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Vorgeschichte - Eilige bitte auf ********************** springen

Voll euphorisiert sprachen wir (u.a. mc, strider, coach und ich) nach dem Albmarathon 2012 über die Pläne für 2013. Und ich hatte mich zu "entweder Lauf xxx oder Langdistanz" hinreißen lassen. Lauf xxx fiel aus wegen Lospech - das war dann Mitte Januar klar. Mhm, also Langdistanz - und ich kann nur langsam schwimmen. Meine hochgerechnete Zeit vom letzten Jahr bei der olympischen Distanz ließ ein Schwimmzeitlimit um die 2h als Stress erscheinen - ich könnte es leicht knacken und dann wäre der Spaß vorbei bevor er überhaupt angefangen hat. Es musste also eine Langdistanz zwischen Mitte Juli und Anfang September (Ferien) her, die kein Schwimmzeitlimit hat. Die Auswahl war nicht groß und fiel letztendlich auf den Knappenman in Sachsen.

Keine Zeitlimits überhaupt, Nachmeldung noch am Tag der Austragung möglich, Bezug durch "Knappen" (Bergleute) zwischen Ruhrpott und Lausitzer Seenplatte war auch gegeben, der Preis im Vergleich zu Roth und Frankfurt ein Schnäppchen. Hilfe, ich brauche einen Plan! Aber ich hatte nur von Plänen mit ca. 18h pro Woche gelesen - und das erschien mir komplett unmöglich. Berufstätige, alleinerziehende Mutter ohne alle 14 Tage frei (da der Vater sich nie kümmert) - wie sollte das gehen? Dann fand ich einen Plan für "Triathlon in 12h" - aber das war leider nicht die Zielzeit, sondern der durchschnittliche Aufwand pro Woche. Also ging die Verhandlung mit meiner Tochter los wie ich samstags Zeit zum Radfahren bekäme und stundenlang unterwegs sein könnte. Das wurde dann letztendlich mit Herbstferien ihrer Wahl (Mist, bestimmt Strandurlaub) erkauft, entwickelte sich aber zu einer Woche Schiffstour zwischen den Kanaren. Teuer, aber vor dem Strand gerettet, denn die bieten jede Menge an. Und so ging es dann sofort los mit dem 34-Wochen-Plan, den ich in Woche 4 begann (na ja, der Rest war ja durch das normale Training fast abgedeckt, denn Spinning war im Winter zum ersten Mal angesagt und eine gebrauchte Rolle hatte ich auch erstanden).

Klar war: der Fokus sollte auf dem Radfahren liegen, was ca. die Hälfte der Langdistanz ausmacht. Laufen mit ca. 1/3 war ja eh mein Ding und Schwimmen wären ca. 1/6 - und wird völlig überbewertet, wie mir Vereinskollegen sagten.

Der Winter zog und zog sich. In den Osterferien war eine Woche Triathlon-Familiencamp angesagt - in Deutschland. Es war eisekalt, Schnee bedeckte die Wiesen und der See war zugefroren, aber die ersten Radkilometer auf der Straße wurden dick eingepackt gesammelt - halb erfrorene Füße inklusive, denn von Heizsohlen hörte ich erst dort. Einen neuen Auflieger hatte ich mir für mein Einsteiger-Alu-Rennrad gekauft und traute mich dort nicht den auszutesten. Der Winter ging zu Hause noch weiter, aber da Hamburg-Marathon anstand wurden die Radeinheiten eben gekürzt größtenteils auf der Rolle absolviert (auf Mallorca oder bei Milano natürlich, denn die DVDs waren dabei und geschwitzt habe ich auch mindestens so viel wie in der Sonne dort).

