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Für die Geschichte des Celler Triathon muss ich eigentlich vorab nochmal ein Jahr zurück blenden. 2012 war es die allerschlimmste von meinen Stress-Storys. Mein Sohn, damals bekennender Frühaufsteher hatte sich von seiner Gewohnheit gelöst meinen Wecker überflüssig zu machen. Ich kam nach der Wettkampfbesprechung überhaupt erst am Ort des Geschehens an, durfte noch starten, bekam meine erste und bislang einzige gelbe Karte (für Zu-spät-Einchecken) und nahm meine allererste feste Nahrung an dem Tag nach dem Wettkampf zu mir. Dennoch war es damals noch der beste meiner drei Sprint-Teilnahmen im Triathlon-Premierenjahr. Dennoch stand am Ende die Entscheidung fest: "sowas passiert mir nie wieder - sonst sterbe ich völlig unheldenhaft den Tod auf einem regionalen Hinterhoftriathlon an Herzinfarkt vor den Füßen eines Wettkampfrichters beim Rad-Check-in".

Stresshormonproduktion als Wettkampfvorbereitung

Danach habe ich es auch viel besser hinbekommen, aber die Entwicklung der Dinge sollte dazu führen, dass ausgerechnet der Celler Triathlon 2013 selbigem Erlebnis wieder ziemlich nahe kommen sollte. Es gab Abstimmungsschwierigkeiten mit meiner Ex-Frau hinsichtlich Übergabe meines Sohnemanns. So hatte sie Samstag abend Konzertkarten und keinen Babysitter und ich musste Samstag morgen bis spätestens 7:00 Uhr auf der Anreise nach Celle sein. Der einzig mögliche Kompromiss war also, dass Sohnemann - wie sonst gewöhnlich auch - noch eine dritte Nacht bei mir bleibt, aber zur sonntäglich unchristlichen Zeit von 6:30 Uhr wieder den Elternteil wechselt. Damit war die Stresshormonproduktion bei mir mal wieder vorprogrammiert.

Immerhin klappte es zum Vorjahr vergleichsweise gut. Janek, der sonst mittlerweile "Längerschläfer" stand um 5:45 Uhr an meinem Bett und musste daher wenigstens nicht aus dem Schlaf gerissen und gleich ins Auto verfrachtet werden. Dennoch war die Anreise dann für mich nur noch ein Abspulen von eng getakteter Zeitplanung. Ich sammelte noch zwei Team-Kollegen in Braunschweig ein, wir kamen gegen 20 nach 8 in Celle an, hatte damit genau richtig Zeit um bis zur 9Uhr-Wettkampfbesprechung einzuchecken und die Wechselzone einzurichten. Nach der Wettkampfbesprechung der mit Wettkampfobligatorischer Wartezeit verbundene Dixi-Besuch, der 10 Minuten-Spaziergang zum Schwimmstart, unterwegs noch die überflüssigen Sachen zurück ins Auto gepackt um dann 9:50 Uhr am Schwimmstart zu stehen - natürlich den Neo noch in der Hand. Irgendwie war ich in die erste Startgruppe gerutscht...die mit den ganzen schnellen Jungs. Ich kümmere mich ja primär noch um mich selber und kenne die Namen der regionalen "Szene" noch nicht alle auswendig. Aber meine mitgereisten Teamkameraden verwendeten den Begriff, das sich die Startliste wie ein ganz normaler Regionalligawettkampf liest.

Egal, um 9:50 Uhr - also 10 Minuten vor meinem Start - blieb mir sowieso keine Zeit mehr um mich um irgendwelche Wettkampfkonkurrenten zu kümmern. Erstmal die Beine in den Neo gepellt, dann gemerkt, dass ich nochmal eine Extraladung Flüssigkeit in die Büsche parken könnte, anschließend dann den restlichen Körper in Neopren gekleidet und dann zum Wasser. Damit hatte ich dann 2 Minuten vor dem Start erstmals Zeit mir zu überlegen, dass ich bei einem Triathlon bin und gleich knapp eineinhalb Stunden am Anschlag Sport treiben wollte. Von den 2 Minuten nutzte ich eine um nochmal die Augen zu zu machen und ganz tief in mich zu gehen, dann rein ins Wasser und an die Startlinie gepaddelt - Einschwimmen wird sowieso doddal überbewertet.

