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Benutzerbild von skydiver38

Die 200km-Woche liegt nun schon ein paar Tage zurück.
Das wichtigste vorweg: ich habe 150km geschafft.

[Zur Motivation, Zielsetzung und TAGEN 1+2: Die 200km-Woche]

TAG 3 (Mittwoch):

Ein Lauf über 37,12 km macht sich gut in der Statistik. Zu diesem Zeitpunkt habe ich in drei Tagen bereits über 100km abgespult.

TAG 4 (Donnerstag):

Der Tagesplan war voll. Gelegenheit für einen Lauf nur in der Mittagspause. Und dann das: Probleme im Gebiss, ich muss dringend zum Zahnarzt. Mehr geht an diesem Tag nicht.

TAG 5 (Freitag):

Heute habe ich wieder Zeit. Ich absolviere im herbstlichen Wald und am See einen schönen Lauf über 37,53 km .

TAG 6 (Samstag):

Schon wieder hatte ich einen vollen Tag mit Wochenendseminar etc. Und meine Freundin kam mich besuchen! Dieser Überraschungsbesuch, gepaart mit viel Arbeit und schlechtem Wetter machte es mir leicht, erneut auf einen Lauf zu verzichten.

TAG 7 (Sonntag):

Zum Abschluss der Woche zusammen mit meiner Freundin nach der Arbeit noch einmal ein kurzes 12km-Ründchen.

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Ergebnis der Woche: 152km

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Mein Fazit:
Ich habe an 5 von 7 möglichen Lauftagen 152km gepackt. Das ist wirklich nicht schlecht und zeigt, was alles möglich gewesen wäre, wenn ich nur gewollt hätte. Ja, wenn... denn mein Wille, diese 200km zu knacken, war dann doch nicht so stark, dass ich dafür morgens um 4:30 Uhr aufstehen wollte, um vor der Arbeit oder dem Seminar noch meine Tages-Km abzuspulen. Diese Motivation gilt es zu hinterfragen.
Nächstes Jahr, wenn die Temperaturen steigen und es insgesamt länger hell ist, werde ich es noch einmal versuchen.

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Hmmmm?.....:o)

Ja, das ist für Dich sehr interessant zu hinterfragen!

Einerseits willst Du gern die 200km/Woche knacken, setzt Dich sogar selbst etwas unter Druck, indem Du es hier im vorherigen Blog schreibst.

Du fragst dabei, ob es sinnvolles Training ist und Du fragst Dich, ob alles hält (meine Vermutung).
Du bekommst viele gute Antworten und damit Argumente, dass Du das nicht unbedingt brauchst für Deinen 24h-Lauf....das alles speichert sich in Deinem Hinterkopf (nicht unbedingt alles von Vorteil).

Du nimmst es in Angriff.

Zahnschmerzen sind Mist, hab ich grade auch.

Andere Dinge haben Priorität und das ist gut so und richtig!!

Mit ein bisschen mehr Biss wärest Du um 04:30 Uhr aufgestanden, aber das Bettchen war doch soo warm und der Sturm....nene. (da ist der Knackpunkt)

Hey, wenn Du bei dem 24h-Lauf im Winter bei vermutlich Eiseskälte was reißen willst, wirst Du Dir die gleichen Fragen stellen....Du weißt, dass Du es kannst, aaaaber ist doch so kalt, ist doch so nass, diese doofe Blase, usw.

Jaaaa, hinterfrage Deine Motivation, denn wenn ich etwas in Angriff nehme, dann ziehe ich durch!!
Argumente von anderen überzeugen mich sofort und ich lasse es oder ich greife an und ziehe es ganz durch! (natürlich nur, wenn gesundheitlich alles ok ist!!)

Hey, wolltest Du sowas wissen?
(ist alles nicht bös gemeint und ich würde soetwas nur jemandem posten, dessen guten Trainingsstand und besonderes Potental und Vorgeschichte ich kenne!)

Lieben Gruß Carla :o)

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

überflüssig

weil Carla-Santana mir gerade alles aus der Seele geschrieben hat - auch wenn ich dich nicht kenne fiel mir dasselbe ein...

