Hallo,
das Jahr ist bald zu Ende und es wird Zeit, einen kleinen Rückblick zu wagen.
2012 bin ich (wieder) angefangen zu laufen, insgesamt kamen knapp 200 km zusammen. Mehr Recht als schlecht schleppte ich mich so dahin mit dem Ziel : "Dranbleiben" - Eine Laufeinheit pro Woche, wenn es gut ging auch mal zwei, oft nur 5 km, selten waren mal 10 km drin. Trotzdem: Immerhin dabei geblieben.
Das ging so weiter, bis es mich im Sommer endgültig packte. Statt 5 km-Wettkampf in den Ferien mal zwei 10 km und einen 5- km Lauf hingelegt. Dabei habe ich mich immer gefragt: Warum tust du dir das an.
Aber - so langsam macht es (endlich) Spaß. Nicht immer, aber immer öfter.
Neuerdings laufe ich auch öfter und gerne mehr.
Neues Ziel ist für mich: 20 km die Woche - Minimum. Das sind zwei Läufe die ich mir fest vornehme.
Und - oft schaffe ich es meinen inneren Schweinehund zu überlisten, die Arbeit einfach warten zu lassen und los zu laufen.
Ich fühle mich gut dabei.

Jetzt will ich mir ein neues Ziel setzen - Halbmarathon im Frühjahr und einen im Herbst.
Der im Frühjahr wird wahrscheinlich die Hammer Serie werden - die Meldung für den Duisburger Lauf habe ich verpennt.
Für den Herbst möchte ich einen Lauf im Ruhrgebiet wo die Zuschauermenge "mich trägt". Denn ich weiß - statt 12 km plötzlich einen Halben - das wird nicht leicht werden.
Was haltet ihr von Köln?

Dortmund gibt es auch - hat aber wohl mehr Berge. Dafür wäre die Anfahrt nicht so lang.

Und: Wie mache ich es? Ich dachte an - weiterlaufen, jede Woche mindestens 20 km, einen Lauf dann mal spätestens im Januar auch mal 1,5 Stunden lang...

Ziel ist ankommen - ich kann auch gut damit leben im Wettkampf einige Male zu gehen. Das ist für mich kein Problem, ich habe nur in den Ferien gemerkt dass mir solche Volksläufe dabei helfen mir selbst Ziele zu setzen.

Tipps her!

cmag16

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Wenn du es ...

...schaffen könntest, 3.Läufe in die Woche zu pressen, dann bist du auf dem richtigen Weg :0)...

Drei!!! Egal wann und wie...

Köln, Bonn, Düsseldorf, Berlin, Hamburg... Hey, dass sind alles schöne Läufe :0)...

Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Dein Laufjahr 2012...

liest sich doch gar nicht schlecht?!!

Du hast es geschafft, dran zu bleiben und auch öfter Spaß daran gefunden.
Natürlich ist nicht jede Trainingseinheit gleichgut oder jedes Mal angenehm, aber du kannst nachher über das, was Du geschafft hast, immer stolz sein, egal, ob langsam oder schnell!

Dir machen Wettkämpfe/Volksläufe Spaß und sie motivieren Dich?
Dann mach sie einfach, lerne Leute kennen, beobachte sie und ihren Laufstil, wie unterschiedlich und auch interessant diese ganzen Menschen sind.

Wenn Du dann wieder alleine trainierst, genieße die Stille, oder hör mal Musik oder laufe einfach ohne Ziel mal los, nimm Dir Zeit für Dich, nimm 5 Euro mit und gönn Dir zwischendurch ein kühles oder heißes Getränk irgendwo.

Triff Dich mal mit anderen Läufern und quassel die Zeit weg oder nutze einfach jede Sekunde der freigeschaufelten Trainingszeit nur für Dich irgendwo im Wald und erkunde unbekannte Wege und Pfade.

HM wird für Dich kein Problem werden, wenn Du es schaffst, diese Regelmäßigkeit schön bei zu behalten, auch bei miesem Wetter. Gönn Dir gute Winterlaufkleidung und belohne Dich mit neuen Schuhen, das gibt auch Motivation. Und wenn Du das Gefühl hast, im Schnee gar nicht voran zu kommen, täusch Dich nicht, das ist herrlich und bestes Grundlagentraining, anstrengend, aber sehr effektiv!

Mach Dein Training bunt, fahr auch mal Rad oder geh alternativ schwimmen.

Laufe mal ein paar Km etwas schneller, dafür aber auch mal ganz langsam, auch mal mit etwas Profil, nicht nur Straße, sondern auch Wald. Abwechslung macht das ganze interessant und hält Dich gesund und bei Laune!

Und ganz wichtig!!! GEHEN ist immer erlaubt und keine Schande!!!
Gerade in den Bergen oder an Steigungen!!

Niemand zwingt Dich, Du tust es für Dich und niemand anderes und es tut gut! :o)
Viel Spaß und Erfolg für 2014!

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

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