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Neulich habe ich in einer Talkshow Sonja Tajsich, ihres Zeichens Vierte beim Ironwoman auf Hawaii, gesehen. Sie bekannte sich zu ihrer Schwimmschwäche und dazu, das Schwimmen eigentlich gar nicht zu mögen. In dem Rennen war sie als eine der Letzten auf die Radstrecke gegangen, hatte dann das Feld von hinten aufgerollt und letztendlich diese Top-Platzierung erreicht.

Dieser Bericht deckt sich mit dem Verlauf der meisten Triathlon-Rennberichte hier im Forum. Viele Triathleten hier bezeichnen sich selbst als „Nichtschwimmer“ oder „Treibholz“, kommen erst spät aus dem Wasser und sammeln dann so richtig ein um dann eine mehr oder minder gute Position im Mittelfeld erreicht zu haben. Meine Triathlon-Erfahrungen beschränken sich auf Staffel-Wettbewerbe, wobei es immer am schwierigsten war überhaupt jemanden zu finden, der in ein stinkendes Hafenbecken springen mochte.

Nur: Warum tut man sich das an? Warum übt man eine Sportart aus, die man nicht kann oder eventuell gar nicht mag? Und: Wo bleiben die anderen? Die, die beim Schwimmen vorne dabei sind, weil sie es gut können. Klar! Die sind natürlich bei swimmap.de. Aber wie traurig sind da die Wettkampfberichte?

„Swimmer's low – muntert mich mal auf: Ich war einer der ersten, die aus dem Wasser kamen und wurde dann die ganze Zeit nach hinten durchgereicht.“

Irgendwie scheint an der Zusammensetzung der Sportarten etwas nicht zu stimmen. Wenn so viele Sportler nicht 100% zufrieden sind mit dem was sie tun (müssen), sollte man sich mal Gedanken über eine neue Wettkampfgestaltung machen. Ich wäre für eine etwas modernere Variante des Triathlon: Laufen, Radfahren und Tischtennis. Vielleicht finden sich ja noch ein paar Leute, die das unterstützen. Dann könnte man eine Eingabe bei der Deutschen Triathlon Union machen. Vielleicht lässt sich was bewegen. Meldungen nehme ich gerne entgegen.

Gruß

Sirius
…der nicht schwimmt, aber tritt und rennt.

3.6
Gesamtwertung: 3.6 (5 Wertungen)

Schwimmen beim Triathlon

Also, ich bin leidenschaftliche Freiwasser-Schwimmerin - und deshalb habe ich in diesem Sommer mit Triathlon angefangen.
Für mich bräuchte man das Schwimmen nicht streichen, sondern eher die Strecken dafür verlängern...

CF

ich bin für

Radfahren, Laufen, Biertrinken!
Schade, dass es so wenige Duathlon-Veranstaltungen gibt. DAS wäre was für mich (glaube ich zumindest, gemacht habe ich noch keinen).
Sehr spaßig war auch dereinst der Sommerbiathlon.

bis vor zwei Jahren

war ich auch fest der Ansicht, das Laufen ja wohl unglaublich langweilig sei.
Heute laufe ich gern.

Radfahren fand ich vor Jahren auch ziemlich öde, schließlich machte das gasgriffgeregelte Beschleunigen von über 100 PS deutlich mehr her (vor der Eisdiele).
Nun strampel ich mit meinem Rennrad freudig durch die Gegend und freue mich über ein leises Surren des Freilaufs anstatt des satten Sounds aus der Hurra-Tüte...

Schwimmen?
Stand der Dinge momentan: Kitesurfen mit Sprüngen und Tricks auf dem Wasser hat momentan noch deutlich mehr Fun-Faktor (für mich) als sich mit Badekappe in ein Hafenbecken zu stürzen oder (noch schlimmer) sich im Chlorwasser mit Rentnern beim Frühschwimmen um die Bahnen zu streiten... =)
ABER: Schwimmen (im Allgemeinen) tut mir gut! Noch nicht unter Wettkampfbedingungen, aber sich damit anzufreunden, sich im Wasser wohlzufühlen und gut zu bewegen ist ein echter Ansporn für mich. Dass dabei auch noch Muskelgruppen angesprochen werden, die ich bisher ziemlich vernachlässigt hatte, finde ich auch höchst erfreulich! Darum tue ich mir das an -- es wird immer besser!

Die Vielseitigkeit eines Triathlons kann mir eine "normale" Laufveranstaltung nicht bieten. Dafür nehme ich eine (noch) ungeliebte Disziplin ganz gern in Kauf...

