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Fix und alle, gestern. Die knapp 25 km waren hart. Ich hatte am Freitagabend Schwimmtraining, verzichtete danach, obwohl ich am Freitag keine "gescheite" warme Mahlzeit gegessen hatte, auf irgendwelche KH und warf noch ein paar Käsewürfel ein. Am Samstag dann zwei Eier in der Frühe, Haferflockenkekse gebacken, wobei ein bisschen Teig genascht wurde, und mittags Salzkartoffeln und Sahnehering. Und grundsätzlich viel zu wenig getrunken - schlichtweg vergessen. Um 13.00 Uhr los, schon beim Loslaufen viel zu trocken im Mund. Ich unterschätze wirklich immer die Nachwirkung, die körperliche Betätigung bei mir auslöst. Meist ein ziemlicher Flüssigkeitsbedarf, auch noch über 12h später. Jedenfalls war ich wenigstens mal warm genug angezogen (Buff um Hals, auf dem Kopf und noch eine Mütze oben drauf), wusste genau, wo ich lang wollte und freute mich auf die Strecke. Die Dehydrierung wurde ab km 17 richtig eklig. Ich hatte nichts dabei, weil ich ja gerade das Training nutzen will, um meine körperlichen Grenzen auszuweiten - eigtl. eher den Fettstoffwechsel, aber egal. Ich bekam keine Krämpfe, die Beine machten mit, aber das grundsätzliche Gefühl war irgendwie eklig, vor allem war mir KALT. Der Nacken und der untere Rücken schmerzten ab km 21 - vernachlässtigte Rumpfstabi lässt grüßen - und die letzten beiden km blies mir das erste Mal auf dem ganzen Lauf der Wind eiskalt und frontal entgegen. Daheim habe ich 1,5 l Wasser ge-ext, oder zumindest einen Liter davon und den Rest in den fünf Minuten danach hinuntergestürzt. Linzertorte, Nüsse und Trockenobst hinterher, dann eine heiße Dusche. Endlich wieder halbwegs temperiert. Denn die Dehydrierung beim Laufen hatte mich unheimlich auskühlen lassen. Normalerweise bin ich eher ein "Heizer", mit warmen Händen und Füßen. Gestern brauchte es nach der heißen Dusche noch zwei Tassen heißen Tee, bis ich mich wieder wohl in meiner Haut fühlte. Über den Abend trank ich dann noch weitere 1,5 l Wasser und musste gegen 21.00 Uhr zum ersten Mal Wasser "wegbringen". War wohl wie ein ausgetrockneter Schwamm.
Dafür heute: keine steifen Muskeln, Rücken und Nacken ohne Erinnerung an die Belastung gestern, keine Zwicken oder Zwacken, lockere Waden (!). Einzig die Rückseite meiner Oberschenkel lässt sich nicht ohne Widerstand dehnen, wenn ich mich zu den Füßen beuge. Wird beim Radeln morgen hoffentlich auch verschwinden. Nächste Woche muss ich unbedingt ein Wasser irgendwo an der Strecke deponieren, es sollen noch mal ca. 3,5 km auf die Strecke drauf. Und natürlich vorher schon mehr trinken.
Der Respekt vor dem angestrebten Marathon steigt. Es muss alles passen. Kleine Fehler in der Vorbereitung haben große Folgen. Kann mir vorstellen, wie katastrophal sich das auf die volle Distanz auswirkt. Ich habe mich noch nicht angemeldet. Vielleicht, wenn ich die 30km-Marke im Training gepackt habe. Anfang Januar dann. Prokrastination mal anders...

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wieder was gelernt!

ahhh - Prokrastination -- kenn ich gut, wusste ich vorher nur nicht! =)

Dennoch: so eine Anmeldung und ein damit einhergehendes "Commitment" kann als Motivationshilfe ungemein hilfreich sein!

Insgesamt erinnert mich dieser Trainingslauf von dir an einen von meinen in der Vorbereitung zu meinem Debüt... (--> mein erster 30er)

Dir viel Spaß weiterhin! (auf dem Weg zum Marathon... ;-) )

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

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