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Benutzerbild von nicksdynamics

Meine Trainingsplanung für die zweite Jahreshälfte hatte ich grob in 6-Wochen-Abschnitte eingeteilt: die ersten sechs für die Verbesserung der 10km-Zeit (hat funtioniert), die zweiten sechs Wochen waren für die Vorbereitung für meinen "Heim-Halbmarathon" vorgesehen, was auch hervorragend funtionierte und nun befinde ich mich gerade in dem dritten 6-Wochen-Teil, der mich auf die Marathondistanz Ende Oktober bringen soll. Soweit so gut, doch hat sich in diese Planung noch ein schneller 5000er reingeschummelt, da ich den kleinen Volkslauf in der Nachbargemeinde nicht auslassen wollte. So schob ich letzte Woche 12x400m-Intervalle dazwischen, denn irgendwo stand geschrieben, dass man auch mal schnell laufen muss, um schnell zu laufen...
Meine bisherige 5000m-Erfahrung ist recht bescheiden: zweimal dieses Jahr absolviert, und zwar im Rahmen meiner beiden Volksdistanzen im Triahtlon. Ich war also gespannt, ob ich ohne vorheriges Schwimmen und Radfahren deutlich schneller sein könnte als 21:53. Als Ziel peilte ich eine 20:XX an. Beim Einlaufen stellte ich fest, dass trotz der vorverlegten Startlinie für die 5km die Strecke wohl etwas länger sein würde -- mal sehen, was am Ende Garmine ausspucken würde.

Beim Ochsenweglauf in Owschlag trifft die ganze Palette der Läuferwelt zusammen (und sie starten auch zusammen!): von den Nordic-Walking-Ladies jenseits der 60 bis zum 10km-in-33:30-Läufer war alles vertreten! Da heißt es aufgepasst bei der Startaufstellung! Ich hatte es in diesem Fall richtig gemacht und mir ein paar "local heroes" herausgesucht, hinter die ich mich brav einreihte. Zur Verwirrung trug bei, dass erst die Nordic Walker, 3km-Eltern-Kind_läufer und 10km-Leute auf die Reise geschickt wurden, fünf Minuten später durften wir dann ran: zum Glück wußte ich, dass auf den Wegen genug Platz fürs Überholen sein würde.

Ums kurz zu machen (denn der Lauf war gefühlt super schnell vorbei): die 5000m werden nicht meine Freunde! Puls am Anschlag und Laktat ab Meter 50 in den Beinen -- Hilfe! Trotzdem war die Pace mit 4:08 (+/- 5 Sekunden) erfolgversprechend für die Zielzeit. Nett auch, dass ich alsbald die führende Frau in Reichweite sah, etwas frustrierend, dass ich trotz deutlicher Bemühungen meinerseits nicht aufschließen konnte. Noch frustrierender: bei ihr sah das sooo leicht aus!
Ich hingegen lief deutlich in den Begrenzer und nach hinten raus war nicht mehr viel mit Endbeschleunigung. Der Blick auf die Uhr auf der letzten Geraden zeigte mir: die 5000m würde ich unter 21min erreichen, den Zielstrich nicht: 200m länger war die Runde und so stand am Ende eine 21:24 in den Ergebnislisten. Beim Auswerten rechne ich auf die 5000m aber eine 20:46 zusammen, sodass ich unterm Strich sehr zufrieden bin.

Schöne Begegnung am Rande der abschließenden Startnummern-Tombola (bei der ich leider nichts gewann): ich kam kurz ins Gespräch mit einem Organisator des Bokeler-6h-Laufs, der mich ermunterte dort am 23.11. meine Runden zu drehen. Nach den unbequemen 5000m heute könnte das eine echte Alternative sein!

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Einen 5er freiwillig...?

Einen 5er freiwillig...? 5000m sind Sprint, du erwähntest ja den Puls und das Laktat, ich würde unbedingt die K-Grenze hinzufügen, alles Dinge, die mich wohl nie diese Strecke freiwillig und ohne vorheriges Schwimmen und Radfahren angehen lassen werde. Respekt, du läßt ja dieses Jahr gar nichts aus, und du bist mal wieder superfix angekommen! Nächstes Jahr kannst du dir dann aus all diesen Erfahrungen die Sahnehäubchen raussuchen ;)

LG Britta

5000m

So einen 5000m-Sprint gönne ich mir einmal im Jahr beim MoPo-Lauf. Einmal richtig Gas geben macht Laune. Im Stadtpark ist es dann Slalom um Kinderwagen und verträumte Fußgänger. - Glückwunsch zu der Super-Zeit. Du warst schnell unterwegs. Ich würde gerne mal die 20-Minuten-Schallmauer brechen. Aber davor braucht es ordentlich Tempo-Training und ich werde ja auch nicht jünger. ;-) ... In Bokel werde ich dieses Jahr auch wieder sein.

@ cocobolo: stimmt,

@ cocobolo: stimmt, Kotzgrenze war auch dabei! Einmal reicht auch vorerst! =)
@ makes IT: sub20 auf die 5000 wären schon ein Traum, aber ich befürchte, dass der Trainingsaufwand ziemlich (wenn nicht gar unverhältnismäßig) hoch sein dürfte, um die fehlende Minute herauszuholen... Freue mich dich in Bokel zu sehen (meine Anmeldung ist gerade raus...)!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Ein "5er" mal so zwischendurch ...

... der kann auch in eine Mara-Vorbereitung passen.