Ansonsten bin ich ein großer Freund des Multisports!
Mein Favorit wäre Tennis-Laufen-Kiten.
Immer schön über den Tellerrand gucken! =)

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Bin auch für Duathlon

oder aber längere Lauf- und Radstrecken bei kürzeren Schwimmstrecken?

Trotz Training wird's mit dem Schwimmen nicht. Scheinbar hab ich als Kind falsche Technik oder eben gar keine Technik gelernt - und die scheint hier entscheidend zu sein. Kraft fehlt nicht - aber die kann man nicht umsetzen bei fehlender Technik.

Beim Radfahren und Laufen lässt sich die Kraft besser in Bewegung umsetzen.

Wie wärs mit:

Flunkyball, Golfball-mit-Zähnen-Fangen, Eierlauf.
Ich glaub ich geh jetzt besser ins Bett..

gar nicht mögen

ist relativ. Kunstturnen und Boxen sowie alle Ballsportarten liegen mir noch weniger! Nur im Vergleich der drei Disziplinen ist Schwimmen wohl meine schwächste und daher ungeliebteste...
Ich denke, es liegt auch daran, dass die meisten Triathleten vom Radfahren kommen und Schwimmen technisch eine unglaublich anspruchsvolle Sportart ist, die zu erlernen als Erwachsener sehr mühselig ist. Im Radfahren und Laufen erzielt man deutlich schneller Erfolge.
Frodeno und Faris al Sultan kommen übrigens vom Schwimmen und sind nicht von ungefähr so erfolgreich ;-)

strider der keine dritte Sportart einfällt, die sie nicht noch schlechter kann als schwimmen.... äh: stricken-radfahren-laufen???

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Nach dem Schwimmen geht es endlich los

Habe am Samstag in Kitzingen meinen 3. Triathlon (letzes Jahr Debüt mit 47 J.) gemacht. Jahrelang wollten wir Staffel machen, ich wäre der Läufer gewesen, aber es wollte nie einer im Main schwimmen. Dann war es mir zu blöd und ich habe halt alles alleine gemacht. Habe Rennradfahren letztes Jahr begonnen und es ist richtig klasse. Mittlerweile meine Lieblingsdisziplin, hätte mal nur schon 20 Jahre früher damit anfangen sollen. Schwimmen trainiere ich nicht wirklich. Im Urlaub im Hotelpool haue ich halt 600-1000 m am Stück weg und gut ist. Ich kann nur Brust, bei Kraul bin ich gleich platt. Aber mit Brust reicht es zumindest bis zum hinteren Mittelfeld, wenn ich aus dem Wasser komme.
Ja und dann fängt er halt an, der Triathlon. Der ein oder andere der so mit meiner Schwimmzeit aus dem Wasser kommt, spricht es aus: So, jetzt geht's los.
Heuer habe ich mich im Schwimmen und Radfahren zeitmäßig verbessert, beim Laufen (eigentlich bisland die Paradedisziplin) dann komischerweise habe ich wieder eine Minute versenkt. Trotzdem konnte ich mich insgesamt verbessern und wenn Du durchs Ziel läufst, ist es sowieso das größte. Triathlon ist meiner Meinung nach der geilste Ausdauersport, den es gibt, alle, aber wirklich alle Muskelpartien werden gefordert, ob man allerdings mit Alien-Helm und Mörderzeitmaschinen auf die Piste gehen muss, bleibt jedem freigestellt.

Euer Runningbeanie

Eben genau darum!

"Warum tut man sich das an? Warum übt man eine Sportart aus, die man nicht kann oder eventuell gar nicht mag?"
Eben weil man es nicht kann. Weil es kaum etwas schöneres gibt, als am Schwimmausstieg anzukommen und zu wissen, das wäre durch, Rest passt schon irgendwie.
Reinhold Messner hat die Frage warum man auf Berge steigt, damit beantwortet, weil sie eben da sind.Und man schwimmt, weil es eben dazu gehört!
Und wenn man oder jeder es könnte, wäre ein Teil des Reizes einfach weg - dann könnte es jeder (man beachte, daß ich mir den billigen Gag spare, dann hieße es Fußball).
Und außerdem ist bei vielen Veranstaltungen wettertechnisch das Schwimmen der am wenigsten nasse, windstillste und wärmste Abschnitt des Wettbewerbs...
Außerdem gehört bei allen Ausdauersportarten (und auch sonst im Leben)das Jammern und Klagen absolut zum Ritual und zur Folklore (vgl. die Gespräche im Startraum jeder beliebigen Laufveranstaltung).
Ebenfalls nicht zu Vergessen, die Materialverliebtheit aller Triathleten! Ohne Schwimmen, kein Schaulaufen mit Neo ;-)
In diesem Sinne, swim on...
Fritze

"To finish, you have to start!!"

