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Seit Montag quälten mich starke bewegungsabhängige Schmerzen in der linken Ferse und in der linken Wade. Ich konnte Montag und Dienstag nur noch humpeln. Laserdusche, Elektomagnetfeldtherapie, Einsalbungen und Schonung brachten nur leichte Linderung. An Laufen war gar nicht zu denken.
Zum Glück bekam ich für Mittwoch gleich einen Notfalltermin beim FDM-Therapeuten meines Vertrauens, der mit seinen heilenden Händen (wenn auch unter Schmerzen) eine deutliche Besserung der Symptome bewirkte. Der verordnete therapeutische lockere kurze Lauf nach der Behandlung bewirkte eine weitere Schmerzlinderung. Die abendliche Fitnessgymnastik tat ebenso gut.
So hatte ich heute morgen außer einem Muskelkater in der Wade (von der Therapie) nur noch einen punktuellen Schmerz an der Fersenaußenkante. Allerdings befindet sich dort auch ein therapiebedingter Bluterguss, also vielleicht tut auch der nur einfach weh beim Draufrumlaufen.
Trotzdem entschied ich mich heute rein intuitiv gegen das Laufen und nutzte das erschütterungsfreie Training auf dem Crosstrainer, was komplett schmerzfrei möglich war.

Aber letztendlich muss ich mich natürlich fragen, woher diese Verletzung jetzt kurz vom Marathon gekommen ist. Liegt es an der Überschreitung der für mich individuellen magischen 60-Wochenkilometer-Grenze? Denn in der letzten Woche war ich 66km unterwegs, dabei ein flotter 5+10km-Wettkampf und ein 3h-Lauf.
Ich hatte in meiner Marathonvorbereitung dieses Jahr nur ein Woche lang mehr km geschrubbt. Und zwar in der Rüningen-Woche, auch danach hatte ich kurzfristig Waden- und Fersenschmerzen an gleicher Stelle, die durch eine zweitägige Laufpause allerdings wieder verschwunden waren.

Es ist wie ein Déjà-vu. Bei meiner ersten Marathonvorbereitung vor 2 Jahren auf den Hannover-Marathon hatte ich mich auch in der Woche mit dem höchsten Kilometerumfang verletzt. Zum Glück war ich dann nach einer Laufpause zum Marathon wieder schmerzfrei und fit.

Und das hoffe ich jetzt natürlich auch. Diese Woche habe ich durch die Verletzung einen 12km-Tempolauf und ein 10x500m Bahntraining verpasst. Wie wirkt sich das auf mein geplantes Marathonrenntempo aus? Soll ich von vornherein langsamer starten? Das werde ich mir noch gut überlegen.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

3
Gesamtwertung: 3 (2 Wertungen)

daumen

meine daumen fuer baldigste besserung sind gedrueckt

Hm,....

erst mal nützt datt nix, der Schmerz muss weg vorm Marathon!

Dafür muss, egal, wie, die Ursache gefunden werden.

Welche Schuhe hattest Du an...bei jedem Mal andere?
Ok, ein schneller 15er und am Tag danach ein 3her, das ist schon eine Belastungsspitze, sollte Dein Fahrgestell aber bei Deinem regelmäßigen Training ohne weiteres wegstecken können.
Hattest Du den ersten leichten Schmerz schon nach dem 15er oder erst nach den 3h oder erst am nächsten Tag?
Doofe Schuhe können einfach sooo viel versaubeuteln...
Wenn das mit Schuhwechsel an gleicher Stelle passiert, kann das schon eine Schwachstelle von Dir sein.
Vielleicht ist es ja auch so ein blöder Schleimbeutel, den Deine Schuhe immer wieder ärgern? Obwohl das nicht direkt zum dazugehörigen Wadenschmerz passt.

Jedenfalls bin ich der Meinung, dass Du für Berlin nichts verloren hast.
Die Tempoplanung für Berlin würd ich so lassen und nur ggf. bei weiteren Schmerzen anpassen.
Die Taperingphase hat doch längst begonnen, da reicht auch etwas Chrosstrainer völlig aus! Jetzt mach Dich erst mal nicht verrückt, Du hast alles getan, gib Deinem Fuß die Chance, sich zu beruhigen und dann klappt das schon! :o)

Ich denke mir bei meinen Schuhen immer, och, jetzt haben se 600 km runter, dann nehm ich sie halt nur noch für kürzere Trainingsläufe und somit lauf ich in der Woche zwar unterschiedliche, aber eben fast nur alte Schuhe. Da hab ich jetzt auch bemerkt, dass es mal hier ziept, mal da und mit den neuen Schuhen ist dann alles wieder weg. Manche Schuhe sind einfach schon ehr, als mit 1000 km hin bzw. zerlaufen. Da ist die Frage, ob dieses Sparen nervige Verletzungen wert ist?!

