Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von tigerschaf

Oder ist das Laufen im Winter tatsächlich schwerer? Eigentlich habe ich immer nur wenige Wochen durchgehalten, wenn ich mal das Laufen anfangen wollte. Seit Juli laufe ich jetzt durchgehend, mindestens 2x die Woche, manchmal auch mehr. Pro Lauf so um die 7-8 km, an schlechten Tagen auch mal nur 5 km, an guten Tagen auch mal 10km.Ich fühle mich pudelwohl dabei, die Glückshormone toben wie doof durch meinen Körper, es geht mir einfach prima mit der Rennerei! Aber jetzt wird´s langsam schwierig. Ich habe zwar noch Lust, aber das Laufen fällt mir so schwer. Ich komme nicht mehr so richtig in den runden Tritt, bin schlapp und schaffe oft nur knapp 6 km, dann bin ich richtig platt. Gerade musste ich sogar ein Stückchen gehen, weil ich nicht mehr konnte. Liegt das an mir oder nur am Wetter?
Ich friere nicht, im Gegenteil, der Oberkörper schwitzt wie eh und je. Ich trage lange Funktionsunterwäsche, enge Laufhose, dünne Sweatjacke, eine winddichte (nicht dicke) Jacke, Handschuhe, Mütze. Leider laufe ich immer mit offenem Mund, aber es fühlt sich in der Brust nicht kalt oder unangenehm an.
Wie gesagt, frieren tue ich nicht, merke aber nach einiger Zeit schon, dass die Luft an den Oberschenkeln und im Gesicht kalt ist. Wo ich gerade lief, war noch Bodenfrost und etwas Schnee.
Kann ich was ändern? Liegt es am Wetter oder habe ich gerade ´ne schwache Phase?

Kannst Du was ändern? Ja,

Kannst Du was ändern? Ja, hör auf darüber nachzudenken und lauf einfach weiter. Es gibt gute und schlechte Phasen, manch einer läuft im Sommer lieber, manch Körper erschlafft im Winter. Sich dabei aber zu hinterfragen halte ich für überflüssig. Let's go. Raus und weitermachen. ;-)

_______________________________________

Tatsächlich? So einfach

Tatsächlich? So einfach isses? :-) Na, dann ist ja gut... ;-)

Tempo runterschrauben, Umfänge hoch

Versuchst du, dein übliches Sommertempo zu halten? Bei Schnee und Eis solltest du automatisch etwas langsamer laufen, vielleicht fällt dir das ja im Augenblick schwer. Nutze doch einfach jetzt die Zeit dazu, noch etwas langsamer und länger als sonst zu laufen. Lauf gerade jetzt bei diesen Verhältnissen regelmäßig 10 km, vielleicht auch mal 12 oder 14.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://nichtnocheinlaufblog.wordpress.com/

Hm, weiß nicht genau. Die

Hm, weiß nicht genau. Die Geschwindigkeit ergibt sich eigentlich immer von alleine, so nach Tagesform. Glaub aber schon, dass ich im großen und ganzen versuche, die Geschwindigkeit immer gleich zu halten. Das langsamer Laufen könnte ich also mal ausprobieren, danke für den Tip!
Dann bin ich ja gespannt, ob ich es dann auch mal wieder etwas weiter schaffe und mal wieder an die 10 km rankomme...
Es wäre aber nicht schlimm, wenn ich das nicht schaffe. Ich wünsche mir einfach, dass mir das Laufen wieder so schön leicht fällt und mir das Grinsen von alleine ins Gesicht kommt, weil´s einfach Spaß macht. Momentan ist es halt so anstrengend, das ist nicht so schön!

Hi,....

probiere mal etwas herum, vielleicht bist Du oben herum noch zu warm angezogen, weil Du so schwitzt (was ja auch normal ist beim Sport).
Die Oberschenkel dürfen schon mal kühl werden und richtig brezeln unter der heißen Dusche.
Solange Du Dich draußen fleissig bewegt hast und Dir nicht eisigkalt ist, ist alles in Ordnung. Bloss nicht irgendwo stehenbleiben und nach dem Laufen sofort unter die heiße Dusche!