Die Schwimmeinheiten machte ich im Verein nach dem Plan unseres Trainers, nicht nach den Plänen der LD, die in der Zeit (ca. 1h) viel mehr Kilometer vorsahen :o:. Hinzu kam ein Tagesseminar Schwimmen und die Technikeinheiten ab und an bei der früheren Bundesliga-Schwimmerin. Die Feiertage wurden für Freizeitbad-Besuche genutzt, bei denen ich jeweils gute 2h mit Schwimmen verbrachte und tatsächlich 3,6-3,8km mit Pausen hinkriegte. Anschließend Sauna und Rutschen - und auch meine Tochter war glücklich. Hierfür nutzte ich dann die Pläne der LD, die so lustige Sachen wie 30*100m vorsahen und vereinfachte mir das Ganze mit teilweise Pullbuoy-Schwimmen als Neo-Simulation. Dann ging es auch in Bonn um die einzige Mitteldistanz, die aber ein Duathlon wurde. Mist, aber egal - da musste ich jetzt durch. Also wurde eine OD mit Neo im Kanal geschwommen (meine maximale Schwimmstrecke am Stück waren also 1500 Meter!) - und dann kam der Sommer mit dem Neo-Verbot. Ups, das würde ich einplanen müssen: meine erste LD - und gleich ohne Neo! Nicht nachdenken, weitertrainieren. Beim Schwimmen wich ich dann in den Ferien ins örtliche Freibad mit 50-m-Bahn aus und holte mir jedes Mal den Frust ab, weil die Senioren auf den Bahnen neben mir schneller schwammen als ich. Am Ende der Trainingseinheiten kletterte ich oft zitternd aus dem Wasser, hatte kein Gefühl mehr in den Händen und wurde erst beim zehnten Durchlauf der Dusche wieder warm. Egal, die Streckenlängen stiegen auf regelmäßig um die 3km und ich hatte die Hoffnung nicht aufgegeben das um die 2h zu schaffen. Und Hunger hatte ich - Bärenhunger - da ich das Training immer vor dem Frühstück "erledigt" hatte. Nur der Zeitaufwand war wesentlich höher als im Plan angegeben. Wo 80 MInuten standen wurden 120 Minuten draus. Oh weh, ich werde allen hinterherschwimmen oder gar von der Führungsgruppe überschwommen werden (zwei Runden sind zu schwimmen)! Seetraining mit Neo kam auch hinzu und wurde dann bei der Hitze weggelassen und durch Schwimmbad ersetzt. Passte zeitlich besser, da das Seebad schon um 18:30h schließt und ob ich nun ohne Neo im See oder im Bad schwimme sollte wohl gleich sein. Pullbuoy wurde immer wieder teilweise benutzt - zum Einen als Neo-Simulation, zum Anderen weil ich sonst vermutlich nie fertig geworden wäre. Am letzten Freitag vor der Abreise in den Urlaub, den ich natürlich im Lausitzer Seenland gebucht hatte (Ferienwohnung; die Räder kamen mit, weil es eine sehr radfreundliche Ecke sein sollte und ich ja das Rad auch im Triathlon brauchen würde) konnte ich kein Schwimmbad mehr sehen und ließ die letzte Stunde ausfallen.

Im Mai ging es dann richtig mir Radfahren los und im Juni konnte ich schon den ersten 100er sammeln. Radfahren allein bei Hitze erwies sich als Killer. Beim ersten Versuch bekam ich das Phänomen des Leistungseinbruchs durch Flüssigkeitsmangel zu spüren und konnte glücklicherweise meine Wasserflasche kostenlos an der Tankstelle auffüllen (2 Euro hatte ich immer mit, aber Kraneberger gab's kostenlos). Die Frau kriegte zwar die Krise als ich mit Rad reinkam (das Teil lass ich nirgends allein stehen!), war dann aber sehr hilfsbereit und füllte mir die Flasche noch einmal, nachdem ich die Hälfte auf ex getrunken hatte. Ich nahm beim zweiten Versuch den Laufrucksack samt voller Trinkblase plus 2 Radflaschen mit (was gut ist für's Laufen taugt sicher auch beim Radfahren) - und hatte doch 10km vor Heimat nicht einen Tropfen Wasser übrig. Dann bekam ich den Tipp der RTFs (RadTouristikFahrten) und suchte mir welche in meiner Umgebung. Von da an war ich jeden Samstag auf einer RTF unterwegs und fuhr die "langen" Touren mit Verpflegung unterwegs. Das machte richtig Spaß und war sehr kurzweilig. Auch traf ich ein und denselben Radler mehrmals. Er - M55 - wollte seine erste LD machen und zwar am gleichen Tag wie ich nur in Österreich. So ergab es sich, dass wir öfter zusammen unterwegs waren, teilweise auch im Windschatten im Pulk fuhren. Das machte mir noch mehr Spaß. Heißa, mit 38 Sachen hinterherdüsen hatte was. Er empfahl mir auch ein Zeitfahrrad, aber ich hab keinen Platz mehr dafür. Auflieger fahren hatte ich inzwischen gelernt (allein auf gerader Strecke) und fand es total super. Ich war sogar in der Lage in der Gruppe vorne im Wind zu fahren und das Tempo zu halten - hat was, das Teil.

