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So, nun ist es bald soweit. Die insgesamt etwas mehr als 1 Jahr dauernde Vorbereitung auf meinen ersten Marathon ist heute abgeschlossen (zumindest auf deutschem Boden). Morgen geht der Flieger.

Die Unruhe steigt, auch weil es viele Rückschläge gegeben hat, und damit verbunden eine gewisse (große) Unsicherheit ob es klappen wird. Ich will eigentlich nicht mehr zurück blicken, denn es steht großes vor der Tür, aber ein oder zwei Blicke sollten erlaubt sein.
Noch Anfang September waren die Zweifel extrem groß. Bei den ersten LongRuns war nach 25 oder 27km der Ofen aus. Die vielen Ratschläge von Euch aufgegriffen und für mich sondiert habe ich noch ein paar Dinge geändert. Auch ein zusätzlicher Arzt Check brachte ein paar Erkenntnisse. Am Ende ist es der Körper auf den ich mehr acht geben muss. Regelmäßig und ausreichend trinken, die ein oder andere Pause mehr zwischen den Einheiten und nicht so viel Arbeiten (hat nicht geklappt ;-)). Was ist das Ende vom Lied, ich konnte die LongRuns kontinuierlich bis 32km steigern, es war keine Blockade mehr da und mir ging es eigentlich noch ziemlich gut danach.
Und obwohl sich einiges zum Besseren wendete, treiben mich Selbstzweifel um in den letzten 2,5 Wochen. Reicht es wirklich was Du getan hast? Schaffst Du es Deinen Körper ausreichend zu versorgen? Kannst Du Dein Ziel erreichen?
Apropos Ziel, es ist doch Dein erster Marathon, da brauchst Du Dir Dein Ziel doch gar nicht so "hoch" stecken!? "Manchen" sei dank, auch das hat nochmal geholfen die letzten quälenden Wochen zu überstehen. Ankommen und Genießen muss das Ziel heißen! Wenn am Ende eine Zeit <4:30h steht um so besser, dann gibt es neben dem Ankommen und dem Genuss auch noch eine Belohnung, am Montag eine NY Times mit meinem Namen drin. Und wenn es wirklich gut läuft steht am Ende vielleicht sogar doch eine 3 vorne vor.
Vorweg sei gesagt, das Ziel werde ich auf jeden Fall sehen, und wenn es nur am Samstag ist beim 5k-Dash-to-the-Finish-Line, den soll ich wohl schaffen ;-))
Was ist das Ende vom Lied, ich werde auf jeden Fall weiter machen (nach einer kurzen Pause) und noch einen Marathon laufen, denn es hat mir viel gebracht, auch wenn meine Familie viele Stunden auf mich verzichten musste.

Allen JMer nochmal vielen Dank für Eure Kommentare und Ratschläge. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Bis dahin für Euch alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Spaß beim Laufen.

Gruß
Olaf

5
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Man... gibst du viel Geld...

... aus für deinen ersten Marathon, oder hast du eine Tante in Amerika :0)!? Ach nee, die ist ja aus Marokko ;0)...

Und was ist wenn du ihn dort vergeigst, in NY, dass schöne viele Geld... Dafür könntest du 10 Marathon auf deutschem Boden laufen ;p0)...

Hey, ich wünsche dir viel Erfolg dort drüben und pass auf das sie dir nicht dein Handy abhören :0)))...

Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

So bin ich überhaupt erst dazu gekommen...

war halt ne Wette, in ner Bierlaune.
Man konnte ja mehr als ein Jahr sparen (am Bier ;-))
Bin froh das es überhapt alles geklappt.
Hab zwar keine Tante drüben, aber meinen Bruder in NY.
Wenn ich ihn vergeige, genieße ich die anderen Tage in NY.

Alles Gute

für dein Ziel bist du prima vorbereitet ! Genieße den Lauf - auch wenn er am Ende hin schwer werden sollte (ich sehe da einige Parallelen zu meinen Läufen :-))
... und freu dich schon mal auf den Zieleinlauf ! Wird ein gxxles Gefühl !!!
Alles Gute !

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