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Zu Beginn ein Hinweis: Dieser Bericht ist etwas länger geraten... Es ist zu viel passiert während dieses Ultralaufs, um kurz in wenigen Zeilen mal eben zu berichten. Vorab also Danke für Eure Geduld.

Am vergangenen Sonntag war es in doppelter Hinsicht endlich soweit: Zum einen war ich neugierig, ob ich die 63,3 km lange hügelige Strecke als Flachland-Schlumpf bewältigen kann. Zum anderen war ich – nach wochenlangem Lesen, Bewundern und Bestaunen der Beiträge und Diskussionen hier - neugierig auf den persönlichen Kontakt mit einigen jogmappern.
Um es vorwegzunehmen: Beides verlief aus meiner Sicht ultra-schön! Es wurde ein toller Herbstlauf, den ich größtenteils genießen konnte! Zudem konnte ich auch einige von Euch ein bisschen kennen lernen und den einen oder anderen Kilometer gemeinsam genießen.

Vor dem Lauf: Meine Strategie

Als Strategie für den Lauf hatte ich mir die Umsetzung eines im Internet gefundenen Tipps von Mike Fanelli, einem Lauftrainer, vorgenommen: „Divide your race into thirds. Run the first part with your head, the middle part with your personality, and the last part with your heart.“ Das schien mir nicht nur sinnvoll, sondern auch für den Röntgenlauf, der ja in drei Halbmarathons unterteilt ist, wie geschaffen.

Erstes Drittel: „Run with your head“

Ich nahm mir vor, kontrolliert kopf- und garmingesteuert zu laufen. Oberstes Ziel war es, nicht schneller als 6:00 min/km zu laufen, das Gehen von steileren Bergauf-Passagen konsequent einzuüben und so langsam in den Lauf zu finden.
Die Umsetzung klappte: Meine Halbmarathon-Durchgangszeit war 2:08 h und ich fühlte mich dabei noch relativ frisch, was natürlich auch am Höhenprofil (mit mehr bergab als bergauf) lag. Vor allem genoss ich die entspannte Stimmung, am Start, bei der Lennep-Runde auf den ersten Kilometern oder an anderen Stellen, an denen sich die Läufer unterhielten und gemeinsam freuten.
Den ersten Sturmböen und Regenschauern sowie den zu umkurvenden Nordic-Walkern bei km 6 begegnete ich mit entspannter Lockerheit und fand so langsam meinen Rhythmus, knabberte ab jetzt regelmäßig meine Mandeln und Salztabletten und trank den angenehm warmen Tee an den Verpflegungsstationen. An einigen Stellen im ersten Drittel lief ich hurtig mit rchurtig4, den ich schon am Start getroffen hatte. Insgesamt war es auf diesem ersten Drittel für mein Empfinden etwas zu voll auf der Strecke, aber besonders schlimm war das nicht, denn ich wusste ja, dass es bald ruhiger werden würde.

Zweites Drittel: „Run with your personality“

Und es wurde deutlich ruhiger und entspannter! Nach der tollen Stimmung im Halbmarathonziel wurde es auch übersichtlicher, so dass ich einige jogmapper identifizieren und mich „andocken“ konnte (sprich: ich versuchte, dranzubleiben :-)). Das empfand ich als sehr nett, zumal viele in meinem Tempobereich liefen. So kam es, dass ich kurz nach dem HM-Ziel eine Zeit lang mit Carla-Santana, kawi, mel72 und anderen, die eine Gruppe bildeten, lief und mich persönlich davon überzeugen konnte, dass ihr sehr nett und lustig seid! Danke! Später hatte ich dann das Extra-Vergnügen, etwas länger mit waxl und Glatzek zu laufen und nett zu plaudern, so dass hier die Zeit wie im Fluge verging. Danke für diese sehr netten Kilometer! An einer der Verpflegungsstationen so ca. bei km 35 – 38 verlor ich dann aber leider den Kontakt.

