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Ich bin nur faul im Aufschreiben gewesen, bin aber weiter beim Training. Wenn möglich zweimal die Woche (wenn ich nicht krank bin oder Ferien sind). Immer noch saufe ich bei den Übungen teilweise das Becken leer - aber es ist normal geworden. Immer noch hüpfe ich morgens frierend ins Wasser. Immer noch bin ich die Langsamste, ABER:
a) ich bin heute 400m-Test geschwommen und zwar einstellig
b) ich habe meine Zeit vom Vorjahr um ca. 12% verbessert
c) ich war auf den zweiten 200m um 6 Sekunden schneller als auf den ersten 200m

Es gibt also Fortschritte, man merkt sie nur selber nicht. Alle anderen werden nämlich auch besser.

Ob das jetzt dem vielen Training für die Langdistanz zuzuschreiben ist? Die Fakten sprechen für sich. In den zwei Jahren seit Trainingsbeginn und Kraulbeginn habe ich
a) den Schrecken der 400m verloren - ist doch nur ca. ein Zehntel der LD
b) meine Zeit auf 400m um ca. 20% verbessert

Ich denke ich habe den Break-Even zum Brustschwimmen überschritten - zumindest hochgerechnet auf 500m und verglichen mit meiner Wettkampfleistung brustschwimmend im 50-m-Freibadbecken über 500m.

YEEEAAAAHHHHH.

OK, ich hab ausgerechnet, dass ich auf der LD im Durchschnitt ein paar Sekunden schneller geschwommen bin (mit Neo im See), aber das war heute ohne alles im 25-m-Becken. Müsste ich jetzt mal im Becken mit Pullbuoy oder Neo probieren, dann hätte ich den direkten Vergleich :).

Ich fürchte ich bin (und werde) kein Sprinter, dafür kann ich lange dieselbe Geschwindigkeit schwimmen. Selbst wenn wir mal "sprinten" sollen bin ich nicht schneller - nur schneller KO.

4.666665
Gesamtwertung: 4.7 (6 Wertungen)

Das klingt doch allerhöchst

Das klingt doch allerhöchst erfreulich. 12% gesteigert...überleg mal. Auf einem 1000m-Laufintervall wäre das z.B. ein Sprung von 4:15 Min. auf 3:44 Min..

Und natürlich klingt es wieder so, wie ich mich seit der Langdistanz fühle. Ist zwar immer noch nicht so, dass ich Schwimmen als meinen Lieblings-Zeitvertreib beschreiben würde. Aber ich habe auch nicht mehr das Gefühl die Bleiente im Wasser zu sein. Auch beim Schwimmen in der Gruppe würde ich mich nicht mehr als Hindernis, sondern eher als Nachzügler bezeichnen. Und irgendwie besteht noch die Hoffnung, dass ich dann irgendwann doch auch mal "schnell" kann.

Sprinter musst Du im Wasser ja auch nicht werden. Du läufst ja auch einen pfeilschnellen Marathon und keine 200m-Bahnwettkämpfe.

Ich finde Tempogefühl beim Schwimmen auch total schwierig. Es fühlt sich alles immer noch genauso lahm wie vor einem Jahr an. Aber wenn dann alle paar Monate doch mal wieder jemand die Stoppuhr für einen betätigt, dann kommen plötzlich viel bessere Zeiten bei rum.

Ich glaube wir werden beide in diesem Leben keine "schwimmversteher" mehr. Aber wir haben genug Ehrgeiz uns irgendwann an den großen Pulk mittelmäßiger bis schlechter Schwimmer dranzukämpfen.

Ja, das macht Mut!

Habe gestern mal meinen 1500m-Ausgangstest auf einer 25m-Bahn geschwommen. Diese Strecke will ich am 22.6. nächsten Jahres im Wettkampf schwimmen und mit meiner jetzigen Zeit würde ich dann als letzte aus dem Wasser kommen. Ich bin also auch motiviert, wieder 2 (-3) mal wöchentlich schwimmen zu gehen und damit schneller zu werden. Bleiben wir dran!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Wenn du

34min als schlecht definierst, dann trau ich mich ehrlich nicht, meine Zeit hier bekannt zu geben ;-)
Vielleicht per PN.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

vorab @Sonnenblume: Du hast

vorab @Sonnenblume: Du hast jetzt in 2013 2013km...du darfst dieses Jahr einfach nicht mehr laufen ;-)

Ich kann ehrlich gesagt gar nicht sagen, was ich auf 1500m ohne Hilfsmittel schwimme. Das längste, was ich bislang ins Becken gezaubert habe waren 600m. Beim Ironman im Neo ging das alles, aber da muss man ja auch seinen treibenden Körper irgendwie vorpaddeln und bestenfalls immer einen Wasserschatten haben (was bei 2700 Startern fast unumgänglich ist).