Laufen wurde auf 4 Einheiten pro Woche gekürzt - einen Pausentag pro Woche hatte ich und ansonsten auch teilweise 2 Trainingseinheiten an einem Tag. Irgendwie muss man ja auf 2 Radeinheiten, 2 Schwimmeinheiten, 4 Laufeinheiten und 1 Krafteinheit kommen. Ein Wochenende in der gesamten Vorbereitung hatte ich "kinderfrei" und nutzte das für eine unterbrochene Trainings-Langdistanz mit Essen und Schlafen zwischendurch. Der Rest musste vor der Arbeit, nach Feierabend und am Wochenende absolviert werden. Kind durfte lange schlafen - ich war eh vor 16h nicht zu Hause und dann hatte sie gerade gefrühstückt. Bei den ersten Malen war ich so müde, dass ich gleich in Radklamotten auf die Couch gekippt und weggenickt war, bei den letzten Malen konnte ich das Kind anschließend noch rausscheuchen für einen Spaziergang. Auch vor dem langen Lauf wurden Familienradtouren eingeschoben und während Kind sich erholte ging Mutter laufen. Da "Kind" momentan pubertär ist entwickelte sich daraus manchmal ein richtiger Frustabbau und ich lief viel zu schnell los. Ein paar Wochen vorher lernte ich dann meinen Freund kennen - zu einem 20-km-Lauf hatten wir uns zum ersten Mal verabredet. Es hat uns beide gleich aus den Strümpfen gehauen und passte vom Tempo her auch super. Er läuft Marathon nur wenige Minuten langsamer als ich, war aber auch mal ein paar Minuten schneller und ist 5 Jahre älter. Jedenfalls liefen wir die langen Einheiten gemeinsam und teilweise unbewusst im Gleichschritt. So vergingen auch die langen Läufe recht unterhaltsam und kurzweilig. Zwischenzeitlich wurde ich schon von Bekannten angesprochen ob ich im Urlaub gewesen wäre - ich wäre so braun. Und ich bekam zu hören ich könne nicht schwimmen, weil ich kein Fett hätte und sei so dünn geworden. Stimmt alles gar nicht, denn die Waage "stand" seit Februar etwa beim gleichen Gewicht.

Ernährungstechnisch wollte ich keine Gels benutzen und entdeckte in meinem Laufrucksack beim Radfahren noch das Bündner Nusstörtchen vom K42. Die Schweizer schwören auf die Teile und so mümmelte ich mir das trockene Ding rein (war noch gut) und hatte keine Probleme. Auch Fruchtriegel wurden ausprobiert und für gut befunden. Studentenfutter war mir von längeren Wanderungen bekannt und ansonsten noch TUC-Kekse wegen Salz - und fertig war mein Ernährungsplan. Im Notfall: die Sponsorenverpflegung Dextro, also mal einen Riegel probiert (igitt ist das Zeugs süß und klebt zwischen den Zähnen!) und Gel (auch mal beim Rad probiert, aber keinen Unterschied gemerkt). Kalorienverbrauch gerechnet und Einheiten pro Radrunde geschätzt, einen Tagesbedarf Defizit könnte ich eingehen, 100g Nusstorte haben ca. 400 Kalorien, ein Fruchtriegel auch. Banane von der generellen Verpflegung und etwas Dextro-Zeugs zu trinken - und dann käme ich auf höchsten die Hälfte des Bedarfs.

Kopftechnisch alles durchgehen (zwei Platte, überrundet werden beim Schwimmen, ohne Neo, ...), alle schlimmen Eventualitäten vorher durchgegangen, das Buch "Mentales Training" für Triathleten" hatte ich im Winter schon durchgearbeitet. Gut, denn während der Trainingsphase kam ich nicht mehr zum Lesen - für alles andere als Arbeit, Kind, Haushalt, Essen, Training und Schlafen fehlte die Zeit.

Die erste Urlaubswoche verging mit Streckenbesichtigung und den letzten kurzen Rad- und Laufeinheiten. Schwimmen im See war ich auch mal ein paar Meter und kam so kalt raus, dass ich am Strand erst mal hin und her joggen musste. Brrr, war das kalt! Bei 3,8km ohne Neo würde ich vermutlich nach der ersten Runde unterkühlt rausgenommen (ich geb's zu: beim Schwimmen bin ich Frierpitter). Irgendwie war untergegangen, dass ich ja Kohlenhydrate bunkern müsste. Mein selbstgebackener Nusskuchen und meine Fruchtriegel waren mit in den Urlaub gereist, TUC-Kekse wurden vor Ort gekauft und Studentenfutter war auch im Koffer. Alles musste vorab noch getestet werden. Und so hatte ich die letzten Tage einfach zu wenig gegessen. Am letzten Abend "verschrieb" meine Tochter mir noch Nachtisch, den ich widerwillig runterwürgte. Milchreis mit Kirschgrütze - bah, süß und klebrig. Und mein Magen war eh schon voll.

Am Abend vor dem Wettkampf gab es eine Besprechung und es wurde gesagt es gäbe keine Verpflegung außer Bananen und Dextro Getränk oder Wasser zwischendurch (also anders als geplant und offiziell vorher geschrieben), dafür eine Coachingzone wo Eigenverpflegung übergeben werden dürfte. Also wurde umgeplant und die Eigenverpflegung auf Runden verteilt. Die Schwimmstrecke: man entschuldigte sich dafür keine großen Bojen bekommen zu haben, es würde auf 950 m genau zwei kleine blaue Bojen geben - dazwischen aber Leinen mit orangen Luftballons. Also wurde der See begutachtet und die Schwimmstrecke und Landmarken gesucht. Startunterlagen würde es am nächsten Morgen ab 6h geben, die Wechselzone müsste bis 6:30h betreten sein und dann gäbe es noch eine kurze Besprechung um 6:45h. So weit war dann alles klar und dann kam das Beste: da der See auf 21 Grad abgekühlt war würde Neo erlaubt sein! Da hätte ich den eingebauten Pullbuoy auch mit - prima!

