Ich lese. Viel und gerne. Und das macht auch bei meinem neuen Hobby keinen halt, ich lese jetzt also auch Bücher über das Laufen.

Und da lernte ich also das Intervalltraining kennen. Und nichts anderes mache ich zur Zeit, wenn auch auf einem sehr niedrigen Level.

Vorgestern nach der Arbeit um 16 Uhr bei strahlendem Sonnenschein - heute eine große Runde, mich hält nichts! Also die Stöcke geschnappt und auf die 12km Runde gestartet.

Nach einer Stunde flotten "Einwalkens" bin ich dann zum Intervall-Laufen umgestiegen. Irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt: 3 Minuten laufen (oder das, was ich laufen nenne, also kein Stockeinsatz und das ganze ein wenig dynamischer), eine Minute gehen. Die Stöcke in der Hand waren zwar ein wenig lästig, aber ich habe das ganze ziemlich gut durchgezogen. Nach 7 Intervallen (oder auch 21 Minuten "laufen") habe ich dann in aller Ruhe die Runde zu Ende gewalkt. War hinterher platt, aber total zufrieden und glücklich, das geschafft zu haben.

Und heute?

Nunja, Lauftraining hin oder her, Intervalltraining hin oder her, irgendwie brauchte ich mal einen roten Faden, an dem ich mich langhangeln könnte. Mit den 3 Minuten / 1 Minute Intervallen war ich gut zurecht gekommen, also habe ich mal geschaut, wo ich passende Trainingspläne finden könnte, die zu diesem Intervall passen.

Fündig bin ich im Buch "laufen und Joggen für die Psyche" geworden. Da war ein ähnliches Intervall für Woche 3 angegeben (3 Minuten laufen, 2 Minuten gehen), für Woche 4 startete der Plan mit 4/2 Minuten über 40 Minuten gesamt.

Gut, also testen wir das mal.

Die heutige Runde war kürzer, ich wollte nicht schon wieder über den Schöppinger Berg laufen und bei dem kalten Ostwind wäre das sicher auch kein Spaß geworden. Also die Runde ums Dorf, knapp 7 km lang, mal sehen, wie weit ich mit den Intervallen komme, 7 sollten es mindestens sein.

Die Stöcke hab ich dann heute mal zu Hause gelassen, im Zweifelsfall wollte ich dann halt nur Walken und das Nordic mal zu Hause lassen.

Es lief alles sehr gut! Bei den beiden ersten Intervallen waren die Beine sehr müde und kaputt, aber richtige Schmerzen hatte ich nicht. Auch nach den weiteren schnelleren Läufen zwickte es zwar mal hier, mal da (die Fußgelenke wollten wohl mal ein paar Kalkablagerungen loswerden *gg*), aber im Großen und Ganzen habe ich es geschafft: Knapp 7 km in knapp 1 Stunde in Intervallen gelaufen, 4 Minuten laufen, 2 Minuten gehen, das letzte Laufintervall dann bis nach Hause.

Pace 8:54

So, jetzt hab ich mir ein Leberwurstbrötchen verdient, oder???

5
Gesamtwertung: 5 (8 Wertungen)

Intervall

Hey Caia,
klasse Bericht. Komme grad vom walken und hatte mir was ähnliches überlegt.
Hast du zusätzlich auf die Pulsuhr geschaut oder läufst du nach Gefühl?
Und wie kriegst du die Zeitintervalle hin? Mir fällt das schwer, immer auf die Uhr zu schauen.

lg Nebeltanz

Nein, eine Pulsuhr...

... habe ich nicht, ich laufe auch noch nicht wirklich schnell, es ist nur kein Walken mehr. Und ich schaue schon auf die Uhr, hab mir einen Forerunner gegönnt und ich liebe ihn!

Ich übe noch!

es gibt fürs smartphone

sehr günstige apps. z.B. runtastic (4,99 Euro).
Da kann man allerlei Schmackazien einstellen, unter anderem kann man sich in bestimmten Abständen ansagen lassen, dass z.B. 1 Minute rum ist (oder 2 oder 3 oder 10...). Oder wann 1 km vorbei ist (dann brauchst Du ein Telefon mit gps).
Ich finde, diese apps sind eine prima Alternative, wenn man nicht gleich für hunderte Euro einen Forerunner bzw. Polar-Uhr kaufen möchte.

Prima!

So ähnlich hab ich auch angefangen, sogar mit 1 min laufen/1 min gehen. Fand ich damals total anstrengend!
Hab mich aber durchgebissen und im Mai dieses Jahr meinen ersten Halbmarathon durchgelaufen!
Mach weiter so! Es lohnt sich!

VG
Skifly

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links