Mitschwimmen statt nur dabei sein

Seit Frankfurt vor mittlerweile 6 Wochen habe ich offiziell das Schwimmen im Status von "Hassdisziplin" auf "Notwendiges-Übel-um-hinterher-Radeln-und-Laufen-zu-dürfen" geändert. Und fast wird es noch mehr, denn seit es auf wundersame Weise plötzlich Triathleten gibt, die noch langsamer schwimmen als ich, macht mir das Training dieser Disziplin sogar so etwas wie Spaß. Da ich aber aus Prinzip beim Schwimmtraining immer noch keinerlei Zeitmessungen vornehme, war ich gespannt, was ich im Vergleich zum Vorjahr in Celle, vor allem aber auch im Vergleich zum Ironman Frankfurt ins Wasser zaubern kann.

Wenn man nicht sofort aus dem Teilnehmerfeld hinten raus fällt, ist man auf jeden Fall Teil der Prügeleien am Start. Ich bin zwar immer noch am linken Rand gestartet, aber Körperkontakt lässt sich ab jetzt definitiv nicht mehr ganz vermeiden. Aber auch wenn sich an der Schwimmzeit später rausstellen soll, dass ich immer noch kein Ian Thorpe bin, so habe ich aber auf jeden Fall die notwendige Routine und Sicherheit im Wasser, dass ich mich durch so etwas nicht aus der Ruhe bringen lasse.

So schwamm ich meinen Stiefel durch die Aller und nach anfänglichen Atemrhythmusproblemen, weil ich wohl zu schnell los geschwommen bin, fand ich dann auch meinen Rhythmus und die 600m vergingen wie im Flug. Ich wusste aus dem Vorjahr, dass irgendwann auf der linken Seite eine Leine kommt, an deren Ende es dann für ca. 20m um 90 Grad links geht und dann schon der Schwimmausstieg wartet. Als diese dann da war, waren links neben mir noch zwei Brustschwimmer, die ich noch überholen wollte. Also orientierte ich mich nicht mehr an der Leine, sondern an dem Schild, was ich als den Punkt ausmachte, hinter dem es dann den Knick nach links ging. Leider war dem nicht so - das Schild diente vielmehr dem Zweck diejenigen Schwimmer aufzuhalten, die als Orientierungslegastheniker versäumt haben die entscheidende Boje zu verpassen. Als ich also am Schild angekommen war suchte ich den Ausstieg und stellte fest, dass dieser schon deutlich hinter mir lag.


Da wäre sie also gewesen, die Boje. Aber immerhin - es sind sogar Neo-Schwimmer nach mir aus dem Wasser gestiegen

Obwohl man schon locker stehen konnte, ging ich nochmal in den Kraulmodus über. Die Schwimmtrainerin hat gesagt "Kraulschwimmend ist man immer schneller als aufrecht gehend". Letztes Jahr wäre mir die Aussage noch ziemlich egal gewesen und ich habe immer den ersten Moment genutzt, wann ich mit dieser elendigen Paddelei aufhören konnte. Jetzt macht es mir nichts aus wirklich bis zur allerletzten Möglichkeit zu schwimmen. Beim Schwimmausstieg ein Blick auf die Uhr: 10:25 Minuten. Das war ok, eine Minute schneller als im Vorjahr - insgeheim hatte ich aber gehofft die 600m, die allerdings auch leicht durch die Strömung der Aller unterstützt werden, unter 10 Minuten zu schwimmen. Da war dann aber auch kein Umweg für zu weit schwimmen eingeplant. Letztlich löste ich dann nach einigen zu laufenden Metern bei ca. elfeinhalb Minuten (laut meiner Pulsuhr) die Zeitmessung am Beginn der Wechselzone aus.