@wwconny

Radfahren, Laufen, Biertrinken - kannste haben, gibt es schon:
Fassathlon
und Duathlons findest du hier:
Duathlontermine
VG Ute

Im Übrigen gebe ich Fritze recht; es ist genau das; dass man sich auf 3 Disziplinen, trotz fortgeschrittenem Alters, noch verbessern kann; und das Training ist allemal abwechslungsreich.

Was ist dass denn für eine

Was ist dass denn für eine Diskussion?
Nur weil Du zu bequem bist, schwimmen zu lernen, stellst Du die Sportart in Frage? Geht's noch? Was soll das?
Für so eine Frage fällt mir nur eine Antwort ein: mach doch Hallen-Halma!

Triathlon ist deshalb so interessant, gerade WEIL man sich so vielseitig weiterentwickeln MUSS.
Außerdem hat die Schwimmzeit (gerade bei Langdistanzen) nur wenig Einfluss auf die Gesamtzeit (mal ganz davon abgesehen, dass die zu investierende Trainingszeit in keinem Verhältnis zur gewonnen Schwimmgeschwindigkeit steht).
Ein guter Schwimmer kann seinen Vorsprung nur halten, wenn er auch ein guter Radfahrer und guter Läufer ist. Und wenn Frau Tajsich sagt, sie schwimme schlecht, ist das immer noch schnell genug um vorne mit aus dem Wasser zu kommen und am Ende des Tages aufs Treppchen zu steigen.
Nicht von ungefähr lautet ein altes Triathlon-Sprichwort: Du kannst einen Triathlon nicht beim Schwimmen gewinnen, aber Du kannst ihn beim Schwimmen verlieren.

Und: Staffeln beim Triathlon sind mit Abstand die unsinnigste Erfindung seit ... da fällt mir tatsächlich nichts Unsinnigeres ein - Diät-Cola vielleicht noch.

Was reg ich mich auf - das ist vermutlich auch nur ein Symptom unserer Wohlfühlgesellschaft. Ich habe den Eindruck, dass der tatsächliche Sinn von Training und Wettkampf in weiten Teilen unserer Gesellschaft verloren geht. Immer wieder höre ich, dass die Leute ihren Sport "genießen" wollen. Ich genieße meinen Sport, wenn ich das Schnaufen meines Konkurenten hinter mir höre. Ich genieße meinen Sport, wenn ich für Trainingsfleiß eine neue Bestzeit erzielen kann. Ich genieße meinen Sport, wenn ich die Hawaii-Quali schaffe.
Ehrlich verdiente (persönliche) Erfolge sind durch nichts zu ersetzen, schon garnicht durch billige Finisher-Shirts oder Blech-Medaillien.

Darüber solltet Ihr mal diskutieren.

Hey Noryn:

Hey Noryn: Nicht aufregen! Vielleicht hätte ich mal
ein ;-) oder :-) oder :-P oder :-D
in meinen Beitrag einbauen sollen.

yggdrasil-bt hat ihn auf jeden Fall besser verstanden.

Gruß

Sirius
…der nicht so ganz ernsthaft rennt.

Eher mehr als weniger

Ich schwimme besser als ich laufe und Rad fahre. Deswegen bin ich eher für eine längere Schwimmstrecke. Das waren meine letzten Ergebnisse bei einer Sprintdistanz mit 750 m / 24km / 5km :

Schwimmen: Pos. 90
Radfahren: Pos 146
Laufen: Pos: 143
Insgesamt: Pos 140

Ich verrate nicht, wieviele Teilnehmer es waren ;-) Aber man sieht ja, dass das Schwimmen nicht ins Gewicht fällt. Als guter Schwimmer macht man nicht so viel gut bzw. als schlechter Schwimmer nicht so viel kaputt. Weniger schwimmen fände ich viel zu wenig, dann lieber gar nicht nass werden. Ansonsten gibt es wunderbare Duathlons, wobei Fassathlons auch attraktiv sein sollen...

Ich verfolge die Diskussion

Ich verfolge die Diskussion auch mit einem ordenlichen Grinsen im Gesicht. Aber auch ich hatte den Einstiegsbeitrag auch mit ;-), :-D und so gelesen, obwohl sie gar nicht auf dem Bildschirm angezeigt wurden.