In der Nacht schlief ich schlecht und träumte auch noch vom Überschwommen werden und dem Feld um 300m hinterherschwimmen. Um 3:00h war ich wach, wollte aber erst um 4:00h frühstücken. Dreh, wälz, warte, hibbel - ihr kennt das alle. Könnte ich mit dieser minimalen Vorbereitung überhaupt finishen? Die maximale Radeinheit war bei einer weiteren RTF eine 154km RTF, laufen maximal 33km, Schwimmen nur mit Unterbrechungen 3,8km.

Frühstück ganz unspektakular: Graubrot mit Marmelade und Honig, dazu Tee. Fertig. Banane eingepackt für vorher - und ab die Post Startunterlagen abholen. Bodennebel bedeckte die Felder und es war 10 Grad. Da wir ja am Vortag schon da waren gab es keine Probleme mit Parkplatzsuche und die Startunterlagen gab es auch gleich. Also alle Aufkleber dranmachen und rein in die Wechselzone. War vorher noch Hibbeln pur angesagt, so wurde hier nur die Wettkampfroutine abgespult. Rad aufhängen an der Stange mit der Startnummer, Sachen auslegen, Banane futtern, in den Neo pellen. Mal das Wasser testen gehen. Das war gegen die Luft richtig warm und fühlte sich gut an. Ein paar Züge einschwimmen, Neo sitzt, raus und warten.

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Der Wettkampf

Um 7 Uhr ging es ziemlich unspektakulär mit Runterzählen los im glasklaren Dreiweiberner See. Zwei Runden mit 1,9km waren zu schwimmen, aber die zwei kleinen, blauen Bojen machten bei blauen Badekappen das Ganze nicht übersichtlicher. Zwischen den Bojen gab es zur Orientierung Leinen mit orangen Luftballons, die dann beim Näherkommen sehr gut waren. Gefühlt waren die 950m recht fix vorbei, dann kam der Rückweg. Der war wegen des roten Bogens ab der letzten blauen Boje recht gut zu erkennen. Nach der ersten Runde gab es einen Landgang und man musste über eine Messleine drüberlaufen, aber das erledigte ich im Laufschritt. Und dasselbe nochmal, aber es wurde etwas zäher, trotzdem überholte ich auch Brustschwimmer und gar einen Krauler. Gefühlt war ich kaum langsamer als auf der ersten Strecke. Einer der Brustschwimmer legte sich hin und wieder auf den Rücken und schwamm rückwärts, aber ich kraulte und kraulte und kraulte - und schonte meine Beine für später. Ich kam nicht als Letzte aus dem Wasser (Ergebnisliste sagt 39 von 47). Als ich aus dem Wasser laufen wollte flog ich nochmal längelang ins Wasser - bestimmt weil's so schön war. Dann wollte ich noch über den Zwischenpunkt in die Wechselzone laufen, wurde aber zurückgepfiffen und musste durch den roten Bogen laufen (warum hatte ich diese Landmarke des Rückwegs nicht gleich beim Rauslaufen angepeilt?). Schwimmen erledigt - rauf zur Wechselzone laufen!

Ab in die Wechselzone und raus aus dem Neo. Das flutschte geradezu. Socken und Radschuhe an, Nummer um, Helm und Brille auf, das Rad von der Stange hieven und ab die Post auf die Radstrecke, bei der 6 Runden zu bewältigen waren. Es ging hinaus Richtung Windpark und rum um den Scheibesee. Landschaftlich wunderschön, Strecke komplett gesperrt, viele Ordner sicherten die Zufahrten und wiesen den Weg. Am See gab es ein paar Wellen und eine "Rampe", bei der oben ein Sani stand und sich jeden Radler anschaute oder kurz ansprach. Insgesamt kamen auf der flachen Strecke ca. 450 Höhenmeter zusammen. Bei jeder Runde gab es Iso und Banane und da Eigenverpflegung angesagt war auch eine Couchingzone, wo diese übergeben werden durfte. Mein Freund stand immer da und hat das auch prima gemacht; er war immer pünktlich in der Couching-Zone, ich bekam das vereinbarte Stück und ggf. noch TUC oder Studentenfutter zum Nachfüllen, wofür ich natürlich anhalten musste. Ich nahm jede Runde die geplante Fruchtschnitte oder den selbstgebackenen Nusskuchen abwechselnd, TUC-Kekse und Studentenfutter kamen in der Tasche am Oberrohr, die Radflasche wurde leer weggeworfen und gegen die nur etwa halbvolle Iso-Flasche getauscht (kleine Flasche, ich hatte meine große weggeworfen). Teilweise blies ein heftiger Wind, der zumindest gefühlt von Runde zu Runde heftiger wurde, doch blieb jede Runde unter einer Stunde und das angezeigte Durchschnittstempo änderte sich nur wenig nach unten. Bei der letzten Runde sagte ich "noch eine Runde und dann ab auf die Laufstrecke" und freute mich auf den Marathon. Doch mir war schon länger schlecht und ich musste teilweise die Büsche vom Rad aus nutzen. Irgendwie war der Magen "sauer" und das stieß auf und dann kam schonmal was mit hoch, was weg musste. Egal, mir ging's nicht wirklich schlecht. Ab Runde 4 war auch die Mitteldistanz unterwegs und ich wurde von einigen Radlern überholt. Ein paar grüßten freundlich und wünschten mir noch "viel Spaß". Alle sehr nett und sportlich. Mir war schon beim Betreten der Wechselzone positiv aufgefallen, dass es nur wenige Zeitfahrräder gab und ich mit meinem Einsteigerrrad vermutlich im Mittelfed lag. Im Osten Deutschlands scheint man mehr Wert auf Training als auf Material zu legen, was mir später auch Gespräche mit anderen Athleten bestätigten. Auch die Aussteller meinten die ganzen Zeitfahrräder und Superfelgen würden ab ca. 35 / 40 km/h einen Vorteil bringen. Na, so schnell fahre ich noch nicht, da ist also noch viel Potential vorhanden.