Ich wünsche Dir schnelle gute Besserung! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Du läufst nun schon so lange,

ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass 6km mehr oder weniger die Woche tatsächlich so entscheident sein können. Ich tät auch nicht langsamer starten, nur weil mir zwei Trainingseinheiten fehlen (ich selbst laufe nie nach Plan, hat den Vorteil, dass nie eine Trainigseinheit fehlt;-)).
Ich denke wir verletzen uns dann am schnellsten, wenn ein paar unpassende Dinge zusammenkommen. Wenn ich z.B. ohnehin schon gestresst ins Training gehe und gleichzeitig an dem Tag auch noch unter Zeitdruck stehe. Dann schaffe ich es ganz sicher, mich irgendwie zu vertreten, die Muskeln, Bänder, Sehnen werden falsch belastet und schon sind die Zipperlein da. Wobei es nicht unbedingt so ist, dass man nach dem 3h-Lauf Tags drauf kaputter ist als nach nem 10ner. Es kommt auf die Tagesform an. Du hast auch nicht gerade einen ruhigen Job;-) Deshalb sind wir vor Verletzungen nie sicher. Ich glaube, du hattest einfach großes Pech. Also "zweifach" großes Pech.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen für einen Zipperlein freien Start in Berlin!!!

Lieben Gruß
Tame

Bei 10*500 Bahntraining 2 Wochen vor dem M

hast Du bestimmt nix verpasst!

Ich hatte vor HH auch einen Durchhänger: meine Tochter zickte wie blöd rum, Stress auf der Arbeit, Stress mit der Familie, Überstunden am laufenden Band, Schlafmangel,... und war einfach nur MÜDE. Hab dann die Trainings kürzer gemacht (ganz ohne wäre ich ausgerastet) und locker und versucht mehr zu schlafen - und HH wurde PB. Ohne Druck und mit viel Spaß.

Mach Dich nicht verrückt. Ich würde versuchen 10 Sekunden langsamer als geplantes MRT loszulaufen und dann nach 3-5km ins MRT zu kommen - und zwar nach Körpergefühl an dem Tag!

Erst mal: schonen, ausheilen lassen und lieber Crosstrainer als laufen.

Keep cool - ich wünsche Dir gute Besserung und einen Superlauf in Bärlin :).

Gute Besserung!

So eine magische km-Grenze gibts bei mir auch, aber eher bezogen auf's Monatspensum. Da geht mal kurzzeitig mehr, aber es muss danach auch (zeitnah!) mehr Erholung sein.
Von daher: "neutralisiere" die zuviel-Km jetzt durch etwas mehr Pause/Alternatives, und dann startest Du beim Marathon durch wie geplant.
Herzliche Grüße, Conny

Sonnenblümchen

ab jetzt tapern was das Zeug hält.
Du machst schon alles richtig.
Immer schön in Dich reinhorchen, aber das tust Du ja.
LG, KS

logger bleiben! Ist bestimmt

logger bleiben!
Ist bestimmt nur Kopf. Also deine Schmerzen am Montag sicher nicht, aber wenn es jetzt noch bisschen zwickt und zwackt.
Versuch mal Sauna, das wirkt klasse bei verkrampfter und harter Muskulatur. Und Magnesium, paar Tage hintereinander. Ich denke auch das du genug trainiert hast! wenn du jetzt keine Ruhe hälst, machst du mehr kaputt als das es nutzt.
Du wirst Berlin rocken!!! (und ich hoffentlich auch...*kicher*)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

bleib locker

Du bist total gut vorbereitet. Lieber jetzt etwas schonen und die geplante Zeit in Berlin angehen.
Gute Besserung,
Nadine

ich tippe auch auf die

ich tippe auch auf die Belastungsspitze... und Carlas Tipp mit den (alten) Schuhen ist natürlich auch möglich. Schon dich -- dein Körper meint halt, das JETZT tapern angesagt ist...
Ich denke nicht, dass Du Deine Zielzeit korrigieren musst, Dein Pensum stimmt!
Gute Besserung!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Gute Besserung !

Ich drücke dir beide Daumen für rasche und vollständige Besserung. Bleib gelassen, schone dich, jetzt kannst du nur noch zuviel machen.

Wenn du fit bist, wirst du in Berlin dein geplantes Tempo laufen können.

Grüße
Uli

Déjà-vu? ...

