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Ich bin vor einigen Tagen böse gestürzt beim Laufen, mehrere Prellungen und lockere, abgebrochene Zähne sind die Folge gewesen.

Gestern habe ich mich das erste Mal wieder in die Laufschuhe getraut und es war eine Katstrophe.
Nichts mit tollem Laufgefühl, null Genuss :-(

Jede Bordsteinkante, jeder Huckel, jedes Steinchen war ein potentieller "Feind".

Ich bin so angespannt und verkrampft gelaufen, dass ich heute sogar bösesten Muskelkater habe :-(.

Wie gehe ich es richtig an, um wieder sicherer zu werden, mich besser zu fühlen?

Vielen Dank für jeden Tipp!

LG,

Nef

oh oh...

... das kommt mir doch alles sehr bekannt vor!

Ich habe ähnliches hinter mir... Von gut 60-70 Laufkilometer in der Woche auf NULL... auf Grund einer Verletzung... #

Mein Tipp: Taste dich da langsam ran! Es macht keinen Sinn, einfach da weiter zu machen, wo du aufgehört hast... Wenn du Angst hast, hab Angst! Angst schützt dich davor! Lauf langsamer! Am besten bei Tageslicht und mit nicht so lauter Musik. Achte auf deine Umgebung. Wenn du die ersten Läufe "überstehst" - löst sich langsam auch die Angst in deinem Kopf!

Locker weg - dann isset bald wieder unverkrampft und die eine der schönsten Nebensachen der Welt!

Alles Gute!

La Schani hat völlig recht!

Mach weiter, aber langsam und vorsichtig und geh ruhig auch mal an den Stellen, wo Du unsicher bist! Du machst da ja für Dich und Dich jagt niemand!!!

Seid dem ich mich auch mal zum Glück harmlos abgelegt habe auf einem Waldweg, wo festsitzende gemeine Steine rausgucken, muss ich jedes Mal dort wieder daran denken, bin aufmerksamer und hebe automatisch die Füße höher!

Die Angst vergeht, die Lehre bleibt...das Schlimmste ist überstanden mit Heilung der Verletzungen, geh es langsam und mit positiver Einstellung wieder an, das wird!
Die Entspannung wird langsam wiederkommen!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ohje, erstmal weiterhin gute Besserung!

Ich sehe das auch so, wie meine Vorschreiber. Auf jeden Fall dran bleiben, aber behutsam und mit Bedacht. Lauf einfach erstmal sehr langsam und dafür trittfest. Mit der Zeit wirst du wieder pö a pö mehr Vertrauen zu deiner Trittsicherheit haben und irgendwann wird die Angst ganz verschwinden. Ich bin einmal böse gestürzt. Obwohl ich da bereits schon sehr viele Jahre lief, dauerte es ein paar Wochen, bis ich wieder "frei" laufen konnte.
Du schaffst das!

Lieben Gruß
Tame

Im Zweifelsfall könnte es

Im Zweifelsfall könnte es hilfreich sein, erstmal "nur" zu walken bis die Lust wieder da ist, schneller zu sein.

Ich drück die Daumen :) Alles Gute!

hast du

vielleicht ein oder zwei Menschen, die mit dir laufen könnten. Das lenkt ab, so dass du nicht so viel ans Stürzen denkst. Gute Besserung!

Gute Besserung! Ich würde

Gute Besserung!

Ich würde auch erstmal wieder auf "einfachen" Strecken laufen - asphaltierte Wege ohne Laub und Schotter, bei Tageslicht, ohne großartiges Tempo. Um die Angst vor Bordsteinkanten zu verlieren, könntest du explizit ein paar mal eine Kante hoch- und runtergehen, dann hüpfen, dann vielleicht mal mit zwei, drei Laufschritten vorher und nachher - rantasten halt.

....

Ich falle immer mal wieder hin. Gott sei Dank bleiben mir meist nur abgeschürfte Knie, kaputte Hosen und nie so schlimme Sachen wie es Dir passiert ist.

Aber ich laufe weiter. Denke immer mal dran, und versuche aufzupassen. Mehr geht nicht. Mit der Zeit wird es besser.
Leider passiert ein Sturz ja meist dann, wenn du vielleicht eigentlich nach einem harten Tag zu müde bist zum Laufen oder weil du grade vor Dich hinträumst. In den "Aufpass-Momenten" fliegt man nicht.