Mit dem Offenen Mund, da würde ich, wenn Dir die Luft zu kalt vorkommt, einen dünnen Buff über Mund und Nase tragen und diesen hinten hoch über den Kopf ziehen. Eine warme Mütze hält den dort auch eigentlich ganz gut.
Klar wird der feucht, aber auch daran gewöhnt man sich und mit der eisigen Luft, das ist nicht jedermann Sache. Aber auch daran gewöhnt man sich oder bekommt den ersten Husten?!
Ich lutsche im Winter gerne mal ein Halsbonbon beim Laufen (vorsicht, nicht verschlucken), das zwingt mich zum langsamen Laufen und ich atme dann mehr durch die Nase.

Falls Du sportlich ambitioniert bist, im Winter werden die Grundlagen gemacht durch langsamere längere Läufe, weil bei der Kälte die Verletzungsanfälligkeit bei schnellen Läufen auch erheblich höher ist.

Die richtige Kleidung ist da wirklich Gold wert!
Bin zum Beispiel vorgestern und gestern mit wasserdichten Socken, wasserdichten Handschuhen, dünner Regenhose (dünne lange Laufhose drunter) und Regenjacke (nur mit Langarmlaufshirt drunter) super entspannt durch Regen und Schneegraupelsturm gelaufen, ohne etwas zu frieren. Ich muss da auch jedes Jahr aufs neue rumtesten, was grad passend ist für das kommende Winterwetter. (eigentlich sollte man sich das mal aufschreiben, dann weiß mans beim nächsten Mal!) ;o)

Und zu diesem Gefühl, schlappi zu sein....Herbst ist Erkältungszeit und nicht immer wird eine richtige Erkältung draus, aber der Körper kämpft und hat auch mal schwache Tage oder 1-2 Wochen. Bewerte das nicht zu sehr über, aber beobachte es!
Manchmal tun auch einfach 2-3 Tage ohne Laufen/Sport zur Erholung ganz gut.
Regeneration gehört zum Training auch als sehr wichtiges Element dazu, was ich auch manchmal vergesse, aber umso deutlicher merke, wenn mein Körper sie denn mal ausgiebig bekommen hat. :o)

Freu Dich auf jeden Lauf und genieße ihn und halte die Augen offen, was um Dich herum passiert! Wenn Schnee ist, wirst Du automatisch erheblich langsamer und muss trotzdem jeden Km anstrengend erlaufen. Gut vorbereitet und sicher (mit Yaktrax oder Spikeschuhen) läuft sichs auch auf Schnee und Eis wunderbar, nur eben anders und nicht schneller oder um die Wette! :o)

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Also, der Trick mit dem

Also, der Trick mit dem Bonbon hört sich gut an, das ist auch einen Versuch wert, auch wenn mir die Luft im Mund bisher noch nicht zu kalt war. ;-)
Habe auch schon überlegt, ob ich mal ein Oberteil weg lasse. Aber eigentlich finde ich das nicht so sehr viel, sind ja dünne Sachen. Heute morgen waren es ja auch nur 2°C am Haus und die Laufstrecke geht leicht hoch, da war es ja noch frostiger.
Ich glaube nicht, dass ich mich überfordere, ich laufe ja weniger km, wenn ich merke, dass ich so schlapp bin.
Auf jeden Fall habt ihr mir schon geholfen mit den Aussagen, dass alles noch normal ist und ich einfach entspannt weiterlaufen soll :-)Die Motivation ist schon wieder hoch gehopst :-)
Ich danke euch für eure bisherigen Antworten und freue mich, noch weitere Tips und eigene Erfahrungen zu lesen!

nein

Dein Körper braucht bei Kälte mehr Energie um überhaupt "hochzufahren", ein generelles "Es fällt schwerer"- Gefühl ist also normal; bis deine Muskeln warm sind etc dauert es eben länger. Bodenverhältnisse (Eis, Schnee) kommen hinzu. Geht dir das im Sommer bei extremer Hitze oder Schwüle nicht ebenso?
Das Grau in Grau tut ein übriges, dämpft die Stimmung. Insgesamt sind wir biologisch eher auf Winterschlaf und das Aufbauen von Fettreserven gepolt.

Halt dich doch ein einfach an dein Körpergefühl. Deine Zeiten und Strecken kommen wieder.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

carla...