Inzwischen war es warm und sonnig geworden. Die Laufstrecke war fast schattenlos und es war ca. 25 Grad - ganz ungewohnt "heiß" gegen die Tage zuvor. Runter vom Rad, alles wieder weg, Radschuhe aus und Laufschuhe an - und schnell auf die Toilette. Da war man dann schon auf der Laufstrecke (lt. Zeitnahme) und musste durch die Büsche zurück zum Wagen. Egal, das musste sein. Aber es wurde nicht besser und irgendwas hing wie ein Klumpen im Körper. Die erste Runde ging noch knapp im 6er Schnitt weg - für mich sehr langsam. Marathon über 4h - nicht vorstellbar! Am Ende der ersten Runde sah ich auch meine Tochter zum ersten Mal, die diesen Tag zum Ausschlafen genutzt hatte. Seit ich meinen Freund kenne zickt sie total rum und hat ihm die Verpflegung überlassen. Sie rief nur "lauf mal schneller, Du Schnecke" und ich "mir ist schlecht, geht nicht". In der zweiten Runde begann das langsame Sterben, die Büsche mussten weiter herhalten, das Tempo sank auf 6:40 und die Lust war weg. Kaum Zuschauer auf der Strecke ermöglichten den stillen Dialog und das einsame Sterben. Ich redete mich schlecht, fand mich schlecht und hatte null Bock mehr. Doch dann überlegte ich, was ich schon geschafft hatte. He, fazer, jetzt war doch der größte Teil geschafft. Das Schwimmen - die härteste Herausforderung - lag hinter mir, das Radfahren war etwa die Hälfte und jetzt sollte ich ausgerechnet bei meiner Lieblingsdisziplin scheitern? Keine Option - zur Not würde ich wandern! Zeit war ja genug und bis auf Magen und Darm ging doch alles. Ankommen war das oberste Ziel und das war erreichbar. Zwar war das Verlangen nach dem HM aufzuhören unüberhörbar, aber ich wollte ins Ziel - und das richtig! Ich wollte Ironwoman werden und dafür darf man dann auch nicht zimperlich sein. Also weiterschleppen, bzw. laufen. Vorbei an anderen, die "nur" die Mitteldistanz hier bewältigten und "nur" zwei Runden laufen mussten, hier aber auch teilweise gingen. Wieder vorbei an meiner Tochter, die dieses Mal keinen negativen Kommentar hatte. Lächelnd (ja, das geht, auch wenn's einem echt übel ist!) vorbei am Start-/Zielbereich und den Zuschauern, rein zum Klo, ab zur Verpflegung (alle 2,5km beim Laufen) und meinen Freund in Laufsachen getroffen, der einfach mitlief. Wow, das tat gut! Mir ging's zwar immer noch schlecht und mir hing ein Stein im Magen oder Darm, aber er laberte mich zu. Auf der einsamen Strecke (waren ja nicht mehr wirklich viele unterwegs) war das Balsam für mich. Irgendwann meinte er dann "wir sind schon wieder unter 6er Schnitt" und in der Hälfte der dritten Runde ging's dann wieder langsam besser oder alles war raus. Und er meinte dann auch noch "so langsam war ich mit Dir noch nie unterwegs, aber guck mal die anderen an - dagegen bist Du schnell. Und Du hast schon einiges hinter Dir". Da war ich dann doch wieder zufrieden mit mir. Das Ziel war ankommen, 13h erschienen realistisch und 12h war die gedacht bestmögliche Zeit. Irgendwann schickte ich meinen Freund vor und lief zum letzten Mal am Ziel vorbei und holte mir das dritte Armband. Und dann ging es mit "ein Zehner geht IMMER" ab in die letzte Runde. Bei der Verpflegung (Klopause konnte ich jetzt sparen) holte ich mir Cola und keine Banane. Die Sonne schien wunderschön über den See (und auch nicht mehr so heiß), die Umgebung war grün, ich fing an alles wieder wahrzunehmen und zu genießen. Die Helfer und Sanis wurden verabschiedet und dann ging es Richtung Ziel. Schon ca. 1km vorher hörte man die Ansage und die Zuschauer und freute sich auf den Zieleinlauf. Am Rand stand meine Tochter und wollte eigentlich mit ins Ziel laufen. Aber die Ausrüstung war suboptimal (Tasche und Sandalen) und sie konnte nicht Schritt halten, denn ich "stürmte" mit 5:40 ins Ziel, wo schon mein Freund mit Fotoapparat stand (leider sind die Bilder nichts geworden), dem ich dann gleich nach dem Zieleinlauf um den Hals fallen konnte.