... Klar. Kurz vorm M mit der höchsten Trainingsbelastung geht das sehr schnell, dass es in eine Überlastung reingeht. Bei dir sind das die 60Wo-km. Bei anderen liegt die Schwelle woanders. Aber auch mir geht das so. Wenn ich über die 150wo-km rüberkomme, fängt es hier und da an zu ziehen. Zwei Wochen später habe ich mich bei konstanter Belastung dran gewöhnt. Mir fehlt da häufig in Plänen dieser "Gewöhnungsblock" von 3 Wochen.
Geh es mal ruhig an. Wenn die Knochen mitspielen, kannst du am WE ja noch nen fixen 10er einstreuen. Aber wenn nicht, ist es auch nich schlimm. Paßt schon!
Erhol dich gut vom Training und wir sehen uns ja dann bald!
Noch neun Tage.
;-)

Liebe Sonnenblume,

vorab gute Besserung- eine Woche ist lang, da kann dein Körper noch ganz ordentlich was schaffen wenn du im Ruhe gibst! Klingt blöd aber schlaf dich richtig aus, falls möglich pack einen Mittagschlaf in deinen Zeitplan. Geh vielleicht in die Sauna, nutz eine Creme, die tief wärmt, nimm deine Duschbrause und und lass den Wasserstrahl die Wade bearbeiten aber überreibs nicht. Am Ende wird alles passen. So ganz unter uns würde ich jetzt mal von barfuß oder ganz flachem Schuhwerk auf bisschen mit Absatz umsteigen- dann ist der Zug im Muskel geringer. Oh, Frau, ich drück Dich!!! Alles wird GUT...to infinity and beyond...

Liebe Sonnenblume, bei der

Liebe Sonnenblume, bei der fleißigen und gut durchdachten Vorbereitung, die du hinter dir hast, kannst du dich nun wirklich zurücklehnen, und deinem Körper die Ruhe geben, die er fordert. Schmerzfreiheit geht vor.
Berlin wird toll, auch ohne die letzten Trainingseinheiten, weil du hochmotiviert, super vorbereitet und ausgeruht an den Start gehen wirst.
Alles Liebe und " Rock Berlin",
Nina

Gute Genesung!

Gute Genesung!

Liebe Grüße,
waldboden

ach sonnenblümchen...

...keine panik! du hast das training, dass du für die sub vier wirklich brauchst, längst im sack! echtgezz!
dass da jetzt zwei einheiten fehlen, macht überhaupt nix! ich hab vor münster drei wochen rumgetapert, weil ich ja vorher zuviel gemacht hatte und was war? bestzeit!
naja, und ob´s wirklich an sechs km mehr liegt? vielleicht hat ja auch eher dein kopf diese 60-km-grenze gezogen. wie schalk schon sagt: es gibt eine anpassungsphase, wenn man km steigert. das hab ich während des rennsteigtrainings gemerkt, wo ich auch in spitze bis knapp 120 wochen-km gegangen bin. klar, zwickts dann hier und da. gut, ich bin da eher rustikal und mach mir um sowas erstmal keinen kopp, sondern fahre kurzfristig runter, wechsel schuhe und mach power-regeneration. hat bisher immer geklappt.
sonnenblume, ich bin mir sehr sicher, dass du in berlin die früchte deines disziplinierten trainings einfahren wirst!
_______________________
laufend wünscht schnelle besserung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

All Eure Gute-Besserungs-Wünsche haben geholfen :-)

Habt vielen Dank dafür!
Dank FDM-Therapie, Laufpause und Euren guten Wünschen konnte ich heute komplett schmerzfrei meinen 16km-Lauf in 6:30er Pace absolvieren.

Danke für Euren Zuspruch! Noch so als Nachtrag: nach den 15km im Wettkampf am Freitagabend und dem langen Lauf am Sonntag lag ein ganzer Ruhetag, an dem ich allerdings viel in der Küche gestanden habe, um eine Feier vorzubereiten. Vielleicht fehlte da die nötige Zwischenregeneration doch. Wenn es an den Schuhen lag, dann vielleicht an meinen neuen Kinvara, die ich an 2 Läufen unter der Woche und im Wettkampf anhatte und die ja eine recht geringe Sprengung aufweisen. Vielleicht war das zu viel für meine Füße/Waden. Die Ghost für den langen Lauf haben auch erst gut 200km runter.
Magnesium nehme ich ganz regelmäßig und habe da einen ausgeglichenen Spiegel im Moment, denke ich. Wenn nicht, bekomme ich nämlich ganz schnell nächtliche Wadenkrämpfe.

Berlin kann kommen :-))

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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