Kein großer Trost, aber solange du mit der Angst läufst wirst du nicht hinfallen. ;-)
Danach kann es wieder geschehen.
Was du draus machst ist entscheidend: Möchtest du dich von der Angst herumkommandieren lassen oder akzeptierst du, dass das Leben tödlich ist?

Alles Gute und Kopf hoch! Auch beim Laufen. ;-)

Das dauert lange!

Bin 2011 beim Saar-Hunsrück-Trail über eine Wurzel geflogen und habe mir NUR das Außenband am rechten Knie überdehnt. Ich laufe heute noch mit sehr gebremstem Charme bei Trailläufen, insbesondere bergab. Folge: alles verkrampft, ich werde noch unsicherer und stolpere noch mehr. Da hilft nur ganz langsam wieder rantasten, langsam laufen, langsam steigern. Und versuchen den Kopf auf positiv zu schalten. Nichts ist schwerer! Ich wünsche dir alles Gute!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Mach ein paar Auswärtsspiele :-)

Hallo Nef,
ich war in diesem Jahr in ähnlicher Situation. War alles Kopfsache. und das schlimmste daran war: ich wusste es, hatte aber schon die Hose voll, wenn ich nur ans Laufen gedacht habe.
Mir hat eine Dienstreise an die Nordsee geholfen, da bin ich 2x heimlich vor dem Frühstück kurze Strecken gelaufen. Dann kam auch die Sicherheit langsam wieder zurück und etwas später war alles wieder o.k.

Daher mein Tipp:
Fahr irgendwohin, wo dich keiner kennt und lauf jeweils nur wenige km, um wieder zu dir zu kommen, also dich selbst wieder zu finden.

Viel Erfolg,
Thomas

Hingefallen?

Aufstehen, Krönchen gerade rücken, weiterlaufen! ;-)

Ich bin in meinem Läuferleben schon so oft hingefallen, aber nachdem ich mich sortiert hatte, sofort wieder aufgestanden und weiter gelaufen. Angst, beim nächsten Lauf wieder hinzufallen, hatte ich nie, wusste aber, das es jederzeit wieder passieren kann.
Vielleicht rolle ich mich beim Fallen ja geschickt ab. Ausgeschlagene Zähne hatte ich bisher noch nicht.

2009 beim Marathon in Mainz bin ich bei Kilometer 14 über ein Absperrgitter geflogen, den Sturz mit dem Unterarm aufgefangen und dann damit, aufgeschürft und blutend vom kleinen Finger bis zum Ellenbogen, die restlichen 28 Kilometer ins Ziel gelaufen... war mein zweitbester Marathon.

Oder in Eschollbrücken 2011 beim 50 Kilometerlauf bei Kilometer 44 aufs linke Jochbein geflogen, aufgestanden und die letzten 6 Kilometer mit langsam zuschwellenden Auge noch ins Ziel... war mein bester 50er.
Exakt eine Woche später im Training gestolpert und aufs rechte Jochbein gefallen. Trotz Platzwunde noch 8 Kilometer nach Hause gelaufen.
Das Schlimmste daran war, dass ich mir 2x die Bemerkungen meiner lieben Kollegen anhören musste ;-)

@gazelle123

Boah, du bist ein Held - so oft gefallen und dann doch ins Ziel gekommen und dann auch noch auf den vorderen Plätzen...

Meinst du echt, das dein Beitrag jetzt hilfreich war?
Meiner vielleicht auch nicht, aber diese Großspurigkeit nervt mich, da konnte ich es mir nicht verkneifen.

Gute Besserung!!

Hey Nef,

Gute Besserung erstmal! Ich hoffe, dass Du bald wieder auf dem Damm bist.

Auch mein Vorschlag wäre, erst einmal langsam zu gehen, um wieder Vertrauen zu Deinen Laufwerkzeugen zu fassen. Später dann würd' ich vielleicht genau die Stelle aufsuchen, an der das passiert war, und die ganz bewusst abzugehen, später dann vielleicht sogar zu laufen - dann wird Dir vielleicht klar, dass Du diese Stelle meistern kannst und die Sache nur ein blöder Zufall war.