...hat das wesentliche gesagt. da schließe ich mich an.

schlappheit nicht überbewerten. kommt evt. auch, weil sich der körper den niedrigen temperaturen erstmal anpassen muss. das kann auch schon mal einige zeit dauern.

experimentiere ruhig mal herum, vor allem mit der geschwindigkeit! immer das gleiche tempo bringt nicht wirklich was und setzt dem körper keine reize.
variiere einfach. wenn´s mal nicht so kalt ist, dann lauf mal etwas schneller als sonst, aber kürzer so 5 km oder so. aber zieh dich dann nich zu warm an.

einmal die woche solltest du so richtig langsam laufen (also quasi schleichen, darfst dir ruhig doof dabei vorkommen), anfangen bei 10 km und dann verlängere da die strecke von mal zu mal um einen oder zwei km, bis du evt. sogar mal an 18 bis 20 herankommst.

und die dritte einheit machste ruhig und so um die 8 bis 10 km. sollst mal sehen, dann biste im frühjahr fit wie´n turnschuh...
____________________
laufend rät zum experimentieren: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ja, der Winterschlaf hat

Ja, der Winterschlaf hat allgemein bei mir schon wieder begonnen! :-) Aber ich habe schon glücklich festgestellt, dass ich diesen Winter sehr viel weniger schlecht gelaunt bin als sonst in der kalten Jahreszeit - und ich friere auch nicht so schrecklich. Das schiebe ich alles auf´s Laufen, ich bin mir ganz sicher, dass mich der Winterblues dieses Jahr nicht so doll packt, weil ich mindestens 2x die Woche draußen bin, statt mich nur an der Heizung zu verstecken! :-)
Und nein, die Hitze im Sommer macht mir persönlich nicht so viel aus. Ich reagier immer feige und schlecht gelaunt auf Kälte und Dunkelheit, auf den Winter eben...
;-)

Happy,

was meinst du mit richtig langsam laufen? Eher ein Spaziegang? Ich bin ja eh nicht die schnellste, so zwischen 6:15 und 7 in etwa, je nach Verfassung.
Rätst du mir dazu, um besser über den Winter zu kommen oder um generell die Menge der km zu steigern? Ehrlich gesagt, bin ich gar nicht soooo ehrgeizig, unbedingt weiter/länger zu laufen. Wenn ich so 7-8 km unterwegs war und dann inkl. Dusche so in etwa eine Stunde für den Sport "brauche", finde ich das ok. Wenn´s denn mal am Wochenende 10 km werden, bin ich auch sehr stolz, aber es ist nicht mein Ziel, ständig 20 km am Stück zu laufen. Klar würde ich mich freuen, wenn ich 15 km oder so locker schaffen würde, ohne hinterher fix und fertig zu sein, aber ich arbeite nicht darauf hin. Wenn´s mal von alleine so weit ist, irgendwann, freu ich mich halt ;-)
Vielleicht ist meine Meinung dazu auch wetterabhängig, das werde ich vielleicht im Frühjahr feststellen. Momentan habe ich jedenfalls nicht das Bedürfnis, mich zu steigern. Ich will einfach wieder glücklich sein beim Laufen! :-)

ok....

...ja, so nen 7er tempo wär dann schon langsam und würde reichen. und mit bis zu 20 km, das war nur nen vorschlag. wenn dir 10 bis 12 reichen is ja auch voll ok. aber wart´s mal ab: du scheinst eh schon laufinfiziert, irgendwann kriegste lust auf mehr ;-)

vorschlag für nen wochentraining
1x schnell bis ca. 5 km und da darf das tempo auch schon mal ne 5:xx er pace haben (kannst auch nen fahrtspiel draus machen: also mal 500 meter schnell, 500 m langsam und so, je nach laune) mach die schnelle einheit nur, wenn du lust hast und dich danach fühlst, ansonsten lauf einfach locker
1x locker so 6:20 bis 6:30 um die 8 km
1x langsam in 7:00 so 10 bis 12 km oder mehr
____________________
laufend wünscht weiterhin viel spaß: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ja, ich hab gerad noch so´n

Ja, ich hab gerad noch so´n bisschen nachgedacht, wie es so war, als es noch warm war. Ich glaube, da war ich doch etwas ehrgeiziger, hatte Lust auf mehr. Liegt wohl doch am Wetter, dass ich im Moment nicht mehr will, als einfach locker laufen zu können. Ich bin mir sehr sicher, dass ich es jetzt noch nicht mal zu probieren brauche, schneller zu laufen. Es strengt mich ja eh so an, überhaupt ein paar KM zu schaffen.
Besser ist es, ich probiere es mit dem noch langsamer laufen, um zu gucken, ob ich dann weniger fertig bin.
Und vielleicht ist es ja doch so, dass es nur ein paar (hoffentlich wenige) schlappe Wochen sind und die Energie wird von alleine wieder mehr!