Da nur 47 Teilnehmer diese Distanz bestritten hieß es dann gleich zweimal zur Siegerehrung antreten. Frauenwertung Platz 2 (von 3) und Altersklasse Platz 1 (von 1, da jede Frau eine andere Altersklasse hatte). 5 Teilnehmer mussten aussteigen.

Der Wettkampf war (bis auf die Ernährung - da angeblich so viele Athleten Sonderwünsche geäußert hatten - und die kleinen Bojen) super organisiert, die Helfer sehr freundlich und der Preis absolut heiß. Sehr empfehlenswert für Athleten, die eine Lang- oder Mitteldistanz günstig machen wollen und nicht viel Wert auf Zuschauermassen legen. Hier waren fast nur später startende Athleten und Begleiter unter den Zuschauern und das Feld war überschaubar. Die Moderation war sehr nett "hier kommt UNSERE fazer..." und die Siegerehrung ergab eine Flasche Sekt, ein Paar kurze Kompressionssocken (bzw. Calfs für die Siegerin), eine Goldmedaille (zusätzlich zur Finishermedaille) und einen Glaspokal. Die Stimmung im Start-/Zielbereich war gut, die Runden überschaubar (man kam ungefähr jede Stunde am "Hotspot" vorbei).

Am Ende standen 11:34:07h auf der Uhr - viel besser als erhofft. Und das trotz des "verkorksten" Marathons.

Die Einzelzeiten: Schwimmen 1:32:16h, Rad 5:49:40h (inkl. beider Wechsel), Lauf 4:12:10h (inkl. Klo- und Buschpausen; also eher ein langer, sehr langsamer Lauf für mich).

Finisherclip

Die Erkenntnis: eine Langdistanz ist Kopfsache und Ernährungssache, wenn das Training stimmt. An der Ernährung könnte man noch was verbessern (z.B. hätte der Kuchen besser ohne Vollkornmehl sein sollen; es reicht evtl. eine geringere Kalorienmenge, die aber leichter aufzunehmen und zu verarbeiten ist) und es geht ohne Gel (was ja viele für unmöglich halten). Und Schwimmzeitlimit: warum hatte ich mir dazu Gedanken gemacht? Da war ich ja weit weg von! Entweder hatte ich mich komplett unterschätzt oder ich schwimme auf langen Strecken vergleichsweise ermüdungsfrei gleich langsam oder der Neo verleiht (Schwimm)Flügel. Und vielleicht hab ich durch das wenige Lauftraining vor lauter Fokus auf Schwimmen und Radeln das Laufen verlernt?

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Nachgeplänkel

Danach konnte ich tagelang nicht vernünftig schlafen und hatte weder Muskelkater noch das Bedürfnis Essen nachholen zu müssen. Ganz anders als nach dem Rennsteig, wo ich nach dem Zieleinlauf total unterzuckert war und tagelang extra futtern musste. Aber irgendwie bin ich immer noch nicht wieder "gelandet".

Nächstes Jahr schaue ich dann mal ob es mit dem Laufen noch klappt, versuche nochmal Lauf xxx zu bekommen und vielleicht mach ich eine "richtige" Halbdistanz. Langdistanz kann ich ja und als Eisenente bin ich nicht schneller als als Bleiente - beides ist schwerer als Wasser:). Bin ab morgen wieder auf der Treibholzbahn zu finden.

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

Wahnsinn!

Toller Bericht von einer unerhörten, für mich unvorstellbaren Leistung, er ist kein bisschen zu lang, im Gegenteil, ich finde es großartig, dass die Vorbereitung so ausführlich gewürdigt wird.

Ganz herzlichen Glückwunsch!
yazi

Sehr coole Story und

Sehr coole Story und herzlichen Glückwunsch zum Finish. Das kannst Du ja jetzt für die Ewigkeit im "Haben" verbuchen und Die weitere Herausforderungen suchen.

