Benutzerbild von Sonnenblume2

Fast ein Jahr zuvor musste man sich für den 40. Berlin-Marathon schon anmelden. Und dabei musste man auch noch schnell sein, weil innerhalb von 3 ½ Stunden nach Anmeldebeginn das gesamte Kontingent der 40.000 Plätze ausverkauft war. Nun, ich hatte einen Startplatz ergattert. Und somit sollte der Berlin-Marathon am 29. September 2013 mein 3. Marathon werden.

Natürlich bereitete ich mich darauf vor. Dr. Marquardt war mein Planschreiber für ein Zeitziel von 3:59h. Im letzten Jahr war ich in Hamburg 4:04h unterwegs gewesen und hatte ganz konsequent nach demselben Plan trainiert gehabt. Vom Gefühl her hatte ich damals die 4h nicht knacken können, weil mir Ausdauer hintenraus fehlte. Ich hatte zu wenig lange Läufe im Vorfeld absolviert, weil sie eben nicht im Plan standen. Dies wollte ich dieses Jahr anders machen. So absolvierte ich unter anderem 3 Läufe von mindestens 30km Länge, 2 26er, 1 25er und 2 24er. Andererseits hielt ich mich nicht so konsequent an all die anderen Planvorgaben mit ganz regelmäßigen Rumpfstabi- und Koordinationsübungen, Laufkraftübungen und LaufABC. Nicht, dass ich das gar nicht machte, aber wesentlich seltener als es im Plan stand. Außerdem war es ein warmer bis heißer Sommer gewesen und so fielen gerade in der ersten Planhälfte so einige Tempodauerläufe und Intervalltrainings der Hitze zum Opfer. Bei Hitze kann ich einfach nicht schnell.

Alles in allem war die Vorbereitung also nicht optimal gelaufen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und so beschloss ich, auf alle Fälle erstmal mit dem Tempo für 3:59h zu beginnen. Sollte ich merken, dass das nicht mein Tag für eine persönliche Bestzeit ist, wollte ich aber rechtzeitig auf Genussmarathon umschalten. Schließlich ging es um den größten deutschen Marathon, an dem ich da teilnahm, da wollte ich den Lauf durch die Hauptstadt auch genießen.

Die Anreise verlief schon etwas hektisch. Am Vorabend der Abfahrt hatte mein Göga seiner Gesundheit zu Liebe völlig richtig entschieden, verletzungsbedingt nicht mit nach Berlin zu kommen. So galt es noch schnell, eine Zugfahrkarte zu organisieren und die Zimmer umzubestellen. Ich fuhr nun zusammen mit meinen Vereinsfreunden Raudine und ASG. Berlin begrüßte uns am Samstag mit dem perfekten Marathonwetter:

Wir bezogen unser Hotel in fußläufiger Entfernung zum Start/Ziel-Bereich und machten uns sogleich auf den Weg zur Startnummernausgabe. Am alten Tempelhofer Flughafen war es knackevoll. Tausende Marathonis und ihre Supporter strömten durch die Hallen. Es musste ja jeder seine Startunterlagen mit Vorlage des Personalausweises persönlich abholen und bekam dann ein blaues Teilnehmerarmband ums Handgelenk geklebt, das zusammen mit der Startnummer am Folgetag die Zugangsberechtigung zum Start sein sollte. Allerdings hatte der Veranstalter die für diese Neuregelung notwendige Logistik nicht gut bedacht. Und so standen wir uns mindestens eine Stunde lang die Beine in den Bauch, um an unsere Startunterlagen zu kommen:

Schön war, dass wir Laufnad und ihre Freundin beim Warten trafen. Und auch unsere Teamkollegen A. und A. trafen wir noch.
Als wir endlich unseren Starterbeutel in den Händen hielten, verewigten wir uns noch an der großen Grußwand. Leider hatten wir keinen Edding dabei:

Auf dem Weg zurück zur U-Bahn gab es dann ein lautes Hallo: da trafen wir tatsächlich mitten in der großen Stadt Schalk und renbueh, mainrenner, Cherry und Laufastra (und ich glaube, ich hab noch wen vergessen). Fröhliche Begrüßung, kurzes Gespräch, wir würden uns ja später alle im Tomasa wiedersehen.

