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Benutzerbild von dfrobeen

Man liest ja hie und da fast nur noch Jahresabschlussblogs, aber da bin ich noch nicht. So rein vom Job her und in der Vorfreude auf Weihnachten kann ich schon verstehen, dass im Kopf jetzt täglich besser wird das Jahr ausklingen zu lassen. Aber sportlich komme ich da noch nicht hin. Der Körper des geneigten Ausdauersportlers interessiert sich ja nicht so sehr dafür, wann denn der Kalender sowas wie Weihnachten und Sylvester vorsieht. Bei der Verarbeitung der Trainingsreize wird da wohl keine Rücksicht genommen. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die jetzt über die Feiertage ohnehin Regenerationswoche haben, aber mein Trainingsplan hat selbige leider vor zwei Wochen gehabt und da ich aufgrund des frühen ersten Jahreshöhepunkt (Rotterdam-, bzw. Boston-Marathon) schon in der Grundlagenaufbauphase bin, durfte ich letzte Woche 12,5 und in der nächsten Woche 15 Stunden trainieren.

Letzte Woche war dann auch gleich eine Punktlandung - 12:28 Std. stehen im Trainingstagebuch. Zumeist lange Einheiten, wenngleich ich schon nicht mehr den Begriff gemütlich verwende. Zu langsam wollte ich es doch nicht mehr angehen, seit meine Triathleten mir gesagt haben, dass ein "langsamer Lauf" für mich etwa in 5:00er-Pace abgehen sollte. Ich hatte da verschwiegen, dass ich im Oktober und November den Großteil meiner Läufe im Bereich 5:30-5:40er-Pace absolviert habe. Jetzt strebe ich für alles über 15km etwa eine 5:10-Pace an, ein kürzerer Lauf - meist meine 12km-"Hausrunde" pro Woche auch mal unter 5:00-Pace und mindestens eine Tempo- und Technikeinheit mit kurzen Maximal-Sprints.

Und für die Regenerationswoche war dann eigentlich auch noch ein Test vorgesehen, den ich aber irgendwie infrastrukturtechnisch nicht in die Woche eingebaut bekommen habe. Also wurde er am letzten Freitag nachgeholt. Im Trainingsplan stand "1 Meile auf Zeit" an.

Im vergangenen Trainingsjahr habe ich diese Tests nie gemacht. Test waren für mich immer die kleinen Wettkämpfe zwischendurch. Im Rahmen meines Trainings mal etwas auf Zeit (und damit meine ich nicht Intervallzeiten) zu laufen, kannte ich nicht - Freitag war also Premiere. Die Einheit war aus 3km Einlaufen und 15 Minuten Lauf-ABC zusammengesetzt, bevor ich mich in einem progressiven 1,5km-Lauf meiner Laktatschwelle angenähert habe. Dann eine Runde auf der Bahn locker gehen und 4 Runden plus 9m auf Zeit, also eine Meile.

Ich wollte/sollte nicht ganz an die Leistungsgrenze gehen, aber im Vorfeld hatte ich mir schon überlegt, dass ich mich über eine Zeit unter 6:00 Minuten (= 3:45-Pace) freuen würde. Es wurde eine 5:52 (= 3:40-Pace) und - mag überheblich klingen - wenn es wirklich Wettkampf gewesen wäre, wäre auch noch was gegangen. Damit war ich sehr zufrieden. Trotz der vielen langsamen km und minimalem Tempotraining habe ich jetzt die Gewissheit "ich kann noch schnell".

Samstag stand dann zum Ausklang der 12,5h-Woche noch ein einstündiger lockerer Lauf an, der eine andere Besonderheit haben sollte. Nach einem knappen Drittel habe ich nämlich die 2000 km-Grenze für das Kalenderjahr 2013 überlaufen. Das ist für mich Rekord...glaube ich zumindest, denn für 2012 hatte ich noch nicht alle Läufe protokolliert. Egal, ich bilde mir auf jeden Fall ein, dass es mein Rekord ist - hört sich einfach gut an.

Bei 2008 km stehe ich jetzt und ich habe noch 9 Tage Zeit um weitere zu ergänzen. In den 9 Tagen stehen planmäßig knappe 20 Stunden Grundlagentraining auf dem Programm - grundsätzlich also ideale Bedingungen für weitere km. Aber ich werde wohl meinen Fokus bis zum Jahreswechsel auf Radeinheiten legen. Das MTB habe ich gestern abend im Auto verstaut (und wettertechnisch habe ich zur Sicherheit auch noch eine kurze Radhose eingesteckt) und ich werde den Heimatbesuch im Bergischen Land wohl eher dazu nutzen, endlich mal vernünftig hm zu machen...das ist in Braunschweig ja nicht ganz so einfach.

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Boah, Du ziehst es voll durch!!

Ok, Dein Fokus liegt voll auf Triathlon und Du magst anscheinend Pläne und etwas Druck, um Deine Ziele zu erreichen. Das ist das Holz, aus dem Spitzensportler geschnitzt sind, oder diejenigen, die es werden wollen!

Bin grade ganz froh, dass mein Fokus die letzten Monate wieder beim Laufen liegt...viel mehr ist zur Zeit einfach nicht drin...zeitlich nicht und ich gebe es zu, ich hab momentan auch keine rechte Lust auf den langfristigen Trainingsaufbau für eine schnellere LD.
Alles geht halt nicht.
Ich glaube/hoffe, 2014 wird wieder ein gutes Laufjahr mit hoffentlich vielen verrückten etwas anderen langen Läufen, eine bunte Mischung halt aus mal flott, mal lang, mal schwer, mal in Begleitung, einfach kunterbunt auf Basis eines guten Grundlaugenausdauertrainings, aus dem ich zur Abwechslung relativ kurzfristig auch mal im Sommer einen Triathlon (OD oder MD oder vielleicht LD auf Ankommen) machen kann.
Die Rolle mit Mr. Fokus steht im Wohnzimmer, aber irgendwie macht sie mich nicht an.
Macht ja auch nix, stört ja keinen! ;o)

Seid ein paar Monaten bekomme ich es so mehr oder weniger hin mit dem zyklischen Training (3 Wochen Aufbau, 1 Woche Regeneration), muss mich aber echt immer wieder überwinden/bremsen, stelle aber auch fest, dass es wirklich gut für den Körper ist.
Meine "Regenrationswoche" fällt tatsächlich grade jetzt auf Weihnachten, wobei ich mir auch da, oder gerade da den Sport nicht verbiete, denn ich kann einfach nicht nur futtern und rumgammeln und ein Kaffeekränzchentyp bin ich schon mal gar nicht.
Also locker weitermachen, nehmen, was kommt und sich auf 2014 freuen.

Viel Erfolg und 95% weiterhin Spaß am Training und bleib gesund.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Wie strukturiert!

Möge die Freude am Sport dabei immer im Fokus bleiben! Und mögen die Wettkampferfolge der Lohn vom fleißigen Training werden!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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