Ein Wort zur Zeitmessung

An dieser Stelle ein kurzer Exkurs zur Zeitmessung. Die Ergebnisliste teilt mir nämlich mit, dass ich nach 12:27 Minuten am Beginn der Wechselzone war. Das zieht sich durch alle weiteren Zeitmessungen durch - die Ergebnisliste gibt mir eine Minute mehr als meine Polaruhr. Da ich mich nicht erinnern kann, dass ich den Startknopf mitten im Kraulen erst nach exakt einer Minute betätigt habe und es für noch unwahrscheinlicher halte, dass sich die Uhr beim Schwimmen (z.B. durch die Berührungen mit Mitathleten) erst aus und exakt eine Minute später wieder einschaltete, zweifele ich etwas an der Genauigkeit der Wettkampfzeitmessung. Meine Vermutung ist, dass die Zeitmessung Uhrzeitengenau (also 10:00:00 Uhr) gestartet wurde, wir Schwimmer aber erst um 10:01 Uhr auf die Reise geschickt wurden. Ich möchte hier keinen schweren Vorwurf lostreten - mir persönlich ist es nicht so wichtig. Aber Sonnenblume2 berichtet in ihrem Celle-Blog z.B. auch von einer Differenz zwischen manueller Zeitmessung und offizieller Ergebnisliste. Wie gesagt - für mich egal, in meiner Platzierungsumgebung sind fast nur Triathleten aus meiner Startgruppe für die ja dann die gleiche Zeit gilt. Wenn ich die Zeit gewertet bekommen hätte, die ich handgestoppt hatte, dann hätte ich drei Plätze gut gemacht. Etwas ärgerlich eher für Leute wie Sonnenblume2, die mit dem Ziel einer sub1:50 an den Start geht, anhand ihrer Garmine-Zwischenzeit bei km6 nochmal Gas gibt um in 1:49:57 durch den Zielbogen zu laufen. Die Ergebnisliste sagt ihr dann 1:50:03...das macht dann im Kopf schon einen Unterschied.

Neues Radgefühl: schnell

Im Vorfeld am meisten gespannt war ich auf den Radsplit. Am Montag zuvor war ich zum ersten Mal in meinem Leben Radintervalle gefahren. Das war der Beginn meiner Therapie gegen das Rrrumjeschluffe aus den 8 Monaten Langdistanzvorbereitung zuvor. Ich kam einfach nicht aus meinem Trott raus, bekam den Arsch nicht hoch jetzt mal wieder Tempoeinheiten zu trainieren, schließlich kommen nach dem Ironman auch wieder kurze Wettkämpfe wo es gilt sich mit der Laktatgrenze ein Gefecht zu liefern. Die Radintervalle gingen so in knappem 38km/h-Schnitt raus - viel schneller als ich dachte. Aber ich war natürlich dennoch gespannt, was ich dann im Wettbewerb nach dem Schwimmen leisten kann.

Jetzt begann ich zu merken, dass es ein echter Vorteil war in der ersten Startgruppe unterwegs zu sein. Da waren die wirklich guten Jungs unterwegs und so konnte ich mich nicht darauf ausruhen mal wieder einen Starter auf seinem Hollandrad überholt zu haben. Außerdem wusste ich, dass jeder Überholvorgang auch tatsächlich ein Sprung nach vorne in der Ergebnisliste war. Andererseits blieben dadurch auch die regelmäßigen Erfolgserlebnisse aus - denn die Jungs ließen sich deutlich schwieriger überholen, als ich es aus vergangenen Wettbewerben kannte.

So blieb mein Erfolgserlebnis, dass ich trotz des ambitionierten Teilnehmerfeldes um mich rum keinmal überholt werden sollte (das zog sich übrigens auch über den Laufsplit durch) und selber immerhin einige andere Radler einsammeln konnte. Ich hatte keine Ahnung, wie schnell ich unterwegs war, trat aber so gut es ging und ich es mir zutraute um hinterher noch 7km laufen zu können. Auf meiner Suche nach aerodynamisch optimaler Haltung habe ich dann auch zu wenig nach vorne gesehen um cocobolo zu grüßen, die mir auf dem Wendepunkt-Teil der Strecke entgegen kam und mir ein paar Worte der Anfeuerung zurief. Immerhin hörte ich die Anfeuerung, freute mich sehr für mich und wusste, dass sie auf jeden Fall noch gut im Rennen lag. Sie war 7 Minuten nach mir gestartet und der Zeitabstand versprach, dass sie zumindest keine Radpanne o.ä. hatte.

