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Nachdem ich in den Vorjahren 2 x HM und dann im letzten Jahr meine Marathon-Premiere in Köln gelaufen bin, wollte ich es in diesem Jahr wieder wissen.

Der Dom war das Ziel. Ein Highlight zum Schluss, was natürlich für jeden Kölner, aber auch für die vielen anderen Läufer, von wo auch immer sie herkamen, ein absolut tolles Erlebnis werden sollte.

Die Streckenführung des letzten Jahres, mit ihren langweiligen 20 Km am Rhein entlang, war ja Gott sei Dank Geschichte und so ging es diesmal endlich wieder durch die vielen "Veedel" mit ihrem Charme und dem typisch kölschen Publikum.

Und so war es ein tolles Erlebnis, vorbei an feiernden Zuschauern seine Kilometer durch die Domstadt zu laufen. Es lief wirklich gut, viel zu gut und ich hatte Schwierigkeiten, mein Tempo zu kontrollieren. Ich war bis KM 30 entgegen meiner geplanten Taktik zu schnell, was sich leider später auf dem recht einsamen Stück entlang der Amsterdamer Straße ein wenig rächen sollte.

Ich verspürte plötzlich das Gefühl, dass die Beine nicht mehr laufen wollten und meine Pace korrigierte sich deutlich nach oben. Egal, durchhalten war angesagt und so schaffte ich es, meinen Tiefpunkt einfach zu ignorieren und lief weiter bis ich endlich die Ringe erreichte, wo mich die Zuscherauermassen in Richtung Ziel peitschten.

Mir wurde jedoch bewusst, dass mein heimlich angestrebtes Traumziel, die magische 4 Stunden-Grenze zu knacken, nicht mehr zu realisieren war. Und so lief ich gemütlich die letzten Kilometer und genoß die einzigartige Stimmung.

Und dann kam endlich nach genau 42 Kilometern das Wahrzeichen dieser tollen Stadt zum Vorschein. Der alt ehrwürdige Kölner Dom erschien rechts hinter dem Wallraffplatz und ich schaute hinauf zu diesem imposanten Bauwerk. Ich verspürte eine gewisse Zufriedenheit und war überwältigt von dieser Szenerie.

Die letzten 195 m waren ein Kinderspiel im Vergleich zu den zuvor gelaufenen 42 km. Überglücklich lief ich durch den Zielbogen und freute mich über meine tolle Endzeit von 04:03:35 ! Das waren immerin 9:10 Minuten schneller als im Vorjahr !

Das Zielprozedere mit toll organisiertem und reichlich bestücktem Verpflegungsdorf, sowie Kleiderbeutelempfang und "Feierabendbierchen" im Reissdorf war eine echte Erholung.

Und so fuhr ich glücklich und zufrieden nach Hause ins schöne Bergische Land und meldete mich sofort zum RheinEnergie-Marathon 2014 an.

Und nächstes Jahr knacke ich die magische 4 !!!

Viva Colonia !!!

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Dir erstmal herzlichen Glückwunsch

aber ich finde es schade, fand die Strecke vom letzten Jahr besser als die alte Route. Naja, Geschmackssache.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Glückwunsch zum 2. Marathonfinish!

9min sind eine feine Steigerung und damit ist es dann egal wie die Strecke läuft -- nächstes Jahr wird dir die sub4h gelingen!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

glückwunsch

da warst Du noch nen Ticken schneller als ich, Glückwunsch!

Köln 2013 war mein erster Marathon und ich fand die Stimmung entlang der Strecke auch gigantisch. Gänsehautfeeling pur teilweise. Die Kölner sind echt ein verrücktes Volk und von der gelösten Stimmung und dem Feiern kann sich Restdeutschland was abschneiden. Mein absoluter Einbruch ab KM 35 war Verdauungsproblemen geschuldet und ich durfte mein Sub4 - Ziel damit auch abhaken. Und obwohl mir die Vorbereitung echt zu stramm war und ich das ganze familiär und beruflich nur sehr schwer bewältigen konnte, bin ich mir fast sicher, das ganze nächstes Jahr nochmal zu machen.
Also, weiter so und vielleicht laufen wir uns nächstes Jahr über den Weg ;-)
LG

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