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Moin Moin,

um Abwechslung in mein Training zu bekommen habe ich überlegt Intervalle hintereinander zu laufen und dabei das Tempo zu steigern, bzw. wieder raus zu nehmen.
...500m 6erPace -> 500m 5:30erPace -> 500m 5erPace -> 500 4:30erPace -> 500m 5erPace -> 500m 5:30erPace -> 500m 6erPace... Das ganze ohne Pausen und am Stück gelaufen.

Die Trainingsmethode ist mir in ähnlicher Form vom Spinning (Bergtour) bekannt, im Laufsport allerdings noch nicht.

Nun meine Frage: ist diese Methode bekannt und gibt es einen speziellen Trainingseffekt? Muss ich bei der Umsetzung etwas beachten oder anders machen?

Danke :-)

Trainingspläne

haben das als Tempowechselläufe, Greif soviel ich weiß auch. Da werden allerdings 1000er Intervalle gelaufen und zwar um die geplante Pace herum, also z.B. HM Pace plus 10sek und minus 10sek jeweils 1000m lang ohne Pause. Dient im Frühjahr zur Vorbereitung der langen Tempoläufe im geplanten Tempo bzw. knapp darunter.

P.S. Spezieller Trainingseffekt? Nö, aber ich kann mich eher dazu motivieren 20km in dem Tempowechsel zu laufen (z.B. je 1000m in 5:20/5:40) als 10km in 5:30!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Welches Ziel verfolgst du?

das was du gemacht hast ist eine Art Pyramidentraining, wenn du nur den ersten Teil nehmen würdest wäre es Crescendo, das wird allerdings über längere Distanzen gelaufen und ich halte es für sehr effektiv.
Beispiele von extensiven Pyramiden-Trainingseinheiten

15 min lockeres Einlaufen, 1'-2'-'3-4'-5'-4'-'3-2'-1' schnell, dazwischen 2-3' Trabpause, mind. 10 - 20 min lockeres Cool-down. Das Lauftempo wählst du im Bereich deines 10-km-Wettkampftempos in einem Pulsbereich von 88-90% deiner MHF. Allerdings kannst du die Intervalle nicht mit dem Pulsmesser laufen, da die Werte erst verzögert ansteigen. Das Tempo hast du gut gewählt, wenn du das letzte Intervall noch lauftechnisch sauber absolvieren kannst, aber ein weiteres Intervall gefühlsmässig nicht mehr drinliegen würde.

Die Intervalle kannst du auch anders zusammenstellen: 2'-4'-6'-4'-2', 3'-6'-9'-6'-3' usw.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

der Stridersche...

...20er ist mir auch lieber.

Ein konkretes Ziel verfolge

Ein konkretes Ziel verfolge ich zur Zeit nicht. Die ernsthafte Wettkampfsaison geht für mich erst im Frühling los, bzw. hole ich zur Zeit noch einen verletzungsbedingten Trainingsrückstand von 2 Monaten auf.
Mittelfristig sollen die 10km und HM Zielzeiten verbessert werden.

Mir ging es eher um neue Trainingsmethoden, damit es nicht langweilig wird :-)
"Crescendo" war mir bis eben kein Begriff, habe jetzt aber ein bisschen gegoogelt und bin nun schlauer <- damit hat sich mein Fragen schon gelohnt! Danke!


"Wenn ich schon so weit gelaufen bin, dann kann ich auch noch ein wenig weiter laufen" *Forrest Gump*

Hallo, das sind keine

Hallo,
das sind keine Intervalle. Intervalle bestehen immer aus Belastung und Entlastung, sprich Pause dazwischen.
Was du machst ist eine Mischung aus einem Crescendo-Lauf in der Kurzversion und einer Intervallpyramide ohne Pausen. Mit nur 500m ein Tempo wirst du wohl nicht viel erreichen.
Wenn du schneller werden willst geht das über die Schiene entweder schnelle und harte Intervalle mit einer Pause dazwischen oder über ein Steigerung der Laufumfänge (Kilometer schruppen).

Mit dem Crescendolauf stärkst du deine Tempohärte.
Bsp für einen Crescendolauf alle 2-3 km die Pace um 20-30 sec vermindern bis du etwas schneller als dein Wettkampftempo bist und zum Schluss eine Strecke langsamer (6:00 / 5:30 / 5:00 / 4:30 / 4:00 /4:30).

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Hey thebestcoach, danke für

Hey thebestcoach, danke für die Tipps! Meine Idee mit Intervallen zu beschreiben war natürlich nicht ganz korrekt, aber ich wusste mich nicht anders auszudrücken. Die klassischen Intervalle mit Be-und Entlastungsphasen kenne ich und baue sie auch immer mal wieder ins Training ein.

Zum Thema:
Crescendo-Läufe treffen tatsächlich am ehesten was mir im Kopf vorschwebt.
Die Tempohärte ist nebenbei auch meine größte Schwachstelle, von daher passt das ganz gut :-)


"Wenn ich schon so weit gelaufen bin, dann kann ich auch noch ein wenig weiter laufen" *Forrest Gump*

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