Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Was stimmt nicht an dieser Zahlenreihe? Ganz einfach die Zahlen werden immer größer, leider.

Kurzer Rückblick:
Anfang September - leichten Beschwerden im Schienbein nach dem ersten 10km Wettkampf meiner jungen „Lauf“-bahn => 1 Woche Pause (selbstverordnet).

Ende September – nach nur einer Woche Training war das leichte Zwicken und der Druckschmerz wieder da => 2 Wochen Pause (selbstverordnet)

Oktober – relativ gute Vorbereitung für den 2. Wettkampf, das Schienbein war zwar spürbar aber es wurde während des Laufens stets besser. Der Wettkampf Ende Oktober wurde zu einem schönen Genuss-Wettkampf-Lauf umformiert, der Bestzeitenangriff aufs nächste Jahr verschoben!

November – ich wollte kein Risiko eingehen, zumal das Schienbein am Folgetag des Glauchauer-Herbstlaufes doch wieder zu spüren war. Also 4 Wochen Pause (wiederum selbstverordnet)

Dezember – langsamer Neubeginn des Lauftrainings, 12 Wochen-KM sollen vorerst reichen. Nach einer Woche war alles soweit i.O. In der 2. Woche wieder ein leichtes Druckgefühl, sofort 3 Tage pausiert und dann am Sonntagabend eine kurze Runde mit dem Hund. Statt Spaziergang bin ich irgendwie ins Trotten gekommen und es waren nur 600m!!!!!!!! Montagmorgen, Druck und Stiche im Schienbein, ziemlich heftig, mittig an der inneren Kante, auch während der Alltagsbelastung, sogar im Sitzen...
Und nun? Wie geht’s weiter?

Habe mich gestern endlich dazu entschieden meinem weißen Medizinmann des Vertrauens einen Besuch abzustatten. Er ist Sportarzt und betreut sogar einen Ultraläufer - hat er mir gestern auf die Ohren gegeben. Nach diversen Bewegungstests, angefangen an den Lendenwirbeln bis runter zum großen Zeh, konnte er nur feststellen, dass muskulär nichts zu beanstanden ist.

Erstdiagnose:
Entzündung der Knochenhaut am Schienbein

Therapie:
Entzündungshemmende Ananas-Enzyme in Tablettenform. Ich solle ihn bloß nicht auf Fehlmedikation verklagen, denn auf der Packung steht was von Nasen-Nebenhöhlenentzündung. Außerdem salben, kühlen, salben und Schonung!
Auf meine Frage wie lange meinte er nur - Ich solle nicht in Tagen denken, sondern in Wochen. Besser wäre wohl gewesen er hätte gesagt in Monaten, denn im Nahgang kam der Hammer: Früheste Wiederaufnahme des Lauftrainings, bei günstigem Heilungsverlauf, Anfang März!!! ....... Das sind 12 Wochen!!!! ........

Und von der Zweitdiagnose wollte er vorerst noch nicht reden! Erst wenn die Medis bis anfang Januar nicht anschlagen, kommt er darauf zurück, aber das dauert dann bis zu einem halben Jahr!

Irgendwie bin ich jetzt ein wenig durch den Wind. Ich dachte immer ich tu meinem Körper was gutes, eigentlich wollte ich doch nur Laufen und nun Das! Langsam zweifle ich, ob aus mir wirklich mal ein Läufer wird oder ob es einfach nicht sein soll?!?

aNGUS SchuAn

PS: Gegen‘s Tischtennis-Training hat er übrigens nichts einzuwenden! - Keine gleichförmige, immer Wiederkehrende Bewegung! Na, wenigstens etwas!
Da werde ich wohl wieder mehr den kleinen Ball maltretieren, obwohl es derzeit besser läuft den je, ohne TT-Training aber mit Laufen! Wenn das mal nicht auch noch nach hinten los geht!

0

Mal ne Frage....

hast Du normale Füße oder so, wie ich Senk-Knick-Spreizfüße?
Mir haben die damals vom Orthopäden verordneten speziell angefertigten Einlagen geholfen. Mögen noch so viele andere Ultraläufer darüber schimpfen, dass die nicht nötig sind und ich sie wegschmeißen soll, nur seid dem hab ich nie wieder Schienbein gehabt *toitoiaufholzklopf* und ich trage sie nur in Laufschuhen.
*Never chance a running system!" ;o)
Der orthop. Schuhmacher hat mir da eine spezielle Stelle zur Entlastung genau dieser langen Sehne eingebaut, die innen am Schienbein ansetzt und bis unter den Fuß geht. Funzt wunderbar und die Schmerzen waren nach Physio, Einlagen und langsamem Wiedereinstieg nach wenigen Wochen weg.

Gute Besserung und bleib dran und lass den Kopf nicht hängen!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

hi,

hatte das gleiche wie du, und ich habe es hier auch schon einmal geschrieben. es gibt eine behandlungsform die dich in kürzester zeit wieder heilt. ich durfte es selbst erleben. ein physio hat mich gefragt ob ich die offizielle version wünsche oder die schnelle. ich tendierte zur schnellen und mußte dann das wort schmerz neu definieren, aber es hat geholfen.....4 sitzungen und ich ich war wieder fit!
informier dich mal beim physio deines vertrauens

gruß olli

Ich auch

habe mich auch mit medialem Schienbeinkantensyndrom rumgeschlagen. Bin zwar vom Fach, aber bei einem selbst meint man ja immer, was für andere gilt, gilt bei mir nicht.