Ich glaube ich bin der bekennende "Nichtschwimmer", der im Eingangsblog zitiert wird. Es stimmt - irgendwie sagt das fast jeder. Aber ich könnte es wirklich anhand von Positionsstatistiken beweisen ;-). Du sagst ja selber, dass wir hier in einer Läufercommunity sind und ich glaube für einen Quereinsteiger aus dem Laufen ist es schwieriger das Schwimmen zu lernen, als umgekehrt. Laufen und Radfahren kann halt jeder und man muss nur etwas Trainingsfleiß und -methodik reinbringen um auch schneller zu werden. Schwimmen verlangt Technik...und die Geduld. So sehe ich es und daher ist es wohl sehr oft unbeliebt.

Aber das es doch jeder probiert liegt wohl am Mythos Triathlon. Hat sich halt durchgesetzt, gegen alle anderen Kombinationen. Mit leichten Abstrichen beim Radeln, wo mittlerweile das Material auch ein ordentliches Wörtchen mitredet, ist Triathlon halt die Perfektion der Basic-Sportarten. Wer kann sich in Summe am schnellsten im Wasser und auf dem Land fortbewegen...mit Hausmitteln, wie den Füßen oder den Beinen (wie gesagt...Radfahren mit leichten Abstrichen). Und dann muss man wohl auch sagen, dass die WTC an ihrer Marke Ironman wirklich gut arbeitet und diesen Mythos weiter und weiter ausbaut.

Ich finde es geil, obwohl das Schwimmen am Anfang die größte aller Quälereien dargestellt hat. Bei mir hat es das Ziel gemacht...Ironman gemeldet und dann noch ein Jahr zum Schwimmen lernen. Sonst hätte ich das Erfolgserlebnis des 1.400-Teilnehmer-Überholens-nach-Schwimmausstieg gar nicht erleben können.

Und wer gar keinen Bock auf Schwimmen hat - es gibt doch tatsächlich einige Duathlon. Und wer hier den Ian Thorpe macht...es gibt doch die verschiedendsten Distanzaufteilungen. Ich finde z.B. eine OD hat schon einen recht hohen Schwimmanteil. Und zuletzt, z.B. beim Rheinauhafen-Triathlon in Köln gibt es doch sogar so Initiativen, wo die 3 Disziplinen zumindest in der Theorie den gleichen Zeitanteil haben. Kann sich ja jeder selber aussuchen, wo er sich anmeldet ;-)...

Treffer!

Deine Beiträge hatte ich tatsächlich vor Augen, wenn auch nicht mehr in voller Länge. ;-)

Da gäbe es doch sooo viele Möglichkeiten...

Drei Sportarten aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren, Laufen, Sackhüpfen, Holzsägen, Inliner, Handbike, Weitsprung, Boldern, Springreiten, Seilspringen, Maßkrugstemmen (coole Idee, das muss unbedingt rein!) etc. aussuchen oder noch besser auslosen. Das gäbe einen Riesenspaß! Leider steht zu befürchten, dass sich dafür kein Ausrichter findet. Schade eigentlich, ich würde fleißig anfeuern! ;-)

@Cat

In Freiberg ist die Welt eben noch in Ordnung ;-)
Danke für die Links!

@noryn

TriathlonStaffel das Unsinnigste?
Nein, dort sind sie einfach nur flüssiger als Wasser, also überflüssig.
Das dämlichste aller “ich will dabei sein, aber ohne Anstrengung“ Erfindungen ist jawohl die neue “Disziplin“ Marathonstaffel!?
4 Menschen laufen je 10km, warum dann nicht gleich 10 Läufer je 4km - und am Ende sind dann alle Marathonfinisher.
Ich finde noch doofer geht nicht, und ich hab nichts gegen Staffelläufe, aber Marathon ist nun mal ne Individualsportart...
Liebe Grüße von Fritze

"To finish, you have to start!!"

Also,

ich hatte mit 49 auch dies Jahr Triathlondebüt, und ich muss sagen, Schwimmen ist hart, aber gehört nun mal dazu. Die Diskussion verstehe ich deshalb auch nicht so genau. Wenn ich Schwimmen nicht mag, mach ich keinen Triathlon, sondern die schmalere Variante mit nur zwei Disziplinen ... oder halt nur Laufen ... oder was auch immer. Triathlon ist Schwimmen, Radeln, Laufen! Fertig!