Und lustig, wie viele Parallelen ich wieder finde. Die Panik vor dem Schwimmen - bis wenige Wochen vor dem Rennen. Das ganze Zeitmanagement mit Nachwuchs (ich ja immerhin nur zur Hälfte alleinerziehend), Job, neuem Partner, sonstigen Pflichten... . Die Radausfahrten auf'm Aluesel mit aufgeschraubtem Auflieger. Das "Loch" danach und der verwunderlich ausbleibende, aber so fest eingeplante Muskelkater und und und. Nur beim Wettkampf selber hast Du offensichtlich eine ganz andere Strategie. Auch wenn ich mich über die unglaublichen Startgebühren ärgere, so bin ich doch ein Fan des großen Events. So gesehen war Frankfurt für meine Premiere schon genau richtig. Und ich fühle mich mit Gels auch besser als selbgebackenem Kuchen. Aber so ab HM konnte ich das Zeug auch nicht mehr sehen und habe es mir nur reingequält um nicht noch einen Leistungseinbruch zu riskieren.

Und auch Dein Ausblick ist wieder überraschend parallel. Mein Lauf xxx ist ja Boston - die Hoffnung stirbt zuletzt. Und als Ziel für's nächste Jahr mal eine flotte Mitteldistanz - ich habe als Highlight schon für die Challenge Kraichgau gemeldet. Als kleine Mitteldistanz mit familiärer Atmosphäre, dem besten Zielbuffett, was ich je gesehen habe und für schmales Geld (ich glaube 45 EUR) kann ich unbedingt Bad Bodenteich empfehlen. Da ist auch garantiert Neo erlaubt, da der Tümpel eigentlich nie über 18/19 Grad wird.

Ach ja...und die Zeit ist doch super. Nix 2h schwimmen, da brauchst Du Dir in Zukunft nie mehr Gedanken über einen Cutoff machen. Radfahren kannste auch, das wissen wir hier aus Deinen Blogs. Und ich glaube bei der LD-Premiere bezahlt man beim Laufen, weil man das Ding unbedingt ins Ziel bringen will und nicht an seine Grenzen geht. Du hättest auch schneller gekonnt, aber für das erste Finish war es einfach nicht erforderlich.

Super cool! Herzlichen Glückwunsch nochmal!

wow

Ich fall vom Stuhl.....,mehr fällt mit zur Zeit nicht ein!

Kinnlade offen

und völlig erstarrt lese ich, weil ich überspringen wollte ab ************* (super Idee übrigens).

Irgendwann habe auch ich dann begriffen, um welche Disziplin es nun wirklich ging und mir fehlen, ehrlich gesagt , die Worte.

Natürlich ist so etwas machbar, sieht man es doch im Fernsehen . Aber da schaut man auf Bilder und kennt die Emotionen des einzelnen Sportlers nicht.

DAs war hier gerade gaaaanz anders. Ich weiß wirklich nicht wie ich es ausdrücken soll, aber ich bin zutiefst beeindruckt und ziehe den Hut vor deiner Leistung.

Du hast etwas wahr gemacht, was für mich absolut unvorstellbar ist.

Herzlichen Glückwunsch

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Glückwunsch!

Meinen großen Respekt vor deiner eisernen Vorbereitung und herzlichen Glückwunsch zu der tollen Langdistanz!

Die Aussage "du bist so dünn geworden" kenne ich übrigens, obwohl auch der Zeiger meiner Waage sich seit zwei Jahren nicht von der Stelle bewegt.

Super!

Sowohl die Leistung, als auch der Bericht!
Einfach klasse...
Neidische Grüße von Fritze

"To finish, you have to start!!"

Was für ein Krimi!

Wow! Gratuliere zu diesem (für mich unvorstellbaren) Erfolg!
Und danke für die Werbung für ein wunderschönes Stück Deutschland!
Ist wirklich schön da!
Unbekannte Grüße, WWConny

Obwohl ich niemals ein

Obwohl ich niemals ein Triathlet werden werde, nicht mal ein Ironbaby, faszinieren mich Berichte wie deiner immer wieder. Danke für's Mitnehmen und Glückwunsch zu dieser Wahnsinsleistung. Und: Ein Marathon darf auch mal über vier Stunden dauern, erst recht, wenn man schon sieben Stunden auf der Piste war.

Gruß

Sirius

Wie?????

Da wirst du mal eben Ironwoman? WAHNSINN!!!!
Du hast das Ding gerockt! Phantastisch! Ich gratuliere dir aufs Allerherzlichste!!!
Und weißt du, was ich auch schön fand? Dass dein Freund dabei war :-))))
Erhol dich gut, liebe fazer!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

cooooo...