Egal, ich habe es auf die langwierige Art in den Griff bekommen, mit Pausen von über einem halben Jahr (wobei der shin splint der Start der Pause war, nicht der Grund für deren Länge), ich habe mir keine Einlagen machen lassen sondern trainiere an den Bewegungsabläufen (Fußgymnastik, Stabilisation auf Balance Pad, Schlingentraining, Barfußtraining) und habe zwar schneller die Belastungen wieder gesteigert als empfohlen wird (auch für gesunde) aber mit genauem hinhören auf das Körpergefühl.

Der Vorschlag der "schnellen methode" von runner71 kann hilfreich sein, hat aber auch keine Erfolgsgarantie. Die lange Laufpause halte ich aber für nicht notwendig, die Frage ist eher, wie man wieder einsteigt. Z.B. kann es sinnvoll sein, für 2-4 Wochen ausschließlich Lauf ABC- Übungen zu machen und wenn schmerzfrei möglich eine kleine Walkingrunde danach. Nach und nach dann kurze Laufintervalle einbauen, die momentan sicher unter 600m sein müssen (max 300m würrde ich sagen, wenn Du jetzt lange Pause machst noch kürzer.)

Und dringend zu empfehlen ist eine Beurteilung der Lauftechnik sowie Nachdenken über Einlagen / Schuhwahl.

Alles Gute,

granreserva
_________________________________________________________________________________
Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten.
(Johannes Kepler)

@Carla

Allen bisherigen Erkenntnissen nach sind meine Füße recht gewöhnlich. Keine besonderheiten im Stehen. Beim Laufen knicke ich leicht nach Innen, was bei der ersten Schuhberatung mit leichter Stützfunktion und bei der Zweiten mit Neutralschuhen beantwortet wurde. Der Zweite Verkäufer meinte, das leichte nach Innen-Knicken sei der natürliche Fußaufsatz! Eine umfassende Bewegungsanalyse habe ich noch nicht gemacht! Ich wüsste auch gar nicht an wen ich mich da wenden sollte (Orthopäde, Verein, Laufschule, Laufsportgeschäft)? Da kenne ich mich hier in Mittelfranken noch nicht so aus, werd aber mal einen bekannten, sehr erfahrenen Läuferfreund aus der Nachbarschaft fragen!

Danke für die Tips!

aNGUS SchuAn.


Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

@ runner

Leider bin ich mir nicht mehr sicher, wie dein kurzer, schmerzhafter Weg aussah! War das die Triggerpunkt-Massage oder was Anderes? Ich hab versucht deine Blogs zu durchforsten aber keine gefunden!?

Gruß aNGUS SchuAn.


Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

@ granreserva

Danke für deine Zeilen. Ich wollte auch ein ganz vernünftiger anfänger sein und auf alle Tips hören, die man hier so bekommt. Habe versucht langsam die Umfänge zu steigern und nicht gleichzeitig schneller zu werden. Habe viel gelesen und mir Anleitung bei einem Freund geholt, der schon seit Jahrzehnten läuft. Leider muss doch irgendwo ein Fehler passiert sein. Entweder waren es die wenigen KM, die ich manchmal über dem Trainingsplan lag. Vielleicht auch die Umstellung auf den Vorfußlauf kurz vor meinem ersten schnelle Wettkampf oder dieser an sich, den ich in einem bis dato nicht getesteten Tempo absolvieren konnte!?

Ich weiß es nicht und wahrscheinlich bleibt es auch unaufgeklärt! Jetzt werde ich auf meinen Arzt hören, dem ich wirklich sehr vertraue, die Medis nehmen, 12 Wochen pausieren und im nächsten Jahr eben wieder bei 0 beginnen!

Erfahrungen kann man sich eben nicht anlesen, man muss sie machen!

Gruß aNGUS SchuAn.


Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

@angus

hallo,
nein es war nicht die trigger methode. ich bin medizinisch auch nicht so bewandert das ich es dir ins hunderstel erklären könnte.
fakt ist der physio verlangte das ich mir die waden enthaarte und ich möge bin nach praxisschluß zu ihm kommen. ich sollte noch ein handtuch zum daraufbeissen mit bringen. danach wurden mittels deuserstab künsltiche blutergüsse in die wade gedrückt. das ganze beidseitig da ich die knochenhautreizung in vorbereitung auf einen marathon bekommen habe, und beide beine betroffen waren. zum abschluß einer jeder behandlung kam noch dine schröpfglocke zum einsatz die die verklebungen in der muskulatur beheben sollte.
davon bekam ich 4 behandlungen. danach war ich schmerzfrei. allerdings die behandlung war für einen mann höllisch schmerzhaft.

ja so ging das.....

@ runner

Schick, schick, ... :(

... klingt aber so, als ob ich DAS nicht unbedingt haben muss!?! Zudem bereite ich keinen großen Wettkampf vor, es besteht also kein zeitlicher Druck und auch an sonsten verspüre ich keine Not, mir so etwas antun zu müssen. Ich versuche es also auf dem langsamen, gediegenen Weg und vertraue auf meinen Arzt.

Sei mir nicht böse, aber dafür bin ich zu sehr Angsthase und nicht schmerzresistent genug!!! Es soll einfach ein schönes Hobby werden, das Laufen, ohne ungewollte aber auch ohne gewollte Schmerzen!

Gruß aNGUS SchuAn.


Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links