Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von dfrobeen

Nachdem ich zuletzt wieder verstärkt Blogs zum elendigen Thema Schwimmen verfolgt habe, muss ich mich dazu auch mal wieder zu Wort melden. Der Trend scheint nämlich zum Schwimm-Test zu gehen, also habe ich mich gestern in meiner Regenerationswoche auch mal ins Becken gewagt um mal wieder eine "Zeit" ins Becken zu zaubern.

Zuletzt entsprach mein Schwimmtraining eher so dem sonstigen Lauf- und Radtraining, janz jemütlisch mal 'n paar Meter machen. Dabei war der Plan ja ein anderer. Der Winter schreit förmlich danach im Schwimmen die Technik optimieren, bevor es dann im Frühjahr und Sommer wieder mehr auf Ausdauer und vor allem Tempo geht. Soweit zumindest die Theorie - denn in meiner Total-Versager-Disziplin-des-Triathlons bin ich im letzten Jahr die Saisonvorbereitung eher anders angegangen. Bis Mai habe ich ausschließlich versucht überhaupt erstmal Schwimmen zu lernen. Positiv formuliert würde man sagen "Techniktraining", realistisch würde ich es eher "Überlebenstraining" nennen. Dann kam so meine Totalpanik, denn nur 6 Wochen später wollte ich doch meinen Ironman machen und da muss man halt 3,8km Schwimmen, bevor man endlich aufs Rad und schließlich in die Laufschuhe darf. Also kam von heute auf morgen der Notfallplan, ich habe Technik Technik sein lassen und einfach nur versucht mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln diese Distanz von 3,8km zu überleben. Es hat ja funktioniert, zumindest habe ich regulär den Langener Waldsee verlassen und den Ironman zu Ende gebracht. Doch noch einmal sollte mir das nicht passieren, so der Plan.

Im Grunde war ich danach auch ganz guter Dinge. Aus dem "puren Hass" der Kontrahenten "Schwimmen" und "Daniel" wurde so etwas wie eine gegenseitige Toleranz. Nur für mehr hat es doch noch nicht gereicht. So läuft auch seit einigen Wochen das Schwimmtraining ab. Ich gehe so gut es geht zu meinen geleiteten Einheiten des Techniktrainings in meinem Fitnessstudio und der Mastersgruppe des Schwimmvereins um die Ecke. Da werden aber eher so Bahnen gesammelt, statt wirklich technische Quantensprünge zu machen. Aus den Blogs ging zuletzt dann der Trend zu den Wochenendseminaren - ich habe vor 1,5 Jahren eins gemacht und es war gut, hat mich aber nicht nachhaltig weiter gebracht. Im "kontinuierlich die Technik zu verbessern" brauche ich lieber jede Woche für eine Stunde jemandem, der sich mein gepaddel ansieht, statt einmal 7 Stunden am Stück.

Aber wie gesagt - sowas wie letztes Jahr soll mir nicht nochmal passieren, also gilt es den Schweinehund zu besiegen. Ich habe mir aus diversen Quellen (z.B. www.x-athlon.de oder der Zeitschrift Triathlon-Training) eine mittelgroße Sammlung an Schwimmeinheiten gesammelt und versuche nun zu den zwei geführten Einheiten der Woche noch eine in Eigenregie zu ergänzen.

Naja, und gestern war halt der 400m-Test in der Regenerationswoche angesagt. Konkret sagte der Plan: 200m einschwimmen, 200m Technikübungen, 200m Kraul-Steigerungen hin und locker Brust zurück, dann der 400m-Test, sowie zum Ausklingen lassen dann noch 4x120m Pullbuoy und 200m Ausschwimmen.

Da ich seit Monaten nicht mehr auf Zeit geschwommen bin, wusste ich auch nicht, was ich von mir erwarten kann. Nachdem ich den Ironman im Neo mit einer Durchschnittspace von 2:13Min/100m geschwommen bin und ja irgendwie den Anspruch habe mich kontinuierlich weiterzuentwickeln, hatte ich schon gehofft so in die Nähe von 2:00Min/100m zu kommen. Andererseits, wo sollte es herkommen, wenn ich seit Monaten weiter den gleichen Trott trainiere, wie vor Frankfurt auch schon?

Um es nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, es wurde eine 8:53 Min. Ein bisserl enttäuscht war ich schon, andererseits war ich auch zufrieden, denn während des Schwimmens hatte ich das Gefühl, dass es keine Sekunde schneller gegangen wäre. Ich hatte also für den Tag das - gefühlt - Maximum aus mir herausgeholt. Gereicht hat es allerdings nur zum gleichen Tempo, wie auch schon in Frankfurt, dort allerdings im Neo, aber auch über eine 9,5mal so lange Strecke.

Was mich noch erschrocken hat war mein Puls. Wie gesagt, so von der Belastung, vor allem der muskulären Anstrengung hatte ich den Eindruck an meinem individuellen Maximum unterwegs zu sein. Etwa eine Minute nach dem Test habe ich dann Puls gemessen und kam gerade mal auf 115. Mein Lauf-Maximalpuls ist 202, GA1 von 160 bis 168. Und nach einem Maximaltest beim Schwimmen habe ich Puls 115!?!??! Und Schwimmen soll der Puls ja eigentlich noch ca. 10 höher sein, da mehr Muskelgruppen angesprochen werden.