Und ich bin auch keine Vertreterin von Staffeln, obwohl ich letzten Sommer in Wiesbaden beim Laufen für jemanden in einer Staffel eingesprungen bin. Aber generell kann ich mich doch nicht damit brüsten, Triathlonerfahrung zu haben, wenn ich doch nur einen Teil des Triathlons absolviert habe. Das finde ich echt seltsam. Insofern zählt Wiesbaden für mich überhaupt gar nicht als Triathlonerfahrung ... meiner Meinung nach zumindest bin ich nur einen Halbmarathon gelaufen ...

Hmmmm...

...das Schwimmen hakt man ja ganz zu Anfang schon ab und vielleicht ist man dann aufgrund der großen Erleichterung, es geschafft zu haben, nun besonders heiß auf die anderen Disziplinen. Son bissl Angst und Unruhe vorm Wettkampf gehört dazu gibt erst den richtigen Biss! :-)
Ich muss aber auch zugeben, dass mich Tria zwar reizt, ich es auch sehr gerne sehe, aber aufgrund der Schwimmeinheit nicht ausüben werde.

Lieben Gruß
Tame

Was ist denn bitte Laufen?

Bin mir sicher, wuerde man den Laufstil aller Jogmapper analysieren, wuerde man feststellen, dass das bei einigen nicht unbedingt das ist, was der DLV unter Laufen versteht, mal ehrlich? ;-)

Also: Ich suche mir die Leute aus, die mich kritisieren duerfen.

"Wenn Du eines Tages vor den großen Schiedsrichter trittst, so wird er Dich nicht fragen, ob Du gewonnen hast, sondern wie Du gespielt hast."

uiiii

da geht mal wieder der Punk ab ;-))

Was ist denn nun gegen Staffeln einzuwenden??? Ich freu mich schon auf unsere zweite Familienstaffel im Triathlon. Da meine Kinder in anderen Sportarten (nämlich im SCHIWMMEN) stärker sind als ich (wesentlich stärker....) ist das eine Supersache für uns alle etwas zusammen zu machen. Und Rad übernimmt der Coach, das kann der am besten ;-)) Wir starten ja auch gerne einzeln, aber zusammen macht es eben AUCH Spaß. Warum immer dieses schwarz-weiß, entweder ganz oder gar nicht?
Marathonstaffel bin ich noch nicht gelaufen, aber meine Nr 2 war stolz wie Oskar und schwärmt immer noch über ihre Teilnahme an der berühmt-berüchtigten Hamburgmarathonstaffel von Jogmap ;-)) Zu jung um den Marathon zu laufen und ohnehin von Natur aus eher ein Teamplayer hat sie es total genossen "ihren" Teil dazu beizutragen, dass alle vier gemeinsam ins Ziel liefen und jeder die Stimmung genießen konnte. Warum soll man ihr und den anderen das nehmen?

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Zur Erklärung, strider:

"Triathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, die nacheinander und in genau dieser Reihenfolge mit ununterbrochener Zeitnahme zu absolvieren sind." Wikipedia.de

Der Trick dabei ist, daß Triathlon halt ne Individualsportart ist. Beim Biathlon z.B. teilt man sich das Schießen und Laufen auch nicht auf oder beim 10-Kampf.
Ich bin eigentlich auch relativ entspannt und nicht so schwarz-weiß im Denken, aber irgendwo ist es dann auch mal gut. Wer in der Gruppe laufen will, gerne: Staffellauf 4x10km, tolles Gemeinschaftserlebnis - oder ne schöne Mannschaftssportart.
Ansonsten geht das meiner Meinung nach im Regelfall damit einher, daß man gerne sich damit brüsten will, auch dies oder jenes bereits gemacht zu haben - aber nicht bereit ist, die erforderlichen Mühen auf sich zu nehmen.
(Bsp: Ich habe einen Kollegen, der jedem, der es hören will, oder auch nicht, immer wieder lang erklärt, daß er ja Boxer sei. Das Training ist auch wirklich anspruchsvoll, aber der Kollege ist noch nie und wird wohl auch nie, in den Ring steigen, wenn ein Gegner drin steht; Boxer?)
Und wenn man zu jung zum Marathonlaufen ist (wofür es ja sehr gute Gründe gibt), tja, Pech, dann ist es eben so. Weiter trainieren und abwarten, bis man das Alter erreicht.

Aber egal, was man macht...alles besser als auf'm Sofa.
Locker bleiben, kein Punk geht ab bei Fritze


"To finish, you have to start!!"

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