Nach eine kurzen Irrfahrt mit der U-Bahn schauten wir uns dann rund um das Brandenburger Tor und den Reichstag schon mal den Start/Ziel-Bereich an. Wow! Durch dieses Tor würden wir morgen durchlaufen und dann fast im Ziel sein. Kribbelige Vorfreude!

Was wir durch das lange Anstehen auf der Messe leider nicht mehr geschafft haben, war unser 4km-Läufchen zum Mitochondrienwecken für den folgenden Tag. Und irgendwie taten die Füße auch weh.
So legten wir nur ein Viertelstündchen die Beine hoch und machten uns alsbald auf zur quirligen Jogmap-Pastaparty. Der Abend im Tomasa war einfach großartig! Die Kohlenhydratspeicher wurden reichlich und lecker gefüllt und ich führte tolle Gespräche.

****Mein zweigeteilter Marathon durch Berlin****

Nach einem erholsamen Schlaf und einem guten Frühstück machten Raudine, ASG und ich uns auf den Weg zur Event-Area. Nun war er da, der langersehnte Marathontag in Berlin. Wir waren voller hibbelig-kribbeliger Vorfreude. Es lag eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft, denn von überall strömten die Läuferinnen und Läufer herbei.

Es war noch recht frisch, aber die Sonne schien von einem strahlendblauen Himmel herab. Perfektes Laufwetter. Unterwegs stieß ich noch auf 3 Sonnenblumen-Glücksbringer und bat sie um ein Foto:

40.000 Menschen wollten hier heute Marathon laufen. Das Gewimmel auf dem Veranstaltungsgelände war gigantisch:

Wir drei verabschiedeten uns voneinander und suchten unsere Zelte zur Kleiderbeutelabgabe. Dann stand ich zwanzig Minuten in einer Dixiklo-Schlange, die kaum kürzer wurde und der Start rückte näher. Ne, das wird hier wohl nichts. Zu wenig Dixis für 40.000 Leute. Auf dem Weg zum Startblock G tat ich es hunderten anderen nach und hockte mich hinter einen Busch. Dann gab es Stau beim Eintritt zum Startblock. 8:45 Uhr wurde die erste Welle des Berlin-Marathons gestartet. Da hätte ich gern die aufsteigenden Luftballons gesehen. Aber ich stand mitten in einem Wäldchen inmitten von Läuferinnen und Läufern und wartete auf den Eintritt in den Startblock. Endlich ging es voran. Jetzt durfte wohl die zweite Welle nach vorn zur Startlinie aufrücken und wir nachrücken.
Ich war in der Startaufstellung des 40. Berlin-Marathons angekommen. Die vorfreudige Anspannung, endlich loslaufen zu dürfen, steigerte sich ins Unermessliche.

Dann der Start für die zweite Welle. Und plötzlich war ich so gerührt, dass mir die Tränen in die Augen traten. Ich laufe jetzt in Berlin Marathon. Wahnsinn! Tränen weggeblinzelt. Jetzt wird gelaufen!
200 bis 300m vor mir sah ich den orangen Luftballon eines 4:00h-Pacemakers. Ich wollte so lange wie möglich das Tempo für 3:59h mitgehen, das heißt 5:41er Pace laufen. Ein Mann in einem gelben Shirt lief vor mir auf der blauen Linie genau dieses Tempo total gleichmäßig. Und an dem blieb ich die ersten km auch erstmal dran. Wir liefen auf die Siegessäule zu. Die „Goldelse“ wurde von der Sonne angeschienen und glitzerte und funkelte vor strahlendblauen Himmel – wie schön! Menschenmassen säumten den Straßenrand und bejubelten uns Läufer. Was für eine Atmosphäre! Ich lief, es lief mich, es lief gut und locker, alles bestens. An meiner ersten Getränkestation bei etwa 5km verlor ich meinen persönlichen Pacemaker aus den Augen und lief fortan nach Garmines Paceangaben. Da hörte ich von hinten plötzlich jemanden mit Berliner Akzent fragen: „Und wie geht es dem Garbsener SC heute so?“ Das war ThoRööö, mein Rüningen-Trainingspartner. Wie schön, ihn heute hier zu treffen. „Alles läuft super! Dir auch alles Gute!“ rief ich ihm zu, und wir klatschten uns kurz ab. Dann zog er von dannen.