Habe über deinen Fall nochmal nachgedacht

Ich bin heute die erste etwas längere Runde meiner neuen Saison gelaufen, habe für die 18 km gut fünf Minuten länger gebraucht als beim letzten Versuch irgendwann im März (und damals lag mehr Schnee als heute...). Ich hatte Ende Oktober mein letztes Highlight in Form eines Halbmarathons, auf den ich auch zwei Monate hintrainiert habe, und war danach definitiv in einem Loch, was das Tempo wie die Motivation angeht. Aber das ist normal! Zwei, drei Wochen habe ich praktisch gar nicht gelaufen, nun taste ich mich langsam (im wahrsten Sinne des Wortes) wieder an die üblichen Trainingsumfänge heran.

Und weißt du, was mir dabei besonders hilft? Dass ich weiß, wofür ich jetzt laufe. In meinem Fall ist es ein Marathon im April, für den ich mich schon angemeldet habe. Auch wer nicht so wettkampfbegeistert ist, sollte einen Volkslauf, Citylauf oder vielleicht auch einen Firmenlauf unbedingt mal mitgemacht haben. Da zählen für viele nicht Zeiten oder Plätze, sondern das Gemeinschaftsgefühl. Kann dir aus deiner Region z.B. einen Zehner in Springe (März 2014) oder Hannover (April 2014) als Erlebnis empfehlen! Wenn du ein ganz bestimmtes Ziel hast, kommt die Motivation auch bei Minusgraden von ganz allein.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://nichtnocheinlaufblog.wordpress.com/

Kuhkatze,

danke für den Tip!
Habe vor 3 Jahren mal am Sportscheck-Nachtlauf teilgenommen (5km), das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Deshalb hab ich in den vergangenen paar Monaten schon mehrfach drüber nachgedacht, mich zu einem Lauf anzumelden. Aber irgendwie stört mich der Gedanke, dass ich dann MUSS! So kann ich laufen, wenn ich Bock habe, das gefällt mir im Moment besser.
Vielleicht ändert sich das auch mit steigenden Temperaturen wieder. So ganz ist der Gedanke nicht aus dem Kopf, aber für mich ist jetzt einfach nicht die richtige Zeit, Ziele zu setzen, glaube ich.

Kuhkatze,

eigentlich ist Motivation ja auch gar nicht so mein Problem.
Sicher, im Sommer gehe ich lieber raus, aber da ich mittlerweile weiß, wie schei... ich drauf bin, wenn ich eine ganze Woche nicht laufe (ja, soweit isses schon), fällt mir das rausgehen nicht sooo schwer. Stören tut mich, dass das Laufen so sehr anstrengend ist!!! Das Gefühl von Schwerelosigkeit und wohlfühlen stellt sich nicht (mehr) ein, das fehlt mir so sehr.

Hallo Tigerschaf, wie Du

Hallo Tigerschaf,
wie Du schreibst läufst Du erst seit Juli wieder regelmäßig. Mir ging es in meinem ersten Laufwinter ganz genauso wie Dir! Es viel mir viel schwerer mein Tempo und die gewohnte Laufstrecke zu schaffen.Mußte mich dann einige Male richtig quälen, aber es hat sich ausgezahlt und im Frühjahr viel es mir schon sehr viel leichter und ich konnte mich sogar um einiges steigern.
Einige gute Tipps hast Du ja schon bekommen. Ich würde Dir auch raten Dich nicht zu dick anzuziehen, aber immer mit Vorsicht. Achte darauf wie viel Du trinkst, gerade im Winter trinken viele Leute zu wenig und dann versuch Deine Laufstrecken zu verändern. Lauf mehrere verschiedene, dann fängst Du nicht an zu vergleichen, nicht jeden Tag kannst Du die selbe Leistung abrufen. Ich wünsch Dir viel Spaß und viele Laufkilometer gegen die Winterdepressionen....

Marc

Danke, Marc, auch du machst

Danke, Marc, auch du machst mir Hoffnung, dass alles gar nicht so schlimm ist und alles wieder besser wird :-)
Ihr habt mir wirklich geholfen, ich hör jetzt mal auf, mir den Kopp zu zerbrechen... ;-)

sehr gutes Forum sehr gute Antworten

der Mensch ist keine Maschine, mal läufts besser mal schlecher , so ists halt,
aber weiste was!? Das wichtigste ist einfach locker oder wie auch immer weiter...

