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First of all: Bike

Der August war bis zum Urlaub geprägt von fleißiger und beharrlicher Kilometersammelei auf dem Rad.

Und dabei meinte es der Triathlon-Gott gut mit mir: Mein 400er Roller ist kaputt gegangen und so musste ich mit dem Mountain-Bike zur Arbeit und wieder zurück fahren. Ich muss allerdings gestehen, dass ich diese positive Einstellung zu einem kaputten Roller erst sehr langsam entwickeln musste. Letztlich brachte mir der defekte Roller etliche zusätzliche Radkilometer. Den Komme-entspannt-zur-Arbeit-Gott mag ich nicht mehr.

Über meinen Krawalltriathlon habe ich ja schon berichtet. Nach dem tollen Erlebnis in Regensburg konnte der August ja nur wunderbar werden. Und das ist er ja dann auch geworden:

Wichtig war mir im August vor allem ein Test. Ich wollte herausfinden, wie sich 180 km Fahrrad so anfühlen. Dazu habe ich die RTF vom RSC Schwalbe Eilendorf genutzt. 152 ausgeschilderte Kilometer mit Verpflegungsstationen, dazu An- und Abfahrt machten 181,02 km. Leider nicht so flach, wie die LD-Strecke in Köln. Im Gegenteil: 1.800 Höhenmeter.

Es hat gut funktioniert. Zwei Dinge sind dazu zu sagen:
1. Richtige Lust, nach den 180 km noch einen Marathon zu laufen, hatte ich nicht.
2. Leider hatte ich ab km 140 Schmerzen im rechten Knie.

Die Knieschmerzen sind wieder weg und ich schreibe dies der Belastung aus den etlichen Höhenmetern gepaart mit den MTB-Fahrten zur Arbeit zu.

Test also positiv. Nun habe ich alle Distanzen der LD mindestens einmal einzeln absolviert. Einzeln stellen die Distanzen keine große Herausforderung mehr dar. Ein Jahr vor der LD ist dies ein guter Zwischenstand.

Es läuft: Laufen

Laufen gilt als die für Verletzungen anfälligste Teildisziplin des Triathlons. Aber ohne Laufen geht es ja auch nicht. Ich möchte im Herbst noch einige Marathons laufen und so musste ich wohl mal mit dem ernsthafteren Laufen beginnen. Habe nochmal in Steffnys Laufbuch geguckt und gesehen, dass er einem „langen Dauerlauf“ für die Marathonvorbereitung (Zielzeit 3:45... immer noch ein Ziel von mir...) eine Pace von 6:10 zuordnet. Da komme ich im Moment nicht ran. Allerdings ist hier auch einfach keine flache Strecke zu finden. Mein Dauerlauf war mit Pace 6:32 und Höhenmetern des Eifelsteigs aber akzeptabel. Für die LD auf jeden Fall.

Im Urlaub lief ich den Karwendelmarsch über 52 km und einige Tage folgte ein weiterer Lauf durch das Karwendeltal. Dabei lief ich am Ursprung der Isar vorbei. Es waren zwei tolle Läufe. Der Rest des Urlaubs war Bergwandern.


Diesen Monat nicht so sehr: Schwimmen

Macht aber nichts. Mein bevorzugtes Schwimmbad ist in den Sommerferien geschlossen und so kam ich nur zu 2 Schwimmeinheiten. Das wird sich nach den Sommerferien von alleine wieder ändern.

Zahlenwerk

Trainingseinheiten August 2013
Swim 2
Bike 28
Run 6
Walk 12
Stretching 3
Qi-Gong 3
Allgemeine Athletik 3

Kilometer August 2013
Swim 3 (Summe 94)
Bike 600 (Summe 3921)
Run 237 (Summe = 1326)

Trainingstagebuch

Mein Trainingstagebuch ist voll mit positiven Eindrücken und schönen Erlebnissen. Es macht so Spaß! Mein Gewicht habe ich auch unter Kontrolle... alles fein:

“Anmerk. d. Red.:
Wenn ich mir den Tag nach einer harten Olympischen Distanz so angucke, dann stelle ich fest: Das hätte ich letztes Jahr SO nicht geschafft. Recovery hat sich doch sehr verändert. Aktive Erholung hat das „Nichts-Tun“ ersetzt.“

Aussichten

Kurzfristig
Dieses Wochenende nehme ich an einem Zeiffahren mit Einzelstart teil. Bin sehr gespannt, was ein Triathlet da unter den Spezialisten ausrichten kann.

Vor mir liegen einige lockere Herbstmarathons, daher liegt der Schwerpunkt ab sofort auf Laufen und Schwimmen.

Langfristig
Einige Wochen des Trainingsplans ab 01.01.2014 habe ich schon erstellt. Es macht viel Spaß, den Plan zu erstellen. Die Trainingslehre mit dem eigenen Ziel zu verbinden, ist schon interessant.

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

wie, du hast keine Lust

wie, du hast keine Lust einen Marathon zu laufen, nach 180 km Rad?? Warum nicht?
Etwa müde?? Frag doch mal, vielleicht darfst du ja deine Stöckchen mitnehmen ;-)))
Ne, im Ernst, also Ich, ja, ich würde ja "nur" den Marathon laufen und das mit Spaß und mit ohne Rad vorher! Reicht doch, um sich auszutoben...*kicher*
Aber spannend zu lesen, wie du dich weiterentwickelst! Und um deinen Urlaub beneide ich dich...seufz...DA hätte ich auch Lust zu gehabt!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Das nennst Du...

...NORMAL-Zustand? Ich finde ja, "normal" kennst Du gar nicht.
;-)

Spannend

Es ist sehr interessant, deine Entwicklung zu verfolgen. Viel Spaß am Wochenende!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Laufkilometer

Das mit der OD fand ich auch -

die war ja kürzer als die Koppeleinheit unter der Woche! Zwar intensiver, aber von der Dauer her meist kürzer. War ich letztes Jahr danach noch müde so ging es dieses Jahr gleich weiter im Text. OK, der Montag war immer mein Pausentag, aber ab Dienstag wurde wieder "normal" trainiert. Und am Mittwoch kam die nächste Koppeleinheit dran.

Du machst das sehr systematisch und geduldig. So wird das was - ich bin nie vorher mehr als 154km gefahren - bin ja auch vor dem ersten M nie mehr als 32 oder 33km gelaufen.

Das mit dem Marathon danach war für mich auch eine neue Erfahrung. Obwohl ich eigentlich Lust hatte und die Beine sich nicht schlecht oder KO anfühlten "lief" es nicht (na ja, war eher ein langer Lauf im von Dir gesagten 6er Tempo).

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