Kurz nach der Begegnung mit cocobolo startete dann auch der große Regen. Ich hatte zum Glück nur noch ein Drittel der 27km-Radstrecke vor mir. Aber ab da an fuhr ich die Kurven wie auf rohen Eiern. Die Ergebnisliste testiert mir für die Kombination Radstrecke plus beide Wechselzeiten 47:45 Minuten. Ich als Ergebnislistenfetischist finde es immer sehr schade, wenn die Wechselzeiten in eine Teildisziplin - i.d.R. das Radfahren - mit eingerechnet werden. Meine Teammitglieder sahen das gestern eher positiver: "dann kannst Du Dir ja den Radsplit schön rechnen". OK, ich habe in der Wechselzone mit der batteriebetriebenen Nespressomaschine noch einen Cappucino gezaubert und diesen mit einem Stück Gebäck neben meine Laufschuhe gestellt. Nach der 27km-Radrunde habe ich diesen dann gaaaaanz gemütlich getrunken und die Laufschuhe übergestülpt und gewissenhaft gebunden, damit auch ja keine Druckstellen entstehen. Der Wechsel hat insgesamt 46 Minuten gedauert, der dazwischen liegende Radsplit also 1:45 Minuten. Das führt zu einem 925,7km/h-Schnitt. Wo bitte geht es zur nächsten Tour de France?

Im Ernst, ich setze für die recht weitläufige Wechselzone mal 5 Minuten für beide Wechsel an. Es galt immerhin die weiten Wege zu laufen, sich aus dem Neo zu pellen und so das übliche Drumherum mit Radhelm, Brille etc. Dann wäre ich 42:45 Minuten Rad gefahren, also ein 37,9km/h-Schnitt. Den nehme ich ;-).

Freunde, macht Wechseltraining

Wenn ich schon wieder in Roman-Schreiblaune bin, dann erlaube ich mir einen weiteren Exkurs: die Wechsel. Ich habe mich ja schon letztes Jahr zumindest in der Theorie dem Thema genährt um nicht total unnütze Zeit im Rennen zu verlieren. Geübt habe ich es dann auch ein, zwei Mal und die Abläufe haben im Wettkampf dann auch geklappt. Aber jetzt empfinde ich mich noch ein wenig schlauer, da ich mit dem Triathlon-Verein auch zweimal echtes Wechseltraining gemacht habe. D.h. jeweils 2km volles Programm Rad fahren, schnellen Wechsel simulieren und 1km Intervall im Wettkampftempo laufen - das ganze 3 bis 4 Mal. Meine Erfahrung jetzt zeigt, dass man nicht nur im Wechselablauf einiges Sekunden spart. Dafür würde es sich wahrscheinlich noch nicht lohnen, den Trainingsaufwand zu betreiben. Was aber wahrscheinlich viel mehr Zeit bringt ist die Routine im Gefühl nach dem Wechsel schnell loszulaufen und nicht erstmal gemütlich ins Tempo zu finden.

Hase gefunden

So bin ich also nach dem Wechsel in die regennassen Laufschuhe und wie die Feuerwehr auf die abschließende 7km-Runde gegangen. Obwohl es ja leider weiterhin keine zurückfallenden langsamen Läufer aus irgendwelchen vorher gestarteten Startgruppen gab, konnte ich gleich mal ein paar Teilnehmer überholen, die offensichtlich ihre Stärken im Schwimmen und Radeln hatten. Wie immer im Triathlon hatte ich aber große Probleme nach dem Wechsel meine Laufgeschwindigkeit einzuschätzen. Erfreut stellte ich aber fest, dass es km-Schilder gab und wollte die Zeit zwischen km 1 und 2 messen um meine Geschwindigkeit ggf. nochmal anzupassen. Auf dem Kilomenter fiel mir ein Läufer auf, weil er einerseits die gleichen Schuhe wie ich trug und andererseits, weil er ziemlich konstant rund 20m vor mir lief und ich den Rückstand nicht reduzieren konnte.

