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Geschafft!

Nachdem ich zweimal in Frankfurt gelaufen bin, sollte es mal etwas anderes sein, schon um mich zeitlich nicht unter Druck zu setzen. Die Strecke geht südlich von Heilbronn durch mehrere Ortschaften und über Felder überwiegend flach und nach der Beschreibung geht es nur zum Ziel etwas bergan. Allerdings fand ich die Steigungen zwischen km 22 und 30 auch recht anstrengend. Ich kann allerdings nicht mehr sagen, wie viele es waren, zumindest waren sie nie lang.

Pech hatten wir mit dem Wetter. Crema-Catalana müsste mal wieder ein gutes Wort beim Wettergott einlegen. Sie hatte immer einen guten Draht zu ihm.

Normalerweise ist es im Süden immer besser als im Sauerland. Dieses Jahr aber nicht. Schon im August hat es im Südhessischen beim Halbmarathon junge Hunde geregnet und diesmal fing es wenige Minuten nach dem Start an zu regnen. Leichter Landregen, der sich ab km 9 steigerte und ab km 21 zu großer Form auflief. Gegen Ende begleitete mich beständig das schmatzende Geräusch meiner Schuhe. Die Barfußläuferin, die immerhin den 3/4-Marathon auf dem regennassen Asphalt lief, hatte das wohl nicht. Als ich über die Zielmatte lief, tröpfelte es noch. Und als ich Sekunden später meine Medaille um den Hals hatte, war es trocken. Wahnsinn, es hatte genau 4 Stunden und 10 Minuten geregnet. Plus die 6 Minuten zu Beginn ergeben meine Zeit von 4:16.

Die Organisation des Laufes war hervorragend. An jeder Ecke standen Helfer, die tapfer anfeuerten. Die Zuschauer kamen an die Strecke trotz des schlechten Wetters. Bei der Zwischenzeitnahme in Gronau lief man unter lautem Jubel durch ein Spalier von Menschen. Dort starteten auch die Halbmarathonis, die Ultras (50 km) und Dreiviertelläufer (30 km) absolvierten nun auch die letzten 21.1 km auf der gleichen Strecke. Das war für uns Läufer und wohl auch für die Zuschauer echt schön. Der letzte Anstieg zum Ziel war eine Herausforderung, an so etwas wie einen Zielspurt konnte ich nicht denken. Aber die Zuschauer feuerten uns auf den letzten 100 Metern noch ordentlich an.

Jetzt ist es schon wieder vorbei! Die lange Vorbereitung, das Hinfiebern auf den großen Tag - und im Nu bin ich über 4 Stunden durch den Regen gelaufen, ohne dass mir die Zeit lang wurde. Das ist und bleibt für mich ein Phänomen. Die Euphorie ist vorhanden, kommt aber nicht ganz an die des ersten Marathon heran. Dafür hatte ich diesmal hinterher kaum Muskelkater. Ich bin ziemlich normal die Treppen runtergekommen. Vielleicht hätte ich doch etwas schneller laufen sollen?

Nee, nee .... alles gut! Es war wieder ein tolles Erlebnis!

Gruß Baduh

4
Gesamtwertung: 4 (1 Bewertung)

Regenlauf im Bottwartal

Glückwunsch zur Finisher-Zeit!

Ich habe meine Zielzeit bei weitem verfehlt. Nachdem ich über den Halbmarathon noch voll im Plan war mit einer Durchgangszeit von 1:26:09 streckte mich der starke Dauerregen auf der zweiten Hälfte regelrecht nieder. Meine Fußssohlen waren derart aufgeweicht und schmerzten so sehr, sodass ich die zweite Hälfte, gerade an den Anstiegen, dachte ich muss aussteigen.

Am Ende war es eine für mich enttäuschende 3:06er Zeit bei einer Zielzeit von deutlich unter 3h. Die Orga fand ich ganz o.k. musste jedoch über 2,5h auf meinen Pokal als 1. der AK M30 warten. Das war nach der Enttäuschung dann wirklich zu lang.

Allen beste Grüße.
Mark

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Bottwartal

Hey, ich hab dich gesehen bei 1:26:09 und kann mich sogar erinnern (ich war einer der Halbmarathonis). Mach Dir nix draus, fürs Wetter kann keiner was. Ich war übrigens 2. M40 und hab mir den Pokal nachschicken lassen, weil ich mittags noch Termine im Saarland hatte. Echt tolle Orga, klasse Lauf, war nicht das letzte Mal!

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