Die Stimmung in Berlin ist einfach gigantisch. Fast nahtlos säumen Zuschauer den Straßenrand und klatschen und jubeln und tröten. Ganz viele Musikbands unterschiedlicher Genres beschallen die Strecke, dann auch wieder einfach laut aufgedrehte Musikanlagen. Herrlich. Aber ich lief voll konzentriert mein Ding. Immer in meinem Tempo. Als ich plötzlich den 4h-Pacemaker kurz vor mir habe, hänge ich mich an ihn ran. Er läuft herrlich gleichmäßig. Allerdings macht er keine Getränkestopps, sondern läuft kontinuierlich weiter. Ich greife mir alle 5km einen Becher Wasser und trinke ihn im Laufen in kleinen Schlucken. Die Isogels führe ich am Startnummerngürtel selbst mit. Ab km9 alle 5km ein Isogel war mein Ernährungsplan. Und alle 5km 1 Becher Wasser. Und jede Stunde 1 Salzkapsel. Nach 2 Stunden noch 3 BCAA-Kapseln. Die Verpflegung lief perfekt.

Die Halbmarathonmatte überlief ich nach 1:59h. Voll im Plan also. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass ich schon so früh im Laufe des Marathons Ermüdungsschmerzen in den Oberschenkeln bekommen würde und die Fußsohlen schmerzen würden. Das waren nicht die Verletzungsschmerzen von vor drei Wochen und auch nicht die Schmerzen im Großzehengrundgelenk, die ich öfter mal hatte, das waren wirklich Ermüdungsschmerzen. Und so sah ich schon bald nach der Halbmarathonmarke den 4h-Luftballon nach vorn entschwinden und konnte nicht dranbleiben. Nein, dieses Tempo konnte ich keinen weiteren Halbmarathon mitgehen. Plötzlich war dieses Tempo nicht mehr locker und flockig und machte keinen Spaß mehr und wurde Kampf. Hätte ich nur noch 5km vor mir gehabt, dann hätte ich gekämpft. Aber 21km? Nein, das wollte ich nicht.

Und so zauberte ich Plan B aus der Tasche: Umschalten auf Genussmarathon. Ich lief in meiner Hauptstadt Marathon, und den wollte ich jetzt genießen! Fortan ignorierte ich Garmine und lief einfach nur noch nach Gefühl. Da ließen sogar die Schmerzen in den Oberschenkeln wieder etwas nach.
Der zweite Halbmarathon war somit ganz anders als der erste, aber genauso toll. Ich lächelte jetzt allen Zuschauern am Straßenrand zu, insbesondere auch den Musikern der vielen Bands, und bekam ganz viel Sympathie und Lächeln zurück. Jetzt wurde ich auch öfter mal namentlich angefeuert. Ich klatschte Kinderhände ab. Ich genoss die Strecke.
Plötzlich eine weiblich Stimme hinter mir von der Strecke: „Hallo Sonnenblume, wie läuft es?“ Das war TurboTina, die mich überholte. So ein Zufall, sich bei 40.000 Leuten zu treffen. „Ich habe auf Genuss umgestellt“, antwortete ich. „Ich auch“, rief sie mir zu und war schon vorbei. Da fiel mir noch ein, dass sie heute ja Geburtstag hat, und rief ihr meine Glückwünsche hinterher.

Beim Überlaufen der 25- und 30km-Matte stellte ich mir meinen Göga, meinen Vater und meine Freunde vor, die mich live am PC verfolgten und jetzt meine langsameren Zeiten sehen würden. Hoffentlich machten sie sich keine Sorgen um mich. Mir ging es gut, ich lief gerade einen Genussmarathon durch Berlin, und es war toll! Ich kann Marathon! Ich war hier mittendrin und dabei! Und ich lächelte alle am Straßenrand an. An den Getränkeständen ging ich jetzt kurze Passagen, um in Ruhe zu trinken. Das Anlaufen klappte immer wieder gut.