Als dann das km2-Schild kam, wäre ich laut Uhr 4:40 Minuten gelaufen. Das wenige Tempogefühl, was ich hatte, hätte mir mehr versprochen, aber so hatte ich ja eine Indikation. Aber unzufrieden wie ich war, legte ich im Tempo nochmal zu und schloss die Lücke zu "Lasse", dem schon länger beobachteten Läufer vor mir. Diese Tempoverschärfung begann ich aber zu bereuen - ich war zwar an Lasse dran, konnte aber nicht vorbeiziehen. Nach einigen Metern gemeinsamen Laufens sagte er "komm wir machen gemeinsame Sache - die Gruppe da vorne überholen wir noch". Meine spontane Antwort war "nein, habe mich gerde übernommen - ich kann das Tempo nicht halten". Er antwortete mit "klar kannst Du das Tempo halten, sind ja nur noch 5km" - was sollte ich da noch entgegensetzen? Also liefen wir.

Ich hatte gerechnet, dass wenn wir den zweiten km in gleichem Abstand liefen, dass er dann ja auch so im 4:40er-Bereich unterwegs war - das wollte ich auf jeden Fall mitgehen. Andererseits war ich aber enttäuscht, dass ich nicht schneller konnte. War halt noch die Nachwirkung des monatelangen Rrrumjeschluffe. Tja, wenn dann nicht auch schon das Schild für km3 gekommen wäre. Wenn ich diesem Schild geglaubt hätte, dann wäre ich den dritten km in glatten 3 Minuten gelaufen. Ergo wusste ich, dass ich den Schildern nicht trauen sollte. Außerdem hatte ich ja jetzt eine andere Aufgabe: mit Lasse die Gruppe da vorne holen.

So vergingen dann auch die km. Die Gruppe hatten wir recht flott ein- und auch sofort überholt. Auch einige weitere Einzelläufer wurden Opfer unserer läuferischen Zusammenarbeit. Als ich mich an das Tempo gewöhnt hatte, leistete ich sogar weitgehend Führungsarbeit. Erst nach km6 ging Lasse dann wieder vorbei und fühlte sich wohl noch zu einem Endspurt berufen. Letzlich kam er 7 Sekunden vor mir ins Ziel, was aber völlig fein war. Wenn wir zusammen geblieben wären, hätte ich ihn auch vorgelassen...ich hatte ihm einen tollen Laufsplit zu verdanken, dafür sollte er in der Ergebnisliste auch vor mir bleiben.

Kurz bevor wir ins Stadion einbogen um die letzten 300m zu laufen noch ein kleiner Motivationsschub. Jemand von der entgegenkommenden Laufstrecke rief meinen Namen. Zugegeben, das Gesicht konnte ich in dem Moment nicht sofort zuordnen - aber man freut sich ja schon...zumal auf den Startnummern oder meiner Kleidung kein Name aufgedruckt war. Es war Sonnenblume2, die gerade auf dem Weg zu ihrer eigenen Celle-Bestzeit war.

Ich überlief glücklich die Ziellinie. Handgestoppt 1:26:xx - das war fast 7 Minuten schneller als im Vorjahr und da lief es schon ziemlich rund. Als dann abends endlich die Ergebnisliste online bereitgestellt wurde, freut ich mich am meisten über den Laufsplit. 27:10 Minuten für die 7km bin ich gelaufen, das ist eine durchschnittliche 3:53-Pace. Die nehme ich ;-). Das Thema Rrrumjeschluffe erkläre ich hiermit nun wirklich für offiziell erledigt.