Bei der Beschreibung meiner Begeisterung über die netten Wegbegleiter habe ich aber ganz meine Strategie aus den Augen verloren, die ich ja auch schildern wollte: Run with your personality. Bei langen Trainingsläufen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken :-) und ich nahm mir vor, dieses Drittel mit Optimismus und Geduld zu laufen. Auch das klappte! Ich blickte immer weniger auf die Uhr und lief einfach, in guter Stimmung. Geduld war bei den vielen Bergaufs (spektakuläre Serpentinen bei km 28!) und Bergabs ebenso gefragt wie eine große Portion Optimismus: Ab und zu gingen mir Gedanken durch den Kopf wie „Was für ein schöner Herbsttag!“ „Was für nette Läuferinnen und Läufer hier sind!“, „Ich bin fitt und trainiert!“ und ähnliches Zeugs, ich bewunderte die herbstlichen Wälder und die Müngstener Eisenbahnbrücke. Ab und zu hatte ich ein breites, zufriedenes Grinsen im Gesicht, blickte optimistisch in die nahe Zukunft („ich werde finishen!“) und kurz vor dem Marathon-Ziel baute ich noch zwei kämpfende Marathonis auf. So kam ich gut gelaunt zur km 42,2-Marke im Eschbachtaler Freibad, wo jeder Ultraläufer vom Kommentator mit Namen begrüßt wurde :-) cool. Die Uhr zeigte 4:22 h, ich fühlte mich immer noch recht gut und war voll in meinem Zeitplan. Mein Ziel „In ca. 6:30 h ankommen und noch lächeln können“ war in greifbare Nähe gerückt.

Drittes Drittel: „Run with your heart“

Nicht, dass es jetzt ein Ende hatte mit der Geduld und dem Optimismus, aber den Schwerpunkt wollte ich nun auf das Emotionale verlagern. Ich wollte an Mrs. Hamburgschlumpf, an Familie, Freunde und Vereinskollegen denken, von denen ich wusste, dass sie an mich dachten.
Diese Strategie klappte nicht ganz so gut wie die vorigen, wie wir noch sehen werden, aber es half an manchen Stellen enorm, da es nun noch einsamer und anstrengender wurde. Die nächsten fünf Kilometer ging es fast nur bergauf! Danach konnte ich mich dann zum Glück auf den nächsten Kilometern, die überwiegend leicht bergab gingen, etwas erholen.

Irgendwann kurz nach km 50 machte ich dann den (Anfänger-)Fehler, mich zu gut zu fühlen und zu schnell zu laufen. Meine Uhr zeigte hier ab und zu Zeiten um 5:00-5:15 min/km an – ich nahm es zwar flüchtig wahr, dachte mir aber „immer diese Meßfehler“ oder schlicht auch gar nichts. Ich bremste nicht, lief weiter, mein Kopf war offenbar ausgeschaltet... Soll ja vorkommen ab einer bestimmten Distanz ;-). Ich freute mich und lief weiter, immer noch zu schnell. Und so kam es, wie es kommen musste: Irgendwann bei etwa km 52 fühlt es sich so an, als ob ein Stecker gezogen wird: Ein großes Gefühl der Erschöpfung, meine Oberschenkel murren und knurren, schmerzen, ich bemerke plötzlich eine Blase, ein Ziehen in der Wade, mein Tempo verlangsamt sich automatisch und dramatisch. Ich muss kurz stehen bleiben, gehe dann, bin plötzlich leer und ohne Kraft. Ganz kurz blitzen dunkle Gedanken auf.