Dann kam der km35 und damit die große Team-Erdinger-Motivationswand. Man überlief eine Signalmatte und irgendein Computer löste über den Chip am Fuß eine persönliche Nachricht aus, die ein anderes Team-Erdinger-Mitglied für jemanden hinterlegt hat. Und diese Nachricht wurde in riesengroßen Lettern auf der Motivationswand angezeigt. Und was las ich da? Meine Startnummer, meinen Vornamen und die Nachricht für mich: „Sonnenblume, das sieht richtig gut aus, weiter so!“ Da traten mir Tränen der Rührung in die Augen. Wow, war das schön! War das motivierend! Wer hatte da an mich gedacht? Danke!!!

Gleich ging es viel leichtfüßiger weiter. Es ging über den Ku`damm, und es ging über den Potsdamer Platz. Es ging durchs historische Ost-Berlin. Und irgendwann müsste doch jetzt mal das Brandenburger Tor kommen?!

Ja, einmal um die Ecke gelaufen. Unter den Linden. Und dort vorn war das Brandenburger Tor. Schon wieder wurde ich rührseelig. Aber so ein Lauf berührt eben auch die Seele. Als ich geboren wurde, war es undenkbar, jemals durch dieses Tor zu laufen. Aber jetzt war ich hier. Und ich lief auf dem letzten Kilometer meines Marathons hier durch. Ich blinzelte die Tränen weg und klatschte das Tor ab. Und dann genoss ich die letzten Meter bis ins Ziel. Die Zuschauer tobten. Jemand rief meinen Namen. Ein Lächeln für die Fotografen. Zielbogen. Garmine gestoppt. Weitergehen. Und dann brach ich erstmal in Tränen der Freude und Rührung aus. Ich hatte soeben den 40. Berlin-Marathon gefinisht! Meinen dritten Marathon. In einer Zeit von 4:23h. Endorphine überfluteten mich. Und irgendwie ein Gefühl von Stolz und Dankbarkeit.
Ich nahm meine Medaille und die Glückwünsche der Helferin entgegen. Was für ein Erlebnis!

Fazit: Es ist immer gut, einen Plan B in der Tasche zu haben.

Diesen Lauf widme ich J. Möge ihr diese Kraft und diese Stärke und die Freude, die ich beim Berlin-Marathon empfunden habe, helfen, wieder gesund zu werden!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

Sehr schöner Bericht! Und

Sehr schöner Bericht! Und erst einmal herzlichen Glückwünsch zum Hauptstadt-Marathon-Finish.

Klasse finde ich, dass Du die Umstellung auf Plan B nicht als persönliche Niederlage oder frustriert beschreibst, sondern als positive Wendung eines tollen Herbsttages in der Hauptstadt.

Plan B

sicherlich eine weise Entscheidung! Dieses Erlebnis wirst du noch gaaanz lange mitnehmen und beim nächsten Angang auf die sub4h genau diese empfundene Stärke und Freude abrufen können.
danke für diesen schönen Bilderblog!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Glückwunsch

zu diesem wunderschönen und gelungenen Lauf :-)

*schnief*

Hach - wie ich Dir das nachfühlen kann (mal abgesehen vom Tempo).
Schön, dass Du Plan B dabei hattest! War ja nicht der Schlechteste!
Lieben Gruß, Conny

Klasse !

Ehrlich gesagt, hatte ich mir auch ein bisschen Sorgen gemacht, als ich deine Zwischenzeiten sah - ich dachte an Kampf, Krampf, Schmerzen. Wie schön, dass es das Umschalten auf Genuss war. Herzlichen Glückwunsch zu einem schnellen Halbmarathon und einem Genusshalbmarathon direkt nacheinander ;-)

Berlin ist großartig, auch als (Fernseh-)Zuschauer konnte ich ein bisschen von der Atmosphäre schnuppern.

Erhol dich gut und genieße weiter.

Liebe Grüße
Uli

liebe sonnenblume...

...du hast alles richtig gemacht!! toll! und danke für diesen schönen bericht.
als ich dich nach dem mara auf der wiese traf, hast du so richtig von innen heraus gestrahlt! es war dir anzumerken, dass du mit dir, dem lauf und der welt zufrieden gewesen bist! es war so schön, dein lachen erleben zu dürfen. das beweist mal wieder: zielzeiten sind für uns doch gar nicht so wichtig...
____________________
laufend gratuliert sonnenblume zu dem perfekten lauf: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Umschalten auf Genuss

ist weise und wenn es klappt, umso besser! Dann meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu diesem gelungen Lauf!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Liebe Sonnenblume, das hast

Liebe Sonnenblume,
das hast du toll gemacht! Und ich freue mich riesig mit dir, dass du den Marathon so genießen konntest. Ein unvergesslicher Tag, ein beeindruckendes Erlebnis und du hast noch das Maximum für dich rausgeholt. Herzlichen Glückwunsch zu deiner super Leistung und deinem Plan B!!!!!!