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Danke

für deinen Kommentar, Carla!

diesen Nachtrag zu meinem ersten Blogeintrag habe ich nur geschrieben, um transparent zu bleiben (Wer A sagt, ...). Vermutlich wäre er noch eher gekommen, wenn ich die mir selbst auferlegte hohe Latte gepackt hätte.

Ob ich meinen Willen "im Griff" im Ernstfall (sprich: Wettkampf) haben werde, ist wohl tatsächlich die spannende Frage, die sich jetzt heraus destilliert.
Oder ob ich an den typischen Sollbruchstellen in einem solchen Rennen kneife?

Sich durch das Erstellen eines Blogs aus der Deckung herauszubegeben, ist natürlich immer so eine Sache. Ich habe das gemacht und bin durch die Kommentare, die kamen und mit denen ich so nicht gerechnet hatte, auf eine andere Perspektive aufmerksam geworden.
Andererseits pusht die Veröffentlichung einer selbst auferlegten Aufgabe natürlich auch den Willen zur Umsetzung. Wer möchte schon nachher dastehen und zugeben müssen, dass die Latte zu hoch war?

Naja, ich glaube, ich bin genauso gespannt zu erfahren, wie es weiterlaufen wird, wie ihr :-)

Besten Gruß!

Was schreibst du da...

...für einen Quatsch, über eine Sollbruchstelle beim Ultra!?
Du kannst deine beste Vorbereitung des Lebens haben und trotzdem kann es sein, dass es dich bei einem Ultra zerreißt!! Das kann man nie berechnen...
Und überhaupt, warum soll man einfach aus Scheiss, so viele Kilometer runterballern, wenn ich es nicht unbedingt zwecks für vor 4Wöchentlicher Vorbereitung, trainieren muss!?...
Hey Junge! So wird das nix... Laufe jetzt im Winter schöne langsame, gemütliche Kilometer, so wie sie kommen(Grundlageausdauer nennt sich so was) und passen und im März schlage zu!!!
Das finde ich, ist eine vernünftige Vorbereitung und kein Stress Training mit eventuellen Spätfolgen(Verletzung, Reizungen...).

Stress haben wir schon genug auf der Arbeit, nimm dir Zeit für deine Freundin, im Frühjahr hat sie dann sowieso weniger von Dir ;0)...!

Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Hey Kaw,

ich finde, der Himmelstaucher darf machen, was er möchte. Und wenn er Bock hat, eine 200km-Woche zu probieren, ist das voll OK. Auch wenn er dann "nur" 150km draus macht, ist das voll OK. Aus meiner Sicht sowieso oberkrass, das.

Ich find's inzwischen eh cool, sich im privaten Training verrückte Ziele zu setzen, anstatt immer auf 'n Wettkampf hinzutrainieren. So hab ich z.B. meine längste gelaufene Strecke ganz privat unter die Hufe gebracht - einfach weil ich's mal wissen wollte. Hatte danach MuKa, aber was soll's. War trotzdem 'ne Gaudi - incl. Herausforderung. ;o)

Grüßle
T.

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

ich glaube

dass diese 150km Woche dir vor allem was für die Psyche gebracht hat. Und dass du keine 200 geschafft bzw. gemacht hast, hat auch seine Gründe. Höre auf das, was dein Körper dir sagt. Ich finde es gut, dass du so ehrlich damit umgehst und nicht um jeden Preis die 200 knacken wolltest. Wofür?! Es ist "nur" Training. Beim 24Std.Lauf ist eine ganze andere Atmosphäre, da wirst du sehen was du kannst und was nicht. Aber auch das ist dann nicht der Maßstab aller Dinge. Grenzen sind verschiebbar. Setz dich nicht so unter Druck und laufe aus reiner Freude am Laufen :0)

Bin ich beruhigt, dass es nur der Zeitplan war....

...der dich durcheinander gebracht hat. Hatte schon die Befürchtung, dass Du dich "weggeschossen" hast. Gut zu lesen, das es nur der Terminplan war.

Bleib also vor allem fit, gesund und verletzungsfrei.

Und vor allem schön Grundlagenkilometer sammeln und langsam steigern.

Viel Spaß dabei!

Bis die Tage, die Ultras 2014 kommen schon früh genug. :)

Moritz

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