Das zeigt mir, dass noch viel zu tun ist. Scheinbar ist meine Ausdauer gut - wäre auch schade, bei den ganzen Lauf- und Rad-km. Aber die schwimmspezifische Muskulatur scheint noch eine Katastrophe zu sein...ebenso wie die Technik. Ich werden wohl jetzt öfter mal versuchen etwas flotter zu schwimmen - denn bislang fordere ich die Muskulatur ja auch nicht auf, sich für "höheres" zu empfehlen.

Bis dahin richte ich weiter meinen Dank an die Sportartikelindustrie: "Danke Neo, dass es Dich gibt". Ohne Dich würde ich noch bei jedem Triathlon, der über die Sprintdistanz hinausgeht, hoffnungslos absaufen.

Fortsetzung folgt...

0

Schließe mich dem Dank an

und bin von einer 2:13/100m Lichtjahre entfernt - mit oder ohne Neo ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Des eine Leid,

des anderen Freud. So schnell würd ich auch gern mal schwimmen können, echt jetzt.

Aber was den Puls angeht, bin ich mir nicht sicher. Ich habe vor einem halben Jahr ja mal einen AquaCycling-Kurs gemacht. Und ich meine, die Trainerin hätte gesagt, dass der Puls unter Wasser deutlich niedriger sei als an Land. Hängt irgendwie mit dem Wasserdruck zusammen, der unterstützend wirkt, das Blut zum Herzen zurückzutransportieren, weswegen das Herz weniger zu arbeiten hätte. Das müsste man doch auch aufs Schwimmen anwenden können, oder? Pulsmessung mit Garmine im Wasser funktioniert leider so gar nicht. Da bräuchte mal wohl eine wasserdichte Polar-Uhr. Insofern kenne ich meine Messwerte da gar nicht.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Puls beim Schwimmen

"Die maximal erreichbare Herzfrequenz ist außerdem nicht nur von Person zu Person unterschiedlich sondern auch von Sportart zu Sportart verschieden. Vergleicht man z.B. die Sportarten Laufen, Radfahren, Schwimmen erfolgt die größte körperliche Belastung beim Laufen. Beim Radfahren, wo ein Teil des Körpergewichts vom Rad getragen wird und auch der Oberkörper verhältnismäßig in Ruhe ist, hat man i.A. demzufolge eine geringere maximale Herzfrequenz. Noch geringer ist sie durch den Auftrieb und durch die horizontale Lage des Körpers beim Schwimmen." (http://www.drsl.de/wiki/?wasist=HFmax)

War auch mein Kenntnisstand.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Spannend, mit dem Puls beim

Spannend, mit dem Puls beim Schwimmen. Ich hatte die Info von einem Freund, der viele, viele Jahre Leistungsschwimmer war und ich es ihm einfach mal abgekauft habe. Ich messe ja sonst auch nie Puls, deshalb habe ich es auch nie statistisch hinterfragt. Beim Ironman hatte ich beim Schwimmen Durchschnittspuls 146, dann war ich da wohl ganz gut unterwegs. Und die 115 waren ja handgemessen, ca. eine Minute nach dem 400er.

However...meine Schwimmpace "reicht" auf jeden Fall dazu, dass ich nach 200m Einschwimmen beim Triathlon-Wintertrainingslager dieses Wochenende als einziger aus 19 aus dem normalen Trainingsprogramm genommen werde um ein eigenes Technikprogramm zu machen. Nachdem ich mich schon auf der langsamen von zwei Bahnen eingereiht habe, bin ich wohl beim Einschwimmen fast blau angelaufen, als ich nur halbwegs den Anschluss nach vorne halten wollte...

Es gibt noch viel zu tun!

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Ich kenne es auch so: Von

Ich kenne es auch so: Von der Lauf-Hf-Max kann man pi mal Daumen 10 Schläge für die Bereiche auf dem Rad und 20 für die beim Schwimmen abziehen. Weil man auf dem Rad "nur" sitzt und beim Schwimmen sogar nur liegt, die restlichen Argumente hat Sonnenblume aufgezählt. Habs fürs Schwimmen aber auch noch nie sorgfältig verifiziert :(

Puls beim Schwimmen

hab ich nie - und die Zeiten, na ja. Jeder Vereinskollege würde bei Kenntnis derselben vor Lachen am Beckenrand liegenbleiben.

Aber auf die Art und Weise krieg ich sie ALLE :D.

Keinen Puls, na dann sei

Keinen Puls, na dann sei froh, dass Du immer noch lebendig wiederaus dem Wasser gekommen bist ;-).

Wie gesagt - messer tu ich ja sonst auch nie. Letzten Donerstag war Handmessung und beim Ironman habe ich unterm Neo halt schon den Brustgurt drunter gehabt und hab die Pulsmessung dann halt schon mitlaufen lassen.

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

Technik

Gräme dich nicht! Hab gerade in einem Triatrainingsbuch gelesen, dass ALLE, die die 1500m nicht unter 20 min schwimmen, zu allererst Techniktraining absolvieren sollten...

Es kann nur besser werden!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links