...oooool! herzlichen glückwunsch.
und das rumzicken wird nachlassen, sobald sie schnallt, dass du sie, trotz freund, genauso lieb hast wie immer und sie viel mehr von einer glücklichen mama hat...
____________________
laufend fast sprachlos: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Bombenzeit, Frau Ironfazer!!! :o)))

Ganz fetten Glückwunsch zu dieser Hammer Zeit und neuem Freund trotz Ernährungsproblemen unterwegs und Pubertistenterror!!!!

Den Kopf für sowas hast Du, das war mir immer sonnenklar, aber diese Energieversorgungsprobleme sind echt ätzend und ziehen einem bei so langen Dingern für Stunden den Stecker.
Deine Schwimmzeit ist doch wider aller Deiner Bedenken total super und Lohn für das stoisch durchgezogene Training!
Radeln kannste, das zeigten schon die guten Trainingszeiten und sicher halfen auch die vielen Radkilometer vorher dabei.
Laufen kannste sowieso, das musste nicht mehr beweisen, sondern jetzt erst mal wieder schön genießen, denn da kommst Du ja ursprünglich her! :o)

Hoffe, Du hast Dich dann im Urlaub noch gut erholt.
Muskelkater?
Ne, den hatte ich auch nicht, wo soll der denn auch her kommen?! ;o)
Essen musste ich auch nicht nachholen, nur zwei Tage war ich etwas müde, sonst nix! :o) Geht Dir bestimmt genauso.

Nächstes Jahr klappt das sicher auch mit Lauf XXX!
Ich drück die Daumen dafür! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

faztastisch

gxxle Sache das ! und erzähl nicht mehr, du kannst nicht schwimmen :-)
und wenn du beim nächsten mal noch ein bisschen schnell läufst ;-)

... wieder mal Granate ! Herzliche Gratulation !

wo soll ich anfangen???

Bei den Wahnsinnszeiten, die du da abgeliefert hast und zwar in ALLEN Disziplinen? Bei der Bewunderung für das souverän durchgezogene Training trotz aller Widrigkeiten? Bei der Freude über den Freund in deinem Leben und dass er auch an der Strecke für dich da war? Beim Mitleiden bei den Magen-Darm-Problemen, die ich auch nur allzu gut kenne? (übrigens waren es bei mir offenbar auch die Tucs, die ich gerne hinterher esse aber nicht vorher oder währenddessen vertrage)

Ich finde das absolute Spitze, was du da durchgezogen hast!!! Du hast meine volle Bewunderung, und da meine ich absolut ehrlich, du Eisenfrau ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Wow !

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Superleistung und danke für den schönen Bericht :-)

KLASSE ( durchgezogen ) ...

... mit sehr viel Kampfgeist zur "STAHL-FRAU" geworden !

Danke für deinen tollen und mitreissenden Bericht, der sehr schön deine Empfindungen wiedergibt.

Glückwunsch zu den tollen Zeiten , Platzierungen und deinen Supporter'n

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

noch so´n Bericht ...

der einen mitnimmt auf eine extremst spannende Reise! Toll beschrieben hast du das - und noch toller absolviert. Gratulation zum Ergebnis!

Gruß
Volker


Jogmap Schleswig-Holstein - neongelb beflügelt

Bin vollkommen geflasht

von deinem Bericht, der ist Hammer!!! Hammer ist auch deine Leistung, ganz fetten Glückwunsch!!! Boah, hier treiben sich Leute rum....;-)))

Lieben Gruß
Tame

Ich wußte doch, da läuft

Ich wußte doch, da läuft noch etwas dieses Jahr... :)))

Genial gemacht, vor allem Flexibilität und Anpassung an Widrigkeiten (ja, auch an schöne) in der beizubehaltenden Kontinuität machen das LD-Training aus. Soviel weiß ich schonmal, und dein Bericht bestätigt dies aufs beste.

Und die Bleienten-Blogs sind ja nun auch Geschichte, wie schön!

Super gemacht, herzliche Glückwünsche und verdiente Ruhezeit Dir,
LG Britta

Endlich

komme ich dazu diese geniale Story zu lesen!
Vielen Dank fürs Teilhabenlassen an der ganzen Geschichte.
Großartig gemacht und sensationell gefinisht! Ganz ganz groß!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Da warst du mal eben in relativer Nähe

und ich habs verpasst... menno. Für mich steht der Knappenman nächstes Jahr auf dem Plan. Als OD.
Ich zieh meinen Hut vor dir... ganz tief. Sowohl vor der Vorbereitung als auch vor der Leistung im WK. Das macht dir so schnell keiner nach. Eine Hammerleistung!
Kenne das Problem als AE, meines Juniors Papa wohnt 600km weit weg... Mit meinem Schatz hab ich ne WE-Beziehung, unter der Woche muss ich mich also kümmern und an manchen WEs auch, wenn er auf Dienstreise/Messe ist. Um so höher ist dein eiserner Wille für diese LD zu würdigen.
Ich hoffe, wir laufen, radeln, schwimmen uns mal über den Weg.

LG aus Sachsen


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.

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