Mir ging es Anfang August, in diesem Jahr genauso wie dir. Ich bin da auch zum ersten Mal
einen "5er-WK" auf Zeit gelaufen. ... und bin, zu Meiner-Einer Überraschung
unter 21 Min. geblieben. ( guckst du hier [2. Hälfte])
Aber wie MakesIT schon schrieb, war das ebenfalls beim MoPo-Staffellauf, bei dem Man(n)
wirklich viel Slalom-Läuft, oder Radfahrer umrennt ...

Eventuell sollten wir im nächsten Jahr noch mal gemeinsam die SUB 20 angehen?
Denn unsere Zielzeiten sind doch sehr gleich.
Mal sehen ob sich nicht auch noch MakesIT dazugesellen will? ;-)

Schicke Zielzeit, die wohl noch etwas ausbaufähig ist.

Wo/Wann willst du Ende Okt. den Marathon laufen ?

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

gut möglich ...

... das sich makesIT nächstes Jahr zum Projekt "SUB 20" gesellen möchte. ;-)

sub20 und Marathon

Das Projekt-sub20 (gemeinsam) in einer Staffel anzugehen wäre überaus reizvoll, zumal der Zeitpunkt im (nächsten) Sommer gut in mein sonstiges Trainingsgeschehen reinpasst (vorbehaltlich Familien-Ferienplanung...).

Der Marathon war ursprünglich für Mallorca geplant, musste jedoch gecancelt werden. So überlege ich entweder am 20.10. in Lübeck zu laufen oder eine Woche später Dresden... wobei der Einfachheit halber Lübeck wahrscheinlicher ist (kurze Anreise). Definitiv gemeldet habe ich noch nix.

Gruß, Dominik
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Staffel

Für die MoPo-Staffel bin ich schon verplant. Aber eine alternative Staffel wäre auch für mich interessant.

Ich werde in Lübeck laufen. Allerdings nicht auf Bestzeit. Das versuche ich evtl vorher bei einem anderen Lauf.

Wer, bitte,

lässt 5km Läufer NACH den 10km Läufern, Walkern usw. starten, waren die Organisatoren der Ansicht, dass die alle weg oder noch nicht zurück sind bis zu eurer Wende??? Sehr seltsam.

Schicke Zeit, ich nehme sie ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Hat offensichtlich gemundet?

Zumindest hinterher bei der Freude darüber ;-)
Glückwunsch zur tollen Zielzeit!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

@ Sonnenblume2: den

@ Sonnenblume2: den Rotweintrick (falls Du den meinst) hab ich noch gar nicht ausprobiert!!! =)
@ strider: ich hab's auch nicht so recht verstanden, aber sie wollten uns wohl in den Genuss kommen lassen, möglichst viele Leute zu überholen...
@ makesIT: fein -- dann Lübeck!

Gruß, Dominik
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5000 m ohne Freundschaftsambitionen

hihi, darum laufen so viele Marathon oder Ultra.

Spaß beiseite. Du bist klasse gelaufen. Meinen Glückwunsch

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Dreh mal deine Runden in Bokel

und du wirst feststellen, son Ultra läuft sich wie von Geisterhand, wenn man NICHT so rast, wie du. Wahrscheinlich wird dir nach diesem 5er gar der Mara schon wie ein (zugegebenermaßen langer) Spaziergang vorkommen;-)
Du bist klasse gelaufen und kannst mit deinem Ergebnis mehr als zufrieden sein, eine Hammerzeit!!! Und mit der führenden Frau brauchst nun wirklich nicht mithalten können, die macht im Leben wahrscheinlich nicht viel anderes als Laufen und Frauen können verdammt zäh sein, sag ich dir, *kicher!*

Lieben Gruß
Tame

@ Tame

...und sie war DEUTLICH jünger! =)

Gruß, Dominik
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@ wie, NOCH jünger?

Hmm, ...

... also janz aus der Ferne...
Der Punkt "nach 50m schon am Anschlag" klingt für mich nach dem Grundübel. Ja, 5000m sind Sprint. Ja, auch für mich ist es fast egal, ob 3000m oder 5000m. Das ist alles alles eine elende Grütze. Klingt vielleicht doof, aber versuche trotzdem auf dem ersten km bewußt trotz des hohen Tempos die Beine locker zu halten. Da muß der Rhytmus kommen, da dürfen die Beine noch nicht fest gehen. Bei mir ist es dann das bewußte steuern aus der Verkrampfung in einen lockereren Laufstil.
Mir helfen da auch beim Aufwärmen und nach dem Dehnen kurze richtig schnelle Sprints bis kurz an die Kotzgrenze. Dann merkt der Körper schon mal, dass da was kommt und wenige Minuten später im Wettkampf kann ich dann lockerer anlaufen.
Ich weiß nicht, ob ichs so richtig rübergebracht habe, aber das beschriebene Gefühl kenne ich und habs so in den Griff bekommen - ohne merkliche Temporeduzierung. Manchmal sind das in der Pace 2sec zwischen gefühlt locker und völlig verkrampft. Und wenn es zu Beginn lockerer geht, wird es hintenraus u.U. auch noch schneller oder eben nicht ganz so schnell langsamer.
;-)

@ Schalk

Danke für die Fernanalyse -- die Tipps nehme ich dann für das Projekt sub20 mit!
Im Prinzip wußte ich einfach nicht, wie sich so ein 5000er anfühlt und im Nachhinein muss ich wohl sagen, dass es eher der "gefühlte Puls" war, denn sowohl die Rundenzeiten (hinten raus etwas schneller, nur Kilometer drei etwas langsamer, weil kleiner Buckel in der Piste) als auch die Pulskurve gehen wohl so in Ordnung:

Gruß, Dominik
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