Versteh' ich gut!

Moin Moin Tigerschaf,

ich verstehe Dich soo gut - mir geht das ganz genau so. Aber ich mach' mir da wenig Gedanken, fahr' einfach die Umfänge runter und gut is'.

Früher hab' ich da auch anders drüber gedacht und mich gequält, aber heute, mit ein paar mehr Jahren auf dem Buckel, denke ich mir: Was soll's. Das Wichtigste ist nun mal, nicht den Spaß an der Sache zu verlieren. Da ist Durchhalten mit kurzen Einheiten besser als das Laufen ganz einzustellen.

In den Wintermonaten ist der Körper eher auf langsam geschaltet, der Stoffwechsel geht in den Speicher-Modus (zumindest meiner) - und was mir massiv auf die Nerven geht, ist die verkackte Finsternis. Da ich keine Lust habe, im Dunkeln zu rennen (übrigens auch ein Grund, aus dem man automatisch langsamer läuft), kann ich nicht mehr so spontan um halb neun noch die Laufschuhe schnüren und bin in der Planung der Einheiten doch sehr eingeschränkt.

Aber aufdrehen kann ich ja im Frühjahr wieder. Wichtig ist nur, in irgendeiner Form dran zu bleiben, und nicht das Korn auf die Flinte zu werfen. Wenn es einem hilft, statt zehn eben nur vier Kilometer zu laufen: Das ist vieeeel besser als nichts.

Was mir manchmal hilft:
a) Musik
b) Mit Leuten laufen und quasseln
c) Sich keine Kilometerumfänge vornehmen, sondern zu sagen: "Ich lauf' jetzt ne halbe Stunde und was da nicht reinpasst, hat Pech gehabt." Ich bilde mir ein, das ist leichter zu überblicken und damit durchzuhalten.
d) Intervällchen, Fahrtspiele: Die machen das Laufen in der tristen Landschaft etwas abwechslungsreicher. Und man ist schneller fertig, solange man sich nicht für Variante c) entschieden hat ;-)
e) so oft es geht versuchen, im Hellen zu laufen
f) sich nach einem Lauf belohnen, z.B. mit einem Wannenbad oder einem leckeren Bierchen etc.

Aber trotz allem: Im Winter lass' ich sie Sau tendenziell eher in der Garage.

Viele schöne Kilometer noch!

P

+++ Laufen bringt dich voran +++

Hallo Andy und Portos

ihr habt Recht - bloß nicht so verbissen sein! :-)
Es hielt oder hält sich ja auch alles in Grenzen bei mir, meine Frage war halt, ob ich die einzige bin, der es schwerer fällt oder ob es vielleicht doch Lauf-Anfänger-Fehler sind.
Mir gefallen die Antworten auch alle sehr gut, Portos, ich finde es schön, dass man motiviert wird und einem Mut zugesprochen wird.
Mit der Dunkelheit hab ich auch so meine Probleme - am Wochenende geht es ja, aber in der Woche komme ich frühstens (wenn ich mich sehr beeile) um 16:20 Uhr los, das geht also auf jeden Fall ins Dunkle rein. Aber ich habe mir Reflektoren besorgt und laufe die Runde so, dass die unebenen Feldwege in die etwas hellere Anfangszeit fallen... ;-)
Ihr Lieben, lauft alle schön weiter, morgen, wenn ich wieder dran bin, denke ich an euch und wünsch euch Sonne und gute Laune auf euren nächsten Strecken! ;-)

S O -

das habt ihr ja fein hin gekriegt! Heute die für Montag bzw. Dienstag übliche 8km-Runde zwar langsam, aber dafür grinsend absolviert! :-)
Happy trotz zwischenzeitlich schwerer Beine und gut abgelenkt von "schweren" (nur in letzter Zeit) Steigungen durch positive Gedanken an eure Antworten :-)
Außerdem kriegt man bei 6°C im Dezember ja quasi Frühlingsgefühle - vor allem, wenn der Weg soooo matschig ist, dass es schon wieder Spaß macht, weil die Beine bis obenhin voll Schlamm bespritzt werden! :-)
Liebe Grüße vom wieder lachenden Tigerschaf <3

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links