Glücklicher Weise dauert dieser Zustand nicht allzu lange an. Dann schaltet sich mein Kopf wieder ein, ich sehe wieder klar, erwache wie aus einem bösen Traum, analysiere. Dann beschließe ich, erstmal weiter zu gehen und mich zu erholen und bei nächster Gelegenheit ausführlich zu trinken und zu essen. Nach kurzer Zeit taucht zum Glück der ersehnte Verpflegungsstand auf: Sehr liebe Menschen kümmern sich um uns (es gibt mehrere Erschöpfte, es gibt heiße Brühe (genau richtig!) sowie Wasser, Cola und Salzbrezeln (ebenfalls genau richtig!). Auf das angebotene Bier verzichte ich mit dem Hinweis, dass ich auf den letzten Kilometern schon etwas betrunken war :-). Ich bleibe stehen, stammle Worte des Danks, stärke mich ausgiebig, nehme neben aufbauenden Worten („nur noch 9,9 Kilometer – das schafft ihr alle locker, ihr seht noch gut aus“) noch je einen halben Becher Brühe und Cola mit auf den Weg, gehe ein paar Meter, trinke, gehe, trinke, trabe, trinke, laufe und... Wunder eines Ultralaufs: Es geht mir wieder einigermaßen gut!! Meine Oberschenkel murren nicht mehr und ich laufe nun weiter, mit mehr Kopf-/Garmin-Kontrolle wieder vernünftig im 6:00-6:15 min-Schnitt, fast so, als ob es keinen Einbruch gegeben hätte.
Danach geht es alles recht schnell: Die letzten Anstiege bezwinge ich schwungvoll mit Powerwalken, die Sonnenstrahlen an der Wupper-Sperre erwärmen mein Herz und ich freue mich sehr. Ich genießen den Lauf wieder in vollen Zügen, alles fühlt sich nun, wo noch drei Kilometer zu laufen sind, relativ leicht und locker an. Fühle mich beschwingt, walke auch die letzten beiden Berge ohne Beschwerden hoch, beschleunige danach ganz sachte und bin schon bald im Zielbereich. In der letzten Kurve sehe ich schon zwei meiner Freunde, die ich umarme. Trabe weiter, sehe weitere Freunde und Familie, 50 Meter vor dem Zielbogen.

-)
Beim Zieleinlauf - ein umwerfend tolles Gefühl :-)

Alle jubeln, sind happy, dass ich noch relativ gut und entspannt aussehe. Ich lasse mir Zeit, jeden einzeln von ihnen zu begrüßen, bin überglücklich, strahle mit allen um die Wette. Die letzten 50 Meter lege ich tänzelnd und freudestrahlend zurück. Emotionen pur. Gänsehaut. Dauergrinsen. Ziellinie. Was für ein Lauf!

-)
Endorphinausschüttungs-Beweisfoto nach 63,29 km :-)

Ergebnis

6:33 h brutto, Platz 98, ultra-zufrieden, überglücklich!
Herzlichen Glückwunsch an alle finisher!
Und vielen Dank an alle aus dieser Runde für den netten, tollen, spannenden, ersten Kontakt mit Euch!

Regeneration und Ausblick

Die erste von vier Wochen mit kompletter Laufpause und Regeneration ist heute, beim Schreiben dieser Zeilen, schon vorbei. In meinem Alter dauert die Regeneration etwas länger :-) Ich werde auch in den nächsten drei Wochen weiterhin Spazierengehen, Schwimmen & Radfahren sowie weitere Berichte und inspirierende Gedanken hier auf jogmap lesen.
2014 werde ich keinen Ultra laufen, ich will versuchen, auf kürzeren Strecken schneller zu werden. Für 2015 schließe ich aber eine Rückkehr zum Ultra nach diesen tollen Erfahrungen nicht aus...

Herzliche Grüße

Euer Hamburgschlumpf

4.846155
Gesamtwertung: 4.8 (13 Wertungen)

Hey, was für eine Spitzenzeit!!! :o)

Dein Röntgenlaufplan war sehr gut!
Diesen Fehler im letzten Drittel begehen die meisten schon im ersten, was ganz oft zum gequälten Finish oder DNF führt.
Im letzten Drittel hast Du das Ziel schon fast vor Augen und Dich sehr stark wieder aus dem Loch gehangelt.
Das war eine ganz entscheidende Situation, die Dir gezeigt hat, dass es trotz Einbruch mit starkem Verstand und etwas Erholung immer wieder weitergehen bzw. laufen kann und das sogar bei Dir am Ende relativ locker flockig!

Die Endorphine im Ziel sind sehr schön auf den Fotos zu erkennen und ich freue mich sehr für Dich, dass Du Dich so stark da durchgekämpft und trotzdem genossen hast!!
So soll Ultra sein, kein Kinderspiel, aber mit Einteilung und Köpfchen gut machbar und mit breitem Lächeln am Ende!! :o)

Gratuliere Dir ganz herzlich zum saustarken Ultrafinish!!