Das zeigt aber doch, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Ich hätte gesagt, das es mit einmal Tecknik in der Woche genau nicht getan ist. Ich schwimme zwei, jetzt im Winter eher sogar eher dreimal die Woche, davon zweimal unter Anleitung. Wochenendseminare habe ich vor gut 1,5 Jahren auch schon besucht und fand den Effekt sehr überschaubar. M.E. lernt man Schwimmen eher durch kontinuierliche Begutachtung und Korrektur...aber wie gesagt...da sind wir Menschen offensichtlich sehr unterschiedlich.

Ich bin auch noch nie

einen 1500m-Test geschwommen! "einfach nur unendlich Bahnen ziehen bringt gar nix" - eben. Vor einem Marathon trainiere ich ja auch keinen Marathon, sondern vielleicht 3/4 der Länge. Ähnlich beim Radfahren: für die 180km bin ich NIE mehr als 150 km gefahren - 5/6 der Distanz also. Und vor den 1500m Schwimmen bin ich nie mehr als 800 oder 1000m (aber auch nur seltene Ausnahme!) geschwommen. Selbst für die LD hab ich viel solche Dinge wie 30 mal 100m oder so gemacht. Die längste Distanz am Stück war bei einer OD die 1500m (und nie im Training).

Vielleicht bin ich ja janz gomisch jestrickt, aber....

ich zieh ganz gerne öfters ziemlich viele Bahnen und denke, es bringt mir was.
Einen Schwimmtrainer geschweige denn Schwimmtraining habe ich nicht, kann meistens nur morgens vor der Arbeit schwimmen.
Meine "Schwimmtechnik" habe ich aus dem Internet aus diversen Videos und Beschreibungen gesaugt und immer wieder kontinuierlich versucht, an kleinen technischen Details zu arbeiten, immer nur an einem einzigen, weil ich zu viel geistig nicht umgesetzt und körperlich nicht eingespeichert bekomme.
Einmal durfte ich an einem Schwimmseminarwochenende teilnehmen und hab die Pläne mitbekommen....aber niemals wieder abgeschwommen, weil keine Lust.

Klar bau ich fast jedes Mal ca. 500m Technikübungen ein und der Pullbuoy darf auch manchmal mit, aber das meiste ist einfach nur entspanntes schwimmen bei mir.
Ab und zu zähle ich mal die Züge pro Bahn und versuche mal auf der nächsten Bahn so wenige wie möglich zu machen und dann hab ich mal wieder Lust auf ein paar Sprintbahnen...hin flott, zurück gaaanz laaaangsam ausruhen.
Mehr oder weniger Atemzüge pro Bahn sind auch mal ganz interessant.

Ich habe meistens ein gewisses Zeitfenster und möchte in diesem möglichst XY Meter schaffen und die so gestalten, wie ich Lust und Laune habe.

Seltenst schwimme ich Brust, weil ich mit dem gleichmäßigen richtigen Beinschlag nicht klar komme, dabei werde ich schief und wenn ichs grade wie ein Frosch versuche, komme ich nicht vorwärts. Vielleicht übe ich das irgendwann auch noch mal, mögen mag es mein Körper aber nicht.

Das entspannte Kraulen ist wie gleiten und schweben auf dem Wasser und ich genieße es, so wenig Kraft zu investieren, wie möglich.
Kleine Tips von netten Mitschwimmern sauge ich auf, wie ein Schwamm und ich freue mich über jeden kleinen Schritt nach vorn, der mir ein besseres Gefühl beim Schwimmen gibt.

Vor 3 Jahren hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass ich mal wie in Roth 3,8 km in der erreichten Traumzeit schwimmen könnte.
Das war aber niemals der einzige Grund, warum ich es lernen wollte.
Jeder gute Schwimmtrainer würde wahrscheinlich jetzt noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen, wie paddelst Du denn da durch die Gegend, aber so ganz verkehrt kann es ja auch nicht sein, obwohl mich die morgentlichen Mitschwimmer aus dem Triaverein die nennen, die nie Pausen macht.
Ich mach doch Pausen, nur halt im Wasser in Bewegung....oder ist vielleicht das Schwimmen selbst die Pause?!? ;o)
Und immer noch kenne ich nicht meine 400m-Zeit, will ich auch gar nicht.

Gomisch, ne?

Wie unterschiedlich doch die Intentionen und Motive sind.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

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