, soll heißen, erst nen Stündchen spinnen und danach noch mal etwas (soweit schmerzfrei) laufen. Da hast Du muskulär alles warm und die Knochen werden trotz längerer Sportzeit nicht so belastet und der Fuß wird geschont (wenn das Spinning nicht schmerzt!!). Kondition und optimierung der Fettverbrennung kommen dazu. Das bereitet schon mal auf die langen Läufe vor.
Wenn Du dann im März doch noch 2-3 lange Läufe ohne Probleme hinbekommst, seh ich für Hamburg kein Problem.

Habe mal wegen Fuß 5 Wochen fast nur geradelt und nur 4 Mal vor dem Mara gelaufen und es ging troztdem (natürlich mit zeilichen Abstrichen).

Freualternativen sollte man allerdings immer haben um sich eben nicht auf diesen einen Wettkampf zu verbeißen. Nach dem Marathon soll ja sicherlich irgendwann auch noch mal was schönes gelaufen werden, oder?!

Gute Besserung und Geduld!

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Also...

..sprichst Du nicht mehr mit mir, oder warum hast Du in Hamburg niemanden zum schnacken (-: ?
Aber mal ehrlich, es sind noch 5 Monate. Mach was geht, nimm Dir den Zeitdruck und freu Dich auf einen entspannten Marathon ( mit der Freu-Alternative im Hinterkopf).
Ich weiß, ist leicht gesagt...
Liebe Grüße,
Maren

Ich bin dann mal weg

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