Es war mir eine Ehre, Dich (leider nur kurz) kennenlernen zu dürfen und ich hoffe, wir laufen uns mal wieder mit etwas mehr Zeit über den Weg! Muss ja nicht unbedingt bei nem Ultra sein. ;o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke fürs Mitnehmen.

Glückwunsch zu diesem phantastischen Lauf, den du (trotz des kleinen Hängers bei Km52) äußerst klug und gleichmäßig gestaltet hast. Ganz toll die glücklichen Bilder vom Zieleinlauf.

Danke für den schönen Bericht, der nochmal vieles wach gerufen hat. Denn mir ging es 2011 ganz ähnlich wie dir. Ein wunderschöner Herbstlauf, allerdings durch das Profil sehr anstrengend - und ich bin auch nach 6:33:xx ins Ziel gekommen :-)

Dein Bericht macht große Lust, wieder einmal nach Lennep zu fahren.

Erhol dich gut und genieße das tolle Gefühl noch lange.

Schöne Grüße aus Ahrensburg
Uhrli

P.S. Wenn du meine Eindrücke und noch ein paar Bilder von 2011 angucken willst, klicke hier.

Kein einziges Wort zu viel geschrieben...

....ganz im Gegenteil, ich bin fast ein wenig enttäuscht, dass du nun schon im Ziel bist;-) WAHNSINN!!! Ja, sowas einmalig Schönes erlebt man halt bei Ultraläufen! Du hast alles richtig gemacht, dein "kleiner Einbruch" verliert völlig an Gewicht ob deiner ultra tollen Einteilung dieses Rennens, einfach pööörfekt! Ganz fetten Glückwunsch zum Ultradebüt und deiner genialen Zielzeit!!! Du hast dir einen tollen Lauf ausgesucht, einen mit lieben Jogmappies-Garantie;-)

Lieben Gruß
Tame

Wirklich SEHR schön !

geschrieben, gelaufen, genossen ...
bin dir fast ein bisschen neidisch ;-) genau so will ich das auch mal!
Riesige Gratulation ! Cool gemacht und super gefinished !
Danke für den wunderbaren Bericht !
VG

Ultraschlumpf

Herzlichen Glückwunsch!
Aus dem Tief herauslaufen, eine der Künste beim Ultra, auch das hast Du gemeistert!

Es war mir eine Ehre

....dich ein Stück begleiten zu dürfen. Als Nordlicht hast du die Mittelgebirgsläufer/innen eine/r nach dem anderen locker hinter dir gelassen.
Du bist ein tolles Rennen gelaufen und gratuliere dir zu deinem Erfolg.

Aber jetzt mal unter uns: "Du hast ganz heimlich bei deinen einheimischen Verwandten geübt!! ??" Du bist ja schneller rauf und runter als Ebbe und Flut kommt und geht....

Freu` mich auf ein erneutes Aufeinandertreffen, dann können wir wieder ein wenig "schnacken"!

LG
Many

Ein sehr schöner Ultra-Debüt-Blog

Da darf der Text gern auch noch etwas länger sein!
In drei Wochen stehe ich vor einer hoffentlich ähnlichen Erfahrung, wie du sie beim Röntgenlauf hattest, allerdings mit der Option alle zwei Kilometer auszusteigen. Ich hoffe, dass ich mich dann an deine Erfahrung erinnern kann, wie man aus einem Loch wieder herausläuft!
Danke für den Bericht!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Auch haben will

dieses Gefühl... gut, ich hatte es zu gleicher Zeit an anderer Stelle (Albmarathon), aber deine Einteilung gefällt mir so was von gut. Die werd ich mir im nächsten Jahr wieder vor mein geistiges Auge führen, wenn ich an der Startlinie zum Röntgenlauf stehe.
Danke fürs Mitnehmen und die Endorphine sieht man dir voll an auf der Zielgeraden. Gutes Regenerieren und auf ein neues Ultragefühl 2015... vllt am Rennsteig?


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.

Herzlichen Dank!