Danke

liebe Sonnenblume, jetzt habe ich durch deine Zeilen den Marathon an deiner Seite verbracht und in mir erstehen Bilder, wie ich im letzten Jahr diesen Weg nahm. Obwohl ich ja schon seit einiger Zeit sage, es wird der einzige bleiben, koennt ich es mir doch glatt noch einmal ueberlegen.

Dir sei herzlich gratuliert zu deinem schoenen Marathonerlebnis.
----------------------------------
LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

Ganz wunderbar hast du das

Ganz wunderbar hast du das gemacht, herzliche Glückwünsche zum Finish, zum Genießen und zur super Selbsteinschätzung! Das so super durchgestanden zu haben, möge dich den ganzen Winter positiv begleiten. Ich hab dich am PC verfolgt. Und: nein, ich habe mir keine Sorgen gemacht, ich habe genau das gedacht, was du getan hast: Auf Genuß umgestellt. Niemandm sonst hätte ich das so gut zugetraut wie Dir!

Viele liebe Grüße,
Britta

Suuuper

Glückwunsch und Danke für den schönen Beitrag.
Habe die 4h auch verpasst aber trotzdem mit 4:05 meine Bestzeit erreicht.
Hauptsache Gesund und Spaß gehabt

Schönen Läufergruß
Georg

Danke für

den wundervollen Bericht und meinen liebsten Glückwünsche an die schnellste Frau aus Garbsen.

LG
Many

super Lauf,

super Bericht, super Einstellung, wenn´s mit Plan A nicht funktioniert.

Du bist Spitze!!



manchen bei youtube

Plan A, B und C zu haben,...

ist immer gut, denn viele Wege führen nach Rom!!
Auch für einen Marathon mal gar keinen Plan zu haben, wenn man gut trainiert ist, kann eine gute Sache sein.
Den Lauf so nehmen, wie er kommt und ist und dieses ohne besondere Erwartungen einfach nach Bauchgefühl passieren lassen, kann auch ein tolles Ergebnis bringen.

Es geht nicht immer alles nach Plan, auch das Leben und die Gesundheit nicht.

Du hast wieder einen Marathon gefinished mit vielen positiven Emotionen und gutem Gefühl zum Schluss.
Das ist viel viel mehr, als ganz viele sich jemals zu erträumen wagen und Du weißt es nur zu gut.
Diese grundlegende Wertschätzung ist es, die wir uns bei aller Bestzeitenjagd immer wieder klar machen sollten.

Ich gratuliere Dir ganz herzlich zum 3. erfolgreichen Marathonfinish und dieser guten und geerdeten Sicht der Dinge! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Berlin ist zum Heulen schön

Ach liebe Sonnenblume, da bin ich aber erleichtert, dass du so be"sonnen" aof den zweiten HM gehandelt hast. War ich doch am Liveticker etwas besorgt...
Um so besser, das du genau zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung getroffen hast. Mit deinem Bericht war ich noch einmal auf der Strecke und deine ganzen Emotionen kann ich gut nachvollziehen. So gern wäre ich dabei gewesen und hätte dich persönlich angefeuert.
Herzlichen Glückwunsch zum 3. Marathon

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Einfach ein schöner Blog!

Einfach ein schöner Blog!

Glückwunsch

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum finishen und zum "konsequenten Umsetzen" von Plan B. Ich bewundere die Gelassenheit, mit der es Dir offensichtlich gelungen ist, umzuschalten - ich denke, mir wäre das schwer gefallen. Hat mich sehr gefreut, Dich im Tomasa persönlich kennengelernt zu haben!
Beste Grüße
Michael


Boah, Gänsehaut!

Die Nachricht auf der Leinwand - der Genuss. Toll gelaufen, das Wetter und die Stimmung mitgenommen, an andere gedacht - und andere haben an Dich gedacht! Ich hab Dir auch still die Daumen gedrückt - und freue mich über den so positiven Abschluss des dritten Marathons!