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass gewisse Achtsamkeitsübungen was für Dich wären - wenn Du entsprechend Räucherstäbchenmäßig drauf bist. Also barfuß&breitbeinig hinstellen, Augen schließen und den Boden unter Deinen Füßen spüren. Dann kriegst Du schnell wieder ein Gefühl dafür, wie fest der ist und wie gut der Dich tragen kann.

Das Allerwichtigste wäre aber die Einsicht, dass das jetzt einfach ein Prozess ist, der etwas dauern kann. Dass die Angst nicht mit einem Fingerschnippen weg ist, sondern Dich noch eine Weile begleiten wird. Aber sie wird nach und nach schwächer, da kannst Du ganz sicher sein. Und irgendwann ist wieder alles wie vorher. Aber Du solltest die Angst annehmen und nicht bekämpfen wollen, denn die will Dir nur helfen. Es klingt doof, aber die Angst ist auf Deiner Seite und gehört dazu. Wenn Du sie weghaben willst, wird sie nur hartnäckiger. Gönn' Dir eine Pause und werd' erst einmal wieder richtig gesund. Shit happens - und damit ist nicht nur der Unfall gemeint, sondern auch alles, was dazu gehört.

Viele schöne Kilometer noch!

P

+++ Laufen bringt dich voran +++

rova30

Ich finde es nicht großspurig.
So ist das.
Heulen hilft auch nicht.
entweder du stehst auf oder du bleibst liegen.

Ich stehe nach dem Sturz auch wieder auf und versuche direkt weiter zu laufen.
Sollte ich mich jemals schwerer verletzen, werde ich es dann schon merken.
Wenn nicht:
Ich muss heim!

@rova30

Ich hätte natürlich auch 6 km vor dem Ziel liegenbleiben können und mich hier dann bemitleiden lassen können. Das ist dann der einfachere Weg!

Jetzt streitet mal nicht rum,

hinfallen mit Zähne raus kloppen ist nicht komisch. Kann mir schon vorstellen, dass das verunsichert. Abschürfungen heilen wieder, die ausgefallenen Zähne sind weg und meistens noch vorne, wo man´s sieht. In dem Fall wäre ins Gras beißen mal besser als auf Granit.
Also vieles ist ja schon gesagt. Ebene, bekannte Strecken laufen um wieder Sicherheit zu gewinnen. Möglichst bei Tageslicht. Was eventuell noch sein kann, dass du vielleicht was nicht richtig sehen kannst. Also vielleicht das räumliche Sehen nicht so richtig funktioniert oder du die Konturen nicht so deutlich erkennst. Mir geht das so, wenn ich nachts mit Stirnlampe rum trabe. Da sehe ich zwar im Groben wo es lang geht aber die kleinen Hindernisse, Äste, Bodendellen u.s.w. sind nicht richtig auszumachen. Das verunsichert dann auf unbekanntem Terrain. Geh doch mal zum Optiker, vielleicht ist da irgendwie eine Sehschwäche mit bei, von der du noch gar nichts weißt.
Ansonsten, mit der Zeit kommt auch die Sicherheit wieder.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Augen testen

wäre tatsächlich mal gut. Ich kann nämlich nicht räumlich sehen und das ist beim Laufen in unebenem Gelände schon doof. Kontaktlinsen helfen eher als eine Brille.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Räumlich sehen braucht kein Mensch ...

... um nicht zu fallen - ich seh nur mit dem Ersten (oder sitze in der 2. Reihe, oder wie das heißt) und bin in 33 Läuferjahren viermal hingeflogen, ganz guter Schnitt meine ich ...
Füße heben hilft da eher ...

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

@Gazelle123

Es ging auch eher weniger um die Frage, ob es klug war, in der Situation weiter zu rennen, sondern darum, ob dein Geschreibsel hilfreich war - ich sach mal: nee!

Ums für jemanden, der beim Marathon über ein Absperrgitter fliegt, mal ins ganz simple runterzubrechen:

A: Ich hab Angst!
B: Ich nich!

War die Einlassung von B sehr hilfreich?

@rova30
Nicht die hiesigen Institutionen anpinkeln - mag keiner ;-)

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC

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