@ an alle: Herzlichen Dank für das nette feedback und die Glückwünsche :-)

@ Power-Carla: Danke schön! Es war mir ebenfalls eine sehr große Ehre! Dass Du so viel Power für so viele Ultras hast und Dich so schnell erholst - wow!! Bis hoffentlich bald, sehr gerne mit mehr Zeit und gerne auch auf oder am Rande einer kürzeren Strecke! HH-Marathon wäre am 4. Mai 2014...

@ München-Held Uhrli: Danke! Deinen Röntgen-Bericht von 2011 hatte ich natürlich vor dem Lauf gelesen, sehr hilfreich und schön. Danke noch mal! Nachdem ich jetzt Deine 6:33:XX nachgemacht habe, will ich nächstes Jahr Deine sub 40 auf 10 km nachmachen ;-) Nur Deine fantastische 3:18 beim Marathon erscheinen mir dermaßen in einer andere Liga, das kann ich nicht. Vielleicht bis zum Lümmellauf?

@ Zeittunnel-, Ottonenheldin-Tame: Herzlichen Dank! Das stimmt, der Lauf ist wirklich schön. Das einzig Dumme an meinem „kein-Ultra-in-2014“ ist, dass wir uns nicht am Rennsteig über den Weg laufen. Bin aber zuversichtlich, dass wir uns mal treffen! Hast Du schon Pläne in 2014 abseits des Rennsteigs?

@ Berg-Ritter Ed: Danke Dir! Wenn ich mir Deine Zeiten ansehe, sollte das „Will-ich-auch-mal“ keinerlei Problem sein, im Gegenteil, Du bist ja schneller und rast jetzt schon in einem Tempo die Berge hoch, das mir ganz schwindlig wird. Mit gutem Training wirst Du den Rennsteig 2014 rocken! Wünsche dir einen verletzungsfreien Winter!

@ dietzschlumpf: Vielen Dank! Beim „Tief“ fehlte mir echt die Erfahrung, auf die Du ja reichlich zurückgreifen kannst. Wahrscheinlich hast Du verschiedene Schubladen für verscheidene Ultra-Situationen, die Du bei Bedarf öffnen kannst! Beneidenswert! Sehr bewundernswert, was Du alles gelaufen bist und läufst!

@ Ultra-statt-Marathon-Glatzek: Herzlichen Glückwunsch! Die Ehre ist ganz auf meiner Seite! Du sahst so locker aus, und Du hast Dich mit waxl so leicht unterhalten, als ob Du noch locker Luft für einen vierten Halbmarathon gehabt hättest (oder bist Du nach dem Ziel noch weiter... Ich hab Dich jedenfalls nicht mehr gesehen... :-))! In der Vorbereitung war ich übrigens nicht bei den einheimischen Verwandten trainieren: Statt dessen Elbtreppen bei Blankenese, Harburger Berge im Hamburger Süden und vermehrt Lauf-ABC, alles Bestandteile eines tollen Trainingsplans, den mir ein ultra-erfahrener Freund und TAR-Finisher geschrieben hat. Freue mich auch auf weiteres „Schnacken“ mit Dir bei nächster Gelegenheit!

@ dynamischer Dominik: Danke und viel Spaß und Erfolg in Bokel! Ich hoffe, dass Du gar nicht erst in ein Loch/ein Tief läufst und gleichmäßig und nicht zu schnell Deine Runden drehst! Auch hier: Vielleicht bis zum Lümmellauf? Oder auf der Köhlbrandtbrücke (super Zeit übrigens!) Oder HH-Marathon? Oder... :-)

@Schwäbische-Alb-Heldin lonelysoul: Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zum Ultra-Debüt! Super! Hab mir gerade Deinen Wettkampfbericht durchgelesen. Wünsche Dir gutes Regenerieren und weiterhin gutes Schweben auf Deiner Ultra-Wolke. Hast Du auch ab und zu auch noch ein breites Grinsen im Gesicht? :-)

Weniger Grinsen...

denn aus irgendeinem Grund ist mir bei so was meist ganz anders. Dennoch geht es mir gut, Regeneration ist ok, kleine Läufchen haben auch schon wieder stattgefunden und ja... die Ultrawolke trägt mich zur nächsten Etappe... :-)


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.

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