Erhol Dich gut und nimm die positiven Eindrücke mit in einen sonnigen Laufherbst!

In dieser Stadt, bei diesem M ...

... genau die richtige Entscheidung!
Ja, die Strecke ist perfekt für Bestzeiten. Und fast noch schöner ist es diesen Lauf auch zu genießen.
Gratulation zur richtigen Entscheidung im richtigen Moment.
;-)

Dickes B an der Spree....

Perfekter Lauf. Das möchte ich auch mal nachmachen können. Ich hingegen halte meist an "A" fest, bis ich "im ...rsch" drumherum konstruieren kann.
Nur vor zwei Jahren, da habe ich mir in Berlin direkt zum Start den B Plan zurechtgelegt und den ganzen Lauf genossen wie du erst die zweite Hälfte.
Gänsehaut und Platzangst incl.
Berlin muss man mal erlebt haben! (vielleicht reicht aber einmal...)
Beste Grüße aus Kaiserswerth

Hast Du überhaupt was gesehen...

..von Berlin?
Alles nur verschwommen wegen der vielen Tränen?
Salztabletten sind dann auch unumgänglich.
Spass beiseite: einen Plan B oder gar C zu haben ist immer gut, so läuft man fast ohne zu Schnaufen mit Stil ins Ziel.

Super Schön

Liebe Sonnenblume,
dein Bericht ist so toll.. und Sonntag war wirklich "Pipi in den Augen Feeling"-Tag. Ich hab mich riesig gefreut, dass du selbst noch beim Marathon an meinen Geburtstag gedacht hast, Freu!
Wünsch dir gute Regerenation und genieß noch etwas Berlin!

Einen Moment lang...

... hatte ich mir Sorgen gemacht, als ich hörte, dass Du Deinen Plan A nicht umsetzen konntest. Ich möchte doch immer so gerne, dass es allen in Berlin gefällt! Und dann kamst Du strahlend an und hast von Plan B erzählt, und Du sahst so froh und glücklich aus, das war wunderschön. Meinen ganz herzlichen Glückwunsch - zum gelungenen Marathon, aber auch zu der wunderbar positiven Einstellung, die Du dazu haben konntest.

Liebe Grüße
yazi

Liebe Sonnenblume,

dies ist wie immer nach einem Sonnenblumen-Mara, ein richtig toller Gänsehautblog und lässt Erinnerungen wach werden. GENAUSO ging es mir bei allen meiner 3 Berlin-Maras. Berlin ist der Hammer, da werden Zeiten ganz schnell absolut nebensächlich! Ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Finish und vor allem zu deiner Einstellung. Glücklichsein kann manchmal so einfach sein;-) Als du nach einem Zwischenstand bei der Hochrechnung 2min verloren hattest war mir sofort klar, dass du nicht vorhast, die Zeit irgendwie wieder gutzumachen. Warum auch?... SAUSTARK gelaufen!!!

Lieben Gruß
Tame

Gratulation zu Plan B

Liebe Sonnenblume,
hatte völlig verpeilt, dass der Berlin-Marathon anstand.
Deshalb etwas zu spät, aber nicht weniger herzlich, meine Glückwünsche!
Sehr bewundernswerte Entscheidung auf Plan B umzuschalten und auch die 2. Hälfte zu genießen, meine Hochachtung!
Mir kamen selbst die Tränen, als ich las, wie du durchs Brandenburger Tor gelaufen bist.
Das hat soviel Symbolkraft und entschädigt für die lange anstrengende Vorbereitung.
Ich freue mich riesig für dich, dass du diesen Lauf so toll beendet hast.
Lass dich aus der Ferne umarmen.

bimi-66
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Grosses Kino ...

... , wobei einige finden ja PLÄNE werden doddal überbewertet ...
Wenn man(n, bzw. Frau) dann aber welche hat und diese so gut verwendet wie du,
ja dann kann wirklich nichts "schief-laufen !!!

Ich finde es klasse, wie gut du dich und deinen Körper kennst um nie den "LAUFSPASS" zu verlieren.

Ein Berlin Marathon ohne Emotionen - ist kein wirklicher Berlin Marathon !

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links