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Benutzerbild von Thomas Müller

Projekt Neustart läuft: Nachdem ich über den Sommer auf der faulen Haut meinen Schweinehund gekrault und mir mehr als 3 Kilo Sitzfleisch angefressen hab, wirds zeit, dem "alten" Körper wieder auf die Sprünge zu helfen. Das Ziel lautet jetzt beim Leipzig-Marathon im April die Halbdistanz unter 2 Stunden zu laufen. Die letzten Wochen hab ich im Wesentlichen damit zugebracht, auf 6 km Grundkondition aufzubauen und auf gut 3 km das Tempo zu erhöhen. Fortschritte gabs schnell und meinen Trainingsplan hab auch schon längst überholt.

Heute wollte ich also mal wissen wo ich genau stehe und hab mir 10 km vorgenommen, ohne Stress, aber nach Möglichkeit unter einer Stunde. Die gewählte Route führt über Asphalt einen kleinen Zickzack durchs Wohngebiet, dann durch ein Gartengelände, nach 3 Kilometern erreicht man Laubegast, dann den Elberadweg entlang nach Zschieren und schließlich 3 km auf geradem Wege zurück. Wetter ist super, allerfeinster Sonnenschein bei ca 10°, auf gehts.

Da ich mir noch nicht allzuviel zutraue, tippel ich erstmal langsam los. Nach ein paar 100 Metern hör ich mal vorsichtig in meine Knochen, beide Knie geben grünes Licht, die Muskeln sagen gar nix, die Lunge findet das Tempo auch ok. Alles supi, weiter. Die Strecke ist voller Menschen, das schöne Wetter lockt auch den letzten Stubenhocker an die frische Luft. Omis mit Rollator, Muttis mit Nordic-Walking-Stöcken, Hundebesitzer mit Hasso, Unmassen Pärchen, mit oder ohne Kinderwagen, Kinder auf ihren Minifahrrädern, Frustrierte Skilangläufer auf ihren Rollendingern. Ständig wechsel ich die Seite vom Weg, ständig weiche ich aus, und muss dabei noch aufpassen, keinen Radfahrer abzuräumen, die ja auch noch unterwegs sind. 10 km Riesenslalom ... Trotzdem hab ich super Laune und erfreu mich an Sonne und Landschaft. Nach 7 km schau ich auf den Wecker: Knapp 40 min bis hierhin. Hast ganz schön getrödelt, Müllerchen.

Ich hör wieder in meinen Körper. Knie machen sich nach wie vor nicht bemerkbar, meine Muskeln lachen mich aus und die Lunge beschwert sich, wann sie denn endlich was zu tun bekommt. Da geht noch ein bisselwas. Also zieh ich das Tempo an, Schluss mit Tippeln. Nur: Weg merken war noch nie meine Stärke, 500 Extrameter in einer Gartenkolonie sinds dann noch geworden. Nach 58 Minuten bin ich zuhause angekommen, etwas außer Atem, aber noch mit einigen Reserven. Bin mir sicher, dass das noch schneller geht. Und zur Selbstbelohnung gabs dann ein heißes Vollbad. Ein schöner Tag, ein guter Lauf, jetzt kann die Weihnachtsgans kommen.

Eine schöne Weihnachtszeit euch allen und einen fleißigen Weihnachtsmann,

Thomas

5
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