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Benutzerbild von Etu58

Hallo liebe Runners,

bin neu hier und hoffe auf gute Ratschläge von Euch. Hatte nach Trainingslauf mit neuen Laufschuhen erstens Blasen am Fuß, was aber noch viel schlimmer war, wahnsinnige Schmerzen an der Oberschenkelrückseite -Ischias - und dem Kreuzbein. Ich wollte die neuen Schuhe für meinen ersten HM einlaufen. Das war nun Ende Juli.
Nach zwei Wochen dieser Wahnsinnsschmerzen bin ich zu einem neuen privaten Orthopäden gegangen und habe mein Prob. vorgetragen. Er meine, er wolle sich erst mal ein Bild von mir verschaffen und demnächst einen Leistungstest mit mir machen. Außerdem solle ich zum MRT um meine Beschwerden abzuklären.

Aus der Röhre gekommen meinte der Radiologe, ich habe an der HWS eine leichte Protrusion mit Spinalkanalverengung und in der LW das gleiche, aber mit einer schlitzförmigen Verengung an besagter Stelle.

Mit meinen Bilder in der Hand bin ich wieder zum Orthop., aber anstatt diese zu befunden, machte er mit mir den Leistungstest.

Zur Vorgeschichte: Ich laufe schon vier Jahre und habe meiner Meinung nach eine gute Ausdauer mir antrainiert, konnte schon 17 km duchlaufen, deshalb die Ambition mit dem HM.

Der Test war völlig unvorbereitet auf mich zugekommen. Ich hatte tierisch Schiß wegen den MRT-Bildern und war aufgeregt. Puls 110, kein Komentar dazu, dann auch noch CO2-Maske auf, das bei mir, mit Platzangst. Dann gleich ab mit 9 km/h und runter zur Laktatmessung, dann weiter mit 10km/h dann Abbruch des Tests, weil ich starke Schmerzen hatte in den Beinen.

Er sagte, ich sei bei Puls 150 schon sauer gewesen und habe den Trainingszustand eines untrainierten Menschen.
Fand ich hammerhart.

Dann nächster Tag Befundung der Bilder. Laut dieser Bilder solle ich nicht mehr laufen und hätte mir auch die letzten 4 Jahre nichts gutes damit getan.

Dann spielte er mir am PC in gut 10 Min. eine komplettes Horrorszenario ab, was nun auf mich zukommen könne, von Krankengymn., Akupunktur, Facettenblocks, Vereisungen der Facettennerven, Wirbelspreizer und zu guter Letzt die Versteifung der Wirbelsäule mit der großen OP.

Ic h war nur noch platt sage ich Euch. Bei der Frage, wo ich jetzt stehe, sagte er nur, er wisse es ja auch nicht, müsse man halt ausprobieren.

Ich bin doch kein Versuchskaninchen.

Gut nun powerwalke ich vor mich hin mit Pulsziel 130. Bis vor kurzem konnte ich keine drei Schritte joggen ohne sofort Schmerzen auszulösen für mindestens 1 Woche.

Nach 9 Mal Krankengymnastik am Gerät, wohlgemerkt bei dem von mir pers. ausgewählten Physiotherapeuten und nicht dem, was er mir aufdrücken wollte, nämlich seine Reha-Praxis, geht es schon so gut, daß ich so 7-7,5 km die Stunde an Strecke durch Walken schaffe und auch mal so 200-500 m joggen kann.

Nun meine Frage an die Experten, soll ich wirklich mit dem joggen aufhören oder nur kürzer treten, wer von euch kennt solche Beschwerden denn auch.

Ich meine, ich hätte auch schon sowas hier gelesen mit den Schmerzen am Oberschenkel im Ischiasbereich.

Wäre für Eure Antworten sehr dankbar, hoffe ich habe mich nicht zu oft vertippt.

LG Etu58

Vielleicht mal zu einem anderen Orthopäden

Hallo Etu58,

erst einmal mein Mitgefühl und gute Bessserung.

Ich kann dir leider keinen Tipp geben, was du gesundheitlich ändern kannst, ob du Laufen, Walken oder vielleicht zukünftig ganz mit dem Laufsport aufhöhren solltest, ich weiß es nicht.

Aber du hast Schmerzen, so viel ist schon mal klar. Der Weg zu Arzt ist dann auch richtig, aber vielleicht solltest du mal zu einem anderen Arzt gehen. Es gibt ja solche und solche.

Es gibt leider immer wieder Ärzte, die sofort schreien - NIE MEHR LAUFEN, weil sie nicht wirklich Ahnung haben und sich gar nicht richtig mit dem Patienten und dessen Problem beschäftigen.

Und so wie du die Diagnosefindung mit Leistungstest beschreibst, hört sich das für mich nicht sehr vertrauenerweckend an.
Vielleicht ist ja jemand in deinem Bekanntenkreis, der dir einen guten Ortopäden empfehlen kann oder frag doch mal deinen Hausarzt oder deinen Physiotherapeuten.

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung, lass dich nicht unterkriegen.

LG
FrauHolle
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Der Weg ist das Ziel

Sportmediziner?

Hallo Etu58,

das hört sich überhaupt nicht gut an und Du hast mein Mitgefühl. Wie ich vom hören her weiß gibt es Orthopäden, die grundsätzlich GEGEN die Sportart Laufen sind. Vielleicht gehört Deiner zu dieser Gattung.

Ich denke auch, Du solltest einen anderen ausprobieren - und zwar einen mit der Zusatzbezeichnung SPORTMEDIZIN.

Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen.

Liebe Grüße

Harry

Kopf hoch

Hallo ,

ich schließe mich den anderen beiden anderen Kommentare an , Du solltest eine zweite Meinung einholen. Bloß den Göttern in Weiß nicht gleich alles glauben und schon gar nicht an der Wirbelsäule herumpfuschen lassen...wenn meine Eltern das bei mir im zarten Alter von 13 Jahren aufgrund meiner Skoliose hätten machen lassen...Prost Mahlzeit , dann säße ich jetzt im Rollstuhl...da hieß es nämlich auch Wirbelspreizer und Versteifung undundund....
ne OP kann immer nur der allerletze Ausweg sein...

Ich find`s Klasse daß Du nach Deinem Körpergefühl weitermachst , und das gibt Dir doch sicher auch Mut und in gutes Gefühl . Ich würd es einfach weiter langsam angehen lassen und schauen was passiert...die nächste Ärzterunde kannst Du immer noch starten !!!

Gute Besserung , Christine

Hallo, mein Ratschlag (wie

Hallo,
mein Ratschlag (wie die Anderen auch)
höre nie ausschließlich auf einen Medziner, frage immer einen Zweiten oder Dritten
höre auf Deine innere Stimme, was sagt Dir Dein Körpergefühl
und gehe die ganze Sache langsam aber ausdauerend an.
Mein Vater und mein Schwiegervater (alle beide über 75 Jahre) wurden beide an der Wirbelsäule operiert. Der Genesungsprozess ist sehr unterschiedlich verlaufen. Für beide war es eine Hammeroperation. Ist aber bei beiden insgesamt gesehen gut gegangen.
Kopf hoch und nicht von den Medziner unterkriegen lassen

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