Verdiente Erholung am Sonntag nachmittag

Ich war im Reinen mit meiner Welt. Den Stress vom frühen Morgen überstanden. Eine rundum gelungene sportliche Leistung gezeigt und noch den ganzen Sonntag nachmittag frei um mich darüber zu erfreuen. Erst gab es noch munter, fröhliches Socializen mit meinen Team-Kameraden, sowie den beiden Jogmappern cocobolo und Sonnenblume2. Anschließend genoss ich einen rundum tollen Nachmittag in Celle. Die Stadt ist ja echt wunderschön: tolle Altstadt, tolle Parks und Spazierwege an der Aller - habe es voll ausgenutzt um den Sonntag nachmittag zu genießen...hatte ich mir ja auch verdient ;-). Und einen gelungenen, sympathischen Triathlon haben sie auch in der Stadt.

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Ich lese gern Romane :-)

Respektvolle Glückwünsche zu deiner großartigen Leistungsentwicklung! Nach dem Stress am Morgen einen so großartigen Tria mit tollen Zeiten hinzulegen, beeindruckt mich sehr!
War schön dich zu treffen. Und dann fang ich jetzt schonmal mit Daumendrücken für Köln an...

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Boah, auch beim

Boah, auch beim Blogschreiben bist Du um einiges schneller als ich!
So, erstmal bin ich heilfroh, daß Du in der Gruppe VOR mir gestartet bist, wärst Du in der Gruppe direkt hinter mir gestartet, hättest Du mich wieder auf den letzten Metern überholt. Immerhin "nur" aus dieser Gruppe heraus... ich weiß, wir jagen beide nur uns selbst, aber Du schreibst ja bereits selbst, daß Du in der "Ambitionierten"-Gruppe ganz wunderbar aufgehoben warst, und von den Ergebnislisten her steht sie Dir ja auch bestens :), Glückwünsche zur Wiederentdeckung Deiner Schnelligkeit und zu einem super gelungenen Sprint-Wettkampf, Du hast ja in dieser Saison schon einiges in den Beinen!

LG Britta

PS: Deine leichte Meinungsverschiedenheit mit der Zeitmessung werde ich mal weitergeben, wegen erneuten Konflikten mit meiner Garmin-Bedienung kann ich dazu gar nicht viel sagen. Aber: Ich bin definitiv pünktlich um 10:07 in der zweiten Gruppe gestartet. Leider habe ich Garmine im Ziel vor lauter geistiger Verwirrung nicht gleich gestoppt.

Bring aber bitte die

Bring aber bitte die Anmerkungen zur Zeitmessung nicht mit meinem Namen in Verbindung. Wie Du selber schreibst, solange ich nicht um irgendwelche Treppchenplatzierungen kämpfe, bin ich selbst mein eigener Gegner. Wenn Sonnenblume2 nicht selbst auf den gleichen Umstand hingewiesen hätte, dann hätte ich das Thema auch gar nicht angeschnitten. Ich selbst kenne ja meine Zeiten, aber wenn im Kampf um die Treppchenränge Leute aus verschiedenen Startgruppen mit jeweils unterschiedlichem Zeit-"Handicap" gewertet würden, wäre das für die Beteiligten schon irgendwie unglücklich. Solange es über verschiedene Startgruppen geht, würde es ja sonst auch niemand merken, denn es fehlt der direkte Vergleich.

Kann natürlich auch sein, dass doch ich mich vertue - ich will den Fehler nicht nur bei anderen suchen.

3:53-Pace

3:53-Pace... wie genial! Ist das schnell... und das nach dem Schwimmen und Radfahren... :-)

Sowieso und überhaupt - Respekt & herzlichen Glückwunsch!!!

Faszinierend!

Sowohl deine Leistung als auch dein Bericht. Spannend und unterhaltsam von vorne bis hinten. Danke!

Schön, dass du den Tag so gemütlich ausklingen lassen konntest.

Volker



Jogmap Schleswig-Holstein - neongelb beflügelt

Großer Bericht --

ganz großes Kino! Ich lese das sehr sehr gern! Danke!
Seitdem ich dich in Hamburg gesehen habe (und deine Leistungen verfolge) weiß ich, dass das Wort "Rumjeschluffe" aus deinem Mund äußerst vorsichtig zu bewerten ist!
Pfeilschnell würde